Deutsche Telekom geht mit neuer Unternehmenssäule an den Markt

T-Systems bietet Großkunden erstmals Informationstechnologie und Telekommunikation aus einer Hand Mit der T-Systems International GmbH startet Europas zweitgrößtes Systemhaus für Informationstechnologie (IT) und Telekommunikation (TK). Die neue Säule der Deutschen Telekom bietet Großkunden in über 20 Ländern aus einer Hand klassische IT- und TK-Leistungen sowie integrierte Lösungen aus dem Konvergenzbereich beider Märkte. Das neue Dienstleistungunternehmen mit Sitz in Frankfurt zielt mit seiner Geschäftsstrategie auf das Zusammenwachsen von Technologien, Produkten, Dienstleistungen und Netzen aus IT und Telekommunikation und den daraus entstehenden e-Business-Systemlösungen. Diesem stark expandierenden Markt wird allein in Westeuropa bis zum Jahr 2004 ein jährliches Wachstum von 65 Prozent vorhergesagt.

"Wir rechnen damit, dass wir in diesem Markt in fünf Jahren ebensoviel zum Gesamtumsatz der Deutschen Telekom beitragen, wie mit unserem derzeitigen Kerngeschäft, den Telefondiensten", betonte Josef Brauner, Vorstand Vertrieb und Service der Deutschen Telekom und Aufsichtsratsvorsitzender der T-Systems, anlässlich des Starts von T-Systems im Vorfeld des 10. Internationalen Pressekolloquiums.

Die neue Telekom-Säule bündelt das Know-how von 37 000 Mitarbeitern und steht für Umsätze von rund elf Milliarden Euro. So arbeiten beispielsweise über 10 000 Beschäftigte in der Systemintegration. Damit zählt dieser Bereich von T-Systems zu den größten Softwareherstellern Deutschlands.

"Ziel von T-Systems ist es, bis zum Jahr 2004 Marktführer in Europa und einer der führenden Global Player mit erheblichem Marktanteil zu werden", sagte Christian A. Hufnagl, Vorsitzender der Geschäftsführung von T-Systems am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Berlin. "Internet und Globalisierung beschleunigen bei unseren Kunden den Umbau klassischer Wertschöpfungsketten. Um den steigenden Bedarf an komplexen und vernetzten e-Business-Lösungen zu decken, bieten wir ein umfassendes, integriertes IT/TK-Angebot - und das global."

Neben durchgängigen Lösungen entlang der kompletten Wertschöpfungskette deckt T-Systems auch alle Phasen der Systembetreuung ab - von der Beratung über die Entwicklung bis zum Betrieb. "Um unsere Kunden optimal zu bedienen, haben wir uns global nach Branchen und Dienstleistungen aufgestellt", erläuterte Hufnagl.

Grundlage für die Ausrichtung von T-Systems ist die Vier-Säulen-Strategie des Konzerns. Mit ihr geht die Deutsche Telekom global die TIMES-Märkte an: Telekommunikation, Informationstechnologie, Multimedia, Entertainment und Sicherheitsdienstleistungen gehören heute weltweit zu den treibenden Kräften für Innovation, Wirtschaftswachstum und gesellschaftlichen Wandel.

Hintergrund Unter dem Namen "T-Systems" entsteht mit 37 000 Mitarbeitern und einem Gesamtumsatz von rund elf Milliarden Euro das zweitgrößte Systemhaus in Europa. Neben Mobilfunk, Internet-Kommunikation und Netzzugang hat die Deutsche Telekom das Systemlösungsgeschäft als eines ihrer vier strategischen Wachstumsfelder definiert. Dieses neue Unternehmen bündelt erstmals weltweit Know-how aus der Telekommunikation (TK) und der Informationstechnologie (IT). Dabei bringt das debis Systemhaus - ein Joint Venture der Deutschen Telekom AG (50,1 Prozent) und der DaimlerChrysler Services (debis) AG (49,9 Prozent) - langjährige IT-Erfahrung und die Telekom entsprechende TK-Expertise in T-Systems ein. Im September 2000 hatte das Bundeskartellamt die Mehrheitsbeteiligung der Deutschen Telekom am debis Systemhaus ohne Einschränkung genehmigt. Das neue Unternehmen T-Systems geht im Februar 2001 in Deutschland und über 20 Ländern an den Start. Die Geschäftsführung der T-Systems International GmbH:

Christian A. HufnaglVorsitzender der Geschäftsführung
Rudolf GrögerGeschäftsführer Business Lines & International
Karl-Heinz StreibichGeschäftsführer Service Lines
Regine BüttnerGeschäftsführerin Human Resources
Jürgen GallaGeschäftsführer Finance
Dr. Jürgen KratzGeschäftsführer IT & Processes