Deutsche Telekom Konzern - Vorläufige Eckdaten für das Geschäftsjahr 2001 (01.01.2001 bis 31.12.2001)

Konzernumsatz steigt gegenüber Vorjahr um 18,1 Prozent auf 48,3 Mrd. Euro

  • Auslandsumsatz steigt um 71,4 Prozent auf 13,2 Mrd. Euro im Jahresvergleich; Auslandsanteil am Gesamtumsatz jetzt 27,3 Prozent
  • Wachstum des Konzern-EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) um 17,0 Prozent auf 15,1 Mrd. Euro gegenüber der Vergleichsperiode; bereinigte EBITDA-Marge bei 31,3 Prozent; bereinigtes Mobilfunk-EBITDA (einschließlich VoiceStream) gegenüber dem Vorjahr von 1,4 Mrd. Euro auf 3,1 Mrd. Euro mehr als verdoppelt; das bereinigte EBITDA des Konzerns konnte damit erstmals seit dem Beginn der Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes in Deutschland in 1998 wieder gesteigert werden
  • Konzernergebnis nach Steuern mit Sondereinflüssen -3,5 Mrd. Euro (Vorj. 5,9 Mrd. Euro); Konzernergebnis nach Steuern ohne Sondereinflüsse im Geschäftsjahr 2001 bei - 4,7 Mrd. Euro (Vorj. -1,5 Mrd. Euro) siehe Kapitel 4
  • Steigerung des operativen Cash Flows um 26,4 Prozent auf 16,3 Mrd. Euro
  • Zugänge im Sachanlagevermögen im Geschäftsjahr 2001 bei 9,9 Mrd. Euro gegenüber 7,6 Mrd. Euro im Vorjahr
  • Anstieg des Eigenkapitals von 42,7 Mrd. Euro im Vorjahr auf 66,3 Mrd. Euro; dies bedeutet eine Eigenkapitalquote von 40,3 Prozent
  • Reduzierung der Nettofinanzverbindlichkeiten um 4,8 Prozent auf 62,1 Mrd. Euro zum Jahresende gegenüber 65,2 Mrd. Euro zum dritten Quartal

Die Deutsche Telekom betont, dass es sich um Ergebnisse auf Basis des aktuellen Kenntnisstandes handelt. Gegenüber der Publikation der endgültigen Zahlen im Geschäftsbericht 2001, die für den 23. April 2002 geplant ist, können sich Abweichungen ergeben.

Das Geschäftsjahr 2001 stand im Zeichen kräftiger Wachstumsraten. Das betraf sowohl den Umsatz, die operative Ertragskraft als auch die Entwicklung der Kundenzahlen in den strategischen Wachstumsfeldern. Die Strategie der Expansion in neue und zukunftsträchtige Geschäftsfelder, wie beispielsweise T-DSL, konnte ebenso erfolgreich fortgeführt werden wie das starke Wachstum insbesondere im Mobilfunk und die weitere Internationalisierung durch den Mehrheitserwerb der amerikanischen Mobilfunkgesellschaften VoiceStream Wireless, der tschechischen RadioMobil, der kroatischen Hrvatske Telekomunikacije und der - über unsere ungarische Tochtergesellschaft Matav gehaltene - mazedonischen Maktel.

1. Der Konzern im Überblick

In Mrd. Euro31.12.0131.12.00
Konzernumsatz48,340,9
Bestandsveränderungen und andere akt. Eigenl.0,90,9
Gesamtleistung49,241,8
Sonstige betriebliche Erträge6,611,0
Materialaufwand-13,5-12,0
Personalaufwand-12,1-9,7
Abschreibungen-15,2-13,0
Sonstige betriebliche Aufwendungen-12,2-10,4
Finanzergebnis-5,3-1,2
davon Zinsergebnis-4,1-3,1
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit-2,56,5
Außerordentliches Ergebnis0-0,2
Steuern-0,8-0,3
Jahresüberschuss/-fehlbetrag-3,36,0
Anderen Gesellschaftern zustehendes Ergebnis-0,2-0,1
Konzernüberschuss/-fehlbetrag-3,55,9
EBITDA*18,120,7
EBITDA* bereinigt um Sondereinflüsse15,112,9
Konzernüberschuss/-fehlbetrag
bereinigt um Sondereinflüsse-4,7-1,5

* Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit zuzüglich Finanzergebnis und Abschreibungen

2. Umsatzentwicklung für das Geschäftsjahr 2001

In Mrd. Euro31.12.0131.12.00Veränderung
Konzern-Umsatz48,340,918,1%
davon Inland35,133,25,7%
davon Ausland13,27,771,4%

Die Deutsche Telekom hat den Konzern-Umsatz im Geschäftsjahr 2001 um 18,1 Prozent auf 48,3 Mrd. Euro gesteigert. Dazu hat das Auslandsgeschäft mit einem Anstieg von 71,4 Prozent gegenüber der Vergleichsperiode auf 13,2 Mrd. Euro überproportional beigetragen. Der Auslandsanteil am Konzernumsatz konnte damit auf 27,3 Prozent gegenüber 18,8 Prozent im Jahr 2000 erhöht werden. Von den Auslandsumsätzen entfielen rund 2,8 Mrd. Euro auf die seit Juni 2001 konsolidierte amerikanische Mobilfunkgesellschaft VoiceStream. Auch die Neuakquisitionen in Osteuropa trugen deutlich zum Umsatzanstieg bei.

Stärkster Umsatzwachstumstreiber im Geschäftsjahr 2001 war teilnehmer- und akquisitionsgetrieben der Mobilfunk, gefolgt vom Systemgeschäft vor allem durch Konsolidierungseffekte aus dem debis Systemhaus. Positiv entwickelte sich ebenfalls, insbesondere teilnehmergetrieben, das Internetgeschäft.

In den einzelnen Geschäftsfeldern entwickelten sich die Teilnehmerzahlen wie folgt:

31.12.0031.12.01Veränder.Veränder.
Mio.Mio.Mio.in % 7)
Telefonanschlüsse Konzern55,6 3)56,91,32,3
(mit ISDN Kanälen)
Deutsche Telekom (mit Ö-Tel)49,450,71,32,6
Aktiv Plus Kunden 1)4,38,44,195,3
T-DSL Verträge 2)0,62,21,6266,6
ISDN-Kanäle17,320,43,117,9
Mobilfunkteilnehmer
Mehrheitsbeteiligungen 4)38,548,910,427
davon: T-Mobile Deutschland19,123,1420,9
davon: One 2 One8,310,42,125,3
davon: VoiceStream 3)4,87,02,245,8
davon: max.mobil.2,12,100
davon: Westel1,72,50,847,1
davon: RadioMobil 3)1,92,91,052,6
davon: Hrvatske Telekomunikacije 3)0,60,90,350,0
Anteilige Teilnehmer 5)39,551,211,729,6
Gesamtteilnehmer 6)46,966,92042,6
T-Online Teilnehmer7,910,72,835,4

1 Genutzte Aktiv Plus Tarife

2 T-DSL Verträge vermarktet

3 In diesen Angaben sind die im Gesamtjahr 2000 noch nicht vollkonsolidierten Gesellschaften HT,VoiceStream und RadioMobil zur besseren Vergleichbarkeit im Vorjahr pro forma dargestellt

4 Teilnehmer der vollkonsolidierten Mobilfunkgesellschaften

5 Anteilige Teilnehmer der Mobilfunkbeteiligungen entsprechend der Beteiligungshöhe

6 Gesamte Teilnehmer der vollkonsolidierten Mobilfunkgesellschaften und gesamte Teilnehmer derübrigen Mobilfunkbeteiligungen

7 Prozentwerte auf Basis gerundeter Zahlen

3. EBITDA-Überleitung im Konzern

In Mrd. Euro31.12.0131.12.00
Erg. der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit-2,56,5
Finanzergebnis-5,3-1,2
Abschreibungen-15,2-13,0
EBITDA18,120,7
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse gesamt3,07,8
davon 2001 Veräußerung Sprint FON und PCS (2000 Global One)1,92,9
davon 2001 Kabelverk. BaWü (2000 NRW und Hessen)1,03,0
davon 2001 sonstige (2000 Erträge aus Börsengängen etc.)0,11,9
EBITDA (bereinigt)15,112,9
EBITDA-Marge (bereinigt) in Prozent31,331,6

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit zuzüglich Finanzergebnis und Abschreibungen (EBITDA) belief sich in 2001 auf 18,1 Mrd. Euro. Es wurde durch eine Reihe ungewöhnlicher oder selten auftretender Faktoren (sog. Sondereinflüsse) beeinflusst. Das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA stieg von 12,9 Mrd. Euro im Vorjahr um 17,0 Prozent auf 15,1 Mrd. Euro im vergangen Geschäftsjahr. Das bereinigte EBITDA des Konzerns konnte damit trotz der deutlichen Ausweitung des Konsolidierungskreises - insbesondere in den vergangenen Jahren 2000 und 2001 - erstmals seit dem Beginn der Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes in Deutschland im Jahre 1998 wieder gesteigert werden. Hierzu trug im vergangenen Jahr besonders der starke Anstieg des bereinigten EBITDA der Mobilfunksäule bei (von 1,4 Mrd. Euro im Vorjahr auf 3,1 Mrd. Euro im Geschäftsjahr 2001). Diese Verdopplung konnte erzielt werden, obwohl VoiceStream mit einem - durch die starke Expansion des Unternehmens bedingten - EBITDA von -0,3 Mrd. Euro konsolidiert wurde.

Zu den Sondereinflüssen zählten im Geschäftsjahr 2001 im Wesentlichen die Erträge aus dem Verkauf der Beteiligung an Sprint-FON und Sprint-PCS-Anteile in Höhe von insgesamt 1,9 Mrd. Euro im zweiten und dritten Quartal, der Buchgewinn aus dem Verkauf der Kabel-TV-Gesellschaft Baden-Württemberg (0,9 Mrd. Euro) im dritten Quartal sowie Erträge aus dem Verkauf regionaler Kabel-Service-Gesellschaften (0,1 Mrd. Euro) und sonstige Sondereinflüsse in Höhe von 0,1 Mrd. Euro im Wesentlichen bedingt durch bestimmte Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen im vierten Quartal.

Im Geschäftsjahr 2000 haben folgende Sondereinflüsse das EBITDA beeinflusst: Verkauf von Global One (2,9 Mrd. Euro), Kabelgesellschaften Nordrhein-Westfalen und Hessen (3,0 Mrd. Euro), der Börsengang der T-Online (2,7 Mrd. Euro), Dilution-Effekte aus den Börsengängen der russischen MTS und comdirect bank (0,2 Mrd. Euro), an der die T-Online beteiligt ist, sowie Zuführungen zu Rückstellungen und Verluste von Anlagenabgängen (0,9 Mrd. Euro).

Sondereinflüsse im Jahr 2001

In Mrd. EuroEinfluss auf EBITDAEinfluss auf Konzernüberschuss
Sprint FON und PCS+1,9+1,9
Verkauf Kabelges. BaWü DTKS+1,0+0,7
Bildung / Auflösung Rückstellung+0,1+0,1
Abschr. Markenamen0-1,0
Abschr. Grundstücke u. Gebäude0-0,5
Abschr. auf Finanzanlagen0-0,9
Steuerminderungsbetrag Sprint0+0,9
Summe3,01,2

4. Konzernüberschuss Der Konzernüberschuss betrug im Geschäftsjahr 2001 -3,5 Mrd. Euro gegenüber 5,9 Mrd. Euro im Vorjahr. Zum Konzernüberschuss trugen Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 15,2 Mrd. Euro (Vorj. 13,0 Mrd. Euro) und das Finanzergebnis von -5,3 Mrd. Euro (Vorj. -1,2 Mrd. Euro) bei. Ursache der großen Veränderung des unbereinigten Konzernüberschusses von 5,9 Mrd. Euro auf -3,5 Mrd. Euro sind die Sondereinflüsse im Jahr 2000 in Höhe von 7,4 Mrd. Euro (einschließlich deren Steuereinflüsse). Dem standen im Jahr 2001 lediglich Sondereinflüsse in Höhe von 1,2 Mrd. Euro (einschließlich deren Steuereffekte) gegenüber. Ebenso trug die Neukonsolidierung von VoiceStream (ohne Goodwill) mit 1,9 Mrd. Euro sowie um 2,4 Mrd. Euro erhöhte Goodwillabschreibungen ergebnismindernd zum Konzernüberschuss bei. Der um die Sondereinflüsse bereinigte Konzernüberschuss betrug -4,7 Mrd. Euro (Vorj. -1,5 Mrd. Euro - die Sondereinflüsse werden unter Punkt 3 und 4 erläutert).

Die Abschreibungen enthalten planmäßige Goodwillabschreibungen in Höhe von 2,6 Mrd. (Vorj. 1,2 Mrd. Euro), planmäßige Abschreibungen auf die UMTS-Lizenzen in Höhe von 0,7 Mrd. (Vorj. 0,4. Mrd. Euro) und Lizenzabschreibungen für VoiceStream in Höhe von 0,7 Mrd. Euro. Die Goodwillabschreibungen stiegen von 1,2 Mrd. Euro im Vorjahr auf 3,6 Mrd. Euro. In den Abschreibungen enthalten sind im Wesentlichen folgende Sondereinflüsse: außerplanmäßige Goodwillabschreibungen auf Markennamen im Rahmen des Rebranding der Mobilfunkmehrheitsbeteiligungen in Europa in Höhe von 1,0 Mrd. Euro und außerplanmäßige Abschreibungen hauptsächlich auf Grund und Boden im Zusammenhang mit der Neubewertung der Immobilien in Höhe von 0,5 Mrd. Euro nach Steuern. Abschreibungserhöhend wirkten sich im Vorjahr die Sonderabschreibungen auf das Kupferkabel mit 1,0 Mrd. Euro als Sondereinfluss aus.

Das Finanzergebnis enthält ca. 1,0 Mrd. Euro (Vorj. 0,6 Mrd. Euro) Zinsaufwand hinsichtlich Darlehen, die zur Finanzierung des Erwerbs von UMTS-Lizenzen herangezogen wurden. Das Finanzergebnis enthält folgende Sondereinflüsse:

die kursbedingten Sonderabschreibungen auf die Beteiligungsbuchwerte France Télécom (0,3 Mrd. Euro) sowie weitere außerplanmäßige Abschreibungen auf das Finanzanlagevermögen (0,6 Mrd. Euro). Im Finanzergebnis des Vorjahres war der Veräußerungserlös von Wind (2,3 Mrd. Euro) als Sondereinfluss enthalten.

Im Geschäftsjahr 2001 wurde eine Wertberichtigung der Sprintanteile aus dem Jahre 2000 erstmals steuerlich anerkannt. Daraus resultiert als Sondereinfluss für das Geschäftsjahr 2001 eine Steuerentlastung in Höhe von 0,9 Mrd. Euro.

5. Konzernüberschuss vor Abschreibungen (Cash Earnings)

In Mrd. Euro31.12.0131.12.00
Konzernüberschuss-3,55,9
Abschreibungen-15,2-13,0
Cash Earnings**11,818,9
minus kumulierte ergebniswirksame Sondereinflüsse1,27,4
minus abschreibungsrelevante Sondereinflüsse1,93,0
Cash Earnings ohne Sondereinflüsse8,78,5

** Konzernüberschuss zuzüglich Abschreibungen. Die Deutsche Telekom nutzt die bereinigten Cash Earnings als vereinfachte Kennzahl zur Abschätzung des Cash Flow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Sondereinflüssen.

Der nicht um Sondereinflüsse bereinigte Konzernüberschuss im Geschäftsjahr 2001 lag bei -3,5 Mrd. Euro. Zuzüglich Abschreibungen in Höhe von 15,2 Mrd. Euro ergeben sich damit Cash Earnings in Höhe von 11,8 Mrd. Euro. Die bereinigten Cash Earnings vor Sondereinflüssen konnten von 8,5 Mrd. Euro auf 8,7 Mrd. Euro gesteigert werden.

6. Cash Flow

In Mrd. Euro31.12.0131.12.00Veränderung
Operativer Cash Flow16,312,926,4%
gezahlte/erhaltene Zinsen-4,4-2,951,7%
Cash Flow der gew. Geschäftstätigkeit11,910,019,0%
Cash Flow aus Investitionstätigkeit-5,4-27,780,5%

Der Cash-Flow der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg im Geschäftsjahr um 19 Prozent auf 11,9 Mrd. Euro. Unter Berücksichtigung des hierin enthaltenen Anstiegs der Nettozinszahlungen um 1,5 Mrd. Euro ergibt sich ein Anstieg des operativen Cash-Flows um 3,4 Mrd. Euro auf 16,3 Mrd. Euro. Diese positive Entwicklung wurde aus dem operativen Geschäft erzielt und durch eine Steuerrückerstattung im vierten Quartal begünstigt. Diese Zahlen berücksichtigen keine positiven Effekte aus der ABS-Transaktion (1,4 Mrd. Euro), da diese im Cash Flow aus Investitionstätigkeit berücksichtigt werden.

7. Zugänge im Sachanlagevermögen Die Zugänge im Sachanlagevermögen (Capex) stiegen von 7,6 Mrd. Euro auf 9,9 Mrd. Euro. Der Anstieg von 2,3 Mrd. Euro ist auf Sachanlagenzugänge bei VoiceStream (1,2 Mrd. Euro 7 Monate) sowie Investitionen für die Breitbanddienste im Festnetz (T-DSL und IP) zurückzuführen.

8. Netto-Finanzverbindlichkeiten

In Mrd. Euro31.12.0130.09.0131.12.00
Netto-Finanzverbindlichkeiten62,165,256,5

Im vierten Quartal 2001 konnte die Deutsche Telekom ihre Netto-Finanzverbindlichkeiten von 65,2 Mrd. Euro auf 62,1 Mrd. Euro um 3,1 Mrd. Euro bzw. 4,8 Prozent reduzieren. Die positive Veränderungen resultieren im Wesentlichen aus der Steuerrückerstattung im Zusammenhang mit der Abschreibung der Sprint-Beteiligungsbuchwerte (1,4 Mrd. Euro), aus dem im Dezember durchgeführten Verkauf von Forderungen (Asset-Backed-Securities-Transaktion in Höhe von 1,4 Mrd. Euro) und aus Immobilienverkäufen (0,7 Mrd. Euro). Dagegen steht ein Mittelabfluss in Höhe von 0,3 Mrd. Euro für die Anteilserhöhung (um 16 Prozent) bei der kroatischen Hrvatske Telekomunikacije.

9. Bilanz

In Mrd. Euro31.12.0131.12.00
Aktiva
Anlagevermögen146,7106,6
Umlaufvermögen17,016,7
Rechnungsabgr.0,80,9
Bilanzsumme164,5124,2
Passiva
Eigenkapital66,342,7
Fremdkapital einschließlich Rückstellungen97,480,9
Rechnungsabgr.0,80,6
Bilanzsumme164,5124,2

Der Anstieg des Eigenkapitals um 23,6 Mrd. Euro auf 66,3 Mrd. Euro im Vergleich zum Vorjahr ist im Wesentlichen durch die Veränderung der Kapitalrücklage bedingt. Die Erhöhung der Kapitalrücklage ist auf die Ausgabe neuer Telekom-Aktien im Rahmen des Erwerbs von VoiceStream und Powertel zurückzuführen. Die Eigenkapitalquote per 31.12.01 beträgt 40,3 Prozent.

10. Personal

31.12.0131.12.00Veränderung
Beschäftigte zum Stichtag257.058227.01513,2%
ohne Konsoliderungskreisänderungen223.172227.015-1,7%
davon Inland178.344179.197-0,5%
davon Ausland78.71447.81864,6%

Die Zahl der Beschäftigten zum Jahresende 2001 stieg um 13,2 Prozent auf 257.058. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die neu konsolidierten Gesellschaften VoiceStream (16.665 Mitarbeiter), Hrvatske Telekomunikacije (11.053 Mitarbeiter) und RadioMobil (2.479 Mitarbeiter) zurückzuführen.

11. Deutsche Telekom Konzern Investor Relations Kalender 2002

19. März 2002Cebit Investorentag
21. März 2002Bilanzpressekonferenz T-Online
23. April 2002Veröffentlichung Geschäftsbericht der Deutschen Telekom mit detaillierter Divisionsdarstellung und Bilanzpressekonferenz
22. Mai 2002Veröffentlichung Konzernzwischenbericht 1. Quartal 2002
23. Mai 2002Veröffentlichung T-Online International AG Zwischenbericht 1. Quartal 2002
28. Mai 2002Hauptversammlung Deutsche Telekom AG, Köln
29. Mai 2002Hauptversammlung T-Online International AG, Köln21.
21. August 2002Veröffentlichung Konzernzwischenbericht zum Halbjahr 2002
29. August 2002Veröffentlichung T-Online International AG Zwischenbericht zum Halbjahr 2002
20. November 2002Veröffentlichung Konzernzwischenbericht 1. bis 3. Quartal 2002
27. November 2002Veröffentlichung T-Online International AG Zwischenbericht 1. bis 3. Quartal 2002

12. Erläuterungen zu bereinigten Finanzdaten Bereinigtes EBITDA und bereinigte Cash Earnings sind sogenannte "pro forma Kennzahlen" welche nicht Bestandteil der handelsrechtlichen Vorschriften (HGB) sind.

Die Deutsche Telekom weist das "um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA" als Indikator für die Entwicklung ihrer operativen Geschäftstätigkeit aus, bevor sich Vorleistungen für die Erschließungen neuer Geschäftsbereiche und Märkte (UMTS-Lizenzen, Firmenwerte z. B. VoiceStream), denen noch keine relevanten Erlöse gegenüberstehen oder die beschriebenen ungewöhnlichen und selten auftretenden Posten ("Sondereinflüsse") auswirken. Die Deutsche Telekom nutzt die bereinigten Cash Earnings als vereinfachte Kennzahl zur Abschätzung des Cash Flows aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Bereinigtes EBITDA und bereinigte Cash Earnings sollten nicht isoliert als Alternative zu Konzernüberschuss, betrieblichen Erträgen, Cash-Flow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit oder anderen nach HGB oder U.S. GAAP ausgewiesenen Kenngrößen gesehen werden. Da andere Gesellschaften das bereinigte EBITDA und andere "pro forma Finanzdaten" möglicherweise nicht auf dieselbe Art und Weise berechnen, sind diese pro forma Finanzdaten der Deutschen Telekom möglicherweise nicht mit ähnlich genannten Statistiken anderer Gesellschaften vergleichbar. Die Tabellen "EBITDA-Überleitung im Konzern" und "Konzernüberschuss vor Abschreibungen" zeigen, wie die Deutsche Telekom das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA und die um Sondereinflüsse bereinigte "Cash Earnings" aus dem Konzernüberschuss nach HGB ableitet. Bei der Bewertung des um Sondereinflüsse bereinigten EBITDA sollten die Leser berücksichtigen, dass Abschreibungen und Zinsaufwand, einschließlich Abschreibungen und Zinsaufwand im Zusammenhang mit dem Erwerb von UMTS-Lizenzen und der Übernahme von VoiceStream, sich in absehbarer Zukunft wesentlich auf die Ertragslage der Deutschen Telekom auswirken werden.

13. Überleitung von HGB zu US-GAAP Die Deutsche Telekom AG gab heute ihr Ergebnis nach U.S. GAAP für den Neun-Monats-Zeitraum, endend mit dem 30. September 2001, bekannt.

Der Nettoüberschuss der Deutschen Telekom nach U.S. GAAP betrug zum 30. September 2001 187 Mio. Euro im Vergleich zu 9.769 Mio. Euro für den vorhergehenden Neun-Monats-Zeitraum. Das Eigenkapital belief sich nach U.S. GAAP am 30. September 2001 auf 71.910 Mio. Euro, verglichen mit 46.108 Mio. Euro am 31. Dezember 2000. Der Gewinn pro Aktie nach U.S. GAAP belief sich auf 0,05 Euro, verglichen mit 3,23 Euro für den vorhergehenden Neun-Monats-Zeitraum.

Die im vorhergehenden Abschnitt genannten Zahlen nach U.S. GAAP spiegeln auch die auf die U.S. GAAP Zahlen erfolgten Anpassungen zum 31. Dezember 2000 wieder, die sich in der geänderten Version des "Annual Report on Form 20-F" der Deutschen Telekom für das Jahr 2000 wiederfinden. Dieser geänderte "Annual Report on Form 20-F" wurde bei der U.S. Securities and Exchange Commission eingereicht. Die Nettoeffekte aus der Anpassung der U.S. GAAP Zahlen für das Geschäftsjahr 2000 waren ein um 22 Mio. Euro (weniger als 0,25%) erhöhter Nettoüberschuss nach U.S. GAAP und ein zum Jahresende 2000 um 62 Mio. (weniger als 0,015%) erhöhtes Eigenkapital nach U.S. GAAP. Die Anpassungen erhöhten den Gewinn pro Aktie für 2000 nach U.S. GAAP um einen Cent auf 3,06 Euro.

Die Anpassung führte im ersten Quartal 2001 zu einer Verringerung des Nettoverlustes nach U.S. GAAP von 234 Mio. Euro auf 170 Mio. Euro und zu einer Steigerung des Eigenkapitals nach U.S. GAAP von 46,0 Mrd. Euro auf 46,1 Mrd. Euro. Für das erste Halbjahr 2001 führte die Anpassung zu einer Verringerung des Nettogewinnes nach U.S. GAAP von 164 Mio. Euro auf 151 Mio. Euro mit einer entsprechenden Auswirkung auf das Eigenkapital, das sich am 30. Juni 2001 auf 76,1 Mrd. Euro belief.

Die Anpassungen innerhalb der U.S. GAAP Überleitung haben keine Auswirkung auf die Rechnungslegung der Deutschen Telekom nach HGB.

Nach einer Überprüfung der U.S. GAAP Überleitung für das Geschäftsjahr 2000 hielt die Deutsche Telekom eine Änderung des "Annual Report on Form 20-F" aufgrund der nach U.S. GAAP anwendbaren Regeln für erforderlich.

Eine Kopie des geänderten "Annual Report on Form 20-F" steht auf der Webseite der Deutschen Telekom unter http://www.telekom.de/english/company/inv_rel/gesch_zahlen/index.htm zur Verfügung. In den Fußnoten 37 bis 40 des geänderten "Annual Report on Form 20-F" befindet sich eine Erläuterung der U.S. GAAP Überleitung der Deutschen Telekom. Die Veröffentlichung des "Annual Report on Form 20-F" für das Jahr 2001 ist für den 23. April 2002 vorgesehen.