T-Online erreicht Konzern-EBITDA von 104 Millionen Euro im Jahr 2002

Kundenzahl in Europa um rund 1,6 Millionen auf 12,24 Millionen gestiegen - Jetzt rund 2,8 Millionen DSL-Kunden europaweit - Gesamtumsatz 2002 um 39 Prozent im Vorjahresvergleich auf 1,58 Milliarden Euro erhöht - Non-Access Umsatz: 339,2 Millionen Euro im Gesamtjahr 2002, Steigerung um 76 Prozent gegenüber Vorjahr - Steigerung des Konzern-EBITDA um 292,8 Millionen innerhalb eines Jahres Im Geschäftsjahr 2002 hat die T-Online International AG ein weiteres, stetiges Wachstum in allen wichtigen Bereichen verzeichnet. So konnte der Konzern-Umsatz innerhalb eines Jahres um 39 Prozent gesteigert werden und liegt für das Jahr 2002 bei 1,58 Milliarden Euro. Im wichtigen Non-Access Geschäft konnte im gleichen Zeitraum sogar ein Umsatzplus von 76 Prozent auf 339,2 Millionen Euro verbucht werden. Der Umsatz im Zugangsgeschäft lag 2002 bei 1,25 Milliarden Euro. In der Zukunft wird jedoch das kombinierte Geschäftsmodell in Form von Bundle-Produkten noch stärker in den Vordergrund rücken, so dass eine Unterscheidung zwischen Non-Access und Access Umsätzen immer schwieriger wird.

Umsatz:

1.1.2002 bis 31.12.2002 in Millionen €1.1.2001 bis 31.12.2001 in Millionen €Veränderung in %Q 4 2002 in Millionen €Q 4 2001 in Millionen €
Access1.244,7947,231,4362,1262,6
Non-Access339,2192,776,0101,068,0
Gesamt1.583,91.139,939,0463,1330,6

Trotz der allgemein schlechten gesamtwirtschaftlichen Lage im Jahr 2002 steigerte T-Online die Zahl der Kunden in Europa auf 12,2 Millionen. Dies entspricht einem Zuwachs von 15 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dabei hervorzuheben ist die weiterhin positive Entwicklung in Frankreich mit einem Wachstum um 253 000 Kunden auf jetzt 1,031 Millionen Kunden zum Jahresende 2002.

Auch im Zukunftsmarkt Breitband stieg die Zahl der Kunden weiter an: Ende 2002 surften in Europa rund 2,8 Millionen T-Online Kunden breitbandig im Internet. Dies entspricht einem Anteil von 23 Prozent an der Gesamtkundenzahl; T-Online ist damit einer der führenden Player im europäischen Breitbandmarkt.

In Heimatmarkt Deutschland nutzten insgesamt rund 2,6 Millionen Kunden die schnelle Zugangstechnologie, davon rund 1,6 Millionen Kunden im Tarif T-Online dsl flat und rund eine Millionen Kunden in anderen Tarifen. Auch in den ausländischen Tochtergesellschaften war ein starkes Wachstum zu verzeichnen. So sind zum Beispiel in Spanien innerhalb eines Jahres rund 40 000 breitbandige Kunden hinzugekommen und in Frankreich rund 85 000.

Kunden:

T-Online Kunden in Millionen31.12.0231.12.01Veränderung in Prozent
T-Online (Deutschland-Geschäft)9,9628,76413,7
Beteiligungen2,2831,89520,5
Frankreich1,0310,77832,5
Spanien/Portugal1,0040,89212,5
Rest0,2480,22510,6
Gesamt12,24510,65914,9

Das Konzern-EBITDA für das Gesamtjahr 2002 betrug rund 103,5 Millionen Euro. Die T-Online hatte den operativen EBITDA Break-Even bereits im zweiten Quartal 2002 - und damit deutlich früher als erwartet - erreicht. Im EBITDA von 103,5 Millionen Euro enthalten ist der Erlös aus dem Verkauf des T-Motion Anteils in Höhe von 27,3 Millionen Euro aus dem zweiten Quartal. Im Vergleich zum Vorjahreswert von minus 189,3 Millionen Euro konnte das Konzern EBITDA damit um 293 Millionen Euro gesteigert werden. Allein im vierten - und aufgrund des Weihnachtsgeschäftes traditionell stärksten Quartal - betrug das EBITDA für den Gesamtkonzern 53,2 Millionen Euro und damit mehr als in den ersten drei Quartalen des Jahres 2002 zusammen. Die Begründung für den Anstieg des EBITDA ist in den höheren Umsätzen in allen Bereichen, den erfolgreichen Effizienzsteigerungsmaßnahmen wie z. B. einer besseren Auslastung oder auch dem internationalen Rollout von Produkten sowie in den weiter positiven Einflüssen von Skaleneffekten zu sehen. Auch die Rohertragsmarge entwickelte sich weiter positiv. Sie stieg von 39,8 Prozent im Jahre 2001 auf 48,8 Prozent im Jahr 2002. Für das Jahr 2003 kann ebenfalls von einem weiteren Anstieg ausgegangen werden. Die kontinuierliche Steigerung im Geschäftsjahr 2002 kann neben den höheren Umsätzen im Access- und Non-Access Bereich auch auf die bessere Auslastung der eingekauften Kapazitäten zurückgeführt werden.

EBITDA :

in Millionen €01.01.2002- 31.12.200201.01.2001- 31.12 .2001DifferenzQ 4 2002Q 4 2001
T-Online AG (Deutschland- Geschäft*)+201,9-28,8+230,7+73,0+24,7
Beteiligungen-86,5-139,6+53,1-19,3-43,2
Neue Projekte-13,1-20,5**+7,4-1,7-12,8
Überleitung+1,2-0,4+1,6+1,2+0,1
Gesamt EBITDA+103,5-189,3+292,8+53,2-31,2

*) inklusive T-Motion Effekt in Höhe von 27 Millionen Euro **) nur Q 4 im Geschäftsjahr 2001

Im Jahr 2002 belief sich das Konzernergebnis nach HGB auf minus 459,3 Millionen Euro. Darin enthalten ist die nicht cash-relevante Abschreibung auf die Minderheitsbeteiligung comdirect zur Risikovorsorge aufgrund der Aktienkursentwicklung der comdirect in Höhe von 223,9 Millionen Euro, welche bereits im dritten Quartal 2002 vorgenommen wurde. Das Konzernergebnis nach HGB verbesserte sich damit um 337,5 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahreswert von minus 796,8 Millionen Euro. Nach US-GAAP betrug das Konzernergebnis minus 205 Millionen Euro.