Konzernumsatz wächst im Neunmonatsvergleich um 5,4 Prozent auf 41,3 Milliarden Euro - Konzernüberschuss auf 1,6 Milliarden Euro verbessert - Bereinigter Konzernüberschuss bei 0,7 Milliarden Euro - Konzern-EBITDA in den ersten drei Quartalen um 25,6 Prozent auf 14,3 Milliarden Euro gestiegen - Netto-Finanzverbindlichkeiten auf 49,2 Milliarden Euro reduziert gegenüber 64,3 Milliarden Euro zum 30. September 2002 - Free Cash-Flow vor Ausschüttung im Vergleichszeitraum deutlich auf 7,4 Milliarden Euro gesteigert
Die Deutsche Telekom hat auch im dritten Quartal 2003 das profitable Wachstum des Konzerns weiter fortsetzen können. Das Entschuldungsziel für das Geschäftsjahr 2003 wurde zum Ende des dritten Quartals und somit vorzeitig erreicht - damit kann das Programm "6+6" früher als geplant abgeschlossen werden. Der Free Cash-Flow vor Ausschüttung des dritten Quartals 2003 stieg gegenüber dem Vorquartal um fast 75 Prozent auf rund 3,4 Milliarden Euro, der bereinigte Konzernüberschuss ohne Sondereinflüsse hat sich auf 463 Millionen Euro fast verdreifacht.
Nach einem Schuldenabbau von 8,1 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2003 konnten die Netto-Finanzverbindlichkeiten im dritten Quartal 2003 um weitere 3,8 Milliarden Euro zurückgeführt werden. Im dritten Quartal 2003 resultierte die Reduzierung der Netto-Finanzverbindlichkeiten überwiegend aus dem positiven Free Cash-Flow sowie aus Währungseinflüssen und der Veräußerung weiterer nicht zum Kerngeschäft gehörender Aktivitäten, insbesondere Immobilien. Bezogen auf das dritte Quartal 2002 wurden die Netto-Finanzverbindlichkeiten um insgesamt 15,1 Milliarden Euro auf nun 49,2 Milliarden Euro zurückgeführt. Im Vergleich zum Jahresende 2002 beträgt der Rückgang knapp zwölf Milliarden Euro. Das Entschuldungsziel des Unternehmens - Netto-Finanzverbindlichkeiten von 49,5 bis 52,3 Milliarden Euro für das Gesamtjahr 2003 - wurde damit bereits vorzeitig erreicht.
"Der Turn-around ist geschafft - früher als geplant und erwartet", sagte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom AG, Kai-Uwe Ricke, am Donnerstag in Bonn. "Doch damit sind wir keineswegs am Endes des Weges angelangt. Das war ein erster Schritt, im zweiten wollen wir dafür sorgen, dass das Unternehmen wieder eine angemessene Kapitalrendite erwirtschaftet."
In den ersten neun Monaten 2003 erhöhte sich das Konzern-EBITDA um 25,6 Prozent, beziehungsweise 2,9 Milliarden Euro auf 14,3 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITDA ist in den ersten drei Quartalen um 15,3 Prozent auf 13,8 Milliarden Euro gestiegen. Im dritten Quartal 2003 erzielte der Konzern ein bereinigtes EBITDA von rund 4,7 Milliarden Euro. Damit ist diese Kennzahl der operativen Ertragskraft sechs Quartale in Folge angestiegen. Den größten Beitrag zum Anstieg des bereinigten EBITDA im dritten Quartal 2003 lieferte die Division T-Mobile, deren bereinigtes EBITDA verglichen zum Vorjahr um 0,5 Milliarden Euro stieg. Auf Grundlage konstanter Wechselkurse stieg das bereinigte EBITDA des Konzerns für die ersten neun Monate dieses Jahres um 19 Prozent auf 14,2 Milliarden Euro.
Die bereinigte EBITDA-Marge verbesserte sich im gleichen Zeitraum auf 33,4 Prozent gegenüber 30,5 Prozent in den ersten drei Quartalen 2002. Grundlage waren neben dem anhaltenden qualitativen Wachstum der Kundenbasis Synergie- und Skaleneffekte. Bei T-Systems trugen deutliche Fortschritte bei den Kosteneinsparungen zum Anstieg des bereinigten EBITDA bei, während T-Com das bereinigte EBITDA trotz Umsatzrückgang auf hohem Niveau stabilisieren konnte. T-Online verbesserte ihre Profitabilität durch die weitere Optimierung der Netzwerkausnutzung.
Der Konzernüberschuss hat sich in den ersten drei Quartalen 2003 im Vergleich zur Vorjahresperiode um 26,1 Milliarden Euro auf positive 1,6 Milliarden Euro verbessert. Diese Steigerung ergab sich einerseits aus der positiven Entwicklung des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, das durch die strategische Überprüfung im Vorjahr von negativen Sondereffekten von saldiert 22,3 Milliarden Euro beeinträchtigt war. Darüber hinaus spiegeln sich in der Steigerung des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit deutlich die Fortschritte der operativen Ertragskraft des Konzerns. Der Konzernüberschuss bereinigt um Sondereffekte hat sich im Vergleichszeitraum von minus 4,2 Milliarden Euro auf positive 0,7 Milliarden Euro erhöht. Allein im dritten Quartal 2003 hat sich der Konzernüberschuss ohne Sondereinflüsse auf 463 Millionen Euro fast verdreifacht. Damit ist der Konzern seinem erklärten Ziel, in diesem Jahr eine "schwarze Null" als Nettoergebnis zu verzeichnen, abermals einen Schritt näher gekommen.
Erfolgreiche Umsetzung des Programms "6+6" In den ersten neun Monaten 2003 betrug der Free Cash-Flow vor Ausschüttung 7,4 Milliarden Euro und lag damit rund 2,7 Milliarden Euro über dem Vergleichswert des Vorjahres. Dieser deutliche Anstieg resultiert vor allem aus dem Anstieg des operativen Cash-Flow sowie den um rund 1,8 Milliarden Euro zurückgenommenen Investitionen in Sachanlagen und Immaterielle Vermögensgegenstände. Mit einem Free Cash-Flow vor Ausschüttung von insgesamt 7,6 Milliarden Euro seit dem 30. September 2002 wurde das im November vergangenen Jahres gesetzte Ziel - Free Cash-Flow von 5,5 bis 6,0 Milliarden Euro für das vierte Quartal 2002 und das Gesamtjahr 2003 - deutlich übertroffen.
Durch den Verkauf von nicht strategischen Vermögensgegenständen konnten bisher seit Initiierung des Programms "6+6" rund 6,3 Milliarden Euro erlöst, beziehungsweise für das vierte Quartal 2003 vereinbart werden. Diese Mittel fließen ebenfalls in die Entschuldung. Mit dem vorzeitigen Erreichen des Entschuldungsziels wird das Programm "6+6" nun abgeschlossen.
Die wesentlichen Umsatztreiber des Konzerns im dritten Quartal 2003 blieben die Divisionen T-Mobile und T-Online. Beide konnten ihren Umsatz erneut deutlich zweistellig steigern. Für das abgelaufene Quartal weist der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal ein Wachstum von rund 4,9 Prozent auf knapp 14,1 Milliarden Euro aus. In den ersten neun Monaten 2003 stieg der Umsatz gegenüber dem Vergleichszeitraum 2002 um 5,4 Prozent auf 41,3 Milliarden Euro. Das organische Wachstum bei konstanten Wechselkursen hätte für die ersten drei Quartale 2003 bei 8,7 Prozent gelegen und zu einem Konzernumsatz in Höhe von 42,6 Milliarden Euro geführt.
Die Entwicklung des Auslandsgeschäfts war mit plus 19,5 Prozent auf über 5,5 Milliarden Euro Umsatz im dritten Quartal 2003 ebenfalls deutlich positiv. Trotz anhaltend negativer Wechselkurseffekte lag die Auslandsquote bei 39,2 Prozent, verglichen mit 34,4 Prozent im Vorjahr-Jahresquartal.
"Die letzten zwölf Monate waren ein besonders erfolgreicher Abschnitt für unser Unternehmen. Wir haben unsere operative und finanzielle Flexibilität durch unseren Fokus auf Restrukturierung, Entschuldung und profitables Wachstum wiedererlangt. Wir sind jetzt in einer Position, in der wir mit Zuversicht in die Zukunft blicken können", sagte Finanzvorstand Dr. Karl-Gerhard Eick.
Ausgewählte Kennzahlen im Überblick
| Q3 2003 in Mio. € | Q3 2002 in Mio. € | Verän- derung in % | Q1-Q3. 2003 in Mio. € | Q1-Q3 2002 in Mio. € | Verände- rungen in % | Gesamtjahr 2002 in Mio. € | |
| Gesamtumsatz | 14 077 | 13 423 | 4,9 | 41 288 | 39 177 | 5,4 | 53 689 |
| Inland | 8 553 | 8 799 | (2,8) | 25 689 | 26 000 | (1,2) | 35 288 |
| Ausland | 5 524 | 4 624 | 19,5 | 15 599 | 13 177 | 18,4 | 18 401 |
| Konzernüberschuss | 508 | (20 619) | n.a. | 1 617 | (24 510) | n.a | (24 587) |
| Konzernüberschuss bereinigt (in Mrd) | 0,7 | (4,2) | n.a. | (4,8) | |||
| EBITDA | 4 683 | 3 823 | 22,5 | 14 297 | 11 382 | 25,6 | 16 116 |
| EBITDA bereinigt um Sondereinflüsse | 4 711 | 4 203 | 12,1 | 13 785 | 11 960 | 15,3 | 16 314 |
| Free Cash-Flow vor Ausschüttung | 7 393 | 4 664 | 58,5 | 4 838 | |||
| Investitionen in Sach- anlagen und Immaterielle Vermögensgegenstände 1 | (1 431) | (1 846) | 22,5 | (3 536) | (5 343) | 33,8 | (7 928) |
| Netto-Finanzverbindlich- keiten zum Stichtag 2 | - | - | - | 49 156 | 64 311 | (23,6) | 61 106 |
| Beschäftigte zum Stichtag | - | - | - | 249 974 | 255 868 | (2,3) | 255 969 |
1) Ohne Goodwill
2) Anleihen, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldschein-Darlehen und sonstige Verbindlichkeiten nach Abzug von flüssigen Mitteln, Wertpapieren des Umlaufvermögens, Wertpapieren des Anlagevermögens, übrigen Vermögensgegenständen und Disagio (Aktive Rechnungsabgrenzungsposten)
T-Com Auch im dritten Quartal war T-Com der wesentliche Umsatz- und Ergebnisträger im Konzern. Dennoch war die Umsatzentwicklung für die T-Com von regulatorischen sowie wettbewerbsbedingten und konjunkturellen Einflüssen geprägt und lag in den ersten drei Quartalen 2003 - bereinigt um die Erlöse der Kabelgesellschaften - um 1,8 Prozent unter dem Niveau der Vergleichsperiode. Das kumulierte EBITDA lag aufgrund von Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen rund ein Prozent über dem Vorjahreswert bei rund 7,7 Milliarden Euro. Das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA stieg gegenüber der Vorjahresperiode um 153 Millionen Euro an. Damit konnte T-Com die bereinigte EBITDA-Marge in den ersten neun Monaten dieses Jahres auf 35,8 Prozent gegenüber 33,8 Prozent im Vorjahresvergleich spürbar verbessern.
Ein wesentlicher Trend im T-Com Geschäft blieb auch im dritten Quartal 2003 die Migration der Kunden zu höherwertigen, insbesondere breitbandigen Anschlüssen. Die Zahl der vermarkteten T-DSL Anschlüsse in Deutschland stieg im abgelaufenen Quartal um weitere 0,3 Millionen Anschlüsse auf vier Millionen.
| 3. Quartal 2003 in Mio. € | 3. Quartal 2002 in Mio. € | Verände- rungen in % | Q1-Q3 2003 in Mio. € | Q1-Q3 2002 in Mio. € | Verände- rungen in % | |
| Gesamtumsatz 1 | 7 104 | 7 490 | (5,2) | 21 747 | 22 532 | (3,5) |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 1 211 | 1 078 | 12,3 | 3 488 | 2 750 | 26,8 |
| EBITDA | 2 548 | 2 575 | (1,0) | 7 684 | 7 624 | 0,8 |
| EBITDA bereinigt | 2 549 | 2 575 | (1,0) | 7 777 | 7 624 | 2,0 |
| Anzahl der Mitarbeiter 2 | 138 331 | 152 767 | (9,4) | 141 620 | 153 934 | (8,0) |
1) einschließlich DeTeMedien und Beauftragungsgeschäft
2) Personal im Durchschnitt
T-Mobile T-Mobile hat die Wachstumsstory im dritten Quartal weiter fortgeschrieben. Der Umsatz der Mobilfunk-Division legte um rund 18 Prozent auf knapp 16,8 Milliarden Euro in den ersten neun Monaten 2003 zu, gegenüber 14,2 Milliarden Euro in der Vergleichsperiode. Zudem schlug sich die erstmalige Konsolidierung von T-Mobile Netherlands seit dem vierten Quartal 2002 positiv nieder. Ohne diese Erstkonsolidierung lag der Gesamtumsatz in den ersten drei Quartalen 2003 mehr als 13 Prozent über der Vorjahresperiode. Das Wachstum von T-Mobile wurde sowohl beim Umsatz als auch beim EBITDA durch negative Wechselkurseffekte bei US-Dollar und britischem Pfund abgebremst.
Beim bereinigten EBITDA erzielte T-Mobile ein weiteres Rekordquartal mit einem Anstieg von 35 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode. Wesentlicher EBITDA-Träger mit einer Steigerung von über elf Prozent auf 953 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahresquartal blieb T-Mobile Deutschland. Die bereinigte EBITDA-Marge der Division T-Mobile lag im dritten Quartal mit 29,5 Prozent um 4,2 Prozentpunkte über dem Vorjahresquartal. Der Anstieg der bereinigten EBITDA-Marge resultiert aus dem qualitativen Wachstum der Neukundenbasis, vor allem im Segment der Laufzeit-Vertragskunden sowie aus Skalen- und Synergieeffekten.
T-Mobile hat die Teilnehmerzahl gegenüber dem Vorquartal um fast 1,2 Millionen gesteigert. In Deutschland konnte T-Mobile die Positionierung in der Spitzengruppe mit rund 370 000 Neukunden (davon rund 60 Prozent Laufzeit-Vertragskunden) alleine im abgelaufenen Quartal weiter behaupten. Auch in Großbritannien lag der Fokus weiterhin auf der Generierung von Laufzeit-Vertragskunden: Mit rund 123 000 neuen Teilnehmern verzeichnete T-Mobile UK abermals ein ausgezeichnetes Ergebnis in diesem wichtigen Kundensegment. Die T-Mobile USA hat im dritten Quartal 2003 die Kundenbasis um rund 670 000 auf mehr als 12,1 Millionen Kunden ausbauen können. Der Anteil der Laufzeit-Vertragskunden am Kundenstamm ist weiter angestiegen und beträgt nun 89 Prozent. Der durchschnittliche Umsatz pro Kunde pro Monat (nach HGB) blieb bei T-Mobile USA gegenüber dem Vorquartal bei 50 USD stabil, in Euro war dies ein Anstieg von 44 auf 45 Euro.
| 3. Quartal 2003 in Mio. € | 3. Quartal 2002 in Mio. € | Verände- rungen in % | Q1-Q3 2003 in Mio. € | Q1-Q3 2002 in Mio. € | Verände- rungen in % | |
| Gesamtumsatz | 5 920 | 5 105 | 16,0 | 16 787 | 14 245 | 17,8 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 239 | (21 985) | n. a. | 637 | (23 528) | n. a. |
| EBITDA | 1 748 | 1 291 | 35,4 | 5 350 | 3 850 | 39,0 |
| EBITDA bereinigt | 1 748 | 1 291 | 35,4 | 5 005 | 3 850 | 30,0 |
| Anzahl der Mitarbeiter 1 | 41 708 | 38 937 | 7,1 | 41 440 | 38 283 | 8,2 |
1) Personal im Durchschnitt
T-Systems Trotz eines schwierigen Marktumfeldes konnte der Gesamtumsatz der T-Systems in den ersten neun Monaten im Vorjahresvergleich um ein Prozent auf mehr als 7,7 Milliarden Euro gesteigert werden. Das bereinigte EBITDA konnte in den ersten drei Quartalen erhöht werden und stieg aufgrund der kontinuierlichen Verbesserung der Kostenstruktur um 22 Prozent auf rund eine Milliarde Euro. Insbesondere die fortgesetzte Bereinigung des Beteilungsportfolios sowie geringere Aufwendungen für Mieten, Pacht, Leasing und Instandhaltung führten zu einer Ertragsverbesserung. Ein Großteil der Verbesserung ist in der Sparte Telekommunikation erreicht worden. Zusätzlich zu den bereits im zweiten Quartal 2003 akquirierten Großprojekten konnten auch im dritten Quartal 2003 weitere Großaufträge gewonnen werden.
| 3. Quartal 2003 in Mio. € | 3. Quartal 2002 in Mio. € | Verände- rungen in % | Q1-Q3 2003 in Mio. € | Q1-Q3 2002 in Mio. € | Verände- rungen in % | |
| Gesamtumsatz | 2 617 | 2 588 | 1,1 | 7 744 | 7 667 | 1,0 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 10 | (1 111) | 100,9 | (79) | (1 651) | 95,2 |
| EBITDA | 389 | (56) | n. a. | 1 076 | 453 | 137,5 |
| EBITDA bereinigt | 393 | 324 | 21,3 | 1 016 | 833 | 22,0 |
| Anzahl der Mitarbeiter 1 | 41 706 | 43 513 | (4,2) | 42 446 | 43 473 | (2,4) |
1) Personal im Durchschnitt
T-Online
Die Division T-Online erzielte auch im dritten Quartal eine anhaltend deutliche Steigerung des Gesamtumsatzes. In den ersten drei Quartalen legten die Erlöse um über 20 Prozent auf mehr als 1,3 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahreswert zu. Ausschlaggebend war in erster Linie die gewachsene Kundenbasis, aber auch die gestiegene Nachfrage nach Inhalten und Services. Das EBITDA betrug im dritten Quartal 2003 rund 84 Millionen Euro und stieg damit im Vergleich zum Vorjahr um 140 Prozent auf den bisher höchsten Wert in der Unternehmenshistorie.
Die deutliche Verbesserung der EBITDA-Marge auf 18,5 Prozent im dritten Quartal 2003 gegenüber dem Vorjahresquartal zeigt, dass T-Online sowohl von Skaleneffekten, getrieben durch das sehr gute Neukundenwachstum, als auch von erfolgreich umgesetzten Effizienzmaßnahmen profitiert.
| 3. Quartal 2003 in Mio. € | 3. Quartal 2002 in Mio. € | Verände- rungen in % | Q1-Q3 2003 in Mio. € | Q1-Q3 2002 in Mio. € | Verände- rungen in % | |
| Gesamtumsatz | 453 | 383 | 18,3 | 1 347 | 1 121 | 20,2 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 103 | (274) | n. a. | 126 | (423) | n. a. |
| EBITDA | 84 | 35 | 140,0 | 260 | 50 | n. a. |
| EBITDA bereinigt | 84 | 35 | 140,0 | 235 | 23 | n. a. |
| Anzahl der Mitarbeiter 1 | 2 646 | 2 577 | 2,7 | 2 644 | 2 508 | 5,4 |
1) Personal im Durchschnitt, ohne DeTeMedien
Die hier verwendeten T-Online Zahlen wurden Telekom konzerneinheitlich nach HGB erstellt und entsprechen nicht den veröffentlichen T-Online International AG Zahlen nach IFRS, da die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze der T-Online International AG sowie der Deutschen Telekom AG unterschiedlich sind.
Konzernzentrale und Shared Services Der Gesamtumsatz der Konzernzentrale und Shared Services lag in den ersten neun Monaten 2003 mit 3,2 Milliarden Euro um 1,5 Prozent leicht über dem Vorjahresniveau, was im Wesentlichen aus Organisationsänderungen vorangegangener Perioden resultiert.
Im Vorjahresvergleich profitierte das EBITDA der ersten neun Monate 2003 vor allem von Sondereffekten der Jahre 2002 und 2003, wie z. B. den Erträgen aus der Veräußerung von Beteiligungen, der Transferzahlungen an Vivento und dem Wegfall der Buchverluste aus der Veräußerung der Anteile an France Télécom. Bereinigt um Sondereffekte ergibt sich in Summe für die ersten neun Monate ein nur leicht negatives EBITDA. Die Verbesserung des bereinigten EBITDA gegenüber der Vorjahresperiode basiert im Wesentlichen auf einer Entlastung durch die im laufenden Geschäftsjahr nicht nochmals angefallenen Aufwendungen aus der Forderungsbewertung sowie geringeren Rebranding-Aufwendungen. Gegenläufig wirkten sich unter anderem Personal- sowie personalgetriebene Sachaufwendungen für Vivento aus.
| 3. Quartal 2003 in Mio. € | 3. Quartal 2002 in Mio. € | Verände- rungen in % | Q1-Q3 2003 in Mio. € | Q1-Q3 2002 in Mio. € | Verände- rungen in % | |
| Gesamtumsatz | 1 056 | 1 250 | (15,5) | 3 220 | 3 173 | 1,5 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | (878) | (1 201) | 26,9 | (2 330) | (3 932) | 40,7 |
| EBITDA | (9) | (12) | 25,0 | 215 | (381) | n. a. |
| EBITDA bereinigt | 15 | (12) | n. a. | (5) | (183) | 97,3 |
| Anzahl der Mitarbeiter 1 | 26 261 | 17 554 | 49,6 | 23 868 | 17 724 | 34,7 |
1) Personal im Durchschnitt
Ausblick für das Geschäftsjahr 2003 und 2004 Basierend auf der guten Geschäftsentwicklung in den ersten neun Monaten 2003 hat die Deutsche Telekom ihre Erwartungen für das Gesamtjahr erhöht. Das Unternehmen strebt für das Gesamtjahr 2003 ein bereinigtes EBITDA von rund 18,2 Milliarden Euro an, gegenüber einer bisherigen Planung von 16,7 bis 17,7 Milliarden Euro. Im Geschäftsjahr 2002 hatte das bereinigte EBITDA bei 16,3 Milliarden Euro gelegen. Die Investitionen werden im Gesamtjahr 2003 nicht mehr als sieben Milliarden Euro betragen.
Für das Geschäftsjahr 2004 geht die Deutsche Telekom davon aus, dass das bereinigte EBITDA mindestens 19,2 Milliarden Euro betragen wird. Beim Free Cash-Flow wird ein Zielwert von mindestens sechs Milliarden Euro angestrebt. Zusätzlich beabsichtigt die Deutsche Telekom, die Investitionen für weiteres profitables Wachstum gegenüber dem Jahr 2003 um etwa 1,5 Milliarden Euro aufzustocken.
Konzernübergreifende 6-Punkte-Agenda Nach dem erfolgreichen Abschluss des Programms "6+6" steht nun die Förderung des profitablen Wachstums im Vordergrund. Im Zentrum der Geschäftsentwicklung stehen die Wachstumspotenziale im Festnetz- und Mobilfunkgeschäft. Gleichzeitig sollen die IT-Services und das Portalgeschäft besser erschlossen und weiterentwickelt werden. Für die neue Phase des ertragsorientierten Wachstums wurde für 2004 eine konzernübergreifende 6-Punkte-Agenda entwickelt. Die sechs Kernthemen lauten: Breitband, Personal, Innovation, Qualität, Effizienz und Geschäftskunden.
| 30.09.2003 in Mio. | 30.09.2002 in Mio. | Veränderung in % 2 | Gesamtjahr 2002 in Mio. | |
| Deutsche Telekom Konzern Telefonanschlüsse (mit ISDN-Kanälen) | 58,0 | 58,0 | 0,0 | 58,1 |
| davon Deutschland 1 | 51,2 | 51,2 | 0,0 | 51,3 |
| ISDN-Kanäle | 24,3 | 22,8 | 6,6 | 23,3 |
| Aktiv Plus Kunden | 11,5 | 10,2 | 12,7 | 10,7 |
| T-Com Festnetzanschlüsse einschließlich ISDN-Kanäle | 55,6 | 56,0 | (0,7) | 56,2 |
| davon Deutschland 1 | 48,8 | 49,2 | (0,8) | 49,3 |
| Standardanschlüsse | 27,6 | 28,9 | (4,5) | 28,6 |
| ISDN-Kanäle | 21,2 | 20,2 | 5,0 | 20,7 |
| T-DSL Verträge | 4,0 | 2,7 | 48,1 | 3,1 |
| davon Ausland | 6,8 | 6,8 | 0,0 | 6,9 |
| Matav 3 | 3,5 | 3,6 | (2,8) | 3,6 |
| Slovenske Telekomunikacie | 1,4 | 1,5 | (6,7) | 1,5 |
| Hrvatske Telekomunikacije | 1,8 | 1,8 | 0,0 | 1,8 |
| Mobilfunkteilnehmer T-Mobile International T-Mobile Deutschland | 25,6 | 23,8 | 7,6 | 24,6 |
| T-Mobile USA 4 | 12,1 | 8,9 | 36,0 | 9,9 |
| T-Mobile UK 5 | 12,4 | 11,8 | 5,1 | 12,4 |
| T-Mobile Austria | 2,0 | 2,0 | n. a. | 2,0 |
| T-Mobile CZ | 3,7 | 3,3 | 12,1 | 3,5 |
| T-Mobile NL 6 | 1,8 | 1,4 | 28,6 | 1,4 |
| Mehrheitsbeteiligungen T-Mobile International | 57,7 | 51,2 | 12,7 | 53,9 |
| Westel | 3,6 | 3,2 | 12,5 | 3,4 |
| Hrvatske Telekomunikacije | 1,4 | 1,2 | 16,7 | 1,2 |
| Mehrheitsbeteiligungen des Konzerns Deutsche Telekom | 62,7 | 55,5 | 13,0 | 58,6 |
| T-Online Teilnehmer | 12,9 | 11,85 | 8,9 | 12,24 |
| davon: T-Online Deutschland | 10,57 | 9,68 | 9,2 | 9,96 |
| davon: übriges Europa | 2,33 | 2,17 | 7,4 | 2,28 |
| DSL-Kunden insgesamt | 3,43 | 2,48 | 38,3 | 2,80 |
1) Inkl. Eigenverbrauch
2) Prozentwerte auf dargestellte Werte gerechnet 3) Anschlusszahlen sind erstmalig einschließlich der Matav Tochtergesellschaft Maktel ausgewiesen. Vorjahreszahlen wurden angepasst. 4) Einschließlich Powertel, Inc.
5) Einschließlich Virgin Mobile.
6) T-Mobile Netherlands vollkonsolidiert ab 4. Quartal 2002, zur besseren Vergleichbarkeit pro-forma dargestellt.
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, welche die gegenwärtigen Ansichten des Managements der Deutschen Telekom hinsichtlich zukünftiger Ereignisse widerspiegeln. Zukunftsbezogene Aussagen basieren auf derzeit gültigen Plänen, Einschätzungen und Erwartungen und daher sollte ihnen nicht zu viel Gewicht beigemessen werden. Zukunftsbezogene Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheitsfaktoren, von denen die meisten schwierig einzuschätzen sind und die generell außerhalb unserer Kontrolle liegen, einschließlich solcher, die in den Abschnitten "Forward-Looking Statements" und "Risk Factors" des am 27. Juni 2003 auf Form 20-F/A bei der SEC eingereichten Jahresbericht beschrieben wurden. Sollten diese oder andere Risiken und Unsicherheitsfaktoren eintreten oder sich die den Aussagen zu Grunde liegenden Annahmen als unrichtig herausstellen, könnten unsere tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von denjenigen abweichen, die in diesen Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung zur Aktualisierung irgendeiner zukunftsbezogenen Aussage angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse.
Neben den in dieser Mitteilung angegebenen, nach HGB darstellten Ergebnissen, weist die Deutsche Telekom auch so genannte Pro-forma-Kennzahlen aus, z. B. EBITDA, bereinigtes EBITDA, Netto-Finanzverbindlichkeiten und Free Cash-Flow. Diese Pro-forma-Kennzahlen sind zusätzlich zu den und nicht als Ersatz für die nach HGB erstellten Angaben zu sehen. Zur Auslegung dieser Pro-forma-Kennzahlen verweisen wir auf unsere Erläuterungen "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" im Konzernzwischenbericht sowie auf unsere Investor Relations Website unter http://www.telekom.de