Erfolgreichstes Geschäftsjahr in der Geschichte der Deutschen Telekom

Erfolgreichstes Geschäftsjahr in der Geschichte der Deutschen Telekom Das Geschäftsjahr 2000 ist das bisher erfolgreichste Jahr in der Unternehmensgeschichte der Deutschen Telekom. Der Konzernumsatz betrug 40,9 Mrd. Euro und lag damit um 5,4 Mrd. höher als im Vorjahr. Der Konzernüberschuss wurde im Geschäftsjahr 2000 von 1,3 Mrd. auf 5,9 Mrd. Euro gesteigert. "In keinem anderen Geschäftsjahr hat das Unternehmen bisher einen Konzernüberschuss in dieser Höhe ausweisen können", stellte Vorstandsvorsitzender Dr. Ron Sommer zur Hauptversammlung 2001 am Dienstag in Köln heraus. Der Kursverlauf der T-Aktie seit Frühjahr 2000 sei dagegen absolut unbefriedigend. "Ich bin aber zutiefst überzeugt, dass wir aus unserem Kurstief herauskommen und eine erneut positive Entwicklung vollziehen werden, sobald sich die allgemeine Marktstimmung wieder ändert. Denn unsere Fundamentaldaten und alle bisher gemachten Fortschritte sprechen für eine Börsenbewertung, die deutlich über unserer aktuellen Marktkapitalisierung liegt."

Vor dem Hintergrund der positiven Unternehmensentwicklung schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung vor, für 2000 eine Dividende von unverändert 0,62 Euro je Stückaktie auf das dividendenberechtigte Grundkapital von 7,7 Mrd. Euro zu zahlen. Zur Darstellung dieses Dividendenvolumens ist ein Betrag von knapp 1,88 Mrd. Euro notwendig.

Mit der organisatorischen Bildung der vier Säulen - T-Mobile, T-Online, T-Systems, T-Com - konnte im ersten Quartal 2001 der Umbau des Unternehmens erfolgreich abgeschlossen werden. Damit hat die Deutsche Telekom den fundamentalen Wechsel von einer klassischen Telefongesellschaft zu einem integrierten TIMES-Anbieter vollzogen und den Grundstein für eine erfolgreiche Geschäftspolitik gelegt.

T-Mobil unterstützt positive Entwicklung Ausschlaggebend für die erfolgreiche Entwicklung sind mehrere Faktoren. So konnte der Umsatz in der Mobilkommunikation um über 75 Prozent, von 5,3 Mrd. Euro auf 9,2 Mrd. Euro gesteigert werden. In Deutschland hat T-Mobil die Kundenzahl auf über 19 Millionen Kunden zum Jahresende mehr als verdoppeln können. Unter Berücksichtigung der nicht-konsolidierten Gesellschaften im Konzern stieg die Gesamtkundenzahl auf 42 Millionen Kunden weltweit. Diese positive Entwicklung setzt sich 2001 fort. T-D1 hat im deutschen Markt inzwischen rund 21,5 Millionen Kunden. Dem zentralen Unternehmensziel, T-Mobile zu einer globalen Mobilfunkmarke weiterzuentwickeln, werden wir mit dem Einstieg in den US-Markt einen weiteren wichtigen Schritt näher kommen. Bis 2009 wird für die USA ein Potential von 150 Millionen neuen Mobilfunkkunden prognostiziert. Die Deutsche Telekom wird mit VoiceStream und Powertel, die per 1. Juni den Konzern verstärken werden, als GSM-Anbieter über eine einzigartige Position in diesem Markt verfügen.

T-Online steigert Kundenbestand um rund 57 Prozent Auch T-Online hat mit einem Umsatzwachstum von mehr als 85 Prozent auf ca. 800 Mio. Euro zu der positiven Konzernentwicklung beigetragen. Der Kundenbestand auf dem nationalen Markt wurde um rund 57 Prozent von 4,2 Millionen auf rund 6,5 Millionen T-Online Kunden ausgebaut. International verfügte die gesamte Gruppe zum Jahresende 2000 über ca. acht Millionen Kunden und ist damit reichweitenstärkster Internet-Provider in Europa. Per 1. Quartal 2001 waren es 8,7 Millionen.

T-Systems Europas zweitgrößtes Systemhaus Verstärkt durch das debis Systemhaus und mit neuen Strukturen ist die T-Systems Anfang Februar auf den Markt gegangen. T-Systems ist als globales Unternehmen, das zentral auf die Bedürfnisse anspruchsvoller Unternehmenskunden ausgerichtet ist, das zweitgrößte Systemhaus Europas, größter deutscher Software-Dienstleister und verfügt über ein einzigartiges, flächendeckendes Servicenetz. Damit integriert das Unternehmen Telekommunikation und Informationstechnologie zu zukunftsweisenden e-business-Systemlösungen. Durch die Bündelung der Möglichkeiten entsteht ein neuer Markt: der Markt der Konvergenz der beiden Technologien. Für diesen Markt werden außerordentliche Wachstumspotentiale prognostiziert. Allein in Westeuropa soll der Markt jährlich um 65 Prozent auf ein Umsatzvolumen von rund 100 Mrd. Euro 2004 wachsen.

T-Com: Im Festnetz auf Erfolgskurs Auch das Festnetzgeschäft hat sich als wichtige Wachstumssäule für das abgelaufene Geschäftsjahr erwiesen. Dabei hält beispielsweise der ISDN-Boom unverändert an: Ende des ersten Quartals 2001 waren rund 18,6 Millionen Kanäle in Betrieb und rund 19 Millionen vermarktet. Diese Wachstumsentwicklung zeichnet sich auch im Bereich der breitbandigen T-DSL Anschlüsse ab. Mittlerweile sind mehr als 900.000 Anschlüsse vermarktet; davon sind mehr als 600.000 bereits in Betrieb. Überaus erfolgreich haben sich die Tarifoptionsmodelle der Deutschen Telekom entwickelt. Mehr als 6,5 Millionen Kunden nutzen aktuell AktivPlus. Davon wurden 3,7 Millionen Kunden im Jahr 2000 neu gewonnen. Zurzeit kommen monatlich mehr als 300.000 neue Nutzer hinzu. Schließlich konnten knapp eine Million T-ISDN xxl Verträge abgeschlossen werden.

Für das Gesamtjahr 2001 geht der Konzern weiter davon aus, dass der Umsatz auf vergleichbarer Basis um über 15 Prozent gesteigert werden kann. Eine Steigerung im zweistelligen Bereich wird auch für das EBITDA erwartet.