Deutsche Telekom schließt 2002 mit kräftigem viertem Quartal

Konzernumsatz im Gesamtjahr um 11,1 Prozent auf 53,7 Milliarden Euro gestiegen - Netto-Finanzverbindlichkeiten 1 im Vergleich zum dritten Quartal 2002 von 64,3 Milliarden Euro auf 61,1 Milliarden Euro reduziert - Konzern EBITDA 1 (bereinigt um Sondereinflüsse) steigt von 15,1 Milliarden Euro auf 16,3 Milliarden Euro - Konzernfehlbetrag beträgt durch hohe außerplanmäßige Abschreibungen 24,6 Milliarden Euro - T-Com steigert Umsatz um 2,6 Prozent auf 30,2 Milliarden Euro - T-Mobile erhöht EBITDA 1 um fast 61 Prozent auf 5,0 Milliarden Euro - T-Systems mit schwächerem Umsatz, aber höherem EBITDA - T-Online verbesserte EBITDA um 0,3 Milliarden Euro auf plus 0,2 Milliarden Euro

Die Deutsche Telekom hat trotz schwieriger konjunktureller Rahmenbedingungen im Geschäftsjahr 2002 mit einer positiven Entwicklung bei Umsatz und operativem Ergebnis abgeschlossen. Der Umsatz konnte deutlich um 11 Prozent auf 53,7 Milliarden Euro gesteigert werden. Der strikte Entschuldungskurs führte zu deutlich verringerten Netto-Finanzverbindlichkeiten von rund 61 Milliarden Euro am Jahresende. Der Konzernfehlbetrag für das abgelaufene Geschäftsjahr beträgt rund 24,6 Milliarden Euro. Im Wesentlichen ist dieser Fehlbetrag auf einmalige, nicht cash-wirksame Sonderabschreibungen im Rahmen der strategischen Überprüfung im dritten Quartal 2002 zurückzuführen.

"Wir sind uns der Dimension dieser Zahl bewusst. Das Ergebnis spiegelt die ernste Lage wider, in der sich das Unternehmen im vergangenen Jahr befand. Da gibt es nichts zu beschönigen", betonte der Vorstandsvorsitzender Kai-Uwe Ricke. "Wie Sie wissen, haben wir uns intensiv mit der Situation auseinander gesetzt. Wir wissen, was zu tun ist. Und wir werden erfolgreich sein."

Umsatzwachstum vor allem von T-Mobile getragen Die Deutsche Telekom konnte 2002 ihren Umsatz deutlich um 11 Prozent von 48,3 Milliarden Euro auf 53,7 Milliarden Euro steigern. Dazu hat insbesondere die sehr gute Entwicklung im vierten Quartal beigetragen, in dem der Konzernumsatz auf 14,5 Milliarden Euro stieg und damit um 1,1 Milliarden Euro höher lag als noch im dritten Quartal. Zum Wachstum haben vor allem die Divisionen T-Mobile (5,2 Milliarden Euro), T-Com (0,4 Milliarden Euro) und T-Online (0,3 Milliarden Euro) beigetragen. Der Umsatz der Division T-Systems entwickelte sich in dem allgemein schwierigen konjunkturellen Umfeld um rund 0,5 Milliarden Euro oder rund sechs Prozent rückläufig. Ohne Konsolidierungskreisveränderungen zeigte der Konzern ein solides organisches Umsatzwachstum von 2,1 Milliarden Euro oder 4,3 Prozent auf 50,4 Milliarden Euro.

Entwicklung des Konzernumsatzes

Mrd. €Q4 2002Q4 2001Veränderung % 1)Gesamtjahr 2002Gesamtjahr 2001Veränderung % 1)
Umsatz14,513,39,053,748,311,1
Umsatz (ohne Konsolidierungs- kreisveränderungen)14,313,37,750,448,34,3
Umsatz International5,24,320,918,413,27,8
Umsatz National9,39,03,335,335,1n.m.

1) Berechnet und gerundet auf Basis der genaueren Millionenbeträge

EBITDA ohne Sondereinflüsse legt im Schlussquartal deutlich zu Mit einem EBITDA ohne Sondereinflüsse von 4,35 Milliarden Euro im Schlussquartal legte die Deutsche Telekom noch einmal gegenüber dem dritten Quartal (4,2 Milliarden Euro) zu. Das Konzern-EBITDA ohne Sondereinflüsse lag im Gesamtjahr mit 16,3 Milliarden Euro um knapp 1,2 Milliarden Euro oder 7,8 Prozent über dem des Vorjahres. Das EBITDA einschließlich Sondereinflüsse betrug 16,1 Milliarden Euro. Die Differenz von rund 0,2 Milliarden Euro ergibt sich aus 0,5 Milliarden Euro Erträgen aus Anteilsverkäufen (Satelindo und T-Online) sowie 0,7 Milliarden Euro Aufwendungen aus Restrukturierungen bei T-Com und T-Systems und einer zusätzlichen Pensionsrückstellung.

Konzern-EBITDA

Mrd. €Q4 2002Q4 2001Veränderung % 2)Gesamtjahr 2002Gesamtjahr 2001Veränderung % 2)
EBITDA ohne Sondereinflüsse4,43,814,616,315,17,8
EBITDA inkl. Sondereinflüsse4,74,018,816,118,1(10,8)

Zur detaillierten Erläuterung und Herleitung verweisen wir auf die Ausführungen im Anhang zu dieser Pressemitteilung "Überleitung zu Pro-forma Kennzahlen".

2) Berechnet und gerundet auf Basis der genaueren Millionenbeträge.

Konzernfehlbetrag auf dem Niveau nach neun Monaten Der Konzernfehlbetrag im Gesamtjahr 2002 betrug 24,6 Milliarden Euro und erhöhte sich nur geringfügig gegenüber dem für die ersten neun Monate 2002 ausgewiesenen Verlust von 24,5 Milliarden Euro. Der gegenüber dem Vorjahr um 21,1 Milliarden Euro höhere Verlust ist im Wesentlichen auf die außerplanmäßigen Abschreibungen von 21,4 Milliarden Euro aus der strategischen Überprüfung zurückzuführen.

Konzernfehlbetrag

Mrd. €Q4 2002Q4 2001Veränderung % 2)Gesamtjahr 2002Gesamtjahr 2001Veränderung % 2)
Konzernfehlbetrag(0,1)(2,5)96,9(24,6)(3,5)n.a.
Konzernfehlbetrag ohne Sondereinflüsse 1)(0,5)(1,9)71,0(4,8)(4,7)(1,4)

1) Zur detaillierten Erläuterung und Herleitung verweisen wir auf die Ausführungen im Anhang zu dieser Pressemitteilung "Überleitung zu Pro-forma Kennzahlen" 2) Berechnet und gerundet auf Basis der genaueren Millionenbeträge.

Netto-Finanzverbindlichkeiten Die Deutsche Telekom konnte im Vergleich zum Ende des dritten Quartals 2002 ihre Netto-Finanzverbindlichkeiten auf 61,1 Milliarden Euro reduzieren. Zu diesem erheblichen Fortschritt bei der Entschuldung des Unternehmens haben unter anderem die bereits umgesetzten Asset-Verkäufe beigetragen (unter anderem Veräußerung verschiedener Immobilien, Abgabe von 120 Millionen T-Online-Aktien, ABS-Transaktion der T-Systems) sowie die Verbesserung des Free Cash-Flow.

"Bezogen auf die letzten 18 Monate konnten wir unsere Netto-Finanzverbindlichkeiten um rund 10 Milliarden Euro reduzieren. Ohne die einmaligen Auszahlungen von 8,3 Milliarden Euro hätten wir damit unsere Netto-Finanzverbindlichkeiten um ca. 18 Milliarden Euro über 18 Monate reduzieren können", betonte Finanzvorstand Dr. Karl-Gerhard Eick. "Die in diesem Zeitraum erzielte durchschnittliche monatliche Entschuldungsgröße von 1 Milliarde Euro bestärken uns darin, dass wir, ausgehend von 61,1 Milliarden Euro Netto-Finanzverbindlichkeiten am 31.12.2002, unsere Nettoverschuldung auf das Dreifache des für 2003 erwarteten EBITDA zum Jahresende abbauen können."

Ein weiterer Aspekt für den Rückgang der Netto-Finanzverbindlichkeiten ist die anhaltend positive Entwicklung des Dollar-Wechselkurses.

Mrd. Euro20022001 2)VeränderungVeränderung in % 1)30.09.2002
Anleihen56,758,3(1,6)-2,758,9
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten6,38,7(2,4)-27,97,7
Finanzverbindlichkeiten (gemäß Konzern-Bilanz) 1)63,067,0(4,0)-5,966,5
Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen0,80,7(0,1)-27,80,6
Andere sonstige Verbindlichkeiten0,30,20,10,2
Brutto-Finanzverbindlichkeiten 3)64,167,9(3,8)-5,667,3
Flüssige Mittel1,92,9(1,0)-33,61,9
Wertpapiere des Umlaufvermögens0,40,7(0,3)-41,20,5
Wertpapiere des Anlagevermögens0,20,9(0,7)-72,90,3
Sonstige Vermögensgegenstände0,20,3(0,1)-44,70,0
Disagio (Aktive Rechnungsabgrenzungsposten)0,30,30-16,00,4
Netto-Finanzverbindlichkeiten 3)61,162,8(1,7)-2,764,3

1) Berechnet auf Basis der genaueren Millionenbeträge.

2) Die Vorjahresvergleichswerte wurden an die erweiterte Definition angepasst.

3) Zur detaillierten Erläuterung und Herleitung verweisen wir auf die Ausführungen im Anhang zu dieser Pressemitteilung "Überleitung zu Pro-forma Kennzahlen".

T-Com - EBITDA steigt im vierten Quartal Der Gesamtumsatz der T-Com lag mit 30,2 Milliarden Euro um knapp drei Prozent oder 0,8 Milliarden Euro über Vorjahr. Dazu trugen in erster Linie die osteuropäischen Beteiligungen bei, die ihren Umsatz von 2,8 Milliarden Euro auf 3,9 Milliarden Euro steigerten. Im deutschen Geschäft ergab sich ein Umsatzminus von 0,3 Milliarden Euro. Besonders erfreulich war der Anstieg der Verbindungsumsätze in den letzten beiden Quartalen 2002, der zusammen mit dem Wachstum der Anschlussumsätze im Gesamtjahr um rund zwölf Prozent die negative Umsatzentwicklung weitestgehend stabilisiert hat. Der Umsatzrückgang, der nach den ersten neun Monaten noch rund 0,8 Milliarden Euro betragen hatte, konnte damit deutlich verringert werden bzw. im Vergleich der beiden vierten Quartale in ein Umsatzwachstum verwandelt werden.

Für den Gesamtumsatz von T-Com ist zu berücksichtigen, dass 2001 die Hrvatski Telekomunikacije (HT) nur im vierten Quartal enthalten war, jedoch 2002 im gesamten Jahr. Der Umsatzbeitrag der HT stieg von ca. 0,2 Milliarden Euro 2001 auf rund 1 Milliarden Euro in 2002. Zudem war im deutschen Geschäft der T-Com in der ersten Hälfte in 2001 das Kabel Baden-Württemberg noch zur Gänze enthalten. Durch die Entkonsolidierung der Kabel-TV-Gesellschaft Baden-Württemberg verringerte sich der Umsatz von T-Com um ca. 0,1 Milliarden Euro.

Das EBITDA ohne Sondereinflüsse von T-Com stieg leicht um 0,4 Prozent von 10,1 Milliarden Euro auf 10,2 Milliarden Euro. Das EBITDA einschließlich Sondereinflüsse ging um 8,9 Prozent von 10,9 Milliarden Euro auf 9,9 Milliarden Euro zurück. Das Ergebnis vor Steuern (einschließlich Sondereinflüsse) lag bei 3,5 Milliarden Euro gegenüber 4,6 Milliarden Euro im Vorjahr. Mit 2,6 Milliarden Euro bereinigtem EBITDA im vierten Quartal konnte T-Com das bereinigte EBITDA des dritten Quartals von rund 2,5 Milliarden Euro übertreffen. Der wesentliche EBITDA wirksame Sondereinfluss im vierten Quartal war eine zusätzliche Mindestverpflichtung aus der betrieblichen Altersversorgung von 0,2 Milliarden Euro. Das unbereinigte Ergebnis vor Steuern lag bei 3,5 Milliarden Euro.

Ungebrochen ist im Festnetz der Trend zur Breitbandigkeit, der sich in einer weiter starken Nachfrage nach T-DSL und T-ISDN ausdrückt. Die Zahl der vermarkteten T-DSL Verträge stieg im Jahresverlauf um knapp 44 Prozent beziehungsweise rund 1 Million auf mehr als 3,1 Millionen Ende 2002. Deutschland konnte damit seine in den westlichen Industriestaaten erreichte Spitzenposition weiter ausbauen. Trotz des bereits erreichten sehr hohen Niveaus hat sich auch die Nachfrage nach T-ISDN weiter positiv entwickelt. Die Zahl der in Betrieb befindlichen Kanäle stieg in Deutschland von rund 20,4 Millionen auf 22,4 Millionen.

T-Com

Mrd. €Q4 2002Q4 2001Veränderung % 3)Gesamtjahr 2002Gesamtjahr 2001Veränderung % 3)
Gesamtumsatz7,97,47,930,229,42,6
Außenumsatz6,56,42,725,425,01,6
EBITDA ohne Sondereinflüsse 1)2,62,62,910,210,10,4
EBITDA 1)2,42,5(1,1)9,910,9(8,9)
Abschreibungen(1,5)(1,5)2,3(5,5)(5,4)(1,7)
Finanzergebnis(0,1)0n.m.(0,9)(0,9)(1,2)
Ergebnis v. Steuern0,90,9(5,2)3,54,6(23,3)
Beschäftigte 2)152 836148 2473,1

1) Zur detaillierten Erläuterung und Herleitung verweisen wir auf die Ausführungen im Anhang zu dieser Pressemitteilung. "Überleitung zu Pro-forma Kennzahlen".

2) Personal im Durchschnitt.

3) Berechnet und gerundet auf Basis der genaueren Millionenbeträge.

Überproportionales EBITDA-Wachstum bei T-Mobile Die Division T-Mobile verzeichnete im Gesamtjahr 2002 ein starkes Gesamtumsatzwachstum von fast 35 Prozent oder 5,1 Milliarden Euro auf 19,7 Milliarden Euro und unterstreicht damit deutlich ihre Position als Wachstumstreiber im Telekom-Konzern. Selbst ohne Berücksichtigung der 2002 erstmals für das Gesamtjahr konsolidierten RadioMobil und T-Mobile USA sowie der im vierten Quartal 2002 neukonsolidierten Ben betrug das Umsatzwachstum 16,8 Prozent. Das EBITDA wurde um 61 Prozent oder 1,9 Milliarden Euro auf 5,0 Milliarden Euro gesteigert. Das stärkste EBITDA-Wachstum verzeichnete T-Mobile USA, die sich von minus 0,3 Milliarden Euro auf plus 0,5 Milliarden Euro verbesserte.

Die Zahl der Teilnehmer in den T-Mobile Mehrheitsbeteiligungen stieg 2002 von 46,7 Millionen auf 53,9 Millionen. Wesentlichen Anteil an dieser deutlichen Erhöhung der Kundenzahl hatte T-Mobile USA, die im Jahresverlauf einen Zuwachs von 42 Prozent bzw. um mehr als 2,9 Millionen Netto-Neukunden auf 9,9 Millionen verzeichnete. Damit konnte T-Mobile USA im Gesamtjahr 2002 den Spitzenplatz beim Netto-Kundenzuwachs unter den US-Mobilfunkbetreibern realisieren. Allein im vierten Quartal 2002 stieg die Teilnehmerzahl von T-Mobile USA netto um mehr als eine Million. Noch stärker stieg mit knapp 1,1 Millionen neuen Teilnehmern die Zahl der Vertragskunden. Zum Jahresende waren 86 Prozent aller T-Mobile USA Kunden Vertragskunden, verglichen mit 74 Prozent ein Jahr zuvor. T-Mobile USA hat dieses starke Kundenwachstum bei zeitgleicher Verbesserung ihres Kundenbestandes erreicht. Die anteiligen Forderungsverluste im Endkundengeschäft verminderten sich im Jahresvergleich um beinahe die Hälfte.

Auch in Europa wuchs die Kundenzahl von T-Mobile deutlich. In Deutschland konnte T-Mobile im Vergleich zum Vorjahr ihre marktführende Stellung mit knapp 24,6 Millionen Teilnehmern weiter ausbauen. Der Kundenzuwachs lag im Gesamtjahr bei 1,5 Millionen, davon sind über 56 Prozent Vertragskunden. Bei der britischen T-Mobile UK erhöhte sich die Kundenzahl im Jahresverlauf um rund zwei Millionen auf mehr als 12,4 Millionen. Auch bei T-Mobile UK lag der Fokus der Kunden-Akquisitionsstrategie eindeutig auf der Verbesserung der bestehenden Kundenstruktur. Mit rund 141 000 neuen Vertragskunden im vierten Quartal 2002 erzielte T-Mobile UK abermals eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorquartal.

Bei RadioMobil stieg die Kundenzahl im abgelaufenen Geschäftsjahr um mehr als 0,6 Millionen auf 3,5 Millionen, und bei T-Mobile Austria konnte trotz umfangreicher Bereinigung der Teilnehmerbestand mit mehr als 2,0 Millionen Kunden nahezu konstant gehalten werden. Seit dem vierten Quartal 2002 wird die niederländische Ben vollkonsolidiert. Zum Jahresende hatte Ben 1,4 Millionen Teilnehmer. Im Konzern der Deutschen Telekom - also einschließlich der nicht von der T-Mobile gehaltenen Mobilfunkbeteiligungen - stieg die Gesamtzahl der Mobilfunkkunden in konsolidierten Gesellschaften und Minderheitsbeteiligungen auf 81,7 Millionen Teilnehmer. Das entspricht einem Zuwachs um mehr als 22 Prozent.

T-Mobile

Mrd. €Q4 2002Q4 2001Veränderung % 3)Gesamtjahr 2002Gesamtjahr 2001Veränderung % 3)
Gesamtumsatz5,54,522,819,714,634,8
Außenumsatz5,24,029,518,213,040,3
EBITDA ohne Sondereinflüsse 1)1,21,024,45,03,160,6
EBITDA 11,21,024,45,03,160,6
Abschreibungen(1,1)(2,8)62,2(27,3)(6,3)n.m.
Finanzergebnis(0,3)(1,3)75,0(1,4)(3,2)55,4
Ergebnis v. Steuern(0,2)(3,2)93,4(23,7)(6,4)n.m.
Beschäftigte 2)38 94330 12429,3

1) Zur detaillierten Erläuterung und Herleitung verweisen wir auf die Ausführungen im Kapitel "Überleitung zu Pro-forma Kennzahlen" und Sondereinflüsse.

2) Personal im Durchschnitt.

3) Berechnet und gerundet auf Basis der genaueren Millionenbeträge.

T-Systems steigert bereinigtes EBITDA trotz negativer Konjunktureinflüsse T-Systems konnte sich dem allgemein schwachen konjunkturellen Umfeld nicht entziehen. Der Gesamtumsatz ging im Jahresvergleich um 0,6 Milliarden Euro oder fünf Prozent auf 11,3 Milliarden Euro zurück. Der Außenumsatz verringerte sich um rund sechs Prozent oder 0,5 Milliarden Euro auf 7,8 Milliarden Euro. Trotz dieses Umsatzrückgangs verzeichnete T-Systems beim EBITDA ohne Sondereinflüsse einen Zuwachs von rund 30 Prozent oder 0,3 Milliarden Euro auf 1,15 Milliarden Euro. Das EBITDA inklusive Sondereinflüssen sank im Berichtszeitraum von 0,9 Milliarden Euro auf 0,8 Milliarden Euro. Die das EBITDA beeinflussenden Sonderfaktoren 2002 von 0,4 Milliarden Euro betrafen Restrukturierungsaufwendungen. Das Ergebnis vor Steuern sank von minus 0,4 Milliarden Euro in 2001 auf minus 2 Milliarden Euro in 2002.

T-Systems

Mrd. €Q4 2002Q4 2001Veränderung % 3)Gesamtjahr 2002Gesamtjahr 2001Veränderung % 3)
Gesamtumsatz3,03,3(8,9)11,311,9(4,9)
Außenumsatz2,02,3(12,3)7,88,3(6,3)
EBITDA ohne Sondereinflüsse 1)0,30,2620,91,150,929,9
EBITDA 10,30,2519,00,750,9(13,9)
Abschreibungen(0,6)(0,4)(65,7)(2,6)(1,4)(90,7)
Finanzergebnis00n.m.(0,1)0,1n.m.
Ergebnis v. Steuern(0,3)(0,1)n.m.(2,0)(0,4)n.m.
Beschäftigte 2)43 48241 7164,2

1) Zur detaillierten Erläuterung und Herleitung verweisen wir auf die Ausführungen im Kapitel "Überleitung zu Pro-forma Kennzahlen" und Sondereinflüsse.

2) Personal im Durchschnitt.

3) Berechnet und gerundet auf Basis der genaueren Millionenbeträge.

T-Online setzt profitablen Wachstumskurs fort Im Segment T-Online (einschließlich DeTeMedien) konnte der Gesamtumsatz im Jahresvergleich um 26 Prozent oder knapp 0,4 Milliarden Euro auf 1,8 Milliarden Euro gesteigert werden. Das EBITDA verbesserte sich im gleichen Zeitraum von minus 0,1 Milliarden Euro auf plus 0,2 Milliarden Euro und unterstreicht damit eindrucksvoll die erfolgreiche Orientierung auf Steigerung der Profitabilität.

Mit rund 12,2 Millionen Kunden zum Jahresende hat sich T-Online mit einem Teilnehmerwachstum von 1,5 Millionen gegenüber der Vorperiode sehr gut entwickelt. Vom Gesamtbestand der Kunden entfielen rund 2,2 Millionen Teilnehmer auf die ausländischen Beteiligungen.

T-Online

Mrd. €Q4 2002Q4 2001Veränderung % 3)Gesamtjahr 2002Gesamtjahr 2001Veränderung % 3)
Gesamtumsatz0,50,431,21,81,426,3
Außenumsatz0,50,431,91,71,325,0
EBITDA 10,10n.m.0,2(0,1)n.m.
Abschreibungen(0,1)0(39,1)(0,2)(0,2)(10,1)
Finanzergebnis0(0,1)n.m.00(70,6)
Ergebnis v. Steuern0(0,1)n.m.0(0,2)n.m.
Beschäftigte 2)2 7653 0088,1

1) Zur detaillierten Erläuterung und Herleitung verweisen wir auf die Ausführungen im Anhang zu dieser Pressemitteilung "Überleitung zu Pro-forma Kennzahlen".

2) Personal im Durchschnitt.

3) Berechnet und gerundet auf Basis der genaueren Millionenbeträge.

Sonstige: Personal-Serviceagentur (PSA) angelaufen Insgesamt belief sich der Gesamtumsatz des Bereiches "Sonstige" 2002 auf 4,4 Milliarden Euro gegenüber 5,1 Milliarden Euro im Vorjahr. Der Umsatzrückgang von ca. 0,7 Milliarden Euro resultierte zum einen aus der Entkonsolidierung zum 31.12. 2001 von DeTeSat (rund 0,1 Milliarden Euro) sowie insbesondere aus niedrigeren internen Leistungsverrechnungen an die anderen Divisionen. Das um die Sondereinflüsse bereinigte EBITDA (rund 30 Millionen Euro) ging gegenüber dem Vorjahr um 1,1 Milliarden Euro zurück. Ursache hierfür sind unter anderem der Umsatzrückgang (0,7 Milliarden Euro), die Kosten für das Rebranding der T-Mobile von rund 0,2 Milliarden Euro sowie Aufwendungen aus Forderungsverkäufen von ca. 0,2 Milliarden Euro.

Zum 31.12. 2002 befanden sich in der angelaufenen PSA rund 1 700 Mitarbeiter (auf vollbeschäftigte Kräfte umgerechnete Mitarbeiter). Die PSA dient als zentrales Instrument für eine sozialverträgliche Vermittlung von Personal innerhalb und außerhalb des Konzerns

Sonstige

Mrd. €Q4 2002Q4 2001Veränderung % 3)Gesamtjahr 2002Gesamjahr 2001Veränderung % 3)
Gesamtumsatz1,21,5(19,8)4,45,1(13,7)
Außenumsatz0,30,33,90,60,6(9,5)
EBITDA ohne Sondereinflüsse 1)0,20,218,301,1(97,3)
EBITDA 10,80,568,30,43,3(86,4)
Abschreibungen(0,4)(0,6)44,1(1,3)(1,4)10,3
Finanzergebnis(1,0)0,2n.m.(3,6)(1,5)(143,9)
Ergebnis v. Steuern(0,6)0n.m.(4,5)0,4n.m.
Beschäftigte 2)17 87018 565(3,7)

1) Zur detaillierten Erläuterung und Herleitung verweisen wir auf die Ausführungen im Anhang zu dieser Pressemitteilung "Überleitung zu Pro-forma Kennzahlen".

2) Personal im Durchschnitt.

3) Berechnet und gerundet auf Basis der genaueren Millionenbeträge.

Free Cash-Flow mehr als vervierfacht Trotz des saisonal bedingten Anstiegs bei den Investitionen konnte die Deutsche Telekom einen positiven Free Cash-Flow von 0,2 Mrd. Euro im vierten Quartal generieren. Auf das Gesamtjahr bezogen stieg der Free Cash-Flow damit auf 4,8 Milliarden Euro an.

Bezogen auf das Gesamtjahr stieg der operative Cash-Flow um 2,4 Prozent auf 16,7 Mrd. Euro, während sich der Cash-Flow aus Geschäftstätigkeit, d. h. nach der Netto-Zinszahlung, um 4,4 Prozent auf 12,5 Milliarden Euro verbesserte. Gleichzeitig gingen die Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und Immaterielle Vermögensgegenstände um 3,3 Milliarden Euro auf 7,6 Mrd. Euro zurück. Der Free Cash-Flow hat sich demnach auf die bereits genannten 4,8 Mrd. Euro mehr als vervierfacht.

Mrd. Euro20022001DifferenzIn % 1)
Operativer Cash-Flow16,716,30,42,4
Erhaltene/ (GezahlteZinsen)(4,2)(4,3)0,13,1
Cash-Flow aus der Geschäftstätigkeit 1)12,511,90,64,4
Auszahlungen für Investitionen in Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen(7,6)(10,9)3,329,8
Free Cash-Flow vor Ausschüttung 2)4,81,13,7n.a.
Ausschüttung(1,6)(1,9)0,317,0
Free Cash-Flow nach Ausschüttung 2)3,3(0,8)4,1n.a.

1) Berechnet und gerundet auf Basis der genaueren Millionenbeträge.

2) Zur detaillierten Erläuterung und Herleitung verweisen wir auf die Ausführungen im Anhang zu dieser Pressemitteilung "Überleitung zu Pro-forma Kennzahlen" und Sondereinflüsse.

Abschreibungen Die Abschreibungen auf Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen erhöhten sich im Berichtszeitraum von 15,2 Milliarden Euro auf 36,9 Milliarden Euro. Während die Abschreibungen auf Sachanlagen im Berichtszeitraum mit 9,5 Milliarden Euro nahezu auf Vorjahresniveau lagen, erhöhten sich die Abschreibungen auf Immaterielle Vermögensgegenstände und Mobilfunklizenzen von 5,7 Milliarden auf 27,4 Milliarden Euro im Wesentlichen aus der Strategieüberprüfung in der zweiten Jahreshälfte.

Abschreibungen

Mrd. €Q4 2002Q4 2001Veränderung % 1)Gesamtjahr 2002Gesamtjahr 2001Veränderung % 1)
Abschreibungen auf Immaterielle Vermögensgegenstände(1,1)(2,5)55,8(27,4)(5,7)n.m.
davon UMTS-Lizenzen(0,1)(0,2)(19,3)(2,9)(0,7)n.m.
davon US-Mobilfunklizenzen0(0,3)(0,1)(10,4)(0,7)n.m.
davon Goodwill(0,7)(1,9)63,9(13,1)(3,7)n.m.
Abschreibungen auf Sachanlagen(2,4)(3,3)27,1(9,5)(9,5)0,5
Abschreibungen gesamt(4,0)(6,0)32,9(36,9)(15,2)n.m.

1) Berechnet und gerundet auf Basis der genaueren Millionenbeträge

Diese Pressemitteilung enthält unter Umständen Aussagen auf der Grundlage von Erwartungen (forward-looking statements) im Sinne des amerikanischen Wertpapier-Prozessreformgesetzes (Private Securities Litigation Reform Act) von 1995. Es wird darauf hingewiesen, dass die tatsächlichen Ergebnisse des Unternehmens von den nach derartigen Aussagen erwarteten oder geschätzten Ergebnissen auf Grund einiger wichtiger Faktoren erheblich abweichen können. Die von der Deutschen Telekom bei der amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde SEC eingereichten Unterlagen (insbesondere ihr letzter Bericht nach Form 20-F) enthalten Warnhinweise unter Angabe wichtiger Faktoren, die unter Umständen einen Einfluss auf derartige Aussagen haben, darunter bestimmte Risiken und Unsicherheiten, auf Grund derer die tatsächlichen Ergebnisse von den Schätzungen erheblich abweichen können, die in den von der Gesellschaft auf der Grundlage von Erwartungen getroffenen Aussagen enthalten sind.

Die detaillierten Erläuterungen und Herleitungen der sog. Pro-forma-Kennzahlen sind der veröffentlichten Pressemitteilung als Anhang "Überleitung zu Pro-forma Kennzahlen" beigefügt und im Internet unter www.telekom.de/Ueberleitungsrechnung/2002 abrufbar.