Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 Mrd. Euro auf 55,8 Mrd. Euro gesteigert - Nettofinanzverbindlichkeiten um 14,5 Mrd. Euro auf 46,6 Mrd. Euro reduziert - Bereinigtes Konzern EBITDA mit 18,3 Mrd. Euro um zwei Mrd. Euro über Vorjahr - Free Cash-Flow vor Ausschüttung um über 3,5 Mrd. Euro auf 8,3 Mrd. Euro erhöht - Konzernüberschuss bei 1,3 Mrd. Euro nach einem Konzernfehlbetrag von 24,6 Mrd. Euro in 2002 - T-Com steigert bereinigtes EBITDA von 10,3 Mrd. Euro auf 10,4 Mrd. Euro - T-Mobile setzt profitables Wachstum dynamisch fort - T-Systems verbessert EBITDA trotz negativer Konjunktureinflüsse - T-Online verdreifacht operative Ertragskraft Die Deutsche Telekom hat ihre 2003 gesetzten Finanzziele nicht nur erreicht, sondern in wichtigen Punkten sogar übererfüllt. Das Programm "6+6" konnte bereits zum Ende des dritten Quartals vorzeitig abgeschlossen werden. "Die Zahlen und Ergebnisse für das Gesamtjahr 2003 bestätigen die Trends, die sich bereits frühzeitig abgezeichnet haben", betonte Vorstandsvorsitzender Kai-Uwe Ricke.
Bis zum Jahresende wurde die Verschuldung deutlicher gesenkt als geplant. Alle Divisionen verzeichneten eine Verbesserung des bereinigten EBITDA. Beim Konzernüberschuss wurde das Ziel einer schwarzen Null mit 1,3 Mrd. Euro deutlich übertroffen. "Auf einen kurzen Nenner gebracht: der Turnaround ist geschafft. Unsere Doppelstrategie aus Schuldenreduzierung einerseits und Förderung des profitablen Wachstums andererseits ist aufgegangen", sagte Ricke.
Um das profitable Wachstum weiter voranzutreiben, hat die Deutsche Telekom ein Sechs-Punkte-Programm aufgelegt: die Agenda 2004, die ihre volle Wirkung im zweiten Halbjahr 2004 entfalten soll. Mit ihr werden wichtige Weichenstellungen für das laufende Geschäftsjahr und die weitere Zukunft gestellt.
Umsatzanstieg auf 55,8 Mrd. Euro Der Konzernumsatz stieg im Jahresvergleich um vier Prozent auf 55,8 Mrd. Euro. Wie bereits in den vorangegangen Quartalen wirkte sich auch im vierten Quartal die Wechselkursentwicklung bremsend auf das Umsatzwachstum im Konzern aus. Das organische Umsatzwachstum - unter Berücksichtigung von Konsolidierungskreisänderungen und bei konstanten Wechselkursen - betrug im Gesamtjahr acht Prozent. Der Anteil des im Ausland erwirtschafteten Umsatzes stieg auf 37,9 Prozent nach 34,3 Prozent im Geschäftsjahr 2002. Im vierten Quartal wirkten sich Konsolidierungs-Kreisveränderungen, insbesondere das Kabelgeschäft mit rund 230 Mio. Euro mindernd auf den Umsatz aus. Die durch Wechselkursveränderungen bedingten negativen Umsatzauswirkungen summierten sich im Schlussquartal 2003 auf rund 550 Mio. Euro. Das organische Wachstum betrug damit im vierten Quartal 2003 rund sechs Prozent.
EBITDA - Planung deutlich übertroffen Mit einem bereinigten EBITDA von 18,3 Mrd. Euro konnte die Deutsche Telekom ihre Planungen von ursprünglich 16,7 bis 17,7 Mrd. Euro deutlich übertreffen. Die Steigerung betrug 12,1 Prozent und lag damit deutlich oberhalb des Umsatzzuwachses. Darin dokumentieren sich die Effizienzfortschritte des Konzerns auf dem Weg des profitablen Wachstums.
Analog zum Umsatz wurde auch die EBITDA- Entwicklung durch die Wechselkursentwicklung negativ beeinflusst. Unter Zugrundelegung konstanter Wechselkurse hätte der EBITDA-Anstieg bei 16,2 Prozent gelegen.
Das Konzern-EBITDA für das Gesamtjahr 2003 betrug 18,5 Mrd. Euro. Die EBITDA-wirksamen Sondereinflüsse im vierten Quartal von minus 0,3 Mrd. Euro betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für den Personalbereich. Die bereinigte EBITDA-Marge des Konzerns verbesserte sich im gleichen Zeitraum auf 32,8 Prozent gegenüber 30,4 Prozent im Gesamtjahr 2002. Hierbei haben alle Divisionen ihren Beitrag zum Anstieg geleistet.
"Schwarze Null" beim bereinigten Konzernüberschuss Mit einem Konzernüberschuss von 1,3 Mrd. Euro erreichte die Deutsche Telekom die Trendwende. Im Gesamtjahr 2002 betrug der Konzernfehlbetrag noch 24,6 Mrd. Euro. Der bereinigte Konzernüberschuss lag bei 0,2 Mrd. Euro, nach einem Verlust von 4,8 Mrd. Euro im Vorjahr.
Gegenüber den ersten neun Monaten zeigte sich der Konzernüberschuss zum Jahresende rückläufig. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen in der Belastung aus dem Projekt Toll-Collect begründet, die 442 Mio. Euro beträgt. Die darin enthaltene Risikovorsorge deckt aus heutiger Sicht auch alle kommenden Belastungen ab. Trotz dieser negativen Auswirkung hat die Deutsche Telekom damit ihr Ziel eines Konzernüberschuss im Gesamtjahr auch auf bereinigter Basis erreicht.
Free Cash-Flow 8,3 Mrd. Euro Mit einem Free Cash-Flow vor Ausschüttung von 8,3 Mrd. Euro in 2003 bzw. 8,5 Mrd. Euro seit der strategischen Überprüfung im dritten Quartal 2002 konnte die Deutsche Telekom ihr angestrebtes Ziel, bis Ende 2003 einen Free Cash-Flow von mehr als sechs Mrd. Euro zu erwirtschaften, um mehr als zwei Mrd. Euro ebenfalls deutlich übertreffen. Der Free Cash-Flow trug damit erheblich zum erfolgreichen Schuldenabbau bei.
Nettofinanzverbindlichkeiten weiter gesunken Die Nettofinanzverbindlichkeiten konnten im vierten Quartal noch einmal um 2,6 Mrd. Euro auf einen Wert von 46,6 Mrd. Euro zum Jahresende zurückgeführt werden. Damit hat die Deutsche Telekom seit der strategischen Überprüfung 2002 ihre Nettofinanzverbindlichkeiten um insgesamt 17,7 Mrd. Euro reduziert. Zu dieser Entwicklung haben nicht nur die Verkäufe nicht-strategischer Assets im Gesamtwert von 6,7 Mrd. Euro beigetragen, sondern ebenso die fortgesetzten Anstrengungen zur Erhöhung der Profitabilität und das anhaltende Wachstum in den Kernbereichen des Konzerns.
"Der Free Cash-Flow war ein Haupttreiber der Fortschritte beim Schuldenabbau. Selbst ohne die positiven Wechselkurseffekte hätten wir unsere Nettofinanzverbindlichkeiten auf unter 50 Mrd. Euro unter Verwendung des Free Cash-Flows und der Einnahmen aus Anlagenverkäufen senken können", sagte Finanzvorstand Dr. Karl-Gerhard Eick.
Ausgewählte Kennzahlen im Überblick
| Q4 2003 in Mio. Euro | Q4 2002 in Mio. Euro | Verände- rungen in Prozent | Gesamtjahr 2003 in Mio. Euro | Gesamtjahr 2002 in Mio. Euro | Verände- rungen in Prozent | |
| Gesamtumsatz | 14.550 | 14.512 | 0,3 | 55.838 | 53.689 | 4,0 |
| Inland | 9.002 | 9.288 | -3,1 | 34.691 | 35.288 | -1,7 |
| Ausland | 5.548 | 5.224 | 6,2 | 21.147 | 18.401 | 14,9 |
| Konzernüberschuss | -364 | -77 | n.a. | 1.253 | -24.587 | n.a. |
| Konzernüberschuss bereinigt | -516 | -545 | 5,3 | 222 | -4.771 | n.a. |
| EBITDA 1 | 4.178 | 4.734 | -11,7 | 18.475 | 16.116 | 14,6 |
| EBITDA bereinigt um Sondereinflüsse 2 | 4.503 | 4.354 | 3,4 | 18.288 | 16.314 | 12,1 |
| Free Cash-Flow vor Ausschüttung 2 | 892 | 174 | 412,6 | 8.285 | 4.838 | 71,2 |
| Investitionen in Sach- anlagen und Immaterielle Vermögensgegenstände 3 | 2.698 | 2.585 | 4,4 | 6.234 | 7.928 | -21,4 |
| Nettofinanzverbindlich- keiten zum Stichtag 4 | 46.576 | 61.106 | -23,8 | |||
| Beschäftigte zum Stichtag | 251.263 | 255.896 | -1,8 |
1) EBITDA = Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Finanzergebnis einschließlich Beteiligungsergebnis, Abschreibungen auf Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen, sonstigen Steuern; zur detaillierten Erläuterung siehe "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf "www.telekom.de/investor-relations"
2) Zur detaillierten Erläuterung siehe "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf www.telekom.de/investor-relations".
3) Ohne Goodwill
4) Anleihen, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen und sonstige Verbindlichkeiten nach Abzug von flüssigen Mitteln, Wertpapieren des Umlaufvermögens, Wertpapieren des Anlagevermögens, übrigen Vermögensgegenständen und Disagio (Aktive Rechnungsabgrenzungsposten)
Zur detaillierten Erläuterung siehe "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf "www.telekom.de/investor-relations".
T-Com - Steigerung des EBITDA in 2003 Mit einem Umsatz von 29,2 Mrd. Euro war T-Com auch 2003 der größte Umsatzträger im Telekom Konzern. Das vergangene Geschäftsjahr stand dabei weiter im Zeichen kräftiger Wachstumsraten im Breitband-Geschäft. Aufgrund des Verkaufs der restlichen regionalen Kabelgesellschaften im Februar 2003 sowie der Einflüsse der staatlichen Regulierung und des schwachen konjunkturellen Umfeldes sank der Umsatz der Division im Vergleich zum Geschäftsjahr 2002 um rund vier Prozent. Im Umsatz haben sich zwei Entwicklungen weiter fortgesetzt: Zum einen stiegen die Erlöse aus dem stark wachsenden Breitband-Geschäft, zum anderen hat sich der Umsatz mit Anschlussentgelten auch im vierten Quartal weiter erhöht, ein Erfolg des Rebalancing innerhalb der T-Com-Tarife.
Wie bereits auch in den Vorquartalen entwickelte sich vor allem das Geschäft mit Datenkommunikation und den Wettbewerbern rückläufig. Während die Entwicklung im deutschen Markt darüber hinaus durch die Einführung von Call-by-Call und Preselection im Ortsnetz beeinträchtigt wurde, lag die Umsatzentwicklung in den osteuropäischen Beteiligungsgesellschaften insgesamt auf Vorjahresniveau. Die ausländischen Tochtergesellschaften trugen mehr als 13 Prozent zum Umsatz von T-Com bei.
Das EBITDA ohne Sondereinflüsse stieg leicht um 1,1 Prozent von 10,3 Mrd. Euro auf 10,4 Mrd. Euro. Damit erhöhte sich die Marge des bereinigten EBITDA um knapp zwei Prozentpunkte auf 35,5 Prozent.
Das EBITDA einschließlich Sondereinflüsse legte um 1,1 Prozent von 10,1 Mrd. Euro auf 10,2 Mrd. Euro zu. Mit 2,6 Mrd. Euro bereinigtem EBITDA im vierten Quartal konnte T-Com das bereinigte EBITDA des dritten Quartals leicht steigern.
Die Zahl der in Betrieb befindlichen T-DSL-Anschlüsse in Deutschland stieg um über 40 Prozent auf vier Mio. im Vergleich zum Ende des Vorjahres. Einschließlich der DSL-Anschlüsse in den Mehrheitsbeteiligungen der T-Com in Osteuropa hat die T-Com rund 4,1 Mio. DSL-Anschlüsse in Betrieb und bleibt damit im gesamteuropäischen Vergleich einer der führenden Anbieter.
Die Zahl der von der T-Com betriebenen ISDN-Kanäle in Deutschland erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr von 20,7 Mio. auf 21,5 Mio. Zwar hat sich das Wachstum bei T-ISDN gegenüber den Vorjahren leicht verlangsamt, gleichwohl hielt die von T-Com angestrebte Migration von Kunden hin zu höherwertigen Anschlüssen wie T-ISDN und T-DSL ungebrochen an.
| 4. Quartal 2003 in Mio. Euro | 4. Quartal 2002 in Mio. Euro | Verände- rungen in Prozent | Gesamtjahr 2003 in Mio. Euro | Gesamtjahr 2002 in Mio. Euro | Verände- rungen in Prozent | |
| Gesamtumsatz 1 | 7.459 | 8.027 | -7,1 | 29.206 | 30.559 | -4,4 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2 | 759 | 854 | -11,1 | 4.247 | 3.604 | 17,8 |
| EBITDA 3 | 2.480 | 2.427 | 2,2 | 10.164 | 10.051 | 1,1 |
| EBITDA bereinigt 4 | 2.579 | 2.644 | -2,5 | 10.356 | 10.268 | 0,9 |
| Anzahl der Mitarbeiter 5 | 139.548 | 153.065 | -8,8 |
1) einschließlich DeTeMedien und Beauftragungsgeschäft.
2) Abweichung zur Vorjahresberichterstattung aufgrund der Umstellung auf das Umsatzkostenverfahren
3) EBITDA = Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Finanzergebnis einschließlich Beteiligungsergebnis, Abschreibungen auf Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen, sonstigen Steuern; zur detaillierten Erläuterung siehe "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf "www.telekom.de/investor-relations"
4) Zur detaillierten Erläuterung siehe "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf "www.telekom.de/investor-relations
5) Personal im Durchschnitt, einschließlich DeTeMedien.
T-Mobile setzt profitables Wachstum dynamisch fort Die Division T-Mobile verzeichnete 2003 ein starkes Gesamtumsatzwachstum von mehr als 15 Prozent oder rund drei Mrd. Euro auf 22,8 Mrd. Euro. Sie unterstreicht damit deutlich ihre Position als der Wachstumstreiber im Telekom-Konzern. Selbst ohne Berücksichtigung der ab dem vierten Quartal 2002 erstmals vollkonsolidierten T-Mobile Netherlands (vormals BEN) betrug das Umsatzwachstum rund zwölf Prozent. Das bereinigte EBITDA wurde deutlich überproportional zum Umsatz um mehr als 32 Prozent auf 6,7 Mrd. Euro gesteigert. Das stärkste EBITDA-Wachstum verzeichnete dabei T-Mobile USA, wo sich das operative Ergebnis von 0,5 Mrd. Euro auf 1,5 Mrd. Euro nahezu verdreifachte. Auf Dollar-Basis (HGB) verzeichnete T-Mobile USA eine Steigerung des bereinigten EBITDA von knapp 0,5 Mrd. Dollar auf 1,7 Mrd. Dollar. Die bereinigte EBITDA-Marge der T-Mobile verbesserte sich insgesamt von 25,5 Prozent auf 29,3 Prozent.
Die Zahl der Teilnehmer in den T-Mobile Mehrheitsbeteiligungen stieg 2003 von 53,9 Mio. auf 61,1 Mio. und damit deutlicher als in 2002. Wesentlichen Anteil an dieser Erhöhung der Kundenzahl hatte T-Mobile USA, die im Jahresverlauf einen Zuwachs von rund 32 Prozent bzw. um mehr als 3,2 Mio. Netto-Neukunden auf 13,1 Mio. Teilnehmer am Jahresende verzeichnete. Damit konnte T-Mobile USA im Gesamtjahr 2003 mit deutlichem Abstand den zweithöchsten Netto-Kundenzuwachs unter den US-Mobilfunkbetreibern realisieren. Allein im vierten Quartal 2003 stieg die Teilnehmerzahl von T-Mobile USA netto um mehr als eine Mio. Zum Jahresende waren 89 Prozent aller T-Mobile USA Kunden Vertragskunden, verglichen mit 86 Prozent ein Jahr zuvor.
Auch in Europa wuchs die Kundenzahl von T-Mobile kräftig. In Deutschland konnte T-Mobile im Vergleich zum Vorjahr ihre marktführende Stellung mit mehr als 26,3 Mio. Teilnehmern halten. Der Kundenzuwachs lag im Gesamtjahr bei 1,8 Mio. (davon 60 Prozent Vertragskunden) und damit höher als im Gesamtjahr 2002. Bei der britischen T-Mobile UK erhöhte sich trotz umfangreicher Bereinigung des Teilnehmerbestands die Kundenzahl im Jahresverlauf um rund 1,2 Mio. auf mehr als 13,6 Mio. Auch bei T-Mobile UK lag der Fokus der Kunden-Akquisitionsstrategie eindeutig auf der Verbesserung der bestehenden Kundenstruktur. Mit rund 161 000 neuen Vertragskunden im vierten Quartal 2003 erzielte T-Mobile UK das beste Quartalsergebnis der letzten drei Jahre.
Bei T-Mobile in Tschechien stieg die Kundenzahl im abgelaufenen Geschäftsjahr um 0,4 Mio. auf 3,9 Mio., und bei T-Mobile Austria konnte mit mehr als zwei Mio. Kunden der Bestand nahezu konstant gehalten werden. Zum Jahresende hatte T-Mobile Netherlands fast zwei Mio. Teilnehmer, ein um 550 000 höherer Bestand verglichen zum Jahresende 2002. Im Konzern der Deutschen Telekom - also einschließlich der nicht von der T-Mobile gehaltenen Mehrheitsbeteiligungen - stieg die Gesamtzahl der Kunden bei den Mehrheitsbeteiligungen auf 66,2 Mio. Teilnehmer. Das entspricht einem Zuwachs von fast 13 Prozent.
| 4. Quartal 2003 in Mio. Euro | 4. Quartal 2002 in Mio. Euro | Verände- rungen in Prozent | Gesamtjahr 2003 in Mio. Euro | Gesamtjahr 2002 in Mio. Euro | Verände- rungen in Prozent | |
| Gesamtumsatz | 5.991 | 5.490 | 9,1 | 22.778 | 19.735 | 15,4 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1 | 194 | -226 | n.a. | 831 | -23.754 | n.a. |
| EBITDA 2 | 1.666 | 1.188 | 40,2 | 7.016 | 5.038 | 39,3 |
| EBITDA bereinigt 3 | 1.666 | 1.188 | 40,2 | 6.671 | 5.038 | 32,4 |
| Anzahl der Mitarbeiter 4 | 41.767 | 38.943 | 7,3 |
1) Abweichung zur Vorjahresberichterstattung aufgrund der Umstellung auf das Umsatzkostenverfahren
2) EBITDA = Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Finanzergebnis einschließlich Beteiligungsergebnis, Abschreibungen auf Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen, sonstigen Steuern; zur detaillierten Erläuterung siehe "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf "www.telekom.de/investor-relations"
3) Zur detaillierten Erläuterung siehe "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf "www.telekom.de/investor-relations
4) Personal im Durchschnitt
T-Systems steigert EBITDA trotz negativer Konjunktureinflüsse In einem insgesamt schwierigen Marktumfeld konnte sich T-Systems 2003 gut behaupten. So erzielte das Unternehmen im Berichtsjahr einen Umsatz von 10,6 Mrd. Euro. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Plus von 1,2 Prozent. Die Verbesserung resultierte aus der sehr guten Umsatzentwicklung im TK-Bereich. Hier stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 5,3 Prozent. Rückläufig war dagegen das Geschäft mit Lösungen der Informationstechnologie, deren Umsatz 2,3 Prozent unter Vorjahr lag.
Beim EBITDA ohne Sondereinflüsse verzeichnete T-Systems einen Zuwachs von 23 Prozent oder rund 0,3 Mrd. Euro auf 1,4 Mrd. Euro. Das EBITDA inklusive Sondereinflüssen stieg im Berichtszeitraum um gut 87 Prozent von 0,75 Mrd. Euro auf 1,4 Mrd. Euro. Die bereinigte EBITDA-Marge verbesserte sich in 2003 um zwei Prozentpunkte von elf auf rund 13 Prozent. Entscheidende Gründe sind hauptsächlich die gesteigerte Effizienz der Organisation durch verbesserte betriebliche Prozesse sowie ein konsequentes Kostenmanagement. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg von minus zwei Mrd. Euro in 2002 auf rund minus 0,1 Mrd. Euro in 2003.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte T-Systems eine Vielzahl richtungsweisender Großaufträge von Konzernen und Institutionen im nationalen und internationalen Markt gewinnen. Der Auftragseingang entwickelte sich im Geschäftsjahr 2003 sehr erfreulich und lag mit 12,6 Mrd. Euro um 18 Prozent über dem Gesamtjahresumsatz 2003.
| 4. Quartal 2003 in Mio. Euro | 4. Quartal 2002 in Mio. Euro | Verände- rungen in Prozent | Gesamtjahr 2003 in Mio. Euro | Gesamtjahr 2002 in Mio. Euro | Verände- rungen in Prozent | |
| Gesamtumsatz | 2.870 | 2.822 | 1,7 | 10.614 | 10.489 | 1,2 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1 | -59 | -339 | 82,6 | -138 | -1.990 | 93,1 |
| EBITDA 2 | 336 | 300 | 12,0 | 1.412 | 753 | 87,5 |
| EBITDA bereinigt 3 | 399 | 318 | 25,5 | 1.415 | 1.151 | 22,9 |
| Anzahl der Mitarbeiter 4 | 42.108 | 43.482 | -3,2 |
1) Abweichung zur Vorjahresberichterstattung aufgrund der Umstellung auf das Umsatzkostenverfahren
2) EBITDA = Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Finanzergebnis einschließlich Beteiligungsergebnis, Abschreibungen auf Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen, sonstigen Steuern; zur detaillierten Erläuterung siehe "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf "www.telekom.de/investor-relations"
3) Zur detaillierten Erläuterung siehe "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf "www.telekom.de/investor-relations"
4) Personal im Durchschnitt
T-Online setzt profitablen Wachstumskurs fort T-Online konnte den Gesamtumsatz im Jahresvergleich um fast 17 Prozent oder knapp 0,3 Mrd. Euro auf rund 1,9 Mrd. Euro steigern (Daten nach HGB). Das EBITDA verbesserte sich im gleichen Zeitraum von 0,1 Mrd. Euro auf 0,3 Mrd. Euro und unterstreicht damit eindrucksvoll die erfolgreiche Orientierung auf Steigerung der Profitabilität und der konsequenten Weiterentwicklung des kombinierten Geschäftsmodells.
Mit rund 13,1 Mio. Kunden zum Jahresende betrug das Teilnehmerwachstum von T-Online rund 900 000. Vom Gesamtbestand der Kunden entfielen rund 2,3 Mio. Teilnehmer auf die ausländischen Beteiligungen. Deutlich erhöht hat sich der Anteil der Breitband-Kunden am Gesamtbestand von 23 Prozent auf 27 Prozent.
| 4. Quartal 2003 in Mio. Euro | 4. Quartal 2002 in Mio. Euro | Verände- rungen in Prozent | Gesamtjahr 2003 in Mio. Euro | Gesamtjahr 2002 in Mio. Euro | Verände- rungen in Prozent | |
| Gesamtumsatz | 504 | 463 | 8,9 | 1.851 | 1.584 | 16,9 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1 | -22 | -48 | 54,2 | 104 | -471 | n.a |
| EBITDA 2 | 75 | 53 | 41,5 | 335 | 103 | n.a. |
| EBITDA bereinigt 3 | 75 | 53 | 41,5 | 310 | 76 | n.a. |
| Anzahl der Mitarbeiter 4 | 2.637 | 2.536 | 4,0 |
1) Abweichung zur Vorjahresberichterstattung aufgrund der Umstellung auf das Umsatzkostenverfahren
2) EBITDA = Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Finanzergebnis einschließlich Beteiligungsergebnis, Abschreibungen auf Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen, sonstigen Steuern; zur detaillierten Erläuterung siehe "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf "www.telekom.de/investor-relations"
3) Zur detaillierten Erläuterung siehe "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf "www.telekom.de/investor-relations"
4) Personal im Durchschnitt
5) Die hier verwendeten T-Online Zahlen wurden Telekom-konzerneinheitlich nach HGB erstellt und entsprechen nicht den veröffentlichten Zahlen der T-Online International AG nach IFRS, da die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze der T-Online International AG sowie der Deutschen Telekom AG unterschiedlich sind.
Konzernzentrale & Shared Services: Personal-Serviceagentur Vivento erschließt neue Beschäftigungsfelder Im Bereich Konzernzentrale & Shared Services ging 2003 der Umsatz um 3,2 Prozent auf 4,3 Mrd. Euro zurück. Die Gründe für diesen Rückgang liegen zum einen in der Weitergabe der erzielten Kostenvorteile im Bereich Billing Services an die Divisionen. Zum anderen ist der Umsatz für den Shared Service Grundstücke und Gebäude rückläufig. Hier spielen geringere Umsätze bei Projektentwicklung sowie Preisreduktionen gegenüber den Divisionen, die aufgrund von Effizienzgewinnen gegenüber dem Vorjahr möglich wurden, eine Rolle. Das um Sondereffekte bereinigte EBITDA ist mit minus 0,3 Mrd. Euro im Vergleich zum Vorjahr rückläufig. Dabei wirkten sich im Wesentlichen die Personalaufwendungen für Vivento von rund 0,5 Mrd. Euro mindernd auf das EBITDA aus. Gegenläufig wirkten die im Vergleich zum Vorjahr geringeren Rebranding-Aufwendungen und der Wegfall der Anlaufkosten für den in 2002 erfolgten Forderungsverkauf.
Zum 31.12. 2003 befanden sich in der Personalservice Agentur "Vivento" rund 15 500 Transferkräfte und rund 440 Mitarbeiter als Stammpersonal (auf vollbeschäftigte Kräfte umgerechnete Mitarbeiter). Seit Gründung im vierten Quartal 2002 hat Vivento rund 19 200 Mitarbeiter aufgenommen. Davon haben zum Jahresende 2003 bereits rund 3 700 Mitarbeiter Vivento dauerhaft wieder verlassen, davon rund 2 200 konzernextern. Dieser Vermittlungserfolg führt zu einer Konzernentlastung auf Jahresbasis von ca. 150 Mio. Euro. Mit Ausblick auf das Jahr 2004 werden mit der Gründung einer "Call Center Unit" unter anderem neue interne und externe Call-Center-Geschäfte durch Vivento-Mitarbeiter realisiert. Für die Generierung aller Neugeschäfte ist die "Vivento Customer Services GmbH & Co. KG" gegründet worden.
| 4. Quartal 2003 in Mio. Euro | 4. Quartal 2002 in Mio. Euro | Verände- rungen in Prozent | Gesamtjahr 2003 in Mio. Euro | Gesamtjahr 2002 in Mio. Euro | Verände- rungen in Prozent | |
| Gesamtumsatz | 1.048 | 1.238 | -15,3 | 4.268 | 4.411 | -3,2 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1 | -1.741 | -758 | n.a. | -4.071 | -4.690 | 13,2 |
| EBITDA 2 | -491 | 828 | n.a. | -276 | 447 | n.a. |
| EBITDA bereinigt 3 | -311 | 213 | n.a. | -316 | 30 | n.a. |
| Anzahl der Mitarbeiter 4 | 25.203 | 17.870 | 41,0 |
1) Abweichung zur Vorjahresberichterstattung aufgrund der Umstellung auf das Umsatzkostenverfahren
2) EBITDA = Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Finanzergebnis einschließlich Beteiligungsergebnis, Abschreibungen auf Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen, sonstigen Steuern; zur detaillierten Erläuterung siehe "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf "www.telekom.de/investor-relations"
3) Zur detaillierten Erläuterung siehe "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf "www.telekom.de/investor-relations"
4) Personal im Durchschnitt
"Agenda 2004" setzt wichtige Weichenstellungen für das laufende Geschäftsjahr Nach dem erfolgreichen Abschluss des Geschäftsjahres 2003 steht nun die nachhaltige Förderung des profitablen Wachstums im Vordergrund. Dabei fungiert die "Agenda 2004" als Masterplan, nach dem die Deutsche Telekom ihre Entwicklung in der jetzt angebrochenen neuen Wachstumsphase systematisch steuern wird. Die sechs zentralen Initiativen lauten: Breitband, Geschäftskunden, Personal, Innovation, Qualität und Effizienz. Alle Schwerpunkte werden mit höchster Priorität bearbeitet.
"Die Agenda 2004 steht im Zeichen zunehmender Integration und Erschließung neuer Wachstumspotentiale. Und sie ist ein erster logischer Schritt, den Mehrwert eines integrierten Konzerns sichtbar zu machen", sagte Ricke weiter.
Ausblick 2004 Im Geschäftsjahr 2004 liegt der Fokus auch weiterhin auf profitablem Wachstum. Die Deutsche Telekom strebt ein bereinigtes Konzern-EBITDA von mindestens 19,2 Mrd. Euro an. Die Verwendung des Free Cash-Flow wird entsprechend der sich bietenden Möglichkeiten genutzt: Zur weiteren Reduzierung der Verschuldung sowie für die Steigerung der Investitionen. Auch selektive Akquisitionen werden nicht ausgeschlossen, sofern sich daraus Chancen für die weitere Steigerung des Konzernwertes ergeben.
Vorstand und Aufsichtsrat werden der diesjährigen Hauptversammlung keinen Dividendenvorschlag unterbreiten. Der Vorstand plant jedoch, im Jahr 2004 eine Dividende zur Ausschüttung in 2005 zu erwirtschaften.
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, welche die gegenwärtigen Ansichten des Managements der Deutschen Telekom hinsichtlich zukünftiger Ereignisse widerspiegeln. Zukunftsbezogene Aussagen basieren auf derzeit gültigen Plänen, Einschätzungen und Erwartungen und daher sollte ihnen nicht zu viel Gewicht beigemessen werden. Zukunftsbezogene Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheitsfaktoren, von denen die meisten schwierig einzuschätzen sind und die generell außerhalb unserer Kontrolle liegen, einschließlich solcher, die in den Abschnitten "Forward-Looking Statements" und "Risk Factors" des auf Form 20-F bei der SEC eingereichten Jahresberichts beschrieben werden. Sollten diese oder andere Risken und Unsicherheitsfaktoren eintreten oder sich die den Aussagen zu Grunde liegenden Annahmen als unrichtig herausstellen, könnten unsere tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von denjenigen abweichen, die in diesen Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. Die Deutsche Telekom übernimmt keine Verpflichtung zur Aktualisierung irgendeiner zukunftsbezogenen Aussage angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse.
Neben den in dieser Mitteilung angegebenen, nach HGB darstellten Ergebnissen, weist die Deutsche Telekom auch sogenannte Pro-forma-Kennzahlen aus, z. B. EBITDA, bereinigtes EBITDA, Netto-Finanzverbindlichkeiten und Free Cash-Flow. Diese Pro-forma-Kennzahlen sind zusätzlich zu den - und nicht als Ersatz für die - nach HGB erstellten Angaben zu sehen. Zur Auslegung dieser Pro-forma-Kennzahlen verweisen wir auf unsere Erläuterungen "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf unserer Investor Relations Website unter http://www.telekom.de/investor-relations