Die Deutsche Telekom konnte auch im dritten Quartal 2004 ihren Wachstumskurs bei deutlich steigender Profitabilität fortsetzen. Ausgehend von dieser positiven Entwicklung in den ersten neun Monaten 2004 hat der Vorstand seine Erwartungen für das Gesamtjahr weiter konkretisiert und zum Teil deutlich angehoben. Der Konzernüberschuss wird bei rund 3,2 Milliarden Euro liegen, nach einer bisherigen Planung von 2,5 Milliarden Euro. Auf der Basis dieser Erwartung strebt der Vorstand eine Dividende von 0,62 Euro für das Geschäftsjahr 2004 an. Das entspricht einer Dividendenrendite auf Basis des aktuellen Aktienkurses zwischen 3,7 Prozent und 4,1 Prozent und einer Ausschüttungssumme zwischen 2,4 Milliarden Euro und 2,6 Milliarden Euro. Abhängig vom endgültigen Konzernüberschuss für 2004 wird der Vorstand dem Aufsichtsrat in seiner Sitzung zur Feststellung des Jahresabschlusses einen Vorschlag zur Dividendenzahlung in einer Spanne von 0,56 Euro bis 0,62 Euro unterbreiten. "Die Deutsche Telekom betrachtet die Höhe der für das Jahr 2004 gezahlten Dividende auch als Mindesthöhe für die folgenden Geschäftsjahre. Es ist geplant auch in Zukunft den Aktionären eine attraktive Dividende zu zahlen. Die zukünftige Dividendenentwicklung wird sich an der weiteren Entwicklung des Konzernüberschusses orientieren", sagte Vorstandsvorsitzender Kai-Uwe Ricke.
Die Erwartung für das bereinigte Konzern-EBITDA 2004 liegt weiterhin bei mindestens 19,2 Milliarden Euro. Über diese Zielsetzung hinausgehende Beträge werden in den weiteren Ausbau der Wachstumsfelder Mobilkommunikation und Breitband investiert.
Im Geschäftsjahr 2005 soll das bereinigte EBITDA um 1,2 Milliarden Euro bis 1,5 Milliarden Euro steigen gegenüber der Zielsetzung für das laufende Geschäftsjahr. Dies steht im Vergleich zu einem erwarteten Anstieg in 2004 gegenüber 2003 von mindestens 0,9 Milliarden Euro.
In den ersten neun Monaten 2004 ist der Konzernumsatz um vier Prozent bzw. rund 1,6 Milliarden Euro auf rund 42,9 Milliarden Euro gestiegen. Bei vergleichbarem Konsolidierungskreis und konstanten Wechselkursen ergibt sich ein organisches Umsatzwachstum von rund 6,3 Prozent. Insgesamt wirkten sich negative Wechselkurseffekte von rund 0,6 Milliarden Euro und Konsolidierungseffekte in Höhe von rund 0,4 Milliarden Euro, die sich unter anderem aus der Entkonsolidierung der Kabelgesellschaften bei T-Com sowie durch Entkonsolidierungsmaßnahmen bei T-Systems ergaben, umsatzmindernd aus.
Das Konzern-EBITDA verzeichnete im Neun-Monats-Vergleich einen Anstieg um 15,2 Prozent von 14,3 Milliarden Euro auf 16,5 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITDA erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 6,1 Prozent auf 14,6 Milliarden Euro. Das organische Wachstum des bereinigten Konzern-EBITDA lag bei 7,6 Prozent. Die bereinigte EBITDA-Marge verbesserte sich um 0,7 Prozentpunkte auf 34,1 Prozent.
| 3. Quartal 2004 in Mio. € | 3. Quartal 2003 in Mio. € | Verände- rung in % | Q1-Q3 2004 in Mio. € | Q1-Q3 2003 in Mio. € | Verände- rung in % | Gesamtjahr 2003 in Mio. € |
| Umsatz | 14524 | 14077 | 3,2 | 42922 | 41288 | 4,0 | 55838 |
| - Inland | 8535 | 8553 | -0,2 | 25560 | 25689 | -0,5 | 34691 |
| - Ausland | 5989 | 5524 | 8,4 | 17362 | 15599 | 11,3 | 21147 |
| Bereinigtes Erg. der gew. Geschäftstätigkeit | 1433 | 630 | n.a. | 2882 | 1182 | n.a. | 1122 |
| Erg. der gew. Geschäftstätigkeit | 1974 | 691 | n.a. | 4726 | 1783 | n.a. | 1398 |
| Bereinigter Konzernüberschuss | 989 | 463 | n.a. | 1944 | 738 | n.a. | 222 |
| Konzernüberschuss | 1387 | 508 | n.a. | 3211 | 1617 | 98,6 | 1253 |
| EBITDA bereinigt um Sondereinflüsse | 5264 | 4711 | 11,7 | 14632 | 13785 | 6,1 | 18288 |
| EBITDA | 5805 | 4683 | 24,0 | 16476 | 14297 | 15,2 | 18475 |
| Cash-Flow aus Geschäftstätigkeit | 3680 | 4784 | -23,1 | 10808 | 11044 | -2,1 | 14316 |
| Free Cash-Flow vor Ausschüttung | 2391 | 3427 | -30,2 | 6585 | 7393 | -10,9 | 8285 |
| Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände (ohne Goodwill) | -1275 | -1431 | 10,9 | -3811 | -3536 | -7,8 | -6234 |
| Netto-Finanzverbindlichkeiten zum Stichtag | - | - | - | 40779 | 49156 | -17 | 46576 |
| Beschäftigte zum Stichtag | | | | 247891 | 249974 | -0,8 | 248519 |
Konzernumsatz Die Deutsche Telekom konnte auch im dritten Quartal 2004 ihren Umsatz deutlich steigern. Im Vergleich zum Vorjahresquartal erhöhte sich der Umsatz um rund 0,4 Milliarden Euro bzw. 3,2 Prozent auf über 14,5 Milliarden Euro.
Getragen wird das Umsatzwachstum erneut von der positiven Geschäftsentwicklung der Divisionen T-Mobile und T-Online. Der Zuwachs bei der T-Mobile beträgt im Quartalsvergleich 9,4 Prozent und im Neunmonatsvergleich 11,2 Prozent und wurde im Wesentlichen durch das weiter anhaltende Teilnehmerwachstum bei der T-Mobile USA erzielt. T-Online leistete mit mehr als 8,2 Prozent im Vergleich zu den ersten drei Quartalen 2003 vor allem durch die konsequente Fortführung der Breitbandstrategie einen deutlichen Beitrag zur positiven Entwicklung des Konzerns. Der Umsatz der T-Com ist im dritten Quartal 2004 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 4,2 Prozent gesunken. Die rückläufige Tendenz schwächte sich jedoch im Neunmonatsvergleich auf fünf Prozent gegenüber den ersten sechs Monaten mit 5,4 Prozent ab. Nach Abzug der anteiligen Umsätze der zum 1. März 2003 veräußerten restlichen Kabelgesellschaften verringerte sich der Umsatz im Neunmonatsvergleich um 4,3 Prozent.
T-Systems konnte den Umsatz sowohl im dritten Quartal 2004 als auch in der Betrachtung der ersten neun Monate auf dem Niveau der jeweiligen Vergleichsperiode im Jahr 2003 stabilisieren. Unter Berücksichtigung der Entkonsolidierungseffekte betrug das Umsatzwachstum ein Prozent.
Die Auslandsumsätze konnten im Quartalsvergleich über acht Prozent gesteigert werden. Trotz negativer Wechselkurseffekte stieg die Auslandsquote auf 41,2 Prozent gegenüber 39,2 Prozent in der Vergleichszeit. Ausschlaggebend hierfür ist vor allem die anhaltend positive Umsatzentwicklung von T-Mobile USA.
EBITDA Das Konzern-EBITDA beläuft sich im dritten Quartal 2004 auf rund 5,8 Milliarden Euro und hat sich damit im Vorjahresvergleich um 1,1 Milliarden Euro bzw. 24 Prozent erhöht. Zu dieser Verbesserung trugen alle Divisionen sowie der Bereich Konzernzentrale & Shared Services bei.Im dritten Quartal 2004 führten Erträge aus der Zuschreibung auf US-Mobilfunklizenzen von rund 0,6 Milliarden Euro zu positiven Sondereinflüssen, denen Aufwendungen, unter anderem für Abfindungen und Restrukturierungen von 0,1 Milliarden Euro, gegenüber standen. In den ersten drei Quartalen 2004 wurde das EBITDA durch Sondereinflüsse von saldiert rund 1,8 Milliarden Euro positiv beeinflusst. Bereinigt um Sondereinflüsse stieg das Konzern-EBITDA im dritten Quartal um 0,6 Milliarden Euro bzw. 11 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro. Dabei lieferte T-Mobile den größten Wachstumsbeitrag. Das bereinigte EBITDA der ersten drei Quartale 2004 beträgt rund 14,6 Milliarden Euro, gegenüber 13,8 Milliarden Euro in der Vorjahresvergleichsperiode.
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit konnte sowohl im dritten Quartal als auch in den ersten neun Monaten 2004 mit über 1,9 Milliarden Euro bzw. 4,7 Milliarden Euro deutlich gesteigert werden, bezogen auf die jeweilige Vergleichsperiode des Vorjahres. Basis dieser Steigerung sind vor allem ein anhaltendes Umsatzwachstum, die Verbesserung der Kostenstrukturen, die Zuschreibung der US-Mobilfunklizenzen und das verbesserte Zinsergebnis innerhalb des Finanzergebnisses. Gegenläufig entwickelten sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, insbesondere durch Rückstellungszuführungen im Zusammenhang mit der Auflösung des US-Mobilfunk Joint-Ventures.
Konzernüberschuss Der Konzernüberschuss verzeichnete im dritten Quartal gegenüber der Vergleichsperiode eine Steigerung von 0,9 Milliarden Euro auf 1,4 Milliarden Euro. Auf der Ebene des bereinigten Konzernüberschusses konnte eine Verbesserung von 0,5 Milliarden Euro auf 1,0 Milliarden Euro erzielt werden.In den ersten neun Monaten 2004 verdoppelte sich der Konzernüberschuss gegenüber der Vorjahresperiode von 1,6 Milliarden Euro auf 3,2 Milliarden Euro. Getragen wurde die Verbesserung hauptsächlich durch die positive Entwicklung des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Negativ wirkten sich hingegen Ertragssteuereffekte mit Aufwendungen von 1,2 Milliarden Euro aus.Bereinigt um Sondereinflüsse - insbesondere Nettoerträge im Zusammenhang mit der Auflösung des Mobilfunk Joint-Ventures in den USA - hat sich der Konzernüberschuss auf rund 1,9 Milliarden Euro gegenüber 0,7 Milliarden Euro in der Vergleichsperiode nahezu verdreifacht.
Free Cash-Flow Der Free Cash-Flow des dritten Quartals 2004 hat sich mit knapp 2,4 Milliarden Euro gegenüber dem zweiten Quartal um 1,1 Milliarden Euro verbessert, reduzierte sich jedoch gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um 1,0 Milliarden Euro. Im Neunmonatsvergleich ergab sich ein Rückgang um 0,8 Milliarden Euro auf knapp 6,6 Milliarden Euro, der im Wesentlichen aus den wieder gestiegenen Sachinvestitionen resultiert. Trotzdem erwartet die Deutsche Telekom weiterhin für das Gesamtjahr 2004 einen Free Cash-Flow von mindestens sieben Milliarden Euro.
Netto-Finanzverbindlichkeiten Die Netto-Finanzverbindlichkeiten konnten im dritten Quartal 2004 auf knapp 40,8 Milliarden Euro reduziert werden. Das bedeutet einen weiteren Rückgang um rund 5,8 Milliarden Euro im Vergleich zum Jahresende 2003. Allein im dritten Quartal 2004 konnten die Netto-Finanzverbindlichkeiten um weitere 2,5 Milliarden Euro zurückgeführt werden, hauptsächlich getragen durch den Free Cash-Flow.
T-Com
| 3. Quartal 2004 in Mio. € | 3. Quartal 2003 in Mio. € | Verände- rung in % | Q1-Q3 2004 in Mio. € | Q1-Q3 2003 in Mio. € | Verände- rung in % | Gesamtjahr 2003 in Mio. € |
| Gesamtumsatz | 6806 | 7104 | -4,2 | 20663 | 21747 | -5,0 | 29206 |
| Außenumsatz | 6007 | 6152 | -2,4 | 18114 | 18716 | -3,2 | 25116 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 4 | 1455 | 1255 | 15,9 | 4259 | 3569 | 19,3 | 4690 |
| EBITDA 1 | 2576 | 2548 | 1,1 | 7773 | 7684 | 1,2 | 10164 |
| EBITDA bereinigt 2 | 2593 | 2549 | 1,7 | 7826 | 7777 | 0,6 | 10356 |
| Anzahl der Mitarbeiter 3 | 125914 | 138331 | -9,0 | 125799 | 141620 | -11,2 | 139548 |
1) EBITDA = Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Finanzergebnis einschließlich Beteiligungsergebnis, Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen, sonstigen Steuern; zur detaillierten Erläuterung siehe "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf "www.telekom.de/investor-relations" 2) Zur detaillierten Erläuterung siehe "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf "www.telekom.de/investor-relations 3) Personal im Durchschnitt 4) Seit dem 1. April 2004 wird das Joint-Venture Toll Collect im Segment T-Systems geführt und auch dort berichtet. Für Zwecke der Segmentberichterstattung erfolgen die Auswirkungen in der GuV nicht mehr bei T-Com, sondern bei T-Systems. Zur besseren Vergleichbarkeit wurden die Vorjahreszahlen entsprechend angepasst.
T-Com bleibt mit 6,8 Milliarden Euro im dritten Quartal beziehungsweise 20,7 Milliarden Euro in den ersten drei Quartalen 2004 weiterhin größter Umsatzträger des Konzerns. Auf vergleichbarer Basis, d. h. nach Abzug der anteiligen Umsätze der zum 1. März 2003 veräußerten Kabelgesellschaften verringerte sich der Umsatz im dritten Quartal 2004 im Vergleich zur Vorjahresperiode um 4,3 Prozent. Einen wesentlichen Einfluss auf die Umsatzentwicklung im deutschen Markt hatten nach wie vor die Call-by-Call und Preselection-Angebote der Wettbewerber. Allerdings konnte der Zuwachs im Breitbandbereich dazu beitragen, dass sich im Geschäft mit Dritten durch die Einführung von Resale der Trend sinkender Umsätze verlangsamte. So lag der Rückgang der externen Umsätze im dritten Quartal 2004 nur noch bei 2,4 Prozent, gegenüber 2,7 Prozent im ersten Halbjahr.
Im Anschlussbereich stiegen die Umsatzerlöse aufgrund von Preismaßnahmen sowie steigender T-DSL Umsätze weiter an. Dem stehen Umsatzrückgänge bei den Verbindungsminuten durch regulierungsbedingte Einflüsse, Verluste von Marktanteilen sowie die verstärkte Nachfrage der Kunden nach günstigeren Optionstarifen gegenüber.
Der Umsatz der Region Central Eastern Europe lag im dritten Quartal 2004 mit 1,0 Milliarden Euro um drei Prozent höher als in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Diese positive Entwicklung ist vor allem durch eine Umsatzverbesserung bei der T-Hrvatski Telekom in Kroatien mit sechs Prozent zurückzuführen. Bedingt durch die fortschreitende Deregulierung und die härtere Wettbewerbssituation, gingen die Umsätze bei allen Gesellschaften im klassischen Festnetz zurück, konnten aber durch das Wachstum bei Mobilfunk und Breitband kompensiert werden.
Aufgrund eines konsequenten umfassenden Kostenmanagements sowie Personalabbaus erhöhte sich das bereinigte EBITDA in den ersten drei Quartalen 2004 um 49 Millionen Euro auf 7,8 Milliarden Euro. Die bereinigte EBITDA-Marge stieg um 2,1 Prozentpunkte auf 37,9 Prozent. Auf vergleichbarer Basis, d. h. den EBITDA-Beitrag aus dem Kabelgeschäft im ersten Quartal 2003 konnte das bereinigte EBITDA um 121 Millionen Euro bzw. 1,6 Prozent gesteigert werden. Im Quartalsvergleich verzeichnete das bereinigte EBITDA einen Anstieg um 1,7 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro.
Durch die Forcierung der Breitbandigkeit im Massenmarkt konnte T-Com allein im dritten Quartal die Zahl der DSL-Kunden um 489 000 auf nunmehr 5,4 Millionen steigern. Das entspricht einem Zuwachs der Bestandszahl um 42,4 Prozent gegenüber der Vergleichszeit 2003. Im Rahmen der konsequenten Vermarktung des Angebots "drei mal null" stieg in Deutschland die Zahl der DSL-Anschlüsse in Betrieb im Quartalsvergleich um über 40,1 Prozent beziehungsweise 458 000 seit dem 30. Juni 2004 auf 5,2 Millionen. Darin enthalten sind auch erstmalig 85 000 DSL-Anschlüsse, die T-Com im Rahmen seiner Resale-Angebote an Wettbewerber verkauft.
T-Mobile
| 3. Quartal 2004 in Mio. € | 3. Quartal 2003 in Mio. € | Verände- rung in % | Q1-Q3 2004 in Mio. € | Q1-Q3 2003 in Mio. € | Verände- rung in % | Gesamtjahr 2003 in Mio. € |
| Gesamtumsatz | 6479 | 5920 | 9,4 | 18660 | 16787 | 11,2 | 22778 |
| Außenumsatz | 6273 | 5632 | 11,4 | 17956 | 15871 | 13,1 | 21572 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit1 | 1287 | 239 | n.a. | 3289 | 637 | n.a. | 831 |
| EBITDA 1 | 2798 | 1748 | 60,1 | 7685 | 5350 | 43,6 | 7016 |
| EBITDA bereinigt 2 | 2162 | 1748 | 23,7 | 5769 | 5005 | 15,3 | 6671 |
| Anzahl der Mitarbeiter 3 | 44920 | 41708 | 7,7 | 44096 | 41440 | 6,4 | 41767 |
1) EBITDA = Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Finanzergebnis einschließlich Beteiligungsergebnis, Abschreibungen auf Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen, sonstigen Steuern; zur detaillierten Erläuterung siehe "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf "www.telekom.de/investor-relations" 2) Zur detaillierten Erläuterung siehe "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf "www.telekom.de/investor-relations 3) Personal im Durchschnitt
T-Mobile konnte auch im dritten Quartal den Umsatz deutlich mit 9,4 Prozent auf knapp 6,5 Milliarden Euro steigern. Das Umsatzwachstum der ersten drei Quartale betrug über 11 Prozent auf 18,7 Milliarden Euro, hauptsächlich getrieben durch die weiterhin starke Zunahme der Kundenbasis. Wachstumstreiber war erneut T-Mobile USA mit einem Umsatzwachstum von mehr als 26 Prozent in den ersten neun Monaten 2004.
Das Ergebnis aus Wachstum und steigender Profitabilität wurde mit einer Steigerung des bereinigten EBITDA um mehr als 23 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro im dritten Quartal klar erreicht. Die bereinigte EBITDA-Marge im dritten Quartal lag damit bei 33,4 Prozent, fast vier Prozentpunkte über dem Vorjahresquartal. Im abgelaufenen Quartal wirkte sich vor allem ein Sondereffekt von 641 Millionen Euro aus einer weiteren Zuschreibung auf die US-Mobilfunklizenzen aufgrund geänderter Marktbedingungen positiv auf das EBITDA aus.
Den wesentlichen Beitrag zum bereinigten EBITDA erbrachte wiederum T Mobile Deutschland mit 921 Millionen Euro. Die bereinigte EBITDA-Marge erreichte im dritten Quartal 41,2 Prozent und lag damit 2,7 Prozentpunkte über dem Vorquartal. Dazu beigetragen hat die Fokussierung auf Laufzeit-Vertragskunden und auf die Vermarktung der Relaxtarife.
T-Mobile USA steigerte sein bereinigtes EBITDA auf 657 Millionen Euro und erreichte eine bereinigte EBITDA-Marge von 26,5 Prozent. Auch T Mobile UK konnte die bereinigte EBITDA-Marge gegenüber dem Vorquartal verbessern und erreicht mit 384 Millionen Euro eine Marge von 34,7 Prozent. Die Beteiligungen in Tschechien, Österreich und den Niederlanden trugen mit 105 Millionen Euro, 66 Millionen Euro und 55 Millionen Euro zum EBITDA bei. Alle Unternehmen der T-Mobile Gruppe konnten damit ihre Margen gegenüber dem Vorquartal verbessern.
T-Mobile hat mit den Planungen für ein Effizienzsteigerungsprogramm in seinen europäischen Beteiligungen begonnen. Ziel des Programms ist es, bis zum Jahr 2006 etwa eine Milliarde Euro der jährlichen operativen Kosten einzusparen. Rund die Hälfte der Einsparungen soll dabei wieder über neue Produkte und Dienstleistungen in Wachstum investiert werden.
Die Zahl der Mobilfunkkunden in den T-Mobile Mehrheits-Gesellschaften stieg im dritten Quartal um rund 1,6 Millionen auf 67,2 Millionen Kunden. Davon entschieden sich nahezu 1,3 Millionen Kunden für einen Laufzeit-Vertrag. Gegenüber dem Vorjahresquartal stieg die Kundenzahl um 9,6 Millionen, ein Anstieg um über 16 Prozent.
T-Mobile USA konnte im dritten Quartal rund 901 000 Kunden hinzugewinnen und verzeichnet nun einen Kundenbestand von über 16,3 Millionen Kunden. Damit erreichte T-Mobile USA bereits das vierte Quartal in Folge das zweitbeste Ergebnis unter den nationalen Mobilfunkanbietern in den Vereinigten Staaten.
In Deutschland gewann T-Mobile im dritten Quartal rund 300 000 Neukunden. Während die Zahl der Prepaid-Kunden leicht zurückging, wuchs die Zahl der Laufzeit-Vertragskunden um 328 000 und damit um rund 100 000 mehr als im dritten Quartal 2003. Das dritte Quartal erreichte somit bislang den größten Netto-Zugang an Laufzeit-Verträgen in einem Quartal in 2004. Die Zahl der Mobilfunkkunden in Deutschland erhöhte sich auf nunmehr 27,4 Millionen, ein Anstieg um sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Besonders erfolgreich agierte T-Mobile Deutschland bei der Gewinnung von Kunden für die Relax-Tarife, deren Vermarktung im Februar 2004 begann. Zum Ende des dritten Quartals 2004 nutzten bereits 1,1 Millionen Kunden einen der Relax-Tarife, nach rund 650 000 Ende des zweiten Quartals.
Die Zahl der Kunden von T-Mobile UK wuchs im dritten Quartal 2004 um 308 000 auf jetzt 15,2 Millionen. Der Anteil der Laufzeit-Vertragskunden lag Ende September 2004 bereits bei 2,94 Millionen.
T-Mobile Czech Republic konnte im dritten Quartal rund 55 000 neue Kunden gewinnen. Davon haben sich 85 Prozent für einen Laufzeit-Vertrag entschieden. T-Mobile Austria hielt mit mehr als zwei Millionen Kunden den Bestand weiterhin konstant. T-Mobile Netherlands hatte zum dritten Quartal rund 2,3 Millionen Kunden, ein um 29 000 Kunden höherer Bestand gegenüber dem Vorquartal.
T-Systems
| 3. Quartal 2004 in Mio. € | 3. Quartal 2003 in Mio. € | Verände- rung in % | Q1-Q3 2004 in Mio. € | Q1-Q3 2003 in Mio. € | Verände- rung in % | Gesamtjahr 2003 in Mio. € |
| Gesamtumsatz | 2564 | 2617 | -2,0 | 7664 | 7744 | -1,0 | 10614 |
| Außenumsatz | 1747 | 1798 | -2,8 | 5282 | 5267 | 0,3 | 7184 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 39 | -34 | n.a. | -189 | -160 | -18,1 | -581 |
| EBITDA 1 | 392 | 389 | 0,8 | 1011 | 1076 | -6,0 | 1412 |
| EBITDA bereinigt 2 | 397 | 393 | 1,0 | 1059 | 1016 | 4,2 | 1415 |
| Anzahl der Mitarbeiter 3 | 39750 | 41706 | -4,7 | 39990 | 42446 | -5,8 | 42108 |
Seit dem 1. April 2004 wird das Joint-Venture Toll Collect im Segment T-Systems geführt und auch dort berichtet. Für Zwecke der Segmentberichterstattung erfolgen die Auswirkungen in der GuV nicht mehr bei T-Com, sondern bei T-Systems. Zur besseren Vergleichbarkeit wurden die Vorjahreszahlen entsprechend angepasst. 1) EBITDA = Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Finanzergebnis einschließlich Beteiligungsergebnis, Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen, sonstigen Steuern; zur detaillierten Erläuterung siehe "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf "www.telekom.de/investor-relations" 2) Zur detaillierten Erläuterung siehe "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf "www.telekom.de/investor-relations" 3) Personal im Durchschnitt
Der Gesamtumsatz war in den ersten neun Monaten 2004 mit ein Prozent geringfügig rückläufig. Unter Berücksichtigung von Entkonsolidierungseffekten durch den Verkauf von Beteiligungen konnte der Gesamtumsatz im gleichen Zeitraum um ein Prozent gesteigert werden.
Auch im dritten Quartal setzte sich die Steigerung des Außenumsatzes fort: Im Vergleich der ersten drei Quartale mit der Vorjahresperiode stieg der Außenumsatz um 0,3 Prozent beziehungsweise 3,3 Prozent nach Entkonsolidierung.
Der Auftragseingang konnte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum in den ersten neun Monaten des Jahres um vier Prozent auf rund 9,2 Milliarden Euro gesteigert werden.
Die verbesserte operative Ertragskraft von T-Systems spiegelt sich im Anstieg des bereinigten EBITDA wider, das im dritten Quartal um ein Prozent sowie in der Neunmonatsbetrachtung um 4,2 Prozent verbessert werden konnte. Die bereinigte EBITDA-Marge steigerte sich von 15 Prozent im Vorjahresquartal auf jetzt 15,5 Prozent.
T-Online 4
| 3. Quartal 2004 in Mio. € | 3. Quartal 2003 in Mio. € | Verände- rung in % | Q1-Q3 2004 in Mio. € | Q1-Q3 2003 in Mio. € | Verände- rung in % | Gesamtjahr 2003 in Mio. € |
| Gesamtumsatz | 464 | 453 | 2,4 | 1457 | 1 347 | 8,2 | 1851 |
| Außenumsatz | 419 | 413 | 1,5 | 1328 | 1 209 | 9,8 | 1662 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 24 | 103 | -76,7 | 106 | 126 | -15,9 | 104 |
| EBITDA 1 | 110 | 84 | 31,0 | 357 | 260 | 37,3 | 335 |
| EBITDA bereinigt 2 | 111 | 84 | 32,1 | 358 | 235 | 52,3 | 310 |
| Anzahl der Mitarbeiter 3 | 2981 | 2646 | 12,7 | 2948 | 2644 | 11,5 | 2637 |
1) EBITDA = Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Finanzergebnis einschließlich Beteiligungsergebnis, Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen, sonstigen Steuern; zur detaillierten Erläuterung siehe "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf "www.telekom.de/investor-relations" 2) Zur detaillierten Erläuterung siehe "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf "www.telekom.de/investor-relations" 3) Personal im Durchschnitt 4) Die hier verwendeten T-Online Zahlen wurden Telekom-konzerneinheitlich nach HGB erstellt und entsprechen nicht den veröffentlichten Zahlen der T-Online International AG nach IFRS, da die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze der T-Online International AG sowie der Deutschen Telekom AG unterschiedlich sind.
Der Umsatz der T-Online stieg in Folge des Kundenwachstums im Quartalsvergleich um 2,4 Prozent auf 464 Millionen Euro (Daten nach HGB). In den ersten neun Monaten 2004 betrug die Erhöhung, verglichen mit der Vorjahresperiode, rund acht Prozent.
Das EBITDA verbesserte sich gegenüber dem dritten Quartal 2003 um 31 Prozent auf 110 Millionen Euro. Das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA stieg im gleichen Zeitraum von 84 Millionen Euro auf 111 Millionen Euro. Im Neunmonatsvergleich erhöhte sich das EBITDA um 37,3 Prozent auf 357 Millionen Euro. Die positive Geschäftsentwicklung resultiert neben dem weiteren Umsatzwachstum und der Verbesserung der Rohertragsmarge hauptsächlich aus einer konsequenten Ausschöpfung von Effizienzpotentialen. Die bereinigte EBITDA-Marge beträgt 23,9 Prozent, ein Zuwachs gegenüber dem Vorjahresquartal von 5,4 Prozentpunkten.
Mit mehr als 291 000 neuen Kunden im dritten Quartal 2004 verzeichnete T-Online einen neuen Rekordzuwachs in den DSL-Tarifen. Zurückzuführen ist dies vor allem auf den Erfolg der Kampagne "drei mal null". Im Vergleich zum Jahresende 2003 wuchs der Anteil der DSL-Tarifkunden im T-Online Konzern von 2,4 Millionen auf 3,2 Millionen. Im Segment "Deutschland" verzeichnete T-Online im Periodenvergleich ebenfalls einen Zuwachs von rund 38 Prozent auf 2,9 Millionen. Auch in den internationalen Tochtergesellschaften stieg die Zahl der Kunden in Breitbandtarifen im Neunmonatsvergleich um rund 41 Prozent.
Konzernzentrale & Shared Services
| 3. Quartal 2004 in Mio. € | 3. Quartal 2003 in Mio. € | Verände- rung in % | Q1-Q3 2004 in Mio. € | Q1-Q3 2003 in Mio. € | Verände- rung in % | Gesamtjahr 2003 in Mio. € |
| Gesamtumsatz | 1164 | 1056 | 10,2 | 3408 | 3220 | 5,8 | 4268 |
| Außenumsatz | 78 | 82 | -4,9 | 242 | 225 | 7,6 | 304 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | -799 | -878 | 9 | -2794 | -2330 | -19,9 | -4071 |
| EBITDA 1 | 69 | -9 | n.a. | -175 | 215 | n.a. | -276 |
| EBITDA bereinigt 2 | 48 | 15 | n.a. | -298 | -5 | n.a. | -316 |
| Anzahl der Mitarbeiter 3 | 34795 | 26261 | 32,5 | 35337 | 23868 | 48,1 | 25203 |
1) EBITDA = Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Finanzergebnis einschließlich Beteiligungsergebnis, Abschreibungen auf Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen, sonstigen Steuern; zur detaillierten Erläuterung siehe "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf "www.telekom.de/investor-relations" 2) Zur detaillierten Erläuterung siehe "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf "www.telekom.de/investor-relations" 3) Personal im Durchschnitt
Der Gesamtumsatz der Konzernzentrale & Shared Services lag in den ersten drei Quartalen 2004 mit 3,4 Milliarden Euro rund 5,8 Prozent über dem Vorjahresniveau. Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen aus dem Ausweis der Umsätze der Vivento für das Call-Center-Geschäft sowie der seit dem 1. Juli ausgewiesenen Umsätze der VTS.
Das bereinigte EBITDA der ersten drei Quartale 2004 hat sich im Vergleich zur Vorjahresperiode mit rund minus 0,3 Milliarden Euro deutlich verringert. Dafür verantwortlich sind insbesondere die stark gestiegenen Aufwendungen der Vivento bedingt durch den deutlichen Personalzuwachs von rund 9 300 Kräften im Vergleich zum Vorjahr. Gegenläufig wirkten sich hier die Umsätze aus dem Call-Center-Geschäft und der VTS sowie Erträge aus dem Großprojekt mit der Bundesagentur für Arbeit aus. Positiv beeinflusst wurde das EBITDA unter anderem durch Kosteneinsparungen aus erfolgreich umgesetzten Effizienzmaßnahmen. Das bereinigte EBITDA des dritten Quartals konnte gegenüber dem Vorjahresquartal von 15 Millionen Euro auf 48 Millionen Euro deutlich verbessert werden.
Die Entwicklung des unbereinigten EBITDA in den ersten neun Monaten 2004 im Vergleich zur Vorjahresperiode ist auf die Verschlechterung des bereinigten EBITDA sowie auf die rückläufigen Sondereinflüsse zurückzuführen. Die Sondereinflüsse der ersten drei Quartale 2004 betragen 123 Millionen Euro.
Auch im dritten Quartal 2004 konnte Vivento die positive Entwicklung weiter fortsetzen. Die Umsetzung des Beschäftigungsbündnisses, der erfolgreiche Aufbau der beiden Business Lines und die beschäftigungsintensiven Großprojekte sind die Eckpfeiler für eine positive Zwischenbilanz. Mit dem Aufbau von vier weiteren Standorten im dritten Quartal 2004 ist die im ersten Quartal 2004 gegründete Vivento Customer Services GmbH & Co. KG (VCS) bundesweit bereits an 18 Standorten präsent. Der Schwerpunkt des Aufbaus liegt in den neuen Bundesländern. Durch den gelungenen externen Marktauftritt konnte die VCS externes Geschäft generieren. Die positive Entwicklung am internen Markt konnte VCS weiter fortsetzen. Das Unternehmen beschäftigte im September 2004 rund 2 300 Mitarbeiter, davon rund 900 Leih- und Zeitarbeitskräfte aus Vivento mit dem Ziel einer dauerhaften Übernahme. Seit 1. Juli 2004 hat auch die zweite Business Line von Vivento, die im zweiten Quartal 2004 gegründete Vivento Technical Services GmbH & Co. KG (VTS), ihr operatives Geschäft aufgenommen. Zu diesem Zeitpunkt wurde auch der Bereich Kommunikationsnetze (KN) der Network Projects & Services GmbH von T-Com mit rund 350 Mitarbeitern zur VTS überführt. Auf Basis dieses qualifizierten Mitarbeiterstamms baut VTS seitdem kontinuierlich Personal auf. Im September 2004 beschäftigte das Unternehmen bereits rund 1 000 Mitarbeiter, davon rund 600 Leih- und Zeitarbeitskräfte aus Vivento.
Im dritten Quartal 2004 wechselten rund 3 300 Mitarbeiter zu Vivento. Damit erhöhte sich die Anzahl der Zugänge seit Gründung auf rund 29 800. Rund 7 500 Mitarbeiter haben seit Jahresbeginn Vivento verlassen, davon knapp 3 900 Mitarbeiter im dritten Quartal. Durch das Beschäftigungsbündnis konnten im Rahmen des Rückführungs- und Personalisierungsprozesses allein rund 2 000 Mitarbeiter wieder im Konzern vermittelt werden. Seit der Gründung von Vivento haben sich rund 11 200 Vivento-Kräfte außerhalb von Vivento neu orientiert. Am Ende des dritten Quartals wies Vivento einen Personalbestand von rund 19 400 Mitarbeitern auf: etwa 700 Stammkräfte, rund 14 600 Transfermitarbeiter und rund 4 000 Beschäftigte in den beiden Business Lines. Rund 6 500 Vivento-Mitarbeiter befanden sich im September in internen Zeitarbeitsverhältnissen, weitere 3 700 Mitarbeiter in externen Zeitarbeitseinsätzen. So unterstützen seit dem 1. Juli 2004 rund 3 000 Beamte von Vivento die Bundesagentur für Arbeit bei der Einführung des neuen Arbeitslosengeldes II (ALGII).
Ausblick Die Deutsche Telekom hat auf Basis der Zahlen des dritten Quartals 2004 ihre Einschätzung für wesentliche Kennzahlen modifiziert und gegenüber den bisherigen Aussagen konkretisiert. Unverändert bleibt die Erwartung für das bereinigte EBITDA, das mindestens 19,2 Milliarden Euro erreichen soll. Der Free Cash-Flow wird auf mindestens sieben Milliarden Euro steigen, das Capex soll ebenfalls circa sieben Milliarden Euro betragen. Der Konzernüberschuss wird bei rund 3,2 Milliarden Euro liegen, gegenüber bisherigen Planungen von 2,5 Milliarden Euro.
Aufbauend auf die guten Vorgaben der vergangenen Quartale sollen zukünftig auch die Aktionäre der Deutschen Telekom wieder zufrieden gestellt werden und an dem Erfolg des Konzerns teilhaben.
Der Vorstand der Deutschen Telekom strebt eine Dividende von 0,62 Euro für das Geschäftsjahr 2004 an. Abhängig vom endgültigen Konzernüberschuss für 2004 wird der Vorstand dem Aufsichtsrat in seiner Sitzung zur Feststellung des Jahresabschlusses einen Vorschlag zur Dividendenzahlung in einer Spanne von 0,56 Euro bis 0,62 Euro unterbreiten. Die Deutsche Telekom betrachtet die Höhe der für das Jahr 2004 gezahlten Dividende auch als Mindesthöhe für die folgenden Geschäftsjahre. Es ist geplant auch in Zukunft den Aktionären eine attraktive Dividende zu zahlen. Die zukünftige Dividendenentwicklung wird sich an der weiteren Entwicklung des Konzernüberschusses orientieren.
Für das Geschäftsjahr 2005 erwartet die Deutsche Telekom einen Anstieg des EBITDA um 1,2 Milliarden Euro bis 1,5 Milliarden Euro gegenüber dem Zielwert für 2004. Der Free Cash-Flow soll 7,5 Milliarden bis acht Milliarden Euro betragen. Bei den Investitionen werden zudem rund zwei Milliarden Euro für den Erwerb des Mobilfunknetzes von Cingular in Kalifornien und Nevada anfallen, eine in etwa gleiche Größenordnung für zusätzliche Spektrum-Erwerbe in den USA sowie bis zu 2,9 Milliarden Euro im Rahmen der Verschmelzung der T Online auf die Deutsche Telekom.
Auf Basis der Gesamtinvestitionen sowie der Ausschüttungssumme für die Dividendenzahlung wird in 2005 keine signifikante Veränderung für das Verhältnis von Nettofinanzverbindlichkeiten zu bereinigtem EBITDA erwartet.
Entwicklung der Kundenzahlen
| 30.09.2004 | 30.09.2003 | Verände- rung | Verände- rung in % 9 | 31.12.2003 |
| Deutsche Telekom Konzern Telefonanschlüsse (mit ISDN-Kanälen) | 57,4 | 58,0 | -0,6 | -1,0 | 57,9 |
| DSL-Anschlüsse in Betrieb | 5,4 | 3,8 | 1,6 | 42,1 | 4,1 |
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| T-Com Festnetzanschlüsse einschließlich ISDN-Kanäle | 54,9 | 55,6 | -0,7 | -1,3 | 55,5 |
| davon: Deutschland 1 | 48,2 | 48,8 | -0,6 | -1,2 | 48,7 |
| - Standardanschlüsse | 26,4 | 27,6 | -1,2 | -4,3 | 27,2 |
| - ISDN-Kanäle | 21,8 | 21,2 | 0,6 | 2,8 | 21,5 |
| - T-DSL Anschlüsse in Betrieb | 5,2 | 3,7 | 1,5 | 40,5 | 4,0 |
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| davon: Central Eastern Europe | 6,7 | 6,8 | -0,1 | -1,5 | 6,8 |
| - MATÁV 2 | 3,5 | 3,5 | 0,0 | 0,0 | 3,5 |
| - Slovak Telecom | 1,3 | 1,4 | -0,1 | -7,1 | 1,4 |
| - T-Hrvatski Telekom 3 | 1,9 | 1,8 | 0,1 | 5,6 | 1,9 |
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| Mobilfunkteilnehmer | | | | | |
| T-Mobile Deutschland | 27,4 | 25,6 | 1,8 | 7 | 26,3 |
| T-Mobile UK 4 | 15,2 | 12,4 | 2,8 | 22,6 | 13,6 |
| T-Mobile USA | 16,3 | 12,1 | 4,2 | 34,7 | 13,1 |
| T-Mobile Austria | 2,0 | 2,0 | 0 | 0 | 2,0 |
| T-Mobile Czech Republic | 4,1 | 3,7 | 0,4 | 10,8 | 3,9 |
| T-Mobile Netherlands | 2,3 | 1,8 | 0,5 | 27,8 | 2,0 |
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| Mehrheitsbeteiligungen der T-Mobile | 67,2 | 57,7 | 9,5 | 16,5 | 61,1 |
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| T-Mobile Hungary 7 | 4,0 | 3,6 | 0,4 | 11,1 | 3,8 |
| T-Mobile Hrvatska 8 | 1,4 | 1,4 | 0 | 0,0 | 1,3 |
| Mobimak 5 | 0,7 | 0,5 | 0,2 | 40,0 | 0,5 |
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| Mehrheitsbeteiligungen des Konzerns Deutsche Telekom 6 | 73,4 | 63,1 | 10,3 | 16,3 | 66,7 |
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| T-Online Teilnehmer | 13,37 | 12,90 | 0,47 | 3,6 | 13,13 |
| davon: T-Online Deutschland | 11,31 | 10,57 | 0,74 | 7,0 | 10,79 |
| davon: übriges Europa | 2,06 | 2,33 | -0,27 | -11,6 | 2,35 |
1) Telefonkanäle einschließlich Eigenverbrauch 2) Anschlusszahlen sind einschließlich der MATÁV Tochtergesellschaft Maktel ausgewiesen. 3) Vormals Hrvatski telekomunikacije, zum 1. Oktober 2004 umfirmiert in T-Hrvatski Telekom 4) Einschließlich Virgin Mobile 5) Mobilfunkteilnehmer der Mobimak erstmalig zum 31. März 2004 ausgewiesen. Vorjahreszahlen wurden angepasst. 6) Teilnehmer der voll konsolidierten Mobilfunkgesellschaften der T-Mobile zuzüglich Mehrheitsbeteiligungen von MATÁV und Hrvatske telekomunikacije (HT). Mobimak Teilnehmer erstmalig zum 31. März 2004 ausgewiesen. Vorjahreszahlen wurden angepasst. 7) Die frühere Westel trägt seit dem 3. Mai 2004 den Namen T-Mobile Hungary. 8) Vormals HAT mobile, zum 1. Oktober 2004 umfirmiert in T-Mobile Hrvatska 9) Prozentwerte auf dargestellte Werte gerechnet
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, welche die gegenwärtigen Ansichten des Managements der Deutschen Telekom hinsichtlich zukünftiger Ereignisse widerspiegeln. Zukunftsbezogene Aussagen basieren auf derzeit gültigen Plänen, Einschätzungen und Erwartungen und daher sollte ihnen nicht zu viel Gewicht beigemessen werden. Zukunftsbezogene Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheitsfaktoren, von denen die meisten schwierig einzuschätzen sind und die generell außerhalb unserer Kontrolle liegen, einschließlich solcher, die in den Abschnitten "Forward-Looking Statements" und "Risk Factors" des auf Form 20-F bei der SEC eingereichten Jahresberichts beschrieben werden. Sollten diese oder andere Risken und Unsicherheitsfaktoren eintreten oder sich die den Aussagen zu Grunde liegenden Annahmen als unrichtig herausstellen, könnten unsere tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von denjenigen abweichen, die in diesen Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. Die Deutsche Telekom übernimmt keine Verpflichtung zur Aktualisierung irgendeiner zukunftsbezogenen Aussage angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse.
Neben den in dieser Mitteilung angegebenen, nach HGB dargestellten Ergebnissen, weist die Deutsche Telekom auch so genannte Pro-forma-Kennzahlen aus, z. B. EBITDA, bereinigtes EBITDA, Netto-Finanzverbindlichkeiten und Free Cash-Flow. Diese Pro-forma-Kennzahlen sind zusätzlich zu den - und nicht als Ersatz für die - nach HGB erstellten Angaben zu sehen. Zur Auslegung dieser Pro-forma-Kennzahlen verweisen wir auf unsere Erläuterungen "Überleitung zu Pro-Forma-Kennzahlen" auf unserer Investor Relations Website unter www.telekom.de.