Deutsche Telekom setzt positive Tendenz im zweiten Quartal fort

Die Deutsche Telekom hat im ersten Halbjahr ihren Kurs des ertragsorientierten Wachstums fortgesetzt und die Entschuldung weiter vorangetrieben. Die Neuausrichtung des Konzerns zeigt klare Wirkung. Deutsche Telekom setzt positive Tendenz im zweiten Quartal fort - Umsatz im Halbjahresvergleich um 5,7 Prozent auf 27,2 Milliarden Euro gestiegen - Konzernüberschuss verbesserte sich um 5,0 Milliarden Euro auf positive 1,1 Milliarden Euro - bereinigtes EBITDA steigt überproportional zum Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 17 Prozent auf 9,1 Milliarden Euro - Free Cash-Flow auf 4,0 Milliarden Euro von 2,8 Milliarden Euro verbessert - Nettofinanzverbindlichkeiten um 11,3 Milliarden Euro auf 53,0 Milliarden Euro reduziert gegenüber 64,3 Milliarden Euro zum 30. September 2002 - Vorstand strebt Rückkehr zur Dividendenzahlung für Geschäftsjahr 2004 an.

Der Konzernumsatz stieg gegenüber dem ersten Halbjahr 2002 um 5,7 Prozent bzw. 1,5 Milliarden Euro auf 27,2 Milliarden Euro. Das bereinigte Konzern-EBITDA verzeichnete im Halbjahresvergleich einen Anstieg um rund 17 Prozent auf rund 9,1 Milliarden Euro, getragen durch die Umsetzung des Programms E hoch 3.

Der Konzernüberschuss verbesserte sich im Halbjahresvergleich um 5 Milliarden Euro auf positive 1,1 Milliarden Euro, was vor allem auf die Verbesserung des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit zurückzuführen ist. Die Netto-Finanzverbindlichkeiten reduzierten sich zum 30. Juni 2003 gegenüber dem 31. Dezember 2002 um rund 8,1 Milliarden Euro auf 53,0 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Stand am 30. September vergangenen Jahres von 64,3 Milliarden Euro konnte die Netto-Verschuldung um 11,3 Milliarden Euro gesenkt werden.

"Wir haben Umsatz und EBITDA weiter gesteigert und den Schuldenabbau zügig vorangetrieben. Unsere Effizienzsteigerungsprogramme greifen immer besser. Wir wachsen - und das zunehmend profitabel. Und zwar in einem Umfeld, das im ersten Halbjahr konjunkturell schwierig war" sagt Kai-Uwe Ricke am Donnerstag in Bonn.

Ausgewählte Kennzahlen im Überblick

Mrd. €Q2 2003 in Mio. €Q2 2002 in Mio. €Verän- derung in %1. Halb-jahr 2003 in Mio. €1. Halb-jahr 2002 in Mio. €Verän-derung in %Gesamtjahr 2002 in Mio. €
Gesamtumsatz13 59312 9844,727 21125 7545,753 689
Inland8 6308 683(0,6)17 13617 201(0,4)35 288
Ausland4 9634 30115,410 0758 55317,818 401
Konzernüberschuss256(2 083)n.a.1 109(3 891)n.a.(24 587)
EBITDA 1)4 7103 77724,79 6147 55927,216 116
EBITDA bereinigt um Sondereinflüsse 1)4 5983 97515,79 0747 75717,016 314
Free Cash-Flow nach Ausschüttung 2)3 9121 260n.a.3 256
Investitionen in Sachanlagen und Immaterielle Vermögensgegenstände 3)(1 196)(1 874)36,2(2 105)(3 497)39,8(7 928)
Nettofinanzverbindlichkeiten zum Stichtag 4)53 00964 529(17,9)61 106
Beschäftigte zum Stichtag250 533254 806(1,7)255 969

1) EBITDA = Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Finanzergebnis einschließlich Beteiligungsergebnis, Abschreibungen auf Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen, sonstigen Steuern; zur detaillierten Erläuterung verweisen wir auf die Ausführungen im Kapitel „Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen“ im Konzernzwischenbericht Q2 2003.

2) Zur detaillierten Erläuterung und Herleitung siehe „Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen“.

3) Ohne Goodwill

4) Anleihen, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen und sonstige Verbindlichkeiten nach Abzug von flüssigen Mitteln, Wertpapieren des Umlaufvermögens, Wertpapieren des Anlagevermögens, übrigen Vermögensgegenständen und Disagio (Aktive Rechnungsabgrenzungsposten)

Effizienzfortschritte und Kostensenkung Die wesentlichen Beiträge zum Umsatzwachstum des Konzerns im zweiten Quartal 2003 wie auch im Halbjahr 2003 lieferten die Divisionen T-Mobile und T-Online. So stieg der Konzernumsatz im zweiten Quartal um 4,7 Prozent auf 13,6 Milliarden Euro. Dabei sind der Effekt der Entkonsolidierung des zum 1. März verkauften Kabelgeschäftes sowie die umsatzmindernden Effekte des starken Euro insbesondere im Vergleich zum Dollar und zum britischen Pfund zu berücksichtigen. In den ersten sechs Monaten 2003 betrug das Umsatzwachstum 5,7 Prozent auf 27,2 Milliarden Euro. Das organische Wachstum (nach Entkonsolidierung der restlichen Kabelgesellschaften, bei konstanten Wechselkursen und ohne T-Mobile Netherlands) hätte im Halbjahr bei 9,1 Prozent auf 27,8 Milliarden Euro gelegen.

Die Entwicklung des Auslandsgeschäfts war mit einem Plus von 15,4 Prozent auf knapp 5 Milliarden Euro im Quartal bzw. fast 18 Prozent im Halbjahr auf 10,1 Milliarden Euro ebenfalls positiv. Trotz der aus der Umrechnung in Euro resultierenden negativen Wechselkurseffekte erhöhte sich die Auslandsquote im ersten Halbjahr 2003 erheblich auf 37,0 Prozent von 33,2 Prozent verglichen mit dem ersten Halbjahr 2002.

Das Konzern-EBITDA verbesserte sich im ersten Halbjahr 2003 um 27,2 Prozent auf 9,6 Milliarden Euro im Vergleich zu 7,6 Milliarden Euro zur Vorjahresperiode. Das bereinigten EBITDA ist im ersten Halbjahr 2003 um 17 Prozent auf 9,1 Milliarden Euro gestiegen. Die bereinigte EBITDA-Marge verbesserte sich gleichzeitig deutlich von 30,1 Prozent auf 33,3 Prozent.

Zum Anstieg der operativen Ertragskraft haben alle Säulen beigetragen. Im zweiten Quartal wirkten sich Sondereinflüsse von saldiert rund 0,1 Milliarden Euro positiv auf das EBITDA aus. Diese resultierten insbesondere aus Veräußerungsgewinnen von Finanzanlagen (hauptsächlich aus dem Anteilsverkauf MTS bei T-Mobile), denen im Wesentlichen Aufwendungen aus zinssatzbedingten höheren Zuführungen zu Pensionsrückstellungen (Additional minimum liability, AML) - hauptsächlich bei T-Com - gegenüberstanden.

Im Quartalsvergleich stieg das EBITDA des Konzerns um knapp 25 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro. Bereinigt um Sondereinflüsse verbesserte sich das EBITDA um knapp 16 Prozent auf 4,6 Milliarden Euro. Damit konnte das bereinigte EBITDA auch im Vergleich zum Wert des ersten Quartals 2003 von 4,5 Milliarden Euro um rund 2,7 Prozent gesteigert werden.

Die EBITDA- Entwicklung zeigt deutlich, dass sich die massiven Maßnahmen zur Effizienzsteigerung positiv auswirken. Durch das Programm E hoch 3 hat der Konzern im ersten Halbjahr 2003 im wesentlichen aus Kosteneinsparungen und Skaleneffekten einen ergebniswirksamen Beitrag von rund 800 Mio. Euro realisiert. Sowohl T-Com als auch T-Systems konnten bei den Sachkosten gut 0,4 Milliarden Euro einsparen. T-Mobile und T-Online erzielten bei steigenden Umsätzen erhebliche Skaleneffekte von rund 0,4 Milliarden Euro und konnten auf diese Weise ebenfalls die EBITDA- Marge weiter ausbauen.

Konzernüberschuss Die Verbesserung des Konzernüberschuss um 5 Milliarden Euro auf plus 1,1 Milliarden Euro im Halbjahresvergleich resultiert überwiegend aus der Verbesserung des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, aber auch in geringeren Maßen aus positiven Steuereffekten, die im ersten Quartal angefallen waren. Bereinigt um die jeweiligen Sondereffekte aus Anteilsverkäufen, Anpassungen von Pensionsrückstellungen, außerplanmäßigen Wertberichtigungen und Steuereffekten beträgt der Konzernüberschuss im ersten Halbjahr 275 Millionen Euro gegenüber einem negativen Betrag von rund 3,1 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum.

Abbau der Nettofinanzverbindlichkeiten Seit Initiierung der Maßnahmen zur Reduzierung der Netto-Finanzverbindlichkeiten im dritten Quartal 2002 wurden diese bis zum 30. Juni 2003 insgesamt um 11,3 Milliarden Euro zurückgeführt. Damit ist bereits zur Jahresmitte 2003 praktisch das Entschuldungsvolumen erreicht, das im Rahmen des Programms 6+6 im November vergangenen Jahres angekündigt worden war.

So wurden zum 30. Juni 2003 die Netto-Finanzverbindlichkeiten auf 53,0 Milliarden Euro reduziert. Dies bedeutet gegenüber dem schon im ersten Quartal des laufenden Jahres erreichten Schuldenabbau von 4,8 Milliarden Euro eine weitere, zusätzliche Rückführung um 3,3 Milliarden Euro im zweiten Quartal. Ursächlich hierfür sind vor allem Zuflüsse aus der Veräußerung von Beteiligungen, insbesondere der Verkauf von Anteilen an der MTS von rund 0,5 Milliarden Euro sowie der Beteiligung an der malaysischen Celcom von rund 0,1 Milliarden Euro im zweiten Quartal. Zudem trugen Cash-Flows aus der Geschäftstätigkeit und Währungseffekte zur Entschuldung bei.

Free Cash-Flow Im ersten Halbjahr 2003 betrug der Free Cash-Flow vor Ausschüttung 4,0 Milliarden Euro und lag damit um rund 40 Prozent über dem Wert des ersten Halbjahres 2002 von 2,8 Milliarden Euro Zudem hat der Wegfall der im Jahr 2002 erfolgten Dividendenzahlungen für das Geschäftsjahr 2001 den Anstieg des Free Cash-Flows nach Ausschüttung auf 3,9 Milliarden Euro nach 1,3 Milliarden Euro im Vergleich der beiden Halbjahre begünstigt.

1. Halbjahr 2003 in Mio1.Halbjahr 2002 in Mio.Verän-derung in %)Gesamtjahr 2002 in Mio.
Deutsche Telekom Konzern Telefonanschlüsse(mit ISDN Kanälen) 1)58,157,90,358,1
T-Com Festnetzanschlüsse einschließlich ISDN-Kanäle55,855,9(0,2)56,2
davon Deutschland 1)49,149,1049,3
Standardanschlüsse28,029,3(4,4)28,6
ISDN-Kanäle21,119,86,620,7
T-DSL Verträge vermarktet3,72,548,03,1
davon Ausland6,76,8(1,5)6,9
Matav 2)3,53,6(2,8)3,6
Slovenske Telekomunikacie1,41,5(6,7)1,5
Hrvatske Telekomunikacije1,81,801,8
Mobilfunkteilnehmer
T-Mobile Deutschland25,323,38,624,6
T-Mobile USA 4 )11,48,042,59,9
T-Mobile UK 5)12,511,112,612,4
T-Mobile Austria2,02,002,0
T-Mobile CZ3,63,116,13,5
T-Mobile NL 3)1,71,330,81,4
Mehrheitsbeteilgungen T-Mobile International56,548,915,553,9
Westel3,53,016,73,4
Hrvatske Telekomunikacije1,31,118,21,2
Mehrheitsbeteiligungen des Konzerns Deutsche Telekom61,452,916,158,6
T-Online Teilnehmer12,6711,579,512,24
davon: T-Online Deutschland10,359,469,49,96
davon: übriges Europa2,322,1110,02,28
DSL-Kunden insgesamt3,222,2940,62,80

1) Telefonkanäle einschließlich Eigenverbrauch

2) Anschlusszahlen sind erstmalig einschließlich der MATAV Tochtergesellschaft Maktel ausgewiesen. Vorjahreszahlen wurden angepasst.

3) T-Mobile Netherlands vollkonsolidiert ab 4. Quartal 2002, zur besseren Vergleichbarkeit pro forma dargestellt.

4) Einschließlich Powertel, Inc.

5) Einschließlich Virgin Mobile

6) Prozentwerte auf dargestellte Werte gerechnet

T-COM - EBITDA-Marge ausgebaut

Der Rückgang des Gesamtumsatzes im ersten Halbjahr 2003 von rund 2,7 Prozent wurde vom schwierigen konjunkturellen Umfeld sowie der Dekonsolidierung der restlichen Kabelgesellschaften (0,2 Milliarden Euro) beeinflusst.

Starke Fortschritte erzielte T-Com in der Effizienzverbesserung. Gegenüber der Vergleichsperiode konnten im ersten Halbjahr 2003 Kosten von mehr als 300 Millionen Euro eingespart werden. Getragen durch diese Effizienzfortschritte erzielte T-Com eine Steigerung des EBITDA im ersten Halbjahr um 1,7 Prozent auf gut 5,1 Milliarden Euro. Unter Berücksichtung der Sondereinflüsse betrug der Anstieg des bereinigten EBITDA sogar 3,5 Prozent auf 5,2 Milliarden Euro. Damit konnte die T-Com die EBITDA-Marge weiter von 33,6 Prozent im ersten Halbjahr 2002 auf 35,7 Prozent in den ersten sechs Monaten 2003 ausbauen.

Ein wesentlicher Trend im T-Com Geschäft blieb auch im zweiten Quartal 2003 die Migration der Kunden zu höherwertigen, insbesondere breitbandigen Anschlüssen. Die Anzahl der vermarkteten T-DSL Anschlüsse in Deutschland konnte im zweiten Quartal 2003 um weitere 300 000 Anschlüsse bzw. knapp 9 Prozent auf 3,7 Millionen gesteigert werden. Gegenüber dem Stand vom 30. Juni 2002 bedeutet das einen Zuwachs um rund 48 Prozent.

2. Quartal 20032. Quartal 2002 4)Verän- derungen in %1. Halbjahr 20031. Halbjahr 2002 4)Verän-derungen in %
Gesamtumsatz 1)7 1537 509(4,7)14 64315 042(2,7)
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit859971 5)(11,5)2 2771 672 5)36,2
EBITDA 2)2 2582 555(11,6)5 1365 0491,7
EBITDA bereinigt 4)2 5542 555(0,04)5 2285 0493,5
Anzahl der Mitarbeiter 3)141 065153 814(8,3)143 264154 519(7,3)

1) einschließlich DeTeMedien und Beauftragungsgeschäft.

2) EBITDA = Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Sonstigen Steuern, Finanzergebnis und Abschreibungen auf Immaterielle Gegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen.

3) Personal im Durchschnitt, einschließlich DeTeMedien.

4) Zur detaillierten Erläuterung und Herleitung siehe Geschäftsbericht 2002 „Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen“.

5) Abweichungen aufgrund Umstellung auf UKV

T-Mobile treibt EBITDA-Wachstum weiter voran Die deutliche Verbesserung des Gesamtumsatzes der Division T-Mobile im ersten Halbjahr 2003 um 19 Prozent auf 10,9 Milliarden Euro resultiert aus der deutlich erhöhten Teilnehmerbasis und den in fast allen Märkten gestiegenen Umsätzen je Kunde. So stieg die Zahl der Kunden der T-Mobile allein im zweiten Quartal 2003 um 1,4 Millionen, im ersten Halbjahr lag der Zuwachs bei 2,6 Millionen gegenüber dem Jahresende 2002. In den Mehrheitsbeteiligungen des Konzerns Deutsche Telekom - also einschließlich der nicht von der T-Mobile gehaltenen Mobilfunkbeteiligungen - stieg die Gesamtzahl der Mobilfunkkunden um 2,8 Millionen auf 61,4 Millionen Teilnehmer gegenüber dem 31. Dezember 2002. Zudem schlug sich die erstmalige Konsolidierung von T-Mobile Netherlands seit dem vierten Quartal 2002 positiv nieder. Ohne die Erstkonsolidierung der T-Mobile Netherlands ist der Umsatz im zweiten Quartal 2003 um 14,2 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode gestiegen.

Noch deutlicher als den Umsatz hat T-Mobile das bereinigte EBITDA gesteigert - um 27 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro gegenüber dem ersten Halbjahr 2002. Dabei lieferten praktisch alle Gesellschaften absolut höhere EBITDA-Beiträge und fast alle ausländischen Gesellschaften konnten ihre EBITDA-Marge steigern.

Zum EBITDA-Wachstum trug insbesondere das USA-Geschäft bei. Das EBITDA der T-Mobile USA hat sich im Vergleich der Halbjahre und auf Dollar-Basis auf rund 850 Millionen mehr als verdreifacht. Auf Euro-Basis betrug es 766 Millionen.

Die Neukundenzahl in den USA stieg im ersten Halbjahr um 1,5 Millionen und steht damit mit deutlichem Abstand an der zweiten Position aller US-Mobilfunkunternehmen. Damit hat T-Mobile USA jetzt mehr als 11 Millionen Kunden. T-Mobile USA hat das qualitative Wachstum der Kundenbasis dabei in den Vordergrund gestellt: Die Zahl der neuen Vertragskunden lag im zweiten Quartal 2003 mit rund 652 000 noch über dem Netto-Zuwachs der Kundenzahl um 606 000. Der Anteil der Vertragskunden beträgt jetzt über 10 Millionen beziehungsweise 88 Prozent der Gesamtzahl aller Kunden. Auch der monatliche Durchschnittsumsatz pro Kunde konnte im zweiten Quartal gegenüber der Vergleichszeit des Vorjahres weiter um rund vier Dollar auf 53 Dollar gesteigert werden.

2. Quartal 20032. Quartal 2002Verän- derungen in %1. Halbjahr 20031. Halbjahr 2002Verän-derungen in %
Gesamtumsatz5 5574 67518,910 8679 14018,9
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit475(682) 1)n.a.398(1 543) 1)n.a.
EBITDA 2)2 0881 34854,93 6022 55940,8
EBITDA bereinigt 4)1 7431 34829,33 2572 55927,3
Anzahl der Mitarbeiter 3)40 98638 1437,541 30637 9578,8

1) Abweichungen aufgrund Umstellung auf UKV

2) EBITDA = Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Sonstigen Steuern, Finanzergebnis und Abschreibungen auf Immaterielle Gegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen.

3) Personal im Durchschnitt 4) Zur detaillierten Erläuterung und Herleitung siehe Geschäftsbericht 2002 „Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen“.

T-Systems - erhebliche Effizienzforschritte im ersten Halbjahr T-Systems verzeichnete im ersten Halbjahr 2003 vor dem Hintergrund eines schwierigen Branchenumfelds insgesamt eine stabile Entwicklung. Der Gesamtumsatz der Division T-Systems lag mit rund 5,1 Milliarden Euro im ersten Halbjahr auf einem leicht höheren Niveau als in der Vergleichs-periode.

Das bereinigte EBITDA stieg um gut 22 Prozent auf 623 Millionen Euro gegenüber 509 Millionen Euro in der Vergleichsperiode. Auch T-Systems verzeichnete damit erhebliche Effizienzfortschritte. Im Halbjahr wurden Kosteneinsparungen von knapp 140 Millionen Euro realisiert. Aktuell verzeichnete T-Systems ebenfalls einen sehr guten Auftragseingang. Herausragendes Beispiel ist der mit DaimlerChrysler neu geschlossene Dienstleistungsvertrag mit einem Volumen von rund 1,2 Milliarden Euro über drei Jahre, einer der größten Kundenaufträge dieses Jahr.

2. Quartal 20032. Quartal 2002 4)Verän- derungen in %1. Halbjahr 20031. Halbjahr 2002 4)Verän-derungen in %
Gesamtumsatz2 5672 588(0,8)5 1275 0790,9
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit(71)(438) 1)83,8(89)(540) 1)83,5
EBITDA 2)31925127,168750935,0
EBITDA bereinigt 4)33725134,362350922,4
Anzahl der Mitarbeiter 3)42 30543 223(2,1)42 81643 454(1,5)

1) Abweichungen aufgrund Umstellung auf UKV

2) EBITDA = Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Sonstigen Steuern, Finanzergebnis und Abschreibungen auf Immaterielle Gegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen

3) Personal im Durchschnitt.

4) Zur detaillierten Erläuterung und Herleitung siehe Geschäftsbericht 2002 „Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen“.

T-Online baut Umsatz und Rohertrag weiter aus Die Division T-Online erzielte auch im ersten Halbjahr 2003 eine anhaltend deutliche Steigerung des Gesamtumsatzes um 21 Prozent auf 894 Millionen Euro gegenüber der Vergleichszeit des Vorjahres. Dazu trug das anhaltende Wachstum der Kundenbasis, insbesondere bei den Breitbandkunden bei.

Die durchschnittliche Verweildauer der Nutzer im Netz ist ebenfalls gestiegen. Das hat zu einer besseren Kapazitätsauslastung geführt mit der Folge einer höheren Rohertragsmarge.

Im EBITDA des zweiten Quartals 2003 sind 25 Millionen Euro Veräußerungserlös aus dem Verkauf der t-info GmbH an die DeTeMedien enthalten. Das ausgewiesene EBITDA verbesserte sich im ersten Halbjahr 2003 von 15 Millionen Euro auf 176 Millionen Euro. Das um die genannten Effekte bereinigte EBITDA der Division T-Online konnte von einem negativen Vorjahreswert von 12 Millionen Euro auf 151 Millionen Euro verbessert werden.

2. Quartal 20032. Quartal 2002Verän- derungen in %1. Halbjahr 20031. Halbjahr 2002Verän-derungen in %
Gesamtumsatz44937220,789473821,1
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit21(56) 3)n.a.23(149) 3)n.a.
EBITDA 1)10129n.a.17615n.a.
EBITDA bereinigt 4)762n.a.151(12)n.a.
Anzahl der Mitarbeiter 2)2 6552 4588,02 6442 4756,8

1) EBITDA = Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Sonstigen Steuern, Finanzergebnis und Abschreibungen auf Immaterielle Gegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen

2) Personal im Durchschnitt, ohne DeTeMedien

3) Abweichungen aufgrund Umstellung auf UKV

4) Zur detaillierten Erläuterung und Herleitung siehe Geschäftsbericht 2002 „Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen“.

Die hier verwendeten T-Online Zahlen wurden Telekom konzerneinheitlich nach HGB erstellt und entsprechen nicht den veröffentlichen T-Online International AG Zahlen nach IFRS, da die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze der T-Online International AG sowie der Deutschen Telekom AG unterschiedlich sind.

Neues Konzernleitbild "T-Spirit" Nach einer Phase der Neuorientierung in wirtschaftlich schwierigen Zeiten haben Vorstand und Top Führungskräfte mit dem neuen Konzernleitbild den Kunden in den Mittelpunkt gestellt und die Grundlage für eine neue Unternehmens- und Führungskultur gebildet. Im Zentrum steht die Vision:

"Als das führende Dienstleistungsunternehmen der Telekommunikations- und Informationstechnologie-Industrie verbinden wir die Gesellschaft für eine bessere Zukunft. Mit höchster Qualität, effizient und innovativ zum Nutzen unserer Kunden. In jeder Beziehung."

Mit dieser neuen Vision steht das "T" für Qualität, Innovation und Effizienz und ist das verbindende Element im Konzern. Es ist das gemeinsame Leistungsversprechen an die Kunden. Das neue Konzernleitbild T-Spirit umfasst neben der Vision ein in sechs zentrale Werte gegliedertes einheitliches Wertegerüst, die Corporate Values. Vision und die sechs zentralen Werte gelten für alle Konzerneinheiten. Die sechs zentralen Werte lassen sich über SPIRIT leicht abrufen: S teigerung des Konzernwertes, P artner für den Kunden, I nnovation, R espekt , I ntegrität und T op Exzellenz.

Ausblick Auch wenn das Jahr 2003 für die Deutsche Telekom gut begonnen hat, hat sich die konjunkturelle Situation bislang nicht entspannt. Ziel bleibt daher ein stabiler Geschäftsverlauf und das Erreichen des für das Gesamtjahr geplanten Konzern-EBITDA in einer Spanne von 17,2 bis 17,7 Milliarden Euro. Die Prioritäten für das Jahr 2004 lauten weiterhin: Optimierung des operativen Cash-Flows sowie Fortführung des Schuldenabbaus. Dabei sollen die Schulden mittelfristig auf ein Niveau reduziert werden, das zwischen dem zwei- bis dreifachen des bereinigten EBITDA liegt, um auch weiterhin den ungehinderten Zugang zu den Kapitalmärken sicherzustellen. Darüber hinaus strebt der Vorstand für das Geschäftsjahr 2004, zahlbar im Jahr 2005, die Rückkehr zur Dividendenzahlung an.

Damit unterstreicht der Vorstand sein Vertrauen in die mittelfristig positive Ertragsentwicklung des Konzerns und gibt gleichzeitig ein Commitment gegenüber den Aktionären des Unternehmens ab.

Neben den in dieser Pressemitteilung angegebenen nach HGB darstellten Ergebnissen weist die Deutsche Telekom auch Non-GAAP-Kennzahlen aus, z.B. EBITDA, bereinigtes EBITDA, Netto-Finanzverbindlichkeiten und Free Cash-Flow. Diese Non-GAAP-Kennzahlen sind zusätzlich zu den und nicht als Ersatz für die nach GAAP erstellten Angaben zu sehen. Zur Auslegung dieser Non-GAAP-Kennzahlen, siehe "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen". Diese und andere Überleitungen finden sich auf dem Link von Investor Relations unter www.telekom.de.

Diese Pressemitteilung enthält bestimmte Feststellungen, bei denen es sich weder um veröffentlichte Finanzergebnisse noch um sonstige feststehende Tatsachen der Vergangenheit handelt. Diese Feststellungen sind als Aussagen auf der Grundlage von Erwartungen ("forward-looking statements") im Sinne der Safe-Harbor-Bestimmungen des amerikanischen Bundes-Wertpapierrechts zu werten. Da derartige Aussagen auf der Grundlage von Erwartungen bestimmten Risiken und Unwägbarkeiten unterliegen, können die tatsächlichen künftigen Ergebnisse erheblich von den Ergebnissen abweichen, von welchen in den betreffenden Aussagen ausgegangen wird. Eine Vielzahl dieser Risiken und Unwägbarkeiten bezieht sich auf Faktoren, die außerhalb der Möglichkeiten der Deutschen Telekom zur Beeinflussung bzw. präzisen Bewertung liegen, beispielsweise die künftigen Marktbedingungen, die möglichen Wechselkursschwankungen, das Verhalten anderer Marktteilnehmer, das Vorgehen von Regulierungsbehörden sowie sonstige Risikofaktoren, auf welche in den Berichten der Deutschen Telekom näher eingegangen wird, die bei der Securities and Exchange Commission eingereicht werden. Der Leser wird vorsorglich darauf hingewiesen, dass diesen Aussagen auf der Grundlage von Erwartungen keine unangemessen hohe Zuverlässigkeit beizumessen ist, da sie lediglich dem Sachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Pressemitteilung entsprechen. Des Weiteren wird keine Verpflichtung übernommen, eine etwaige Abkehr von derartigen Aussagen öffentlich bekannt zu geben, um so bestimmten Ereignissen oder Umständen Rechnung zu tragen, die nach Veröffentlichung dieser Pressemitteilung eintreten.