Veröffentlichung vorläufiger Geschäftszahlen der Deutschen Telekom für das Geschäftsjahr 2004
- Konzernumsatz um 3,7 Prozent auf 57,9 Mrd. Euro verbessert, organisches Umsatzwachstum von 5,8 Prozent
- Konzernüberschuss auf 4,6 Mrd. Euro von 1,3 Mrd. Euro erhöht, bereinigt von 0,2 Mrd. Euro auf 2,2 Mrd. Euro
- Vorstand plant Dividende von 0,62 Euro für 2004
- EBITDA ohne Sondereffekte bei 19,4 Mrd. Euro nach 18,3 Mrd. Euro im Vorjahr
- Betriebsergebnis ohne Sondereffekte wächst um 32 Prozent auf 6,9 Mrd. Euro
- Free Cash-Flow auf 10,2 Mrd. Euro von 8,3 Mrd. Euro angestiegen
- Netto-Finanzverbindlichkeiten um 11,4 Mrd. Euro auf 35,2 Mrd. Euro reduziert
Die Deutsche Telekom hat das Geschäftsjahr 2004 mit einem Konzernüberschuss von 4,6 Mrd. Euro abgeschlossen und damit das Ziel, weiter profitabel zu wachsen, klar erreicht. Der Umsatz des Konzerns stieg 2004 um 3,7 Prozent auf 57,9 Mrd. Euro nach 55,8 Mrd. Euro im Vorjahr. Umsatzmindernd wirkten sich im Berichtsjahr Wechselkurseffekte sowie Neukonsolidierungen in Höhe von 0,7 Mrd. Euro sowie Entkonsolidierungen von 0,4 Mrd. Euro aus. Bereinigt um diese Effekte errechnet sich ein organisches Umsatzwachstum von 5,8 Prozent. Die Deutsche Telekom erwirtschaftete 22,7 Mrd. Euro im Ausland, was einem Anteil am Gesamtumsatz von 39 Prozent entspricht. Das Umsatzwachstum des Konzerns resultierte dabei vor allem aus dem Mobilfunk- und dem Breitbandgeschäft. Ausgehend von der positiven Entwicklung des Geschäftsjahres 2004 plant der Vorstand, vorbehaltlich der endgültigen Zustimmung des Aufsichtsrates der Hauptversammlung eine Dividende von 0,62 Euro je dividendenberechtigter Aktie vorzuschlagen. Neben der positiven Entwicklung der Divisionen hat die erfolgreiche Umsetzung der „Agenda 2004" wesentlich zu diesem Erfolg beigetragen. „Der Erfolg von heute ist kein Garant für den Erfolg von morgen. Dessen sind wir uns sehr bewusst. Und deshalb werden wir auch weiterhin alles Notwendige tun, um die eingeleitete Entwicklung auf eine langfristige und nachhaltige Basis zu stellen", sagte der Vorstandsvorsitzende Kai-Uwe Ricke. Entschuldung des Konzerns konsequent umgesetzt Durch die gute Performance des Konzerns konnte auch der Stand der Finanzverbindlichkeiten weiter reduziert werden. Die Netto-Finanzverbindlichkeiten gingen 2004 um 11,4 Mrd. Euro auf 35,2 Mrd. Euro zurück. Dies wurde überwiegend aus dem Free Cash-Flow und Beteiligungsverkäufen wie dem Verkauf eines 15-prozentigen Anteils an dem russischen Mobilfunkunternehmen MTS ermöglicht, an dem die Deutsche Telekom mit rund 25 Prozent beteiligt war. Der Free Cash-Flow vor Ausschüttung lag 2004 bei 10,2 Mrd. Euro nach 8,3 Mrd. Euro im vergangenen Jahr. Das Verhältnis der Netto-Finanzverbindlichkeiten zum bereinigten EBITDA lag zum Stichtag 31. Dezember 2004 bei 1,8. Betriebsergebnis um 4,4 Mrd. Euro gesteigert Beim EBITDA ohne Sondereffekte hat die Deutsche Telekom mit 19,4 Mrd. Euro einen Anstieg um 5,9 Prozent verbuchen können. Im Vorjahr lag das EBITDA ohne Sondereffekte bei 18,3 Mrd. Euro. Das organische EBITDA, das um Wechselkurseffekte und Konsolidierungskreisänderungen bereinigt wird, legte sogar um 7,1 Prozent auf 19,5 Mrd. Euro zu. Der EBITDA-Anstieg ist vor allem auf das Umsatzwachstum zurückzuführen. Die bereinigte EBITDA-Marge verbesserte sich auf 33,5 Prozent von 32,8 Prozent. Der starke Anstieg des Konzernüberschusses 2004 auf 4,6 Mrd. von zuvor 1,3 Mrd. Euro resultierte vor allem aus dem verbesserten Finanzergebnis und der positiven Entwicklung des Betriebsergebnisses. Lag das Betriebsergebnis 2003 noch bei 5,4 Mrd. Euro, so erwirtschaftete der Konzern im abgelaufenen Jahr 9,9 Mrd. Euro – ein Anstieg von rund 83 Prozent. Neben dem anhaltenden Umsatzwachstum und der daraus resultierenden Verbesserung des bereinigten EBITDA haben auch Sondereffekte das Betriebsergebnis positiv beeinflusst. Diese Sondereffekte entstanden unter anderem durch eine Zuschreibung auf die US-amerikanischen Mobilfunklizenzen in Höhe von 2,4 Mrd. Euro auf Grund geänderter Marktbewertungen sowie aus Veräußerungserlösen von knapp 1,2 Mrd. Euro. Das Betriebsergebnis ohne Sondereffekte verbesserte sich von 5,2 Mrd. Euro im Vorjahr auf 6,9 Mrd. Euro. Der bereinigte Konzernüberschuss stieg von 0,2 Mrd. Euro auf 2,2 Mrd. Euro.
| 4. Quartal 2004 in Mio. € | 4. Quartal 2003 in Mio. € | Verän-derung in % | Gesamtjahr 2004 in Mio. € | Gesamtjahr 2003 in Mio. € | Verän-derung in % | |
| Umsatz | 14.958 | 14.550 | 2,8 | 57.880 | 55.838 | 3,7 |
| - Inland | 9.587 | 9.002 | 6,5 | 35.147 | 34.691 | 1,3 |
| - Ausland | 5.371 | 5.548 | (3,2) | 22.733 | 21.147 | 7,5 |
| Bereinigtes Erg. der gew. Geschäftstätigkeit | 711 | -60 | n.a. | 3.593 | 1.122 | 220,2 |
| Erg. der gew. Geschäftstätigkeit | 1.815 | -385 | n.a. | 6.541 | 1.398 | 367,9 |
| Bereinigter Konzernüberschuss | 252 | (516) | n.a. | 2.196 | 222 | 889,2 |
| Konzernüberschuss | 1.423 | -364 | n.a. | 4.634 | 1.253 | 269,8 |
| EBITDA bereinigt um Sondereinflüsse | 4.732 | 4.503 | 5,1 | 19.364 | 18.288 | 5,9 |
| EBITDA | 5.839 | 4.178 | 39,8 | 22.315 | 18.475 | 20,8 |
| Cash-Flow aus Geschäftstätigkeit | 5.499 | 3.272 | 68,1 | 16.307 | 14.316 | 13,9 |
| Free Cash-Flow vor Ausschüttung | 3.595 | 892 | 303,0 | 10.180 | 8.285 | 22,9 |
| Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände (ohne Goodwill) | 2.125 | 2.698 | (21,2) | 5.936 | 6.234 | (4,8) |
| Netto-Finanz- verbindlichkeiten zum Stichtag | 35.198 | 46.576 | (24,4) | |||
| Beschäftigte im Durchschnitt | 245.730 | 248.993 | (1,3) | 247.559 | 251.263 | (1,5) |
T-Com
| 4. Quartal 2004 in Mio. € | 4. Quartal 2003 in Mio. € | Veränderung in % | Gesamtjahr 2004 in Mio. € | Gesamtjahr 2003 in Mio. € | Verände-rung in % | |
| Gesamtumsatz | 7.151 | 7.459 | (4,1) | 27.814 | 29.206 | (4,8) |
| Außenumsatz | 6.311 | 6.400 | (1,4) | 24.425 | 25.116 | (2,8) |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 4 | 1.266 | 1.121 | 12,9 | 5.525 | 4.690 | 17,8 |
| EBITDA 1 | 2.467 | 2.480 | (0,5) | 10.240 | 10.164 | 0,7 |
| EBITDA bereinigt 2 | 2.640 | 2.579 | 2,4 | 10.466 | 10.356 | 1,1 |
| Anzahl der Mitarbeiter 3 | 124.184 | 133.330 | (6,9) | 125.395 | 139.548 | (10,1) |
1) EBITDA = Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Finanzergebnis einschließlich Beteiligungsergebnis, Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen, sonstiger Steuern; zur detaillierten Erläuterung siehe „Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf „www.telekom.de/investor-relations" 2) Zur detaillierten Erläuterung siehe „Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf „www.telekom.de/investor-relations 3) Personal im Durchschnitt 4) Abweichend zur bisherigen Berichterstattung wird die Beteiligung Toll Collect seit dem 1. April 2004 nicht mehr im Segment T-Com, sondern im Segment T-Systems ausgewiesen. Zur besseren Vergleichbarkeit wurden die Vorjahreszahlen entsprechend angepasst.
T-Com bleibt mit 7,2 Mrd. Euro im 4. Quartal bzw. 27,8 Mrd. Euro im Gesamtjahr 2004 größter Umsatzträger des Konzerns. Im vierten Quartal 2004 verringerte sich der Umsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode um 4,1 Prozent. Im Gesamtjahr 2004 ergab sich ein Umsatzrückgang von 4,8 Prozent, auf vergleichbarer Basis – ohne Berücksichtigung der in 2003 verkauften restlichen Kabelgesellschaften – von 4,4 Prozent. Einen wesentlichen Einfluss auf die Umsatzentwicklung im deutschen Markt hatten nach wie vor die Call by Call bzw. Preselection-Angebote der Wettbewerber und der Rückgang bei den konzerninternen Umsätzen. Allerdings konnte der Zuwachs im Breitbandbereich dazu beitragen, dass sich der Trend sinkender Umsätze verlangsamte. Im Gesamtjahr lag der Rückgang der externen Umsätze bei 2,8 Prozent. Im vierten Quartal lag dieser jedoch mit minus 1,4 Prozent gegenüber Vorquartal deutlich unter dem Jahresdurchschnitt. Im Anschlussbereich stiegen die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2004 durch Preismaßnahmen sowie steigende T-DSL Umsätze – ohne T-DSL Business – um rund acht Prozent weiter an. Dem stehen Umsatzrückgänge von mehr als 13 Prozent bei den Verbindungsminuten durch regulierungsbedingte Einflüsse, Verluste von Marktanteilen sowie die verstärkte Nachfrage der Kunden nach günstigeren Optionstarifen gegenüber. Das bereinigte EBITDA konnte im Verlauf des Geschäftsjahres 2004 mit rund 10,5 Mrd. Euro um 1,1 Prozent gesteigert werden – auf vergleichbarer Basis – ohne die Effekte aus dem Verkauf des Kabelgeschäfts aus dem ersten Quartal 2003 – um rund zwei Prozent. Die bereinigte EBITDA-Marge konnte gegenüber 2003 um 2,1 Prozentpunkte auf 37,6 Prozent gesteigert werden. Zur EBITDA-Verbesserung trugen im Wesentlichen die Reduzierung der Beschäftigtenzahl und die damit verbundene Reduzierung der personalabhängigen Sachkosten bei. Trotz Umsatzrückgangs steigerte T-Com das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit gegenüber dem Vorjahr um 835 Mio. Euro auf 5,5 Mrd. Euro, dies im Wesentlichen durch Effizienzsteigerungen im Bereich der betrieblichen Aufwendungen, insbesondere geringere Herstellungs-, Vertriebs- und Verwaltungskosten. Ungebrochen ist die starke Nachfrage nach breitbandigen Festnetzanschlüssen im Massenmarkt. Die Zahl der DSL-Anschlüsse stieg im Jahresverlauf um 48,8 Prozent auf insgesamt 6,1 Mio. (inklusive Central Eastern Europe). Mit der konsequenten Vermarktung von T-DSL stieg allein in Deutschland innerhalb des Berichtszeitraumes die Zahl der DSL-Anschlüsse um 1,8 Mio. auf 5,8 Mio. Anschlüsse. Darin enthalten sind auch 246.000 DSL-Anschlüsse, die T-Com im Rahmen seiner Resale-Angebote an Wettbewerber verkauft. Allein im vierten Quartal konnten in Deutschland insgesamt 628 000 neue Breitbandanschlüsse hinzugewonnen werden. Auch in den von T-Com geführten Beteiligungsgesellschaften der Deutschen Telekom in Ungarn, Kroatien und der Slowakei bildete die Vermarktung der Breitbandkommunikation einen Schwerpunkt der unternehmerischen Aktivitäten. So konnten die Gesellschaften in Central Eastern Europe die Zahl der DSL-Anschlüsse im Jahresvergleich um knapp 140 Prozent auf 265 000 steigern. Die Zahl der Schmalbandanschlüsse im In- und Ausland sank um 1,5 Prozent auf 54,7 Mio. Kanäle. Bei den Schmalbandanschlüssen (einschließlich ISDN-Kanäle) in Deutschland führten sowohl Substitutionseffekte durch den Mobilfunk als auch der Wechsel von Kunden zu Wettbewerbern zu einem Rückgang von 1,7 Prozent gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres. Die ISDN-Kanäle waren im zweiten Halbjahr 2004 erstmals rückläufig aufgrund des Wegfalls des Preispaketvorteils von T-DSL in Verbindung mit T-ISDN sowie der zunehmenden Sättigung des Marktes. Im Gesamtjahresverlauf stieg die Zahl der ISDN-Kanäle um knapp 1 Prozent auf 21,7 Mio. T-Mobile
| 4. Quartal 2004 in Mio. € | 4. Quartal 2003 in Mio. € | Verände-rung in % | Gesamtjahr 2004 in Mio. € | Gesamtjahr 2003 in Mio. € | Verände-rung in % | |
| Gesamtumsatz | 6.335 | 5.991 | 5,7 | 24.995 | 22.778 | 9,7 |
| Außenumsatz | 6.132 | 5.701 | 7,6 | 24.088 | 21.572 | 11,7 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1 | 1.347 | 194 | n.a. | 4.636 | 831 | n.a. |
| EBITDA 1 | 2.911 | 1.666 | 74,7 | 10.596 | 7.016 | 51,0 |
| EBITDA bereinigt 2 | 1.899 | 1.666 | 14,0 | 7.668 | 6.671 | 14,9 |
| Anzahl der Mitarbeiter 3 | 44.617 | 42.747 | 4,4 | 44.226 | 41.767 | 5,9 |
1) EBITDA = Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Finanzergebnis einschließlich Beteiligungsergebnis, Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen, sonstiger Steuern; zur detaillierten Erläuterung siehe „Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf „www.telekom.de/investor-relations" 2) Zur detaillierten Erläuterung siehe „Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf „www.telekom.de/investor-relations 3) Personal im Durchschnitt
Als Wachstumsmotor des Konzerns hat T-Mobile im Gesamtjahr 2004 den Umsatz um 9,7 Prozent auf knapp 25 Mrd. Euro gesteigert. Organisch lag das Umsatzwachstum mit 14,2 Prozent nochmals deutlich höher. Wachstumstreiber war erneut T-Mobile USA mit einem Anstieg des Umsatzes von 39 Prozent auf 11,7 Mrd. US-Dollar im Gesamtjahr 2004. Das bereinigte EBITDA verbesserte sich um knapp 15 Prozent auf rund 7,7 Mrd. Euro. Auch hier war das organische Wachstum mit knapp 18 Prozent deutlich stärker. Den wesentlichen Beitrag zum bereinigten EBITDA erbrachte wiederum T-Mobile Deutschland mit knapp 3,5 Mrd. Euro im Gesamtjahr 2004. Die bereinigte EBITDA-Marge erreichte im vierten Quartal 43,2 Prozent. Damit wurde das Gesamtjahresziel von 40 Prozent erreicht. T-Mobile USA steigerte sein bereinigtes EBITDA um 61 Prozent im Geschäftsjahr 2004 auf nunmehr 2,7 Mrd. USD. Die EBITDA-Marge in USD hat sich auf 23,5 Prozent verbessert. Auch T-Mobile UK konnte die bereinigte EBITDA-Marge im Jahresverlauf um 7 Prozentpunkte auf 31,5 Prozent verbessern. Obwohl die Penetrationsrate in vielen Märkten bereits recht hoch ist, stieg die Zahl der Mobilfunkkunden in allen Mehrheitsgesellschaften und Beteiligungsunternehmen der Deutschen Telekom und T-Mobile International AG auch in 2004 weiter an. Im Gesamtjahr betrug der Zuwachs mehr als 13 Prozent oder rund 9,1 Mio. auf 77,4 Mio. Kunden. Die Zahl der Mobilfunkkunden in den T-Mobile Mehrheitsgesellschaften stieg im Jahresverlauf um mehr als 8,1 Mio. auf fast 69,2 Mio. Allein im vierten Quartal konnten knapp 1,9 Mio. Neukunden gewonnen werden. Wesentlichen Anteil an dieser deutlichen Erhöhung der Kundenzahl hatte T-Mobile USA, die im Jahresverlauf einen Zuwachs von knapp 32 Prozent bzw. um 4,2 Mio. Netto-Neukunden auf 17,3 Mio. verbuchte. Allein im vierten Quartal 2004 stieg die Kundenzahl von T-Mobile USA netto um mehr als 1 Mio. Die Zahl der neu gewonnenen Vertragskunden erhöhte sich im vierten Quartal 2004 im Vergleich zum Vorquartal um 5,6 Prozent auf 15,3 Mio. Im Gesamtjahr verzeichnete T-Mobile USA einen Zuwachs von 3,6 Mio. Laufzeit-Vertragskunden. T-Mobile Deutschland hat im Jahresverlauf einen Zuwachs von über 1,1 Mio. Kunden erzielt – Fokus des vergangenen Geschäftsjahres war dabei das qualitative Kundenwachstum – über 80 Prozent der Neukunden konnten im Bereich der Laufzeit-Vertragskunden erzielt werden. Im zweiten Halbjahr 2004 hat T-Mobile Deutschland wie angekündigt eine fokussierte Strategie der Kundengewinnung eingeleitet und die Steigerung der Profitabilität sowie die Konzentration auf das Vertragskundengeschäft in den Vordergrund gesetzt. Der Neukundenzuwachs betrug im vierten Quartal 113 000. Während die Zahl der Prepaid-Kunden um 46 000 zurückging, wuchs die Zahl der Laufzeitvertragskunden um 159 000. Sehr erfolgreich agierte T-Mobile Deutschland bei der Gewinnung von Kunden für die Relax-Tarife, deren Vermarktung im Februar 2004 begann. Zum Jahresende nutzten bereits 1,3 Mio. Kunden einen der Relax-Tarife. Bei der britischen T-Mobile UK erhöhte sich die Kundenzahl im Jahresverlauf um rund 2,1 Mio. auf 15,7 Mio. (einschließlich Virgin Mobile). Allein im vierten Quartal 2004 wurden rund 519 000 neue Kunden gewonnen, davon 57 000 Laufzeit-Vertragskunden. Damit wurde das Ziel von 3 Mio. Vertragskunden im Jahresverlauf 2004 erreicht. Mit einem Bestand von knapp 2,3 Mio. Teilnehmern schloss T-Mobile NL das Geschäftsjahr 2004 ab. Das entspricht einem Anstieg von 13,8 Prozent bzw. 274 000 im Jahresverlauf. Besonders erfreulich war dabei die Entwicklung im Segment der Laufzeit-Vertragskunden, die um 152 000 gesteigert werden konnte. Bei T-Mobile CZ stieg die Kundenzahl im Jahresvergleich um über 400 000 von 3,95 Mio. auf nunmehr 4,36 Mio. Allein im vierten Quartal gewann T-Mobile CZ 230 000 Neukunden. Bei T-Mobile Austria konnte der Teilnehmerbestand mit mehr als 2,0 Mio. Kunden leicht erhöht werden. T-Systems
| 4. Quartal 2004 in Mio. € | 4. Quartal 2003 in Mio. € | Verände-rung in % | Gesamtjahr 2004 in Mio. € | Gesamtjahr 2003 in Mio. € | Verände-rung in % | |
| Gesamtumsatz | 2.873 | 2.870 | 0,1 | 10.537 | 10.614 | (0,7) |
| Außenumsatz | 1.956 | 1.917 | 2,0 | 7.238 | 7.184 | 0,8 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | (22) | (421) | n.a. | (211) | (581) | |
| EBITDA 1 | 346 | 336 | 3,0 | 1.357 | 1.412 | (3,9) |
| EBITDA bereinigt 2 | 414 | 399 | 3,8 | 1.473 | 1.415 | 4,1 |
| Anzahl der Mitarbeiter 3 | 39.551 | 41.093 | (3,8) | 39.880 | 42.108 | -5,3 |
Seit dem 1. April 2004 wird das Joint Venture Toll Collect im Segment T-Systems geführt und auch dort berichtet. Für Zwecke der Segmentberichterstattung erfolgen die Auswirkungen in der GuV nicht mehr bei T-Com, sondern bei T-Systems. Zur besseren Vergleichbarkeit wurden die Vorjahreszahlen entsprechend angepasst. 1) EBITDA = Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Finanzergebnis einschließlich Beteiligungsergebnis, Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen, sonstiger Steuern; zur detaillierten Erläuterung siehe „Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf „www.telekom.de/investor-relations" 2) Zur detaillierten Erläuterung siehe „Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf „www.telekom.de/investor-relations" 3) Personal im Durchschnitt
T-Systems hat sich in einem durch anhaltenden Margendruck und dynamischen Strukturwandel geprägten Marktumfeld gut behauptet. Der Gesamtumsatz konnte mit 10,5 Mrd. Euro etwa auf Vorjahresniveau gehalten werden. Auf Basis eines vergleichbaren Konsolidierungskreises steigerte T-Systems den Gesamtumsatz jedoch um fast 1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Geschäft mit Kunden außerhalb des Konzerns Deutsche Telekom hat im Berichtsjahr die Entwicklung des Gesamtumsatzes deutlich übertroffen. Mit einem Plus von rund 3 Prozent im Laufe des Jahres 2004 lag der Außenumsatz bei vergleichbarem Konsolidierungskreis auf dem Wachstumsniveau des europäischen ICT-Marktes. Diese positive Entwicklung des Außenumsatzes wird insbesondere von einem Umsatzzuwachs der IT-Sparte in Höhe von 9,1 Prozent getragen. Im Bereich Telekommunikationsleistungen entwickelte sich das Geschäft rückläufig, dies vor allem auf Grund des starken Preiswettbewerbs speziell im internationalen Carrier-Services-Geschäft; es lag insgesamt 5,5 Prozent unter dem Vorjahreswert. Das bereinigte EBITDA erhöhte sich sowohl im vierten Quartal als auch in der Jahresbetrachtung gegenüber dem Vergleichszeitraum deutlich. Die Verbesserung um über vier Prozent auf knapp 1,5 Mrd. Euro im Gesamtjahr sowie die Steigerung um knapp vier Prozent auf 414 Mio. Euro allein im vierten Quartal spiegeln die Verbesserung der operativen Ertragskraft von T-Systems. Dies ist im Wesentlichen auf kontinuierlich verbesserte Kostenstrukturen und Effizienzsteigerung der Division zurückzuführen. Beim Auftragseingang war mit 11,8 Mrd. Euro ein erfreuliches Plus von 6,7 Prozent gegenüber 2003 zu verzeichnen. Der Auftragsbestand per 31.12.2004 betrug rund 13,4 Mrd. Euro. T-Online 4
| 4. Quartal 2004 in Mio. € | 4. Quartal 2003 in Mio. € | Verände-rung in % | Gesamtjahr 2004 in Mio. € | Gesamtjahr 2003 in Mio. € | Verände-rung in % | |
| Gesamtumsatz | 522 | 504 | 3,6 | 1.979 | 1.851 | 6,9 |
| Außenumsatz | 465 | 453 | 2,6 | 1.793 | 1.662 | 7,9 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | -33 | -22 | (50) | 73 | 104 | (29,8) |
| EBITDA 1 | 62 | 75 | (17,3) | 419 | 335 | 25,1 |
| EBITDA bereinigt 2 | 62 | 75 | (17,3) | 420 | 310 | 35,5 |
| Anzahl der Mitarbeiter 3 | 3.007 | 2.615 | 15,0 | 2.963 | 2.637 | 12,4 |
1) EBITDA = Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Finanzergebnis einschließlich Beteiligungsergebnis, Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen, sonstiger Steuern; zur detaillierten Erläuterung siehe „Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf „www.telekom.de/investor-relations" 2) Zur detaillierten Erläuterung siehe „Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf „www.telekom.de/investor-relations" 3) Personal im Durchschnitt 4) Die hier verwendeten T-Online Zahlen wurden Telekomkonzerneinheitlich nach HGB erstellt und entsprechen nicht den veröffentlichten Zahlen der T-Online International AG nach IFRS, da die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze der T-Online International AG sowie der Deutschen Telekom AG unterschiedlich sind.
T-Online hat im Gesamtjahr 2004 den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um knapp sieben Prozent auf rund zwei Mrd. Euro gesteigert, insbesondere aufgrund des Wachstums der Kundenbasis. Im vierten Quartal lag der Umsatz bei 522 Mio. Euro. Deutlich überproportional ist der EBITDA-Zuwachs auf bereinigter Basis mit 35,5 Prozent im Jahresverlauf ausgefallen. Im vierten Quartal war das EBITDA auf bereinigter Basis um 48 Mio. Euro im Vergleich zum Vorquartal rückläufig. Hauptursache waren höhere Marketing- und Vertriebsaufwendungen durch die Weihnachtskampagne, aber auch verstärkte Werbung für Musicload, Video on Demand, die Bundesligakampagne oder Werbekampagnen der Scout24-Gruppe. T-Online konnte den Bestand zum Jahresende auf 13,5 Mio. angemeldete Kunden erhöhen. Davon entfielen rund 11,4 Mio. Kunden auf Deutschland. Die DSL-Tarifkunden stiegen konzernweit um insgesamt 1,2 Mio. Auf Produktseite hat T-Online im abgelaufenen Geschäftsjahr 2004 die Angebote in den digitalen Unterhaltungsmärkten weiter erfolgreich ausgebaut. Die Musikdownloadplattform Musicload zählte zum Stichtag 420 000 Titel und 775 000 registrierte Kunden. Allein im Dezember 2004 zähle Musicload 1,4 Mio. Downloads. Konzernzentrale & Shared Services
| 4. Quartal 2004 in Mio. € | 4. Quartal 2003 in Mio. € | Verände-rung in % | Gesamtjahr 2004 in Mio. € | Gesamtjahr 2003 in Mio. € | Verände-rung in % | |
| Gesamtumsatz | 1.093 | 1.048 | 4,3 | 4.501 | 4.268 | 5,5 |
| Außenumsatz | 94 | 79 | 19,0 | 336 | 304 | 10,5 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | -998 | (1.741) | 42,7 | (3.792) | 4.071 | 6,9. |
| EBITDA 1 | (142) | (491) | 71,1 | (317) | (276) | (14,9) |
| EBITDA bereinigt 2 | (318) | (311) | (2,3) | (616) | (316) | (94,9) |
| Anzahl der Mitarbeiter 3 | 34.371 | 29.209 | 17,7 | 35.095 | 25.203 | 39,2 |
1) EBITDA = Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Finanzergebnis einschließlich Beteiligungsergebnis, Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen, sonstiger Steuern; zur detaillierten Erläuterung siehe „Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf „www.telekom.de/investor-relations" 2) Zur detaillierten Erläuterung siehe „Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf „www.telekom.de/investor-relations" 3) Personal im Durchschnitt
Im Bereich Konzernzentrale & Shared Services konnte das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um rund 0,3 Mrd. Euro gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Dies ist insbesondere auf die Verbesserung des Finanzergebnisses infolge der niedrigeren Nettoverschuldung im Konzern zurückzuführen. Vivento ist es im Jahresverlauf gelungen, die Beschäftigungsquote konsequent zu steigern. Von den rund 18 300 Mitarbeitern (ohne Stammkräfte) am Jahresende waren ca. 80 Prozent in Beschäftigung. Die von den ursprünglich gut 31 100 zu Vivento transferierten Beschäftigten haben rund 27 500 neue Arbeitsplätze gefunden oder den Konzern verlassen. Rund 10 000 Beschäftigte davon befanden sich im Dezember im Zeitarbeitsverhältnissen. Im Geschäftsjahr 2004 hat Vivento über den Aufbau eigener Geschäfte in den Business Lines neue Beschäftigungsmöglichkeiten geschaffen. Zum 1. Januar 2004 nahm die Vivento Customer Services GmbH & Co. KG (VCS) den Betrieb auf, die innovative und voll integrierte Dienstleistungen im schnell wachsenden Call-Center-Markt anbietet. Nach dem Aufbau der Standorte im Jahresverlauf war die VCS zum Jahresende bundesweit an 18 Standorten präsent. Seit dem Juli ist auch die zweite Business Line von Vivento, die Vivento Technical Services GmbH & Co. KG (VTS), operativ tätig. VTS tritt als Anbieter für Netzinfrastrukturleistungen am externen und internen Markt auf. Mit der Etablierung der beiden Business Lines ist es Vivento gelungen, nachhaltige und personalintensive Geschäfte aufzubauen, in denen zu Vivento versetzten Mitarbeitern eine neue berufliche Perspektive geboten wird. Ausblick Für 2005 erwartet die Deutsche Telekom bilanziert nach IFRS ein bereinigtes EBITDA zwischen 20,7 bis 21,0 Mrd. Euro. Bei den Investitionen in Sachanlagen plant der Konzern 7,5 bis 8,0 Mrd. Euro und einen Free Cash-Flow in gleicher Größenordnung. Zusätzliche Mittelabflüsse erwartet die Deutsche Telekom aus dem Erwerb weiterer Mobilfunklizenzen in den USA und aus der Reintegration der T-Online. Beim Ausblick auf die Dividende sieht die Deutsche Telekom die Dividende für das Jahr 2004 als Richtschnur an. Die künftige Dividendenentwicklung wird jedoch von der Entwicklung des Nettogewinns bestimmt werden. Dabei ist es weiterhin das Ziel, eine attraktive Ausschüttung für die Aktionäre zu bieten.
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, welche die gegenwärtigen Ansichten des Managements der Deutschen Telekom hinsichtlich zukünftiger Ereignisse widerspiegeln. Zukunftsbezogene Aussagen basieren auf derzeit gültigen Plänen, Einschätzungen und Erwartungen und daher sollte ihnen nicht zu viel Gewicht beigemessen werden. Zukunftsbezogene Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheitsfaktoren, von denen die meisten schwierig einzuschätzen sind und die generell außerhalb unserer Kontrolle liegen, einschließlich solcher, die in den Abschnitten „Forward-Looking Statements" und „Risk Factors" des auf Form 20-F bei der SEC eingereichten Jahresberichts beschrieben werden. Sollten diese oder andere Risken und Unsicherheitsfaktoren eintreten oder sich die den Aussagen zu Grunde liegenden Annahmen als unrichtig herausstellen, könnten unsere tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von denjenigen abweichen, die in diesen Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. Die Deutsche Telekom übernimmt keine Verpflichtung zur Aktualisierung irgendeiner zukunftsbezogenen Aussage angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse. Neben den in dieser Mitteilung angegebenen, nach HGB dargestellten Ergebnissen, weist die Deutsche Telekom auch so genannte Pro-forma-Kennzahlen aus, z. B. EBITDA, bereinigtes EBITDA, Netto-Finanzverbindlichkeiten und Free Cash-Flow. Diese Pro-forma-Kennzahlen sind zusätzlich zu den – und nicht als Ersatz für die – nach HGB erstellten Angaben zu sehen. Zur Auslegung dieser Pro-forma-Kennzahlen verweisen wir auf unsere Erläuterungen „Überleitung zu Pro-Forma-Kennzahlen" auf unserer Investor Relations Website unter www.telekom.de .