Auftaktveranstaltung in Berlin - Kai-Uwe Ricke: "Beitrag zum gesellschaftlichen Fortschritt" - Wissenstransfer zwischen Staat, Gesellschaft und Wirtschaft fördern Die Deutsche Telekom AG will den Wissens- und Ideentransfer zwischen Staat, Gesellschaft und Wirtschaft weiter vertiefen: Daher hat das Unternehmen die Deutsche Telekom Stiftung mit Sitz in Bonn gegründet. Die gemeinnützige Stiftung soll dazu beitragen, die Entwicklung einer vernetzten Wissens- und Informationsgesellschaft national und international mit zahlreichen Projekten aus den Bereichen Bildung, Forschung und innovative Technologie zu fördern. Die Deutsche Telekom AG stattet die Stiftung mit einem Stiftungskapital in Höhe von 50 Millionen Euro mit der Absicht weiterer Zustiftungen aus.
"Die Deutsche Telekom hat als eines der größten deutschen Unternehmen immer schon gesellschaftliche Verantwortung übernommen und praktiziert. Wir sind der Ansicht, dass gerade auch in schwierigen Zeiten die Wirtschaft nicht nur auf der Zuschauertribüne sitzen darf. Sie sollte sich vielmehr einbringen und einen Beitrag zum gesellschaftlichen Fortschritt leisten, der über die reine Geschäftstätigkeit hinausgeht", erklärt der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom AG, Kai-Uwe Ricke, anlässlich der Auftaktveranstaltung der Stiftung in der Hauptstadtrepräsentanz des Unternehmens in Berlin.
Vorsitzender der Stiftung ist Dr. Klaus Kinkel, Bundesminister a. D. Mit ihm sind Kai-Uwe Ricke und Professor Sigmar Wittig, Vorstandsvorsitzender Deutsches Zentrum- für Luft- und Raumfahrt e.V., Mitglieder des Stiftungsvorstands. Geschäftsführer ist Hans-Willi Hefekäuser. Gleichzeitig konnte ein Kuratorium aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft gewonnen werden, das die Stiftungsarbeit beratend begleitet.
Schwerpunkt der operativen Stiftungsarbeit bilden derzeit verschiedene Projekte aus den Bereichen Schule, Hochschule und Wissenschaft. Der Fokus liegt hierbei insbesondere auf naturwissenschaftlich-technischem Gebiet. Dies beinhaltet unter anderem Beiträge zur Lehreraus- und Lehrerfortbildung. Ein Ziel der Deutsche Telekom Stiftung ist es, Interesse und mehr Begeisterung für naturwissenschaftliche Schulfächer zu wecken. Hierzu entwickelt die Stiftung, gemeinsam mit dem Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Konzepte und Aktivitäten zur Förderung. Auf der Agenda der Stiftung steht auch die universitäre Spitzenförderung unter aktiver Beteiligung der Stiftungslehrstühle der Deutschen Telekom. Hier läuft bereits ein Pilotprogramm zur Förderung hochbegabter junger Wissenschaftler in telekommunikationsnahen Fächern. Ein Highlight im Start-Programm der Stiftung ist die Unterstützung des Lindauer Nobelpreisträger-Treffens 2004.
Stiftungsvorsitzender Kinkel betonte auf der Auftaktveranstaltung den europäischen Aspekt. So unterstützt die Stiftung das multinationale Comenius-Projekt und kooperiert mit den Europäischen Schulen in München, Karlsruhe und Frankfurt am Main. Gerade im Hinblick auf den bevorstehenden Beitritt von zehn Ländern zur Europäischen Union will die Stiftung auch einen Beitrag zur europäischen Integration leisten. Die Stiftung wird "Potenziale an den Schulen und Universitäten entdecken, Exzellenz entwickeln und Vorsprung gemeinsam erarbeiten".