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Andreas Kadelke

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“Bäng” für den Glasfaserausbau

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Detailausschnitt aus einem Glasfasersammelpunkt

@LGS93 hat es getan, @LiebPauli hat es getan, und @spook84 auch. Drei Twitternutzer, die über unseren Account @deutschetelekom nachgefragt haben, wie es denn um den Breitbandausbau in ihrer Heimat steht. Für sie und all die anderen, die bei uns oder den Kollegen von @Telekom_hilft nach dem Ausbaustand fragen, dürfte das heutige Pressegespräch der Telekom vor dem Start der CeBIT interessant sein. Denn auch Deutschland-Vorstand Niek Jan van Damme hat aus Gesprächen mit Kunden die Rückmeldung erhalten, „dass es einen Riesenhunger nach mehr Bandbreite gibt“. Darum hat er heute vor Journalisten die Pläne der Deutschen Telekom für den weiteren Breitbandausbau erklärt. Hier die wichtigsten Punkte:

  • In zehn deutschen Städten starten wir den Glasfaserausbau (FTTH, Fiber to the Home). Dort können die Kunden mit einer Geschwindigkeit bis zu 1 Gigabit pro Sekunde surfen. Familie Eisoldt in Dresden wird also bald nicht mehr die einzige Gigabit-Familie sein. Die Ausbaustädte sind: Braunschweig, Brühl (Baden-Württemberg), Hannover, Hennigsdorf, Neu-Isenburg, Kornwestheim, Mettmann, Offenburg, Potsdam und Rastatt. Und weil mir schon klar ist, welche Nachfragen da kommen werden: Es werden nicht die kompletten Städte ausgebaut, sondern im ersten Schritt nur einzelne Stadtteile. 160.000 Haushalte sollen noch in diesem Jahr angeschlossen werden können. Den offiziellen Startschuss („Bäng“) gab Niek Jan van Damme heute.
  • 600.000 zusätzliche Haushalte sollen in diesem Jahr mit VDSL versorgt werden und so mit bis zu 50 Megabit pro Sekunde surfen können. Und zwar nicht nur in Städten, sondern auch im ländlichen Raum. Möglich wird dies unter anderem auch über Kooperationen mit den Kommunen.
  • 360.000 weitere Haushalte sollen an ADSL2+ mit bis zu 16 Megabit pro Sekunde angebunden werden.
  • Der LTE-Ausbau mit bis zu 50 Megabit pro Sekunden wird weiter vorangetrieben.
  • Mit Hilfe der LTE Technologie sollen 2011 weitere 1.500 weiße Flecken erschlossen werden.
  • Köln wird ab Juli die erste LTE-City Deutschlands. Hier kommt – anders als in den ländlichen Gebieten – die LTE 1800 Technologie zum Einsatz.
  • Im Mobilfunk soll die 3G-Abdeckung auf 85 Prozent erhöht werden.
  • Und abschließend wird auch der Ausbau der öffentlichen HotSpots weiter vorangetrieben. Surfen in zwölf Kilometern Flughöhe ist jetzt auf Lufthansa-Langestreckenflügen möglich, und das WLAN-Angebot in den ICEs der Deutschen Bahn wird weiter ausgebaut.

Beim Ausbau des Netzes für die Gigabit-Gesellschaft setzt die Telekom also auf einen breiten Technologiemix. Eines hat Niek Jan van Damme allerdings auch klar gemacht. Allein kann die Deutsche Telekom nicht ganz Deutschland ausbauen. Darum setzen wir auf Kooperationen mit allen Partnern, die sich für den Ausbau anbieten: Kommunen, Wettbewerber aber auch andere Unternehmen wie beispielsweise Energieversorger.

Wer mehr Details zu diesem Thema wissen möchte, kann sich auch in der Medienmitteilung zum Breitbandausbau informieren.

Kleine Anmerkung zum Schluss: Dass das Thema Breitbandausbau und die Versorgung weißer Flecken nicht neu ist, zeigt übrigens auch dieser Post von Yucca Tree von Juni 2009.

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