Aufbauend auf guten Halbjahreszahlen erhöht die Deutsche Telekom ihre Prognosen für das Gesamtjahr 2004. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit soll gegenüber dem Vorjahreswert von 1,4 Milliarden Euro auf 4,2 Milliarden Euro verdreifacht werden. Beim Konzernüberschuss strebt der Konzern mindestens eine Verdoppelung gegenüber dem Vorjahreswert auf dann 2,5 Milliarden Euro an. Der Konzernüberschuss verbesserte sich in den ersten sechs Monaten im Vergleich zum ersten Halbjahr 2003 um 64,5 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro. Dies ist vor allem auf die Verbesserung des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit zurückzuführen. Der Free Cash-Flow 2004 soll mindestens sieben Milliarden Euro erreichen, nachdem bislang die Erwartung bei sechs Milliarden Euro lag. Die Netto-Finanzverbindlichkeiten reduzierten sich per 30. Juni gegenüber Jahresende 2003 um rund 3,3 Milliarden Euro auf 43,3 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITDA soll wie bereits kommuniziert von 18,3 Milliarden Euro auf mindestens 19,2 Milliarden Euro steigen.
"Wir sind auch weiterhin entschlossen, das zu liefern, was wir versprochen haben. Die Ergebnisse des ersten Halbjahres 2004 zeigen, dass wir auf Spur sind. Wir sind in diesem Halbjahr deutlich gewachsen. Und vor allem: Dieses Wachstum ist weiterhin zunehmend profitabel", so Ricke auf der Halbjahres-Pressekonferenz in Bonn. Gleichzeitig nutzte Ricke die Gelegenheit, den Aktionären eine attraktive Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr 2004 in Aussicht zu stellen. Genauere Aussagen werde es zum Bericht über das dritte Quartal im November geben.
Der Konzernumsatz der Deutschen Telekom ist im ersten Halbjahr 2004 um 4,4 Prozent bzw. 1,2 Milliarden Euro auf knapp 28,4 Milliarden Euro gestiegen. Bei vergleichbarem Konsolidierungskreis und konstanten Wechselkursen ergibt sich ein organisches Umsatzwachstum von rund 7,4 Prozent. Das bereinigte Konzern-EBITDA verzeichnete einen Anstieg um rund 3,2 Prozent auf rund 9,4 Milliarden Euro, getragen durch die eingeleiteten Maßnahmen zur Effizienzsteigerung. Das organische Wachstum des bereinigten Konzern-EBITDA lag bei 5,2 Prozent.
Sowohl beim Breitband als auch beim Mobilfunk konnte ein starkes Teilnehmerwachstum verzeichnet werden. Rund 800 000 neue DSL-Anschlüsse wurden im ersten Halbjahr in Betrieb genommen. Die DSL-Kundenbasis wuchs somit konzernweit auf fast fünf Millionen. In der Mobilkommunikation stieg die Zahl der Kunden zur Jahresmitte konzernweit auf 71,6 Millionen, ein Zuwachs von fast fünf Millionen Teilnehmern.
Für das Breitband rechnet die Deutsche Telekom mit einem Anstieg der T-DSL Anschlüsse in Deutschland auf mindestens 5,6 Millionen. Im Mobilfunkgeschäft in den USA lautet die Erwartung nun rund 17 Millionen Kunden zum Jahresende 2004, was einem Zuwachs von rund vier Millionen Kunden entspräche.
| 2. Quartal 2004 in Mio. € | 2. Quartal 2003 in Mio. € | Verän-derung in % | 1. Halbjahr 2004 in Mio. € | 1. Halbjahr 2003 in Mio. € | Verän-derung in % | Gesamt-jahr 2003 in Mio. € |
| Umsatz | 14412 | 13593 | 6,0 | 28398 | 27211 | 4,4 | 55838 |
| - Inland | 8581 | 8630 | -0,6 | 17025 | 17136 | -0,6 | 34691 |
| - Ausland | 5831 | 4963 | 17,5 | 11373 | 10075 | 12,9 | 21147 |
| Bereinigtes Erg. der gew. Geschäftstätigkeit | 1034 | 486 | n.a. | 1449 | 552 | n.a. | 1122 |
| Erg. der gew. Geschäftstätigkeit | 2406 | 598 | n.a. | 2752 | 1092 | n.a. | 1398 |
| Bereinigter Konzernüberschuss | 728 | 162 | n.a. | 955 | 275 | n.a. | 222 |
| Konzern-Überschuss | 1655 | 256 | n.a. | 1824 | 1109 | 64,5 | 1253 |
| EBITDA bereinigt um Sondereinflüsse | 4783 | 4598 | 4,0 | 9368 | 9074 | 3,2 | 18288 |
| EBITDA | 6155 | 4710 | 30,7 | 10671 | 9614 | 11,0 | 18475 |
| Cash-Flow aus Geschäftstätigkeit | 2878 | 3143 | -8,4 | 7128 | 6260 | 13,9 | 14316 |
| Free Cash-Flow vor Ausschüttung | 1294 | 1962 | -34,1 | 4194 | 3966 | 5,8 | 8285 |
| Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegen- stände (ohne Goodwill) | -1517 | -1196 | -26,8 | -2536 | -2105 | -20,5 | -6234 |
| Netto-Finanzverbindlichkeiten zum Stichtag | 43,3 | 53 | -18,3 | 43,3 | 53 | -18,3 | 46,6 |
| Beschäftigte zum Stichtag | 247830 | 250533 | -1,1 | 247830 | 250533 | -1,1 | 248519 |
Umsatzzuwachs im zweiten Quartal beschleunigt Die Deutsche Telekom konnte auch im zweiten Quartal 2004 ihren Umsatz deutlich steigern. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2003 erhöhte sich der Umsatz um 0,8 Milliarden Euro bzw. 6,0 Prozent auf 14,4 Milliarden Euro. Das Wachstum fiel damit deutlich stärker aus als im ersten Quartal mit 2,7 Prozent. Im Halbjahr wirkten sich zum einen negative Wechselkurseffekte in Höhe von 0,5 Milliarden Euro Umsatz mindernd aus - insbesondere aus der Umrechnung von US-Dollar - und Konsolidierungseffekte in Höhe von 0,3 Milliarden Euro, die sich unter anderem aus der Entkonsolidierung der Kabelgesellschaften bei T-Com sowie durch Entkonsolidierungsmaßnahmen bei T-Systems ergaben. Bereinigt um diese Effekte, ergibt sich ein organisches Umsatzwachstum des Konzerns von 7,4 Prozent.
Das deutliche Umsatzwachstum wurde erneut von der positiven Geschäftsentwicklung der Divisionen T-Mobile und T-Online getragen. Der Zuwachs bei T-Mobile beträgt sowohl im zweiten Quartal als auch im ersten Halbjahr 2004 rund 12 Prozent und wurde im Wesentlichen durch das weiter anhaltende Teilnehmerwachstum erzielt. T-Online leistete mit mehr als 11 Prozent Umsatzanstieg im Halbjahr wie auch in den vergangenen drei Monaten vor allem durch die Fortführung der Breitbandstrategie einen deutlichen Beitrag zur positiven Entwicklung des Konzerns.
Trotz weiterhin schwieriger konjunktureller und regulatorischer Bedingungen hat T-Com seine Umsatzentwicklung stabilisieren können. Im zweiten Quartal betrug der Rückgang des Gesamtumsatzes noch 3,8 Prozent nach 6,9 Prozent im ersten Quartal 2004. Im ersten Halbjahr 2004 betrug der Umsatzrückgang damit 5,4 Prozent.
T-Systems konnte den Umsatz im ersten Halbjahr 2004 gegenüber der Vorjahresvergleichsperiode auf nahezu konstantem Niveau halten. Im zweiten Quartal 2004 erzielte die Division sowohl gegenüber dem Vorjahresquartal mit 2,3 Prozent als auch gegenüber dem ersten Quartal 2004 mit 6,1 Prozent ein deutliches Umsatzwachstum.
Die Auslandsumsätze konnten im Quartalsvergleich um knapp 18 Prozent gesteigert werden. Die Auslandsquote beträgt bereits 40,5 Prozent. Ausschlaggebend hierfür ist die anhaltend positive Umsatzentwicklung von T-Mobile USA.
EBITDA legt deutlich zu Das Konzern-EBITDA beläuft sich im zweiten Quartal 2004 auf 6,2 Milliarden Euro und hat sich damit im Vorjahresvergleich um 1,4 Milliarden Euro beziehungsweise 30,7 Prozent erhöht. Das EBITDA des ersten Halbjahres 2004 beträgt 10,7 Milliarden Euro; dies entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 11,0 Prozent.
Im zweiten Quartal 2004 ergaben sich positive Sondereinflüsse in Höhe von 2,0 Milliarden Euro aus der vorgenommenen Zuschreibung auf US-Mobilfunklizenzen (1,8 Milliarden Euro) und aus dem Verkauf der SES- und Virgin-Anteile (jeweils rund 0,1 Milliarden Euro). Negativ wirkten sich Sondereinflüsse aus der Bildung von Rückstellungen im Zusammenhang mit der Auflösung des US-Mobilfunk Joint Ventures in Höhe von 0,6 Milliarden Euro aus. Im ersten Halbjahr 2004 haben sich Sondereinflüsse in Höhe von insgesamt 1,3 Milliarden Euro positiv auf das EBITDA ausgewirkt.
Bereinigt um Sondereinflüsse, stieg das Konzern-EBITDA im zweiten Quartal um 0,2 Milliarden Euro bzw. 4,0 Prozent auf 4,8 Milliarden Euro. Dabei lieferte T-Mobile den größten Wachstumsbeitrag.
Das bereinigte EBITDA des ersten Halbjahres 2004 beträgt 9,4 Milliarden Euro und hat sich damit im Halbjahresvergleich um 0,3 Milliarden Euro beziehungsweise 3,2 Prozent erhöht. Zu diesem Anstieg haben alle Divisionen beigetragen. Das organische Wachstum des bereinigten EBITDA lag bei deutlich über fünf Prozent. Der leicht unterproportionale Anstieg des bereinigten EBITDA in Relation zum Umsatz basiert vor allem auf erhöhten Kosten für die Neukundengewinnung im Rahmen der Wachstumsstrategie. Die bereinigte EBITDA-Marge verringerte sich im Halbjahresvergleich geringfügig von 33,3 Prozent auf 33,0 Prozent.
Bereinigter Konzernüberschuss verdreifacht Die Verbesserung des Konzernüberschusses um 64,5 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro resultiert überwiegend aus einem deutlich verbesserten Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Im ersten Halbjahr 2004 fielen Ertragsteueraufwendungen in Höhe von 0,7 Milliarden Euro gegenüber einem Steuerertrag von 0,2 Milliarden im Vorjahr an. Bereinigt um Sondereinflüsse (insbesondere Nettoerträge im Zusammenhang mit der Auflösung des Mobilfunk Joint Ventures in den USA), hat sich der Konzernüberschuss gegenüber dem ersten Halbjahr 2003 auf rund 1,0 Milliarden Euro mehr als verdreifacht.
Free Cash-Flow im ersten Halbjahr erhöht Im ersten Halbjahr 2004 hat sich der Free Cash-Flow gegenüber der Vergleichszeit um 0,2 Milliarden Euro auf 4,2 Milliarden Euro erhöht. Dem liegen gegenläufige Einflüsse zugrunde: Einer Verbesserung des Cash-Flows aus der Geschäftstätigkeit - insbesondere getragen von der Verbesserung des operativen Geschäfts und erhöhtem positivem Saldo aus Ertragsteuererstattungen bzw. -zahlungen - stehen gestiegene Investitionen in Sachanlagen gegenüber.
Der Free Cash-Flow des zweiten Quartals beträgt 1,3 Milliarden Euro. Er hat sich aufgrund eines deutlich gestiegenen Investitionsvolumens sowie eines geringeren Saldos aus Steuererstattungen und -zahlungen gegenüber dem Vorjahresquartal um 0,7 Milliarden Euro verringert.
Netto-Finanzverbindlichkeiten weiter reduziert Die Netto-Finanzverbindlichkeiten konnten zum ersten Halbjahr 2004 auf rund 43,3 Milliarden Euro reduziert werden. Das bedeutet eine weitere Rückführung um rund 1,3 Milliarden Euro gegenüber dem Stand Ende März 2004. Dazu beigetragen haben insbesondere der weiterhin positive Free Cash-Flow und Erlöse aus der Veräußerung von Anteilen an SES. Im Zwölfmonatsvergleich sind die Netto-Finanzverbindlichkeiten um rund 9,7 Milliarden Euro zurückgeführt worden.
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit deutlich gesteigert Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hat sich im zweiten Quartal gegenüber der Vergleichszeit auf mehr als 2,4 Milliarden Euro vervierfacht. Im Halbjahr konnten rund 2,8 Milliarden Euro erreicht und damit bereits der Wert des gesamten Vorjahres von 1,4 Milliarden Euro deutlich übertroffen werden.
T-Com
| 2. Quartal 2004 in Mio. € | 2. Quartal 2003 in Mio. € | Verände rung in % | 1. Halbjahr 2004 in Mio. € | 1. Halbjahr 2003 in Mio. € | Verände-rung in % | Gesamtjahr 2003 in Mio. € |
| Gesamtumsatz | 6882 | 7153 | -3,8 | 13857 | 14643 | -5,4 | 29.206 |
| Außenumsatz | 6054 | 6123 | -1,1 | 12107 | 12564 | -3,6 | 25116 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäfts-tätigkeit 4 | 1405 | 888 | 58,2 | 2804 | 2314 | 21,2 | 4690 |
| EBITDA 1 | 2592 | 2258 | 14,8 | 5197 | 5136 | 1,2 | 10164 |
| EBITDA bereinigt 2 | 2592 | 2554 | 1,5 | 5233 | 5228 | 0,1 | 10356 |
| Anzahl der Mitarbeiter 3 | 125782 | 141065 | -10,8 | 125741 | 143264 | -12,2 | 139548 |
1) EBITDA = Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Finanzergebnis einschließlich Beteiligungsergebnis, Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen, sonstigen Steuern; zur detaillierten Erläuterung siehe "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf "www.telekom.de/investor-relations"
2) Zur detaillierten Erläuterung siehe "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf "www.telekom.de/investor-relations
3) Personal im Durchschnitt
4) Seit dem 1. April 2004 wird das Joint Venture Toll Collect im Segment T-Systems geführt und auch dort berichtet. Für Zwecke der Segmentberichterstattung erfolgen die Auswirkungen in der GuV nicht mehr bei T-Com, sondern bei T-Systems. Zur besseren Vergleichbarkeit wurden die Vorjahreszahlen entsprechend angepasst.
Mit einem Umsatz von rund 13,9 Mrd. Euro im ersten Halbjahr 2004 ist T-Com nach wie vor der größte Umsatzträger im Konzern. Nach Abzug der anteiligen Umsätze der zum 1. März 2003 veräußerten restlichen Kabelgesellschaften sank der Umsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode um 4,4 Prozent. Im Geschäft mit Dritten konnte sich der Trend sinkender Umsätze verlangsamen. So lag der Rückgang der externen Umsätze (nach Dekonsolidierung von Kabelgesellschaften) im ersten Quartal 2004 vergleichbar noch bei 4,1 Prozent, im zweiten Quartal dagegen nur noch bei 1,1 Prozent. Einen wesentlichen Einfluss auf die Umsatzentwicklung im deutschen Markt hatten nach wie vor die Call-by-Call - sowie Preselection-Angebote der Wettbewerber für das Telefonieren im Ortsnetz.
Im Anschlussbereich stiegen die Umsatzerlöse im zweiten Quartal 2004 aufgrund von Tarifmaßnahmen sowie steigenden T-DSL Umsätzen weiter an. Dem stehen Umsatzrückgänge insbesondere bei den Verbindungsminuten als Folge der Einführung von Call-by-Call und Preselection im Ortsnetz im vergangenen Jahr gegenüber.
Fortgesetzt hat sich die starke Nachfrage nach T-DSL. Dieses Wachstum wurde durch die Breitbandinitiative - unter anderem die Anfang April umgesetzte 1,2,3-Strategie der T-Com - erheblich forciert. So stieg die Zahl der T-DSL Anschlüsse in Deutschland gegenüber dem ersten Quartal um über 344 000. In Deutschland waren Ende Juni 2004 rund 4,7 Millionen T-DSL Anschlüsse in Betrieb, ein Zuwachs von 38,2 Prozent gegenüber dem Stand vom ersten Halbjahr 2003. Einschließlich der Mehrheitsbeteiligungen der T-Com in Osteuropa hatte T-Com zur Jahresmitte 4,9 Millionen T-DSL Anschlüsse in Betrieb, ein Anstieg um 40 Prozent gegenüber der Vergleichsperiode.
Nach einem Rückgang im ersten Quartal stieg der Umsatz in Central Eastern Europe im zweiten Quartal von 916 Millionen Euro auf nunmehr 976 Millionen Euro. Bedingt durch die fortschreitende Deregulierung und die härtere Wettbewerbssituation, gingen die Umsätze im klassischen Festnetz zurück, konnten aber durch das Wachstum bei Mobilfunk und Breitband kompensiert werden.
Das bereinigte EBITDA erhöhte sich im ersten Halbjahr 2004 trotz des Umsatzrückganges leicht auf 5,2 Milliarden Euro. Auf vergleichbarer Basis, d. h. ohne den Umsatz aus dem Kabelgeschäft im ersten Quartal 2003, konnte das bereinigte EBITDA um 0,1 Prozent gesteigert werden. Im Quartalsvergleich verzeichnet das bereinigte EBITDA, ohne Kabel, einen Anstieg um 1,5 Prozent auf knapp 2,6 Milliarden Euro. Basis des verbesserten Ergebnisses waren die Erhöhung der Personalproduktivität und Maßnahmen zur Qualitätssteigerung sowie zur Optimierung der Sachkosten. Die bereinigte EBITDA-Marge verbesserte sich so im ersten Halbjahr 2004 deutlich um 2,1 Prozentpunkte auf 37,8 Prozent.
T-Mobile
| 2. Quartal 2004 in Mio. € | 2. Quartal 2003 in Mio. € | Verände-rung in % | 1. Halbjahr 2004 in Mio. € | 1. Halbjahr 2003 in Mio. € | Verände-rung in % | Gesamtjahr 2003 in Mio. € |
| Gesamtumsatz | 6237 | 5557 | 12,2 | 12181 | 10867 | 12,1 | 22778 |
| Außenumsatz | 6005 | 5233 | 14,8 | 11 683 | 10 239 | 14,1 | 21572 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäfts-tätigkeit 1 | 1846 | 475 | n.a. | 2002 | 398 | n.a. | 831 |
| EBITDA 1 | 3210 | 2088 | 53,7 | 4887 | 3602 | 35,7 | 7016 |
| EBITDA bereinigt 2 | 1930 | 1743 | 10,7 | 3607 | 3257 | 10,7 | 6671 |
| Anzahl der Mitarbeiter 3 | 44215 | 40986 | 7,9 | 43684 | 41306 | 5,8 | 41767 |
1) EBITDA = Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Finanzergebnis einschließlich Beteiligungsergebnis, Abschreibungen auf Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen, sonstigen Steuern; zur detaillierten Erläuterung siehe "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf "www.telekom.de/investor-relations"
2) Zur detaillierten Erläuterung siehe "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf "www.telekom.de/investor-relations"
3) Personal im Durchschnitt
Wie schon im ersten Quartal 2004 konnte T-Mobile auch im abgelaufenen Quartal den Umsatz deutlich steigern. Aus Sicht des ersten Halbjahres 2004 ergibt sich im Jahresvergleich somit ein Anstieg um rund 12 Prozent auf 12,2 Milliarden Euro. Wachstumstreiber war erneut T-Mobile USA mit einem Umsatzwachstum von mehr als 30 Prozent im zweiten Quartal. Damit lag der Umsatz der T-Mobile USA auf Euro-Basis erstmals über dem der T-Mobile Deutschland.
Nahezu alle T-Mobile Gesellschaften erreichten im ersten Halbjahr höhere Erlöse, angetrieben vor allem durch steigende Kundenzahlen. Deutlich gestiegen ist auch der Umsatz mit Datendiensten (ohne SMS). Die Erlöse im ersten Halbjahr 2004 in diesem Bereich sind in allen T-Mobile Gesellschaften deutlich gestiegen und erreichten insgesamt knapp 300 Millionen Euro nach rund 123 Millionen Euro in der Vergleichszeit 2003.
Die Zahl der Mobilfunkkunden in den T-Mobile Mehrheitsbeteiligungen stieg im zweiten Quartal um mehr als 2,2 Millionen auf 65,7 Millionen Kunden. Davon entschieden sich rund 1,4 Millionen für einen Laufzeit-Vertrag. Verglichen zum zweiten Quartal 2003 konnte der gesamte Kundenstamm in den vergangenen zwölf Monaten um über neun Millionen Kunden ausgebaut werden, ein Anstieg um mehr als 16 Prozent.
Die Neukundenzahl in den USA stieg im zweiten Quartal 2004 um fast 1,1 Millionen auf nunmehr 15,4 Millionen Kunden. Damit erreichte T-Mobile USA absolut das zweitbeste Ergebnis unter den nationalen Mobilfunkanbietern in den Vereinigten Staaten. Die Zahl von mehr als 15 Millionen Kunden wird von T-Mobile als wichtiger Meilenstein bei der Erschließung von Skaleneffekten gewertet. Auf Basis dieser positiven Entwicklung wurde die Erwartung für die Gesamtzahl der Kunden bei T-Mobile USA zum Jahresende auf rund 17 Millionen angehoben.
In Deutschland gewann T-Mobile im zweiten Quartal rund 378 000 Neukunden, davon über 60 Prozent Laufzeit-Vertragskunden. Insbesondere die neuen Relax-Tarifangebote haben zum Kundenwachstum beigetragen. Der Anteil der Laufzeit-Vertragskunden am Gesamtkundenstamm konnte dadurch auf über 48 Prozent gesteigert werden.
Mit 556 000 neuen Kunden im zweiten Quartal konnte auch T-Mobile UK bei der Gesamtkundenzahl deutlich zulegen und hat nunmehr 14,9 Millionen Kunden.
T-Mobile Czech Republic steigerte seine Kundenzahl um 84 000 und konnte damit die Vier-Millionen-Marke deutlich überschreiten. T-Mobile Austria hielt mit mehr als zwei Millionen Kunden den Bestand weiterhin konstant. T-Mobile Netherlands hatte zum Ende des zweiten Quartals 2004 rund 2,2 Millionen Kunden; ein um 114 000 höherer Bestand gegenüber dem ersten Quartal 2004.
Das EBITDA der Division T-Mobile lag im ersten Halbjahr 2004 bei fast 4,9 Milliarden Euro. Das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA betrug 3,6 Milliarden Euro im Halbjahr und 1,9 Milliarden Euro im zweiten Quartal. EBITDA-wirksame Sondereinflüsse beinhalten im abgelaufenen Quartal eine Zuschreibung der US-Mobilfunklizenzen um 1,8 Milliarden Euro, eine Drohverlustrückstellung für die Auflösung des US-Mobilfunk Joint Ventures mit Cingular in Höhe von 0,6 Milliarden Euro und einen nachträglichen Verkaufserlös für Virgin Mobile in Höhe von 75 Millionen Euro. Die bereinigte EBITDA-Marge lag bei 29,6 Prozent im Halbjahr sowie bei 30,9 Prozent im zweiten Quartal und somit geringfügig unter den Vorjahreswerten. Laufende Kosten für den Aufbau und Betrieb des UMTS-Netzes in Europa, denen bisher keine nennenswerten Umsätze entgegenstehen, beeinflussen die EBITDA-Marge negativ.
Den größten EBITDA-Beitrag erbrachte wiederum T-Mobile Deutschland mit 832 Millionen Euro im zweiten Quartal. Dabei wirkte sich ein einmaliges Großhandelsabkommen mit 68 Millionen Euro positiv aus. Andererseits wurde das EBITDA durch Mehraufwendungen für Relax-Tarife negativ beeinflusst. Die EBITDA-Marge lag bei 38,5 Prozent.
T-Mobile USA erzielte im zweiten Quartal 2004 eine bereinigte EBITDA-Marge von über 25 Prozent und trug mit 589 Millionen Euro zum EBITDA bei.
Wie bereits im ersten Quartal 2004 wurde das EBITDA von T-Mobile UK durch die veränderten Vertragsbedingungen zwischen T-Mobile UK und Virgin Mobile positiv beeinflusst. Das bereinigte EBITDA betrug 365 Millionen Euro, die EBITDA-Marge lag bei 33 Prozent.
Die Beteiligungen in Tschechien, Österreich und den Niederlanden trugen mit 89 Millionen Euro, 50 Millionen Euro und 31 Millionen Euro zum EBITDA bei.
T-Systems
| 2. Quartal 2004 in Mio. € | 2. Quartal 2003 in Mio. € | Verände-rung in % | 1. Halbjahr 2004 in Mio. € | 1. Halbjahr 2003 in Mio. € | Verände-rung in % | Gesamtjahr 2003 in Mio. € |
| Gesamtumsatz | 2625 | 2567 | 2,3 | 5100 | 5127 | -0,5 | 10614 |
| Außenumsatz | 1813 | 1754 | 3,4 | 3535 | 3469 | 1,9 | 7184 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäfts-tätigkeit | -38 | -100 | 62,0 | -228 | -126 | -81 | -581 |
| EBITDA 1 | 318 | 319 | -0,3 | 619 | 687 | -9,9 | 1412 |
| EBITDA bereinigt 2 | 361 | 337 | 7,1 | 662 | 623 | 6,3 | 1415 |
| Anzahl der Mitarbeiter 3 | 39867 | 42305 | -5,8 | 40110 | 42816 | -6,3 | 42108 |
Seit dem 1. April 2004 wird das Joint Venture Toll Collect im Segment T-Systems geführt und auch dort berichtet. Für Zwecke der Segmentberichterstattung erfolgen die Auswirkungen in der GuV nicht mehr bei T-Com, sondern bei T-Systems. Zur besseren Vergleichbarkeit wurden die Vorjahreszahlen entsprechend angepasst.
1) EBITDA = Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Finanzergebnis einschließlich Beteiligungsergebnis, Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen, sonstigen Steuern; zur detaillierten Erläuterung siehe "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf "www.telekom.de/investor-relations"
2) Zur detaillierten Erläuterung siehe "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf "www.telekom.de/investor-relations"
3) Personal im Durchschnitt
Der Gesamtumsatz stieg im zweiten Quartal 2004 gegenüber dem Vorquartal unbereinigt um 6,1 Prozent. Getragen wurde die Steigerung von der guten Umsatzentwicklung der Service Lines Computing und Desktop Services sowie durch einen weiteren Anstieg des Außenumsatzes. Bereinigt um Entkonsolidierungseffekte durch den Verkauf von Beteiligungen im Jahr 2003, verzeichnete T-Systems im zweiten Quartal einen Umsatzanstieg von 4,5 Prozent gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres.
Auch im zweiten Quartal setzte sich die Steigerung des Außenumsatzes der T-Systems fort: Im Vergleich zum Vorjahresquartal lag der Außenumsatz nominal um 3,4 Prozent, nach Bereinigung der Entkonsolidierungseffekte um 6,8 Prozent höher. Im Halbjahresvergleich ergibt sich ein Wachstum von 1,9 Prozent, unbereinigt, und 6,5 Prozent, bereinigt.
Das bereinigte EBITDA konnte sowohl im zweiten Quartal als auch im Halbjahr 2004 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres deutlich gesteigert werden. Die Verbesserung um 7,1 Prozent auf 361 Millionen Euro im zweiten Quartal 2004 sowie die Steigerung um 6,3 Prozent auf 662 Millionen Euro zum Halbjahr spiegeln die Verbesserung der operativen Ertragskraft von T-Systems. Dies ist im Wesentlichen auf kontinuierlich verbesserte Kostenstrukturen und Effizienzsteigerungen der Division zurückzuführen. Die bereinigte EBITDA-Marge im zweiten Quartal erreichte mit 13,8 Prozent einen im Vergleich zum Vorjahresquartal (13,1 Prozent) deutlich höheren Wert.
T-Online 4
| 2. Quartal 2004 in Mio. € | 2. Quartal 2003 in Mio. € | Verände-rung in % | 1. Halbjahr 2004 in Mio. € | 1. Halbjahr 2003 in Mio. € | Verände-rung in % | Gesamtjahr 2003 in Mio. € |
| Gesamtumsatz | 500 | 449 | 11,4 | 993 | 894 | 11,1 | 1851 |
| Außenumsatz | 456 | 402 | 12,0 | 909 | 796 | 14,2 | 1662 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäfts-tätigkeit | 45 | 21 | n.a. | 82 | 23 | n.a. | 104 |
| EBITDA 1 | 128 | 101 | 26,7 | 247 | 176 | 40,3 | 335 |
| EBITDA bereinigt 2 | 128 | 76 | 68,4 | 247 | 151 | 63,6 | 310 |
| Anzahl der Mitarbeiter 3 | 2945 | 2655 | 10,9 | 2931 | 2644 | 10,9 | 2637 |
1) EBITDA = Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Finanzergebnis einschließlich Beteiligungsergebnis, Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen, sonstigen Steuern; zur detaillierten Erläuterung siehe "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf "www.telekom.de/investor-relations"
2) Zur detaillierten Erläuterung siehe "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf "www.telekom.de/investor-relations"
3) Personal im Durchschnitt
4) Die hier verwendeten T-Online Zahlen wurden Telekom-konzerneinheitlich nach HGB erstellt und entsprechen nicht den veröffentlichten Zahlen der T-Online International AG nach IFRS, da die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze der T-Online International AG sowie der Deutschen Telekom AG unterschiedlich sind.
T-Online konnte im Quartalsvergleich den Umsatz um über 11 Prozent auf 500 Millionen Euro steigern (Daten nach HGB). Ausschlaggebend dafür ist in erster Linie das fortgesetzte Kundenwachstum. Im ersten Halbjahr 2004 betrug der Anstieg verglichen mit dem Vorjahreszeitraum rund 11 Prozent.
Das EBITDA erhöhte sich gegenüber dem zweiten Quartal 2003 um 26,7 Prozent auf 128 Millionen Euro. Das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA stieg sogar um über 68 Prozent. Im Halbjahresvergleich verzeichnete das EBITDA einen Anstieg um knapp 64 Prozent auf 247 Millionen Euro. Im zweiten Quartal 2004 ergab sich eine EBITDA-Marge von 25,6 Prozent.
Ein wesentlicher Motor für das Kundenwachstum ist die Umsetzung der Breitbandstrategie. Die Zahl der DSL-Tarif-Kunden stieg gegenüber Vorjahresperiode von 2,2 Millionen um 32,6 Prozent auf 2,9 Millionen Kunden. Im Segment "Deutschland" verzeichnete T-Online im gleichen Zeitraum einen Anstieg von 31 Prozent auf 2,62 Millionen Breitbandkunden.
Konzernzentrale & Shared Services
| 2. Quartal 2004 in Mio. € | 2. Quartal 2003 in Mio. € | Verände-rung in % | 1. Halbjahr 2004 in Mio. € | 1. Halbjahr 2003 in Mio. € | Verände-rung in % | Gesamtjahr 2003 in Mio. € |
| Gesamtumsatz | 1154 | 1071 | 7,7 | 2244 | 2164 | 3,7 | 4268 |
| Außenumsatz | 84 | 81 | 3,7 | 164 | 143 | 14,7 | 304 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäfts-tätigkeit | -839 | -626 | -34,0 | -1995 | -1452 | -37,4 | -4071 |
| EBITDA 1 | -81 | 72 | n.a. | -244 | 224 | n.a. | -276 |
| EBITDA bereinigt 2 | -216 | -10 | n.a. | -346 | -20 | n.a. | -316 |
| Anzahl der Mitarbeiter 3 | 34976 | 23698 | 47,6 | 35607 | 22671 | 57,1 | 25203 |
1) EBITDA = Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Finanzergebnis einschließlich Beteiligungsergebnis, Abschreibungen auf Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen, sonstigen Steuern; zur detaillierten Erläuterung siehe "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf "www.telekom.de/investor-relations"
2) Zur detaillierten Erläuterung siehe "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf "www.telekom.de/investor-relations"
3) Personal im Durchschnitt
Der Gesamtumsatz der Konzernzentrale & Shared Services ist im Vergleich zum ersten Halbjahr 2003 um 3,7 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro leicht gestiegen. Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen aus den Umsätzen des Call-Center-Neugeschäftes von Vivento. Im zweiten Quartal 2004 konnte ein Anstieg um 7,7 Prozent auf knapp 1,2 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahresquartal verzeichnet werden.
Das bereinigte EBITDA des ersten Halbjahres 2004 unterschreitet mit minus 346 Millionen Euro den Vorjahreswert von minus 20 Millionen Euro. Die wesentliche Ursache ist der signifikante Anstieg des Personalbestandes bei Vivento.
Die Entwicklung des unbereinigten negativen EBITDA im Vergleich zum ersten Halbjahr 2003 ist auf die gestiegenen Aufwendungen für Vivento und auf die rückläufigen Sondereinflüsse zurückzuführen. Den negativen Sondereinflüssen in Höhe von 244 Millionen Euro aus den ersten sechs Monaten 2003 stehen im ersten Halbjahr 2004 Sondereinflüsse in Höhe von minus 102 Millionen Euro gegenüber. Diese ergeben sich aus den Transferzahlungen für die von der T-Systems zur Vivento überführten Mitarbeiter in Höhe von rund 43 Millionen Euro, dem Ertrag aus dem Verkauf von Anteilen an der SES Global S.A. in Höhe von 92 Millionen Euro sowie der bereits im ersten Quartal gebildeten Rückstellung für das im März 2004 neu aufgelegte Abfindungsprogramm.
Vivento entwickelt sich inzwischen Erfolg versprechend. Dazu tragen der Aufbau eigener Geschäfte in den Vivento Business Lines und Aufträge für Großprojekte bei. Die im ersten Quartal 2004 gegründete Vivento Customer Services GmbH & Co. KG (VCS) ist mit 14 Standorten bundesweit vertreten und beschäftigte im Juni 2004 ca. 1 000 Mitarbeiter. Zudem waren rund 600 Leih- und Zeitarbeitskräfte bei der VCS im Einsatz. Die zum 1. Juli gegründete Montagegesellschaft VTS (Vivento Technical Services) ging mit zunächst 400 Beschäftigten an den Start. Ein wichtiges Großprojekt der Vivento ist der Auftrag der Bundesagentur für Arbeit (BA). Die Verwaltungsvereinbarung zwischen BA und der Deutschen Telekom AG sieht eine befristete Beschäftigung von rund 3 000 Beamten der Vivento vor, die bei der Einführung des neuen Arbeitslosengeldes II unterstützend mitwirken sollen.
Im Rahmen des mit den Sozialpartnern vereinbarten Beschäftigungsbündnisses ist mit Wirkung zum 1. März für Tarif-Angestellte bzw. zum 1. April für die Beamten die Wochenarbeitszeit auf 34 Stunden abgesenkt worden - bei teilweisem Lohnausgleich sowie einer moderaten Lohnrunde, die erst in 2005 wirksam wird. Dadurch konnten rund 9 800 Stellen in diesem Bereich gesichert werden. Auf bereits geplante Versetzungen zu Vivento konnte verzichtet werden, rund 2 000 Mitarbeiter wurden aus Vivento zurück in die AG versetzt.
Im zweiten Quartal 2004 wechselten rund 1 500 Mitarbeiter zu Vivento. Damit erhöhte sich die Anzahl der Zugänge zum 30. Juni 2004 seit Gründung auf rund 26 400. Rund 3 500 Mitarbeiter haben seit Jahresbeginn Vivento verlassen, davon ca. 1 900 Mitarbeiter im zweiten Quartal. Seit der Gründung von Vivento haben sich rund 7 300 Kräfte außerhalb von Vivento neu orientiert. Zum Stichtag 30. Juni 2004 weist Vivento einen Personalbestand von rund 19 900 Mitarbeitern auf, davon etwa 650 Stammkräfte, rund 16 050 Transfermitarbeiter und 3 200 Beschäftigte der Call Center Business Line. Rund 5 200 Vivento-Mitarbeiter befanden sich im Juni in internen Zeitarbeitsverhältnissen, weitere 1 200 Mitarbeiter in externen Zeitarbeitseinsätzen. Damit konnte Vivento die Beschäftigungsquote im ersten Halbjahr deutlich steigern.
Ausblick Die Deutsche Telekom hat auf Basis der Ergebnisse des ersten Halbjahres ihre Einschätzung der zweiten Jahreshälfte für wesentliche Kennzahlen modifiziert und gegenüber den bisherigen Erwartungen angehoben.
Die stark verbesserte operative Ertragskraft soll sich im gesamten Geschäftsjahr in einer Verdreifachung des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit gegenüber dem Vorjahreswert von gut 1,4 Milliarden Euro auf 4,2 Milliarden Euro niederschlagen. Beim Konzernüberschuss strebt die Deutsche Telekom mindestens eine Verdoppelung gegenüber dem Vorjahreswert auf dann 2,5 Milliarden Euro an. Für das Geschäftsjahr 2004 stellt Ricke eine attraktive Dividendenzahlung in Aussicht.
Für den Free Cash-Flow wird ein Wert von mindestens sieben Milliarden Euro erwartet, nach einer Prognose von zuletzt sechs Milliarden Euro. Unverändert ist die Erwartung für das bereinigte EBITDA, das von 18,3 Milliarden Euro auf mindestens 19,2 Milliarden Euro steigen soll.
Im Mobilfunkgeschäft in den USA wurde die Erwartung auf einen Kundenbestand am Jahresende von 17 Millionen angehoben, was einen Netto-Neukundenzuwachs in 2004 von rund vier Millionen Kunden bedeutet. Auch für das Breitbandgeschäft rechnet die Deutsche Telekom mit einer Steigerung der Kundenzahl in Deutschland von ursprünglich geplant 5,0 auf mindestens 5,6 Millionen bis zum Jahresende.
Entwicklung der Kundenzahlen
| 30.06.2004 | 30.06.2003 | Veränderung | Veränderung in % 4 | 31.12.2003 |
| Deutsche Telekom Konzern Telefonanschlüsse (mit ISDN-Kanälen) | 57,7 | 58,1 | -0,4 | -0,7 | 57,9 |
| | | | | |
| DSL-Anschlüsse in Betrieb | 4,9 | 3,5 | 0,6 | 40 | 4,1 |
| | | | | |
| T-Com Festnetzanschlüsse einschließlich ISDN-Kanäle | 55,2 | 55,8 | -0,6 | -1,1 | 55,5 |
| davon: Deutschland 1 | 48,4 | 49,1 | -0,7 | -1,4 | 48,7 |
| - Standardanschlüsse | 26,6 | 28,0 | -1,4 | -5,0 | 27,2 |
| - ISDN-Kanäle | 21,9 | 21,1 | 0,8 | 3,8 | 21,5 |
| - T-DSL Anschlüsse in Betrieb | 4,7 | 3,4 | 1,3 | 38,2 | 4,0 |
| | | | | |
| davon: Central Eastern Europe | 6,8 | 6,8 | 0 | 0 | 6,8 |
| - MATÁV 2 | 3,5 | 3,5 | 0 | 0 | 3,5 |
| - Slovak Telecom | 1,4 | 1,4 | 0 | 0 | 1,4 |
| - Hrvatski Telekom | 1,9 | 1,8 | 0,1 | 5,6 | 1,9 |
| | | | | |
| Mobilfunkteilnehmer | | | | | |
| T-Mobile Deutschland | 27,1 | 25,3 | 1,8 | 7,1 | 26,3 |
| T-Mobile UK 3 | 14,9 | 12,5 | 2,4 | 19,2 | 13,6 |
| T-Mobile USA | 15,4 | 11,4 | 4,0 | 35,1 | 13,1 |
| T-Mobile Austria | 2,0 | 2,0 | 0 | 0 | 2,0 |
| T-Mobile Czech Republic | 4,1 | 3,6 | 0,5 | 13,9 | 3,9 |
| T-Mobile Netherlands | 2,2 | 1,7 | 0,5 | 29,4 | 2,0 |
| Mehrheitsbeteiligungen der | 65,7 | 56,5 | 9,2 | 16,3 | 61,1 |
| T-Mobile | | | | | |
| T-Mobile Hungary 6,7 | 3,9 | 3,5 | 0,4 | 11,4 | 3,8 |
| HTmobile | 1,4 | 1,3 | 0,1 | 7,7 | 1,3 |
| Mobimak 5 | 0,6 | 0,4 | 0,2 | 50,0 | 0,5 |
| | | | | |
| Mehrheitsbeteiligungen des Konzerns Deutsche Telekom 6 | 71,6 | 61,8 | 9,8 | 15,9 | 66,7 |
| | | | | |
| T-Online Teilnehmer | 13,34 | 12,67 | 0,67 | 5,29 | 13,13 |
| davon: T-Online Deutschland | 11,26 | 10,35 | 0,91 | 8,79 | 10,79 |
| davon: übriges Europa | 2,08 | 2,32 | -0,24 | -10,34 | 2,35 |
Summen wurden auf genauen Zahlen berechnet und auf Millionen gerundet.
1) Telefonkanäle einschließlich Eigenverbrauch
2) Anschlusszahlen sind einschließlich der MATÁV Tochtergesellschaft Maktel ausgewiesen.
3) Einschließlich Virgin Mobile
4) Prozentwerte auf dargestellte Werte gerechnet.
5) Mobilfunkteilnehmer der Mobimak erstmalig zum 31. März 2004 ausgewiesen. Vorjahreszahlen wurden angepasst.
6) Teilnehmer der voll konsolidierten Mobilfunkgesellschaften der T-Mobile zuzüglich Mehrheitsbeteiligungen von MATÁV und Hrvatske telekomunikacije (HT). Mobimak Teilnehmer erstmalig zum 31. März 2004 ausgewiesen. Vorjahreszahlen wurden angepasst.
7) Die frühere Westel trägt seit dem 3. Mai 2004 den Namen T-Mobile Hungary.
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, welche die gegenwärtigen Ansichten des Managements der Deutschen Telekom hinsichtlich zukünftiger Ereignisse widerspiegeln. Zukunftsbezogene Aussagen basieren auf derzeit gültigen Plänen, Einschätzungen und Erwartungen und daher sollte ihnen nicht zu viel Gewicht beigemessen werden. Zukunftsbezogene Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheitsfaktoren, von denen die meisten schwierig einzuschätzen sind und die generell außerhalb unserer Kontrolle liegen, einschließlich solcher, die in den Abschnitten "Forward-Looking Statements" und "Risk Factors" des auf Form 20-F bei der SEC eingereichten Jahresberichts beschrieben werden. Sollten diese oder andere Risiken und Unsicherheitsfaktoren eintreten oder sich die den Aussagen zu Grunde liegenden Annahmen als unrichtig herausstellen, könnten unsere tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von denjenigen abweichen, die in diesen Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. Die Deutsche Telekom übernimmt keine Verpflichtung zur Aktualisierung irgendeiner zukunftsbezogenen Aussage angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse.
Neben den in dieser Mitteilung angegebenen, nach HGB dargestellten Ergebnissen, weist die Deutsche Telekom auch sog. Pro-forma-Kennzahlen aus, z. B. EBITDA, bereinigtes EBITDA, Netto-Finanzverbindlichkeiten und Free Cash-Flow. Diese Pro-forma-Kennzahlen sind zusätzlich zu den - und nicht als Ersatz für die - nach HGB erstellten Angaben zu sehen. Zur Auslegung dieser Pro-forma-Kennzahlen verweisen wir auf unsere Erläuterungen "Überleitung zu Pro-Forma-Kennzahlen" auf unserer Investor-Relations-Website unter www.telekom.de.