Deutsche Telekom setzt Kurs des profitablen Wachstums fort

  • Konzernumsatz wächst im Vergleich zum ersten Quartal 2004 um 3,5 Prozent von 13,9 Mrd. Euro auf 14,4 Mrd. Euro.
  • Konzern-EBITDA um 6,3 Prozent von 4,6 Mrd. Euro auf 4,9 Mrd. Euro im Vergleich zum Vorjahresquartal gesteigert; Konzern-EBITDA bereinigt um Sondereinflüsse um 5,2 Prozent von 4,7 Mrd. Euro auf 4,9 Mrd. Euro erhöht.
  • Ergebnis vor Ertragssteuern um 35,8 Prozent von 1,2 Mrd. Euro auf 1,6 Mrd. Euro im Vergleich zum ersten Quartal 2004 erhöht; bereinigt um Sondereinflüsse Zuwachs um 28,3 Prozent von 1,3 Mrd. Euro auf 1,6 Mrd. Euro.
  • Konzernüberschuss um rund 60 Prozent von 0,6 Mrd. Euro auf 1,0 Mrd. Euro gestiegen, bereinigt um Sondereinflüsse um rund 45 Prozent von 0,7 Mrd. Euro auf 1,0 Mrd. Euro.
  • Mobilfunkteilnehmer um weitere 1,5 Mio. Teilnehmer gegenüber Jahresende gestiegen, davon entfallen rund 1,0 Mio. Kunden auf T-Mobile USA.
  • Starkes Wachstum bei den Breitbandanschlüssen um 0,6 Mio DSL-Kunden auf 6,7 Mio. DSL-Kunden gegenüber Jahresende.

Die Deutsche Telekom hat im ersten Quartal 2005 vor allem durch die positive Entwicklung des Auslandsgeschäfts und die weiter hohe Dynamik des Breitbandgeschäfts ihren Wachstumskurs fortsetzen können. Der Konzern steigerte den Umsatz um 3,5 Prozent von 13,9 Mrd. Euro im Vorjahresquartal auf 14,4 Mrd. Euro. Während der Umsatz im Inland mit 8,6 Mrd. Euro leicht über dem Niveau des vergangenen Jahres lag, legte der Auslandsumsatz mit 7,4 Prozent auf 5,8 Mrd. Euro deutlich zu. Damit hat die Deutsche Telekom im ersten Quartal 2005 rund 40 Prozent ihres Umsatzes im Ausland erwirtschaftet. Auf Konzernbasis verbesserte sich das bereinigte EBITDA um 5,2 Prozent auf 4,9 Mrd. Euro. Das bereinigte Ergebnis vor Ertragssteuern stieg um 28,3 Prozent auf 1,6 Mrd. Euro. Der bereinigte Konzernüberschuss legte 45 Prozent auf 1,0 Mrd. Euro zu. Er hatte im ersten Quartal des vergangenen Geschäftsjahres noch bei 691 Mio. Euro gelegen.

Getragen wurde das Umsatzwachstum im Ausland vor allem von T-Mobile USA. Im Vergleich zum Jahresende 2004 stieg die Zahl der Mobilfunkkunden in den USA im ersten Quartal um netto 957 000 auf 18,3 Millionen per Ende März. Im Geschäftsfeld Breitband/Festnetz reduzierten sich die Umsätze, jedoch verlangsamte sich der Rückgang bei den Marktanteilsverlusten in den Bereichen Ort und Deutschland. Ein deutliches Wachstum verzeichnete das Geschäftsfeld in Deutschland bei den Breitbandanschlüssen: Im abgelaufenen Quartal stieg die Zahl der DSL-Anschlüsse im Betrieb um 581.000 auf 6,4 Millionen. Das Geschäftsfeld Geschäftskunden verzeichnete einen Anstieg der Umsätze im Marktsegment international operierende Großkunden und öffentliche Institutionen, das durch die T-Systems Enterprise Services betreut wird.

Die Verbesserung des bereinigten EBITDA um 243 Mio. Euro von 4,7 Mrd. auf 4,9 Mrd. Euro im ersten Quartal 2005 ist im Wesentlichen auf den Beitrag aus dem Geschäftsfeld Mobilfunk zurückzuführen. Effizienzsteigerungen und Skaleneffekte aufgrund der wachsenden Kundenbasis ließen das bereinigte EBITDA im Bereich Mobilfunk um 15,6 Prozent auf 2,1 Mrd. Euro ansteigen. Dies kompensierte auch den Rückgang des bereinigten EBITDA im Geschäftsfeld Breitband/Festnetz um 2,9 Prozent auf 2,5 Mrd. Euro, der vor allem auf wettbewerbsbedingte Umsatzverluste im klassischen Festnetzgeschäft zurückzuführen ist, die nicht durch Kosteneinsparungen ausgeglichen werden konnten. Im Geschäftsfeld Geschäftskunden stieg das bereinigte EBITDA auf 396 Mio. Euro von 394 Mio. Euro im Vorjahresquartal. Auf das EBITDA des Konzerns wirkten sich im ersten Quartal 2005 Sondereinflüsse von 20 Mio. Euro aus, die aus Abfindungszahlungen und Aufwendungen für Restrukturierung resultierten.

Das Ergebnis vor Ertragssteuern verbesserte sich um 35,8 Prozent auf 1,6 Mrd. Euro von 1,2 Mrd. Euro. Diese positive Entwicklung wird vor allem durch das verbesserte Finanzergebnis getragen, das sich im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahresquartal um 503 Mio. Euro auf minus 721 Mio. Euro verbesserte. Im Finanzergebnis spiegeln sich insbesondere geringere Zinsaufwendungen wider. Die Netto-Finanzverbindlichkeiten verminderten sich im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt um 6,0 Mrd. Euro auf 42,6 Mrd. Euro. Gegenüber dem Jahresabschluss 2004 stiegen die Netto-Finanzverbindlichkeiten aufgrund von Zahlungen für Netzinfrastruktur in den USA und für Maßnahmen im Zusammenhang mit der geplanten Verschmelzung der T-Online International AG auf die Deutsche Telekom jedoch um 3,1 Mrd. Euro.

Der Konzernüberschuss konnte im ersten Quartal 2005 auf 1,0 Mrd. Euro gesteigert werden. Damit verbesserte die Deutsche Telekom den Konzernüberschuss gegenüber dem Vorjahresquartal um rund 60 Prozent. Der deutliche Zuwachs ist wesentlich auf die positive Entwicklung des Ergebnisses vor Ertragssteuern zurückzuführen. Bezogen auf den Konzernüberschuss sind im ersten Quartal 2005 Sondereinflüsse von 8 Mio. Euro gegenüber minus 59 Mio. Euro in der Vorjahresvergleichsperiode zu berücksichtigen. Der bereinigte Konzernüberschuss legte um 45,0 Prozent auf 1,0 Mrd. Euro zu.

Konzern Deutsche Telekom 1

1. Quartal 2005 in Mio. €1. Quartal 2004 in Mio. €Veränderung in %Gesamtjahr 2004 in Mio. €
Umsatz14.37613.8903,557.360
- Inland8.5998.5111,034.748
- Ausland5.7775.3797,422612
Ergebnis vor Ertragssteuern1.6191.19235,83.518
Ergebnis vor Ertragssteuern bereinigt1.6181.26128,36.225
Konzernüberschuss1.01063259,81.564
EBITDA bereinigt um Sondereinflüsse4.9184.6755,219.617
EBITDA4.8984.6066,319.389
Cash-Flow aus Geschäftstätigkeit2.1764.304(49,4)16.720
Free Cash-Flow vor Ausschüttung(915)2.952n.a.10.311
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögens-gegenstände (ohne Goodwill)3.0911.352n.a.6.410
Netto-Finanzverbindlichkeiten zum Stichtag42.63548.664(12,4)39.543
Beschäftigte zum Stichtag243.784248.153(0,4)244.645

1) erstmalig berichtet der Konzern Deutsche Telekom ab dem 1. Quartal 2005 nach dem neuen Rechnungslegungsstandard IFRS. Vorjahreszahlen wurden angepasst.

Mobilfunk

1. Quartal 2005 in Mio. €1. Quartal 2004 in Mio. €Veränderung in %Gesamtjahr 2004 in Mio. €
Gesamtumsatz6.7466.2727,626.527
Außenumsatz6.5315.9669,525.450
Betriebsergebnis9661.141(15,3)1.510
EBITDA 12.1021.82615,18.463
EBITDA bereinigt 22 .1111.82615,68.395
Anzahl der Mitarbeiter 348. 91446.3375,647.417

1) EBITDA = Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Finanzergebnis einschließlich Beteiligungsergebnis, Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen, sonstiger Steuern; zur detaillierten Erläuterung siehe "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf "www.telekom.de/investor-relations" 2) Zur detaillierten Erläuterung siehe "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf "www.telekom.de/investor-relations 3) Personal im Durchschnitt

Im ersten Quartal 2005 konnte das Geschäftsfeld Mobilfunk als Wachstumsmotor des Konzerns seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal um 7,6 Prozent bzw. 474 Mio. Euro steigern. Wachstumstreiber war - neben der Erstkonsolidierung der EuroTel mit 86 Mio. Euro - erneut T-Mobile USA mit einem Umsatzanstieg um 27 Prozent oder 545 Mio. Euro. Das EBITDA sowie das bereinigte EBITDA des Mobilfunksegments lagen im ersten Quartal 2005 jeweils bei rund 2,1 Mrd. Euro und verzeichneten eine Steigerung von 15,1 bzw. 15,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Den wesentlichen Beitrag zum bereinigten EBITDA erbrachte mit 825 Mio. Euro T-Mobile Deutschland, gefolgt von T-Mobile USA mit 602 Mio. Euro sowie T-Mobile UK mit 277 Mio. Euro. Die bereinigte EBITDA-Marge des Geschäftsfelds Mobilfunk lag bei 31,3 Prozent, mehr als zwei Prozentpunkte über dem Wert des Vorjahresquartals. In Deutschland betrug die EBITDA-Marge rund 40 (Vorjahr 38) Prozent, in Großbritannien 28,0 (34) Prozent und 23,2 (18) Prozent in den USA. Die Marge in Großbritannien war insbesondere von der Absenkung der Terminierungsentgelte betroffen. Die Zahl der Mobilfunkkunden in den vollkonsolidierten Gesellschaften stieg auf knapp 79 Mio. - gegenüber 70,9 Mio. im Vorjahresquartal. Im ersten Quartal 2005 nahmen die Mobilfunkkunden in den Mehrheitsbeteiligungen um 1,5 Mio. zu. Davon entschieden sich mehr als 70 Prozent für einen Laufzeit-Vertrag. Besonders stark verlief weiterhin die Entwicklung von T-Mobile USA, die im ersten Quartal 2005 netto 957 000 neue Kunden gewinnen konnte. Im Jahresverlauf erhöhte sich die Kundenzahl um rund 4 Mio. oder 28 Prozent auf nunmehr 18,3 Mio. Besonders erfolgreich ist T-Mobile USA in der Vermarktung des BlackBerry. Mehr als eine halbe Million Kunden von T-Mobile USA nutzen mittlerweile ein solches Endgerät zur mobilen Datenkommunikation. In Europa hat T-Mobile die Vermarktung der Relax-Tarife weiter vorangetrieben: Europaweit nutzen mittlerweile rund 3,1 Mio. Kunden die Relax-Angebote von T-Mobile, das entspricht 14 Prozent aller europäischen Laufzeit-Vertragskunden. Für T-Mobile Deutschland lag der Schwerpunkt der Vermarktungsaktivitäten weiterhin auf dem Vertragskundengeschäft: Nahezu der gesamte Kundenzuwachs von 89 000 Kunden wurde im Postpaid-Bereich erzielt. Breitband/Festnetz

1. Quartal 2005 in Mio. €1. Quartal 2004 in Mio. €Veränderung in %Gesamtjahr 2004 in Mio. €
Gesamtumsatz6.6386.941(4,4)27.010
T-Com6.3046.599(4,5)25.601
T-Online5094894,12.012
Außenumsatz5. 5275.653(2,2)22.409
Betriebsergebnis1.5061.4772,05.545
EBITDA 12.5172.559(1,6)9.953
EBITDA bereinigt 22.5172.592(2,9)10.173
T-Com2.4362.490(2,2)9.722
T-Online88118(25,4)464
Anzahl der Mitarbeiter 3112.871114.748(1,6)115.292

1) EBITDA = Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Finanzergebnis einschließlich Beteiligungsergebnis, Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen, sonstiger Steuern; zur detaillierten Erläuterung siehe "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf "www.telekom.de/investor-relations" 2) Zur detaillierten Erläuterung siehe "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf "www.telekom.de/investor-relations 3) Personal im Durchschnitt 4) Abweichend zur bisherigen Berichterstattung wird die Beteiligung Toll Collect seit dem 1. April 2004 nicht mehr im Segment T-Com, sondern im Segment T-Systems ausgewiesen. Zur besseren Vergleichbarkeit wurden die Vorjahreszahlen entsprechend angepasst.

Im Geschäftsfeld Breitband/Festnetz mit den beiden Geschäftseinheiten T-Com und T-Online nahm der Gesamtumsatz der T-Com im Vergleich zum Vorjahresquartal ab, während sich bei T-Online die Gesamtumsätze verbesserten. Insgesamt verzeichnete das Geschäftsfeld Breitband/Festnetz einen Umsatz von 6,6 Mrd. Euro und erzielte damit 4,4 Prozent geringere Erlöse als im ersten Quartal 2004. Dieser Umsatzrückgang von 303 Mio. Euro geht zu einem Großteil auf geringere interne Umsätze mit anderen Konzerneinheiten (-177 Mio. Euro) zurück. Der Außenumsatz, ohne die Effekte aus Geschäften mit Konzerneinheiten, sank gegenüber dem Vorjahresquartal um 126 Mio. Euro, was einem Rückgang von 2,2 Prozent entspricht. Grund hierfür sind vor allem Marktanteilsverluste an Wettbewerber im Verbindungsbereich, fortschreitende Mobilfunksubstitution sowie Marktanteilsverluste und Preissenkungen im internationalen Carrier-Geschäft. Das Betriebsergebnis des Geschäftsfelds Breitband/Festnetz ist im Vorjahresvergleich um rund 2,0 Prozent auf 1,5 Mrd. Euro gestiegen. Diese positive Entwicklung ist auf rückläufige Abschreibungen zurückzuführen. Das bereinigte EBITDA des Geschäftsfeldes war im ersten Quartal mit knapp 3 Prozent rückläufig und lag bei 2,5 Mrd. Euro. Das bereinigte EBITDA von T-Com lag im ersten Quartal 2005 bei 2,4 Mrd. Euro. Somit konnte die bereinigte EBITDA-Marge von T-Com von 37,7 Prozent im ersten Quartal 2004 auf 38,6 Prozent im ersten Quartal 2005 erhöht werden. Bei T-Online stand dem Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Rückgang des bereinigten EBITDA von 118 Mio. Euro auf 88 Mio. Euro gegenüber. Dieser Rückgang resultiert aus den erwarteten Anlaufkosten der kombinierten DSL- und Unterhaltungspakete in Deutschland und den Kosten für die offensiv betriebene Marktexpansion in Frankreich und Spanien. Auch im ersten Quartal 2005 stand beim Geschäftsfeld Breitband/Festnetz das Thema Erhöhung der Marktpenetration von Breitbandanschlüssen im Mittelpunkt. Im Vergleich zum Jahresende 2004 erhöhte sich die Zahl der Breitbandanschlüsse bei T-Com insgesamt um 621 000 auf 6,7 Millionen. Das entspricht dem zweitgrößten Nettozuwachs innerhalb eines Quartals. In Deutschland waren Ende März 2005 rund 6,4 Millionen Anschlüsse in Betrieb, ein Zuwachs um 581 000 im abgelaufenen Quartal. Insgesamt hat das Geschäftsfeld Breitband/Festnetz zum Stichtag 465 000 DSL-Anschlüsse kumuliert über Resale vermarktet, darin enthalten ist ein Nettozuwachs von 219 000 im ersten Quartal 2005. Mit der Vermarktung von DSL-Anschluss, Internetzugang und Hardwarekomponenten positioniert sich auch T-Online seit dem 1. Februar 2005 als DSL-Komplettanbieter in Deutschland. Auch in den von T-Com geführten Beteiligungsgesellschaften in Central Eastern Europe konnte im ersten Quartal der starke Wachstumstrend im Breitbandbereich fortgesetzt werden. Durch Vermarktungsinitiativen stieg die Zahl der DSL-Anschlüsse der Beteiligungen im Vergleich zum Vorjahresquartal auf 305 000 und konnte damit mehr als verdoppelt werden. Geschäftskunden

1. Quartal 2005 in Mio. €1. Quartal 2004 in Mio. €Veränderung in %Gesamtjahr 2004 in Mio. €
Gesamtumsatz3.1243.0751,612.957
Außenumsatz2.2532.2092,09.241
Betriebsergebnis18015913,2570
EBITDA 13953911,01.517
EBITDA bereinigt 23963940,51.638
Anzahl der Mitarbeiter 351.31452.357(1,9)51. 978

Seit dem 1. April 2004 wird das Joint Venture Toll Collect im Segment T-Systems geführt und auch dort berichtet. Für Zwecke der Segmentberichterstattung erfolgen die Auswirkungen in der GuV nicht mehr bei T-Com, sondern bei T-Systems. Zur besseren Vergleichbarkeit wurden die Vorjahreszahlen entsprechend angepasst. 1) EBITDA = Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Finanzergebnis einschließlich Beteiligungsergebnis, Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen, sonstiger Steuern; zur detaillierten Erläuterung siehe "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf "www.telekom.de/investor-relations" 2) Zur detaillierten Erläuterung siehe "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf "www.telekom.de/investor-relations" 3) Personal im Durchschnitt

Das Geschäftsfeld Geschäftskunden konnte im ersten Quartal 2005 den Umsatz steigern: Gegenüber dem Vorjahresquartal erzielte T-Systems ein Umsatzplus von 1,6 Prozent auf 3,12 Mrd. Euro. Das ausgeprägte Umsatzwachstum der Geschäftseinheit Enterprise Services von mehr als 180 Mio. Euro konnte den Rückgang der Erlöse bei Business Services in Höhe von rund 80 Mio. Euro mehr als kompensieren. Der Außenumsatz stieg im ersten Quartal 2005 stärker als der Gesamtumsatz. Diese Entwicklung verdeutlicht die erfolgreiche Positionierung von T-Systems am Markt und die fortschreitende Substitution von internem durch externen Umsatz. Zum Wachstum des Außenumsatzes trug mit 5,8 Prozent - verglichen mit dem Vorjahresquartal - insbesondere die Geschäftseinheit Enterprise Services bei. Ein ausgeprägter Preis- und Wettbewerbsdruck hat hingegen die Umsätze des Geschäftsbereichs Business Services negativ beeinflusst. In diesem Segment wurde im Vergleich zum Vorjahresquartal ein Rückgang der Außenumsätze um 2,2 Prozent verzeichnet. Sowohl das EBITDA als auch das bereinigte EBITDA konnte T-Systems im ersten Quartal 2005 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um jeweils rund ein Prozent steigern. Diese Verbesserung resultiert aus einem Anstieg des EBITDA bei T-Systems Enterprise Services von 2,8 Prozent, welcher den Rückgang bei T-Systems Business Services kompensiert hat. In den Zahlen spiegeln sich die Erfolge bei Maßnahmen zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung im Geschäftsfeld wider. Gleichzeitig zeigt das verbesserte Ergebnis erste positive Auswirkungen des "Focus on Growth"-Programms, das T-Systems im Rahmen der konzernweiten "Excellence"-Initiative vorantreibt. Konzernzentrale und Shared Services

1. Quartal 2005 in Mio. €1. Quartal 2004 in Mio. €Veränderung in %Gesamtjahr 2004 in Mio. €
Gesamtumsatz853866(1,5)3.526
Außenumsatz65624,8260
Betriebsergebnis(292)(324)9,9(1.432)
EBITDA 1(83)(120)30,8(556)
EBITDA bereinigt 2(72)(87)17,2(548)
Anzahl der Mitarbeiter 330.86834.919(11,6)32.872

1) EBITDA = Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Finanzergebnis einschließlich Beteiligungsergebnis, Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen, sonstiger Steuern; zur detaillierten Erläuterung siehe "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf "www.telekom.de/investor-relations" 2) Zur detaillierten Erläuterung siehe "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf "www.telekom.de/investor-relations" 3) Personal im Durchschnitt

Der Gesamtumsatz der Konzernzentrale & Shared Services ist gegenüber dem ersten Quartal 2004 leicht gesunken. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf geringere Umsätze im Shared Services Grundstücke & Gebäude zurückzuführen. Ursächlich hierfür sind hauptsächlich Mengeneffekte aus der Umstellung auf neue marktkonforme Mietvertragsmodelle mit den Geschäftsfeldern. Kompensiert wird dieser Effekt nur teilweise durch die Umsätze der Vivento Business Lines Call Center Unit und VTS. Das EBITDA hat sich trotz rückläufiger Umsätze gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 37 Mio. Euro verbessert. Die Gründe liegen unter anderem in den gesunkenen Personalaufwendungen der Vivento in Folge des geringeren Personalbestands sowie höheren Erträgen aus Leih- und Zeitarbeit. Darüber hinaus führt die verursachungsgerechte Verrechnung von bisher zentral ausgewiesenen Kosten für Auszubildende zu einer Entlastung der Konzernzentrale. Damit konnte der negative EBITDA Effekt aus dem Umsatzrückgang des Shared Services Grundstücke und Gebäude kompensiert werden. Das EBITDA profitierte zudem von einem Rückgang der EBITDA-relevanten Sondereinflüsse, die sich im ersten Quartal 2005 auf minus 11 Mio. Euro belaufen. Sie setzten sich aus Aufwendungen für Abfindungen sowie aus den Transferzahlungen an Vivento zusammen. Im Vergleichszeitraum wurde das EBITDA durch Aufwendungen für Abfindungen in Höhe von 33 Mio. Euro belastet. Im ersten Quartal 2005 hat Vivento 700 Mitarbeiter aus dem Konzern Deutsche Telekom übernommen. Mehr als 2 000 Mitarbeiter haben Vivento im 1. Quartal verlassen. Damit hat sich die Zahl der Mitarbeiter bei Vivento - ohne Stammkräfte und Management- auf 17.000 gegenüber 18.300 mit Stand Ende 2004 verringert. Vivento ist es gelungen, die Beschäftigungs- und Qualifizierungsquote im ersten Quartal 2005 mit rund 80 Prozent auf hohem Niveau zu stabilisieren. Zu den Erfolgsparametern für die hohe Beschäftigung in Vivento zählen vor allem die Business Lines Vivento Customer Services und Vivento Technical Services, bei denen derzeit rund 5700 Mitarbeiter beschäftigt sind. Weitere 7100 Mitarbeiter sind in Leih- und Zeitarbeitseinsätzen. Ziel von Vivento bleibt es auch im Jahre 2005, möglichst vielen Mitarbeitern eine dauerhafte Perspektive innerhalb oder außerhalb des Konzerns zu sichern. Ausblick: Für 2005 erwartet die Deutsche Telekom weiterhin ein bereinigtes EBITDA zwischen 20,7 und 21,0 Mrd. Euro. Bei den Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände plant der Konzern 7,5 bis 8,0 Mrd. Euro und einen Free-Cash-Flow in gleicher Größenordnung. Wesentliche weitere Mittelabflüsse sind im Geschäftjahr 2005 nach jetziger Planung:

  • Rund 1,9 Mrd. Euro, die im Januar für die Übernahme des Cingular-Netzes in Kalifornien und Nevada und den Erwerb von Mobilfunklizenzen gezahlt wurden.
  • Bis zu 2 Mrd. Euro für den Kauf von zusätzlichen Frequenzen in den USA. Im Rahmen der sogenannten Auction 58 wurden insgesamt bereits 36 Lizenzen für eine Gesamtsumme von 256 Millionen Dollar erworben.
  • Im Zusammenhang mit der Verschmelzung der T-Online AG auf die Deutsche Telekom wird ein Auszahlungsvolumen von max. 2,9 Mrd. Euro erwartet. Davon wurden rund 1,8 Mrd. Euro für die Erhöhung der Beteiligung an T-Online von 73,93 Prozent vor Bekanntgabe der Verschmelzungspläne auf zuletzt 90,14 Prozent ausgegeben.
  • Rund 2,6 Mrd. Euro sind für die Auszahlung der Dividende für das Geschäftsjahr 2004 abgeflossen.

Unter Berücksichtigung der Mittelabflüsse wird erwartet, dass sich das Verhältnis der Netto-Finanzverbindlichkeiten zum bereinigten EBITDA im Gesamtjahr nicht signifikant ändert. Die künftige Dividendenentwicklung orientiert sich an folgenden Eckpunkten:

  • Die Dividende für das Jahr 2004 ist die Richtschnur für künftige Dividenden.
  • Auch zukünftig will die Deutsche Telekom ihren Aktionären eine attraktive Ausschüttung bieten.
  • Die künftige Dividendenentwicklung wird von der Entwicklung des Gewinns im Geschäft der Deutschen Telekom bestimmt werden.

Entwicklung der Kundenzahlen

31.03.2005 in Mio.31.03.2004 in Mio.Veränderung in Mio.11Veränderung in %11Gesamtjahr 2004 in Mio.
Deutsche Telekom Konzern Telefonanschlüsse (mit ISDN-Kanälen) 156,657,9(1,3)(2,2)57,2
Breitband/ Festnetz
Breitbandanschlüsse (in Betrieb)6,74,52,248,96,1
National DSL 26,44,42,045,55,8
davon Resale 30,50,00,5n.a.0,2
Central Eastern Europe 40,30,10,22000,3
Schmalbandanschlüsse 542,443,5(1,1)(2,5)42,8
National 636,437,4(1,0)(2,7)36,8
Standardanschlüsse analog26,127(0,9)(3,3)26,4
ISDN-Anschlüsse10,310,4(0,1)(1,0)10,4
Central Eastern Europe 466,1(0,1)(1,6)6,1
MATÁV 73,13,2(0,1)(3,1)3,2
Slovak Telecom1,21,3(0,1)(7,7)1,2
T-Hrvatski Telekom1,71,70,00,01,7
Angemeldete Kunden Internet gesamt (Deutschland und Westeuropa) 813,613,40,21,513,5
Mobilfunkteilnehmer78,970,98,011,377,4
T-Mobile Deutschland27,626,70,93,427,5
T-Mobile UK 916,114,31,812,615,7
T-Mobile USA18,314,34,02817,3
T-Mobile Austria2,02,00,00,02,0
T-Mobile Czech Republic4,440,4104,4
T-Mobile Netherlands2,22,10,14,82,3
T-Mobile Hungary4,13,80,37,94
T-Mobile Hrvatska1,61,40,214,31,5
EuroTel 101,91,70,211,81,9
Mobimak (Mazedonien)0,80,60,233,30,8

1) Telefonanschlüsse mit ISDN-Kanälen im Konzern einschließlich Eigenverbrauch. 2) Breitbandanschlüsse ohne Eigenverbrauch. Vorjahreszahlen wurden angepasst. Ab Februar 2005 werden Breitbandanschlüsse auf Basis der DSL-Technologie im Privatkundenbereich von T-Online vermarktet. 3) Definition Resale: Verkauf von Breitbandanschlüssen auf Basis der DSL -Technik an alternative Anbieter außerhalb der Deutschen Telekom 4) Central Eastern Europe beinhaltet das Festnetzgeschäft von: MATÁV (inkl. Maktel), Slovak Telecom (ST) und T-Hrvatski Telecom (T-HT). 5) Im Schmalbandbereich werden erstmalig Anschlüsse statt Kanäle berichtet. Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst. 6) Telefonanschlüsse ohne Eigenverbrauch und öffentliche Telekommunikationseinrichtungen (öTel), inklusive Vorleistungen. Vorjahreszahlen wurden angepasst. 7) Anschlusszahlen sind einschließlich der MATAV Tochtergesellschaft Maktel ausgewiesen. Das Rebranding der MATAV in Magyar Telekom erfolgt Anfang Mai 2005. 8) Summe errechnet sich aus angemeldeten Kunden auf Breitband-und Schmalbandtarifen und aus Pay as you go < 30 Tage und Pay as you go > 30 Tage. Westeuropa beinhaltet: Ya.com und Club Internet 9) Einschließlich Virgin Mobile. 10) Umfirmierung in T-Mobile Slovensko Anfang Mai 2005; Teilnehmer erstmals im vierten Quartal 2004 einbezogen. Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst. 11) Veränderungen auf dargestellte Werte gerechnet

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, welche die gegenwärtigen Ansichten des Managements der Deutschen Telekom hinsichtlich zukünftiger Ereignisse widerspiegeln. Zukunftsbezogene Aussagen basieren auf derzeit gültigen Plänen, Einschätzungen und Erwartungen und daher sollte ihnen nicht zu viel Gewicht beigemessen werden. Zukunftsbezogene Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheitsfaktoren, von denen die meisten schwierig einzuschätzen sind und die generell außerhalb unserer Kontrolle liegen, einschließlich solcher, die in den Abschnitten "Forward-Looking Statements" und "Risk Factors" des auf Form 20-F bei der SEC eingereichten Jahresberichts beschrieben werden. Sollten diese oder andere Risken und Unsicherheitsfaktoren eintreten oder sich die den Aussagen zu Grunde liegenden Annahmen als unrichtig herausstellen, könnten unsere tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von denjenigen abweichen, die in diesen Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. Die Deutsche Telekom übernimmt keine Verpflichtung zur Aktualisierung irgendeiner zukunftsbezogenen Aussage angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse. Neben den in dieser Mitteilung angegebenen, nach IFRS darstellten Ergebnissen, weist die Deutsche Telekom auch sog. Pro-forma-Kennzahlen aus, z.B. EBITDA, bereinigtes EBITDA, Netto-Finanzverbindlichkeiten und Free Cash-Flow. Diese Pro-forma-Kennzahlen sind zusätzlich zu den - und nicht als Ersatz für die -nach IFRS erstellten Angaben zu sehen. Zur Auslegung dieser Pro-forma- Kennzahlen verweisen wir auf unsere Erläuterungen "Überleitung zu Pro-Forma-Kennzahlen" auf unserer Investor Relations Website unter www.telekom.de. Diese Mitteilung enthält Finanzinformationen, die gemäß den IFRS (International Financial Reporting Standards) sowie auf der Grundlage der neuen, von der Deutschen Telekom mit Wirkung zum 1. Januar 2005 beschlossenen Struktur der strategischen Geschäftsfelder für die Finanzberichterstattung erstellt worden sind. Die in diese Mitteilung enthaltenen IFRS-Finanzinformationen wurden unter der Annahme erstellt, dass mit Ausnahme von IAS 39 "Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung" sowie IFRIC 3 "Emissionsrechte" sämtliche vom International Accounting Standards Board (IASB) und vom International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) herausgegebene Standards und Interpretationen von der EU anerkannt werden. Die Bilanzierungsgrundsätze für Finanzinstrumente berücksichtigen die von der EU vorgeschlagenen Überarbeitung des Standards IAS 39 und entsprechen der geänderten Fassung von IAS 39. IFRIC 3 ist für die Deutsche Telekom nicht relevant. Vorbehaltlich der Anerkennung noch fehlender Standards durch die EU und weiteren Änderungen seitens des IASB dürften die hier dargelegten Informationen die Grundlage für die Finanzberichterstattung der Deutschen Telekom 2005 und nachfolgenden Perioden sein. Allerdings kann die Deutsche Telekom nicht garantieren, dass es keine wesentlichen Änderungen an IFRS zwischen dem Stichtag des Konzern-Zwischenberichts und der erstmaligen Veröffentlichung von Jahresabschlüssen für 2005, 2004 oder 2003 nach IFRS geben wird.