Deutsche Telekom erwirtschaftet mehr als 10 Milliarden EBITDA im ersten Halbjahr 2005

  • Umsatz um 3,0 Prozent auf 29,1 Mrd. Euro im ersten Halbjahr gestiegen
  • Starkes Umsatzwachstum im Mobilfunk mit 7,9 Prozent Zuwachs gegenüber Vorjahr auf 13,9 Mrd. Euro
  • Excellence-Program zeigt Wirkung: Breitband/Festnetz kann Rückgang der Marktanteilsverluste bei Verbindungsminuten verlangsamen; Margen im Mobilfunk steigen
  • Bereinigtes EBITDA im Konzern verbessert sich um 5,7 Prozent auf 10,1 Mrd. Euro im Halbjahresvergleich
  • Free-Cash Flow vor Ausschüttung trotz erhöhter Investitionen positiv
  • Netto-Finanzverbindlichkeiten reduzieren sich von 47,1 Mrd. auf 44,5 Mrd. Euro im Vergleich zum ersten Halbjahr 2004, Anstieg gegenüber 1. Quartal um 1,9 Mrd. Euro aufgrund von Dividendenausschüttungen

Die Deutsche Telekom hat im ersten Halbjahr 2005 die Profitabilität weiter gesteigert. Während der Umsatz des Konzerns im ersten Halbjahr 2005 im Vergleich zum Vorjahr um 3,0 Prozent auf 29,1 Mrd. Euro anstieg, verbesserte sich das bereinigte EBITDA um 5,7 Prozent auf 10,1 Mrd. Euro. Damit hat das bereinigte EBITDA auf Halbjahresbasis zum ersten Mal die Marke von 10 Mrd. Euro überschritten. Im ersten Halbjahr 2004 lag der Umsatz bei 28,3 Mrd. Euro und das bereinigte EBITDA bei 9,6 Mrd. Euro. Dabei hat das Geschäftsfeld Mobilfunk mit einem Anstieg des bereinigten EBITDA um 16,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreshalbjahr zur Steigerung der Profitabilität des Konzerns wesentlich beigetragen.

Positiv wirkt sich das Excellence Program aus. "Mit diesem Programm richten wir uns in allen Strukturen und Prozessen konsequent auf die Bedürfnisse und Anforderungen unserer Kunden ein und schaffen gleichzeitig auch die Voraussetzungen für eine verbesserte Effizienz und Profitabilität. Es zeigt bereits jetzt gute Ergebnisse" so Kai-Uwe Ricke, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom AG.

Das Ergebnis vor Ertragssteuern konnte von 1,8 Mrd. Euro im ersten Halbjahr 2004 auf 3,4 Mrd. Euro fast verdoppelt werden. Im Quartalsvergleich konnte dieser Wert sogar verdreifacht werden und stieg von 0,6 Mrd. Euro auf 1,8 Mrd. Euro. Diese positive Entwicklung spiegelt vor allem das verbesserte Finanzergebnis wider und den Wegfall von Abschreibungen auf Mobilfunklizenzen in den USA, die im ersten Halbjahr 2004 das Ergebnis mit 1,4 Mrd. Euro belastet hatten. Der Konzernüberschuss verbesserte sich im Halbjahresvergleich um 61,5 Prozent auf 2,0 Mrd. Euro von 1,2 Mrd. Euro. Bereinigt um Sondereinflüsse stieg der Konzernüberschuss im Halbjahr um 2,0 Prozent auf knapp 2 Mrd. Euro.

Das Umsatzwachstum des Konzerns wurde vor allem durch die positive Entwicklung des Geschäftsfelds Mobilfunk getragen. Der Außenumsatz im Mobilfunk stieg gegenüber der Vorjahresperiode im ersten Halbjahr 2005 um 9,4 Prozent. Der wichtigste Grund war neben dem Effekt aus der Erstkonsolidierung der T-Mobile Slovensko insbesondere die weiter steigende Kundenzahl bei T-Mobile USA. Gegen diese Umsätze lief der Rückgang des Außenumsatzes im Bereich Breitband/Festnetz von 2,6 Prozent. Der Umsatz im Bereich Geschäftskunden stabilisierte sich. Weiter aufwärts entwickelte sich die Auslandsquote: Die Deutsche Telekom erwirtschaftete im ersten Halbjahr 41,2 Prozent der Umsätze im Ausland, während es im Halbjahr 2004 noch 39,2 Prozent waren. Der Konzernumsatz im Ausland stieg auf 12,0 Mrd. Euro von 11,1 Mrd. Euro, im Inland blieb der Umsatz mit 17,1 Mrd. Euro fast stabil gegenüber dem Vorjahreswert von 17,2 Mrd. Euro.

Im Bereich Breitband/Festnetz sank der Gesamtumsatz im Halbjahr um 4,5 Prozent auf 13,1 Mrd. Euro hauptsächlich bedingt durch rückläufige Umsätze im Verbindungsbereich und auf Grund geringerer Umsätze mit anderen Konzerneinheiten. Zwar konnten die Marktanteilsverluste durch neu eingeführte Tarife reduziert werden, aber durch insgesamt zunehmende Mobilfunk-Substitution sowie durch Preiseffekte in Folge der erhöhten Anzahl von Optionstarifen, die zur Kundenbindung beitragen, wurden die Umsätze belastet. Teilweise konnten diese Rückgänge durch wachsende Umsätze mit Breitbandanschlüssen kompensiert werden.

Der Anstieg des bereinigten EBITDA im Konzern um 545 Mio. bzw. 5,7 Prozent auf 10,1 Mrd. Euro im ersten Halbjahr resultierte vor allem aus positiven Entwicklungen im Mobilfunk und bei der Konzernzentrale & Shared Services. Das EBITDA im Mobilfunk verbesserte sich aufgrund der Konzentration auf margenstarke Umsätze und steigenden Kundenzahlen. Dabei zeigen sich erste Erfolge des "Save for Growth Programms" als Bestandteil des konzernweiten Excellence Programs. So betrug die EBITDA-Marge in Deutschland im ersten Quartal noch rund 40 Prozent und konnte im zweiten Quartal auf 42,5 Prozent gesteigert werden. Bei der Konzernzentrale & Shared Services führte der reduzierte Personalbestand der Vivento zu einem verbesserten EBITDA für das zweite Quartal. Damit konnte der EBITDA-Rückgang im Geschäftsfeld Breitband/ Festnetz von 5,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal kompensiert werden. Somit verbesserte sich im zweiten Quartal das bereinigte EBITDA für den Konzern um 6,1 Prozent auf 5,2 Mrd. Euro von 4,9 Mrd. Euro.

Im zweiten Quartal 2005 erhöhte sich der Free Cash-Flow vor Ausschüttung gegenüber dem Vorjahr um rund 500 Mio. Euro auf 1,8 Mrd. Euro. Dies resultiert überwiegend aus dem gestiegenen operativen Cash-Flow und verminderten Zinszahlungen. Im Halbjahresvergleich hat sich der Free Cash-Flow um 3,4 Mrd. Euro auf 0,9 Mrd. Euro verringert. Dies beruht auf Steuerzahlungen in Höhe von 0,7 Mrd. Euro im ersten Halbjahr 2005, denen eine Steuerrückerstattung von rund 0,5 Mrd. Euro im ersten Halbjahr 2004 gegenüberstand sowie auf einem erhöhten Investitionsvolumen in den USA.

Die Netto-Finanzverbindlichkeiten reduzieren sich von 47,1 Mrd. auf 44,5 Mrd. Euro im Vergleich zum ersten Halbjahr 2004. Im Vergleich zum 31. Dezember 2004 sind die Netto-Finanzverbindlichkeiten im Halbjahr um 5,0 Mrd. Euro auf 44,5 Mrd. Euro gestiegen. Davon entfallen 3,1 Mrd. Euro auf das erste und 1,9 Mrd. Euro auf das zweite Quartal 2005. Die Entwicklung im ersten Quartal 2005 resultierte vor allem aus Auszahlungen für den Erwerb von Netzinfrastruktur und Spektrum in den USA. Im zweiten Quartal 2005 haben im Wesentlichen Dividendenausschüttungen für das Geschäftsjahr 2004 von insgesamt rund 2,7 Mrd. Euro zu einer weiteren Erhöhung geführt.

Konzern Deutsche Telekom

2. Qu. 2005 in Mio. €2. Qu. 2004 in Mio. €Verän-derung in %Hj 2005 in Mio. €Hj 2004 in Mio. €Verän-derung in %Gesamtjahr 2004 in Mio. €
Umsatz14.74814.3772,629.12428.2673,057.360
- Inland8.5228.675(1,8)17.12117.186(0,4)34.748
- Ausland6.2265.7029,212.00311.0818,322.612
Ergebnis vor Ertragssteuern1.827588n.a.3.4461.78093,63.518
Ergebnis vor Ertragssteuern bereinigt1.8331.7743,33.4513.03513,76.225
Konzernüberschuss94357763,41.9531.20961,51.564
EBITDA bereinigt um Sondereinflüsse5.2254.9236,110.1439.5985,719.617
EBITDA5.2194.9984,410.1179.6045,319.389
Cash-Flow aus Geschäftstätigkeit3.6392.90025,55.8157.204(19,3)16.720
Free Cash-Flow vor Ausschüttung1.8151.32437,19004.276(79,0)10.310
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegen-stände (ohne Goodwill)(1.824 )(1.576)(15,7)(4.915)( 2.928)(67,9)(6.410)
Netto-Finanz- verbindlichkeiten zum Stichtag44.53347.067(5,4)39.543
Beschäftigte zum Stichtag244.277247.830(1,4)244.645

Mobilfunk

2. Quartal 2005 in Mio. €2. Quartal 2004 in Mio. €Verän-derung in %1. Halbjahr 2005 in Mio. €1. Halbjahr 2004 in Mio. €Verän-derung in %Gesamt 2004 in Mio. €
Gesamt-umsatz7.1976.6498,213.94312.9217,926.527
Außen- umsatz6.9626.3729,313.49312.3389,425.450
Betriebs-ergebnis1.26336n.a.2.2291.17789,41.510
EBITDA 12.4432.20210,94.5454.02812,88.463
EBITDA bereinigt2.4812.12716,64.5923.95316,28.395
Anzahl der Mitarbeiter 249.27147.4073,949.09246.8724,747.418

1) Die Deutsche Telekom definiert das EBITDA als Betriebsergebnis abzüglich Abschreibungen auf Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen. Eine detaillierte Erklärung der EBITDA-wirksamen Sondereinflüsse, des bereinigten EBITDA und der bereinigten EBITDA-Marge sowie detailliertere Erläuterung und Herleitung der Werte für 2004 siehe "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" bzw. Überleitungsbericht "Historische Zahlen nach IFRS. Neue Konzernorganisation." auf "www.telekom.de/investor-relations". 2) Personal im Durchschnitt

Im ersten Halbjahr 2005 konnte das Geschäftsfeld Mobilfunk seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 7,9 Prozent bzw. 1,02 Mrd. Euro auf 13,9 Mrd. Euro steigern. Auch im zweiten Quartal 2005 stieg der Gesamtumsatz um über 8 Prozent auf knapp 7,2 Mrd. Euro. Wachstumstreiber war -neben der Erstkonsolidierung der slowakischen Mobilfunkgesellschaft - erneut T-Mobile USA mit einem Umsatzanstieg im Halbjahr um knapp 25 Prozent (auf Dollarbasis sogar um 31 Prozent) oder 1,09 Mrd. Euro auf 5,5 Mrd. Euro. In Deutschland lag der Umsatz mit 4,2 Mrd. Euro um 2,3 Prozent unter dem ersten Halbjahr 2004, hauptsächlich durch den Rückgang der Umsätze mit Endgeräten. Dagegen zeigten die Maßnahmen beim "Save for Growth"-Programm erste Wirkung beim ARPU-Umsatz. Im Vergleich zum ersten Quartal 2005 konnte der ARPU-Umsatz in Deutschland um 3,7 Prozent gesteigert werden, in Großbritannien stieg dieser Wert vom ersten auf das zweite Quartal 2005 um rund 10 Prozent. T-Mobile UK verzeichnete jedoch im ersten Halbjahr insgesamt einen Umsatzrückgang um rund 10 Prozent auf 2,0 Mrd. Euro, der sich vor allem aus der Absenkung der Terminierungsentgelte ergab. Die Zahl der Mobilfunkkunden in den vollkonsolidierten Gesellschaften stieg binnen Jahresfrist um 7,4 Mio. auf knapp 81 Mio. Kunden. Allein im zweiten Quartal 2005 konnte die T-Mobile Gruppe über 1,9 Mio. Kunden gewinnen, davon entschieden sich mehr als 70 Prozent für einen Laufzeit-Vertrag. Besonders stark verlief weiterhin die Entwicklung von T-Mobile USA, die im zweiten Quartal netto 972.000 Kunden gewinnen konnten. Im Jahresverlauf erhöhte sich die Kundenzahl um 3,8 Mio. oder 25,0 Prozent auf nunmehr 19,2 Mio. Kunden. T-Mobile Deutschland hat im zweiten Quartal 623.000 neue Kunden gewonnen - davon rund die Hälfte Laufzeit-Vertragskunden- und das Kundenwachstum sowohl des zweiten Quartals 2004 als auch des ersten Quartals 2005 deutlich übertroffen. In Großbritannien hat T-Mobile UK im zweiten Quartal netto 63.000 Kunden verloren bedingt durch einen Anstieg der Kündigungsrate auf 3,8 Prozent, der insbesondere durch das Prepaid-Segment verursacht wurde. Der Brutto-Zuwachs war im Vergleich zum ersten Quartal konstant hoch. Die Vertragskunden konnten im Großbritannien im zweiten Quartal um 12.000 Kunden gesteigert werden. Sowohl die Entwicklung des EBITDA als auch des bereinigten EBITDA belegen das im Vergleich zum Umsatz überproportionale Wachstum von T-Mobile. Das EBITDA lag im ersten Halbjahr 2005 bei rund 4,5 Mrd. Euro und verzeichnete eine Steigerung von 12,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreshalbjahr. Sonderaufwendungen von 47 Mio. Euro - im Wesentlichen für Personalmaßnahmen im Rahmen von "Save for Growth" in Deutschland und Österreich belasteten das EBITDA. Das bereinigte EBITDA beträgt rund 4,6 Mrd. Euro, ein Anstieg von 16,2 Prozent. Stärkster EBITDA-Träger bleibt T-Mobile Deutschland mit 1,7 Mrd. Euro im ersten Halbjahr 2005, gefolgt von T-Mobile USA mit 1,5 Mrd. Euro und T-Mobile UK mit 0,6 Mrd. Euro. Die bereinigte EBITDA-Marge des Geschäftsfeldes Mobilfunk konnte im ersten Halbjahr 2005 um 2,4 Prozentpunkte auf knapp 33 Prozent gesteigert werden. In Deutschland betrug die EBITDA-Marge 41 Prozent- allein im zweiten Quartal stieg hier die Marge auf 42,5 Prozent. In den USA konnte im Halbjahr eine Marge von 27 Prozent erzielt werden, auch hier lag der Wert des zweiten Quartals mit 30 Prozent deutlich höher. In Großbritannien wurde eine Marge von 30 Prozent im Halbjahr bzw. 32,3 Prozent im zweiten Quartal erzielt. Bei T-Mobile Deutschland und T-Mobile UK zeigen sich damit deutlich erste Erfolge des "Save for Growth" Programms. In Europa hat T-Mobile die Vermarktung der Relax-Tarife erfolgreich vorangetrieben. Europaweit stieg die Zahl der Kunden mit einem Relax-Vertrag gegenüber dem ersten Quartal 2005 um 25 Prozent auf rund 3,9 Mio. Kunden, das entspricht 17 Prozent aller europäischen Laufzeit-Vertragskunden. Darüber hinaus hat T-Mobile Deutschland mit Web'nWalk den Startschuss für das vom PC gewohnte Internet Erlebnis auch auf dem Handy gegeben. Einen beachtlichen Vermarktungserfolg erzielte T-Mobile USA mit dem BlackBerry. Knapp 600.000 Kunden von T-Mobile USA nutzen mittlerweile ein solches Endgerät zur mobilen Datenkommunikation. Die Gesellschaften in den osteuropäischen Beteiligungen verzeichneten im ersten Halbjahr 2005 ein anhaltend starkes Umsatz- und EBITDA-Wachstum um über 33 Prozent im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr. Der Kundenstamm beträgt 8,6 Mio. das entspricht einer Steigerung um über 10 Prozent gegenüber der Jahresmitte 2004. Die EBITDA-Marge lag in allen Gesellschaften kumuliert bei 43 Prozent. Alle Gesellschaften halten einen Marktanteil von jeweils 45 Prozent und mehr und nehmen somit in allen Märkten eine Nummer 1 oder Nummer 2-Position ein. Breitband/Festnetz

2. Quartal 2005 in Mio. €2. Quartal 2004 in Mio. €Verän-derung in %1. Halbjahr 2005 in Mio. €1. Halbjahr 2004 in Mio. €Verän-derung in %Gesamtjahr 2004 in Mio. €
Gesamt-umsatz6.4896.809(4,7)13.12713.750(4,5)27.010
T-Com6.1196.470(5,4)12.42313.069(4,9)25.601
T-Online5224994,61.0319884,42.012
Außen-umsatz5.4395.609(3.0)10.96611.262(2.6)22.409
Betriebs-ergebnis1.4171.455(2,6)2.9232.932(0,3)5.545
EBITDA 12.4322.577(5,6)4.9495.136(3,6)9.953
EBITDA bereinigt2.4402.577(5,3)4.9575.169(4,1)10.173
T-Com2.3752.439(2,6)4.8114.929(2,4)9.722
T-Online84129(34,9)172247(30,4)464
Anzahl der Mitarbeiter 2113.514114.861(1,2)113.193114.804(1,4)115.292

1) Die Deutsche Telekom definiert das EBITDA als Betriebsergebnis abzüglich Abschreibungen auf Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen. Eine detaillierte Erklärung der EBITDA-wirksamen Sondereinflüsse, des bereinigten EBITDA und der bereinigten EBITDA-Marge sowie detailliertere Erläuterung und Herleitung der Werte für 2004 siehe "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" bzw. Überleitungsbericht "Historische Zahlen nach IFRS. Neue Konzernorganisation." auf "www.telekom.de/investor-relations". 2) Personal im Durchschnitt

Im Geschäftsfeld Breitband/Festnetz mit den beiden Geschäftseinheiten T-Com und T-Online ging der Gesamtumsatz im ersten Halbjahr 2005 um 4,5 Prozent bzw. 623 Mio. auf 13,1 Mrd. Euro zurück. Bei T-Com sanken die Umsätze um 4,9 Prozent auf 12,4 Mrd. Euro. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf geringere Umsätze der T-Com im Verbindungsbereich sowie mit anderen Konzerneinheiten - minus 316 Mio. Euro - zurückzuführen, die nur teilweise durch Zuwächse im Breitbandbereich kompensiert wurden. Die Verlagerung von Wertschöpfungsstufen zu T-Systems hat insbesondere bei der Datenkommunikation zu Umsatzeinbußen geführt. Der Außenumsatz der T-Com verringerte sich dagegen im Halbjahr lediglich um 3,2 Prozent bzw. 330 Mio. Euro auf 10,0 Mrd. Euro. Ursache waren vor allem rückläufige Verbindungsumsätze bedingt durch zunehmende Mobilfunksubstitution, Preiseffekte durch eine erhöhte Anzahl an Optionstarifen und Marktanteilsverlusten. Zusätzlich wurden die Umsätze durch Preissenkungen sowie Marktanteilsverluste im Geschäft mit internationalen Carriern belastet. Die Marktanteilsverluste im Verbindungsbereich konnten jedoch durch die Einführung der "Wünsch Dir Was"-Tarife reduziert werden, die damit verbundenen Preissenkungen belasteten jedoch ebenfalls den Umsatz. Zum Ende des ersten Halbjahres 2005 ist der Kundenstamm der neuen Tarife bereits auf mehr als 8,8 Mio. Kunden angewachsen. Besonderen Zuspruch finden dabei die zubuchbaren Optionen wie die internationale Tarifoption "CountrySelect". Positiv entwickelte sich der Umsatz bei T-Online: Im zweiten Quartal legte er um 4,4 Prozent auf 1,03 Mrd. Euro zu. Im Bereich Breitband stieg die Anzahl der Anschlüsse im In- und Ausland im zweiten Quartal 2005 um 427 000 auf nun 7,1 Mio. Bei der Vermarktung von DSL Anschlüssen hat T-Com damit im zweiten Quartal 2005 einen Zuwachs von fast 45 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal erzielt. In Deutschland waren Ende Juni 2005 rund 6,7 Mio. DSL-Anschlüsse auf dem Netz der T-Com in Betrieb, das entspricht einem Plus von 367 000 DSL-Anschlüssen innerhalb von drei Monaten. Dieser Nettozuwachs liegt saisonal bedingt unter dem Wert des ersten Quartals 2005, jedoch über dem Zuwachs des vergleichbaren Zeitraums des Vorjahres. Im ersten Halbjahr 2005 verzeichnete das Geschäftsfeld Breitband/Festnetz ein bereinigtes EBITDA von rund 5,0 Mrd. Euro. Dieser Wert liegt um 4,1 Prozent unter dem des ersten Halbjahres 2004. Das bereinigte EBITDA für das zweite Quartal ging um 5,3 Prozent auf 2,4 Mrd. Euro zurück. Bei T-Com betrug das bereinigte EBITDA im ersten Halbjahr 4,8 Mrd. Euro. Verglichen zum Umsatzrückgang zeigt sich der Rückgang des bereinigten EBITDA um 118 Mio. bzw. 2,4 Prozent unterproportional. Darin zeigen sich unter anderem positive Effekte aus Einsparungen bei den umsatzabhängigen Kosten beispielsweise bei Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie reduzierten Kosten in den Bereichen Logistik, IT, Einkauf und Miete. Durch die erzielten Kostenverbesserungen konnte die bereinigte EBITDA-Marge der T-Com von 37,7 Prozent im ersten Halbjahr 2004 auf 38,7 Prozent im Halbjahr 2005 gesteigert werden. Bei T-Online stand dem Umsatzwachstum ein Rückgang des bereinigten EBITDA von 247 Mio. auf 172 Mio. Euro gegenüber. Dieser Rückgang resultiert aus den erhöhten Marketing- und Vertriebsaufwendungen für die kombinierten DSL- und Unterhaltungspakete und den Kosten für die offensiv betriebene Marktexpansion im Ausland. Geschäftskunden

2. Quartal 2005 in Mio. €2. Quartal 2004 in Mio. €Verän-derung in %1. Halbjahr 2005 in Mio. €1. Halbjahr 2004 in Mio. €Verän-derung in %Gesamtjahr 2004 in Mio. €
Gesamt-umsatz3.2063.272(2,0)6.3306.347(0,3)12.957
Außen-umsatz2.2812.327(2,0)4.5344.536(0,0)9.241
Betriebs-ergebnis18414031,436429921,7570
EBITDA 14053835,78007743,41.517
EBITDA bereinigt410426(3,8)806820(1,7)1.638
Anzahl der Mitarbeiter 251.72752.729(1,9)51.52152.544(1,9)51.978

Seit dem 1. April 2004 wird das Joint Venture Toll Collect im Segment T-Systems geführt und auch dort berichtet. Für Zwecke der Segmentberichterstattung erfolgen die Auswirkungen in der GuV nicht mehr bei T-Com, sondern bei T-Systems. Zur besseren Vergleichbarkeit wurden die Vorjahreszahlen entsprechend angepasst. 1) Die Deutsche Telekom definiert das EBITDA als Betriebsergebnis abzüglich Abschreibungen auf Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen. Eine detaillierte Erklärung der EBITDA-wirksamen Sondereinflüsse, des bereinigten EBITDA und der bereinigten EBITDA-Marge sowie detailliertere Erläuterung und Herleitung der Werte für 2004 siehe "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" bzw. Überleitungsbericht "Historische Zahlen nach IFRS. Neue Konzernorganisation." auf "www.telekom.de/investor-relations". 2) Personal im Durchschnitt

Das Geschäftsfeld Geschäftskunden konnte im ersten Halbjahr 2005 den Gesamtumsatz mit 6,3 Mrd. Euro gegenüber dem Vorjahreshalbjahr nahezu konstant halten. Das Umsatzwachstum der Geschäftseinheit Enterprise Services im ersten Halbjahr 2005 von mehr als 2,9 Prozent stand dem Rückgang der Erlöse bei Business Services um 5,8 Prozent entgegen. Besonders hervorzuheben ist der starke Auftragseingang mit einem Anstieg von 12,5 Prozent im ersten Halbjahr gegenüber der Vorjahresperiode. Im zweiten Quartal lag das Wachstum sogar bei 19 Prozent. Auch der Außenumsatz konnte mit 4,5 Mrd. Euro im ersten Halbjahr 2005 auf dem Vorjahresniveau gehalten werden. Dies ist im Wesentlichen auf zwei Faktoren zurückzuführen: Kunden haben zum einen auch in diesem Zeitraum verstärkt Rechenzentrumsleistungen und Services rund um PC-Arbeitsplätze (Computing & Desktop Services) nachgefragt. Zum anderen ist der Verkauf von Informationstechnik an den Mittelstand gut angelaufen. Hier haben sich der Betrieb von Anwendungen für die Kunden (Hosting) und der Vertrieb von auf den Mittelstand zugeschnittenen IT-Lösungen positiv entwickelt. Das EBITDA des zweiten Quartals beträgt 405 Mio. Euro, das entspricht im Vergleich zum Vorjahresquartal einer Steigerung von 5,7 Prozent. Im ersten Halbjahr stieg das EBITDA um 3,4 Prozent auf 0,8 Mrd. Euro. Diese Verbesserung resultiert aus einem Anstieg des EBITDA bei T-Systems Enterprise Services von 4,5 Prozent, welcher den Rückgang bei T-Systems Business Services mehr als kompensiert hat. In den Zahlen spiegeln sich die Erfolge bei Maßnahmen zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung im Geschäftsjahr wider. Gleichzeitig zeigt das verbesserte Ergebnis erste positive Auswirkungen des "Focus on Growth"Programms, das T-Systems im Rahmen des konzernweiten "Excellence-Program " vorantreibt. Aufgrund geringer Sondereinflüsse in 2004 lag das bereinigte EBITDA des ersten Halbjahres 2005 um 1,7 Prozent unter dem des Vorjahres. Konzernzentrale und Shared Services

2. Quartal 2005 in Mio. €2. Quartal 2004 in Mio. €Verän-derung in %1. Halbjahr 2005 in Mio. €1. Halbjahr 2004 in Mio. €Verän-derung in %Gesamtjahr 2004 in Mio. €
Gesamt-umsatz8838820,11.7361.748(0,7)3.526
Außen-umsatz6669(4,3)1311310,0260
Betriebs-ergebnis(231)(318)27,4(523)(642)18,5(1.432)
EBITDA 1(20)(122)83,6(103)(242)57,4(556)
EBITDA bereinigt(66)(165)60,0(138)(252)45,2(548)
Anzahl der Mitarbeiter 229.99732.787(8,5)30.43233.853(10,1)32.872

1) Die Deutsche Telekom definiert das EBITDA als Betriebsergebnis abzüglich Abschreibungen auf Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen. Eine detaillierte Erklärung der EBITDA-wirksamen Sondereinflüsse, des bereinigten EBITDA und der bereinigten EBITDA-Marge sowie detailliertere Erläuterung und Herleitung der Werte für 2004 siehe "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" bzw. Überleitungsbericht "Historische Zahlen nach IFRS. Neue Konzernorganisation." auf "www.telekom.de/investor-relations". 2) Personal im Durchschnitt

Der Gesamtumsatz der Konzernzentrale & Shared Services ist gegenüber dem ersten Halbjahr 2004 um 0,7 Prozent auf 1,7 Mrd. Euro leicht zurückgegangen. Hauptursache sind die gesunkenen Umsätze im Shared Service Grundstücke und Gebäude. Wirksam wurden hier insbesondere Mengenreduktionen im Rahmen der Umstellung auf neue marktkonforme Mietvertragsmodelle mit den Geschäftsfeldern. Teilweise kompensiert wird dieser Rückgang durch die Umsätze der Vivento Business Lines und einem leichten Umsatzanstieg bei De TeFleetServices GmbH. Im Quartalsvergleich liegt der Umsatz mit 883 Mio. Euro auf Vorjahresniveau. Das EBITDA hat sich mit minus 103 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 57,4 Prozent deutlich verbessert. Positiv wirkte sich im ersten Halbjahr 2005 insbesondere der im Vergleich zum Vorjahr gesunkene Personalbestand von Vivento aus. Die verursachungsgerechte Verrechnung von bisher zentral ausgewiesenen Kosten für die Auszubildenden und die Sozialleistungen für Beamte sorgte zudem für eine Entlastung der Konzernzentrale. Damit konnte der EBITDA Rückgang aus dem Shared Services Grundstücke und Gebäude überkompensiert werden. Profitiert hat das EBITDA auch von der positiven Entwicklung der Sondereinflüsse. Diese belaufen sich für das erste Halbjahr 2005 auf 35 Mio. Euro und beinhalten neben Transferzahlungen an Vivento auch Erträge aus Versicherungserstattungen sowie die Aufwendungen für Abfindungen. Vivento hat sich im ersten Halbjahr 2005 weiterhin positiv entwickelt. So konnten nahezu 3.700 Mitarbeiter Vivento verlassen. Seit Gründung haben sich rund 16.500 Mitarbeiter außerhalb von Vivento neu orientiert. Rund 1.200 Mitarbeiter hat Vivento im ersten Halbjahr 2005 aus dem Konzern übernommen. Damit erhöht sich die Zahl der Zugänge seit Gründung auf rund 33.000 Beschäftigte. Der aktuelle Personalbestand in Vivento beträgt rund 16.500; rund 750 Stammkräfte/ Management, rund 6.350 Beschäftigte der beiden Vivento Business Lines sowie rund 9.400 Transfermitarbeiter, von denen sich rund 6.350 in Leih- und Zeitarbeitsverhältnissen innerhalb und außerhalb des Konzerns befinden. Vivento ist es gelungen, die Beschäftigungs- und Qualifizierungsquote mit rund 82 Prozent auf hohem Niveau zu halten. Neue Beschäftigungsmöglichkeiten hat Vivento im Berichtszeitraum unter anderem mit dem Projekt "Security" geschaffen. Vivento Mitarbeiter werden im Empfangs- und Bewachungsdienst an bundesweiten Telekom-Standorten eingesetzt. Zum Ende des ersten Halbjahres 2005 waren bereits rund 200 Mitarbeiter aus Vivento dort beschäftigt. Ausblick "Wir liegen mit unserer finanziellen Entwicklung insgesamt im Rahmen unserer Erwartungen. Insbesondere mit dem Wachstum des EBITDA und der Margenverbesserung sind wir sehr zufrieden. Damit können wir unsere Jahresziele bestätigen", sagte Ricke. Die Deutsche Telekom bestätigt damit die Erwartungen für das laufende Jahr: ein bereinigtes EBITDA zwischen 20,7 und 21,0 Mrd. Euro zu erzielen. Bei den Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände plant der Konzern 7,5 bis 8,0 Mrd. Euro (vor den bereits kommunizierten zusätzlichen Mittelabflüssen) und einen Free Cash- Flow in gleicher Größenordnung. Unter Berücksichtigung der Mittelabflüsse wird erwartet, dass sich das Verhältnis der Netto-Finanzverbindlichkeiten zum bereinigten EBITDA im Gesamtjahr nicht signifikant ändert. Die künftige Dividendenentwicklung wird von der Entwicklung des Gewinns im Geschäft der Deutschen Telekom bestimmt werden. Entwicklung der Kundenzahlen

30.06.2005 in Mio.30.06.2004 in Mio.Veränderung in Mio. 11Veränderung in % 11Gesamtjahr 2004 in Mio.
Deutsche Telekom Konzern Telefonanschlüsse (mit ISDN-Kanälen) 156,157,7(1,6)(2,8)57,2
Breitband/ Festnetz
Breitbandanschlüsse (in Betrieb)7,14,92,244,96,1
National DSL 26,74,72,042,65,8
davon Resale 30,70,00,7n.a.0,2
Central Eastern Europe 40,40,20,2100,000,3
Schmalbandanschlüsse 542,143,3(1,2)(2,8)42,8
National 636,037,2(1,2)(3,2)36,8
Standardanschlüsse analog25,926,7(0,8)(3,0)26,4
ISDN-Anschlüsse10,110,5(0,4)(3,8)10,4
Central Eastern Europe 46,26,10,11,66,1
Magyar Telekom 73,33,20,13,13,2
Slovak Telecom1,21,20,00,01,2
T-Hrvatski Telekom1,71,70,00,01,7
Angemeldete Kunden Internet gesamt (Deutschland und Westeuropa) 813,613,30,32,313,5
Mobilfunkteilnehmer80,973,57,410,177,6
T-Mobile Deutschland28,227,11,14,127,5
T-Mobile UK 916,114,91,28,115,7
T-Mobile USA19,215,43,824,717,3
T-Mobile Austria2,02,00,00,02,0
T-Mobile Czech Republic4,54,10,49,84,4
T-Mobile Netherlands2,32,20,14,52,3
T-Mobile Hungary4,13,90,25,14,0
T-Mobile Hrvatska1,71,40,321,41,5
T-Mobile Slovensko 101,91,70,211,81,9
Übrige (Mazedonien und Montenegro)1,00,80,225,00,9

1) Telefonanschlüsse mit ISDN-Kanälen im Konzern einschließlich Eigenverbrauch. 2) Breitbandanschlüsse ohne Eigenverbrauch. Vorjahreszahlen wurden angepasst. Ab 31. Januar 2005 werden Breitbandanschlüsse auf Basis der DSL-Technologie im Privatkundenbereich auch von T-Online vermarktet. 3) Definition Resale: Verkauf von Breitbandanschlüssen auf Basis der DSL -Technik an alternative Anbieter außerhalb der Deutschen Telekom 4) Central Eastern Europe beinhaltet das Festnetzgeschäft von: MATÁV (inkl. Maktel und ab dem zweiten Quartal 2005 Telekom Montenegro), Slovak Telecom (ST) und T-Hrvatski Telecom (T-HT). 5) Im Schmalbandbereich werden erstmalig Anschlüsse statt Kanäle berichtet. Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst. 6) Telefonanschlüsse ohne Eigenverbrauch und öffentliche Telekommunikationseinrichtungen (öTel), inklusive Vorleistungen. Vorjahreszahlen wurden angepasst. 7) Anschlusszahlen sind einschließlich der MATAV Tochtergesellschaft Maktel und Telekom Montenegro ausgewiesen. Das Rebranding der MATAV in Magyar Telekom erfolgt Anfang Mai 2005. Vorjahreswerte wurden nicht angepasst. 8) Summe errechnet sich aus angemeldeten Kunden auf Breitband-und Schmalbandtarifen und aus Pay as you go < 30 Tage und Pay as you go > 30 Tage. Westeuropa beinhaltet: Ya.com und Club Internet 9) Einschließlich Virgin Mobile. 10) Umfirmierung in T-Mobile Slovensko Anfang Mai 2005; Teilnehmer erstmals im vierten Quartal 2004 einbezogen. Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst. 11) Veränderungen auf dargestellte Werte gerechnet

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, welche die gegenwärtigen Ansichten des Managements der Deutschen Telekom hinsichtlich zukünftiger Ereignisse widerspiegeln. Zukunftsbezogene Aussagen basieren auf derzeit gültigen Plänen, Einschätzungen und Erwartungen und daher sollte ihnen nicht zu viel Gewicht beigemessen werden. Zukunftsbezogene Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheitsfaktoren, von denen die meisten schwierig einzuschätzen sind und die generell außerhalb unserer Kontrolle liegen, einschließlich solcher, die in den Abschnitten "Forward-Looking Statements" und Risk Factors" des auf Form 20-F bei der SEC eingereichten Jahresberichts beschrieben werden. Sollten diese oder andere Risken und Unsicherheitsfaktoren eintreten oder sich die den Aussagen zu Grunde liegenden Annahmen als unrichtig herausstellen, könnten unsere tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von denjenigen abweichen, die in diesen Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. Die Deutsche Telekom übernimmt keine Verpflichtung zur Aktualisierung irgendeiner zukunftsbezogenen Aussage angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse. Neben den in dieser Mitteilung angegebenen, nach IFRS darstellten Ergebnissen, weist die Deutsche Telekom auch sog. Pro-forma-Kennzahlen aus, z.B. EBITDA, bereinigtes EBITDA, Netto-Finanzverbindlichkeiten und Free Cash-Flow. Diese Pro-forma-Kennzahlen sind zusätzlich zu den - und nicht als Ersatz für die -nach IFRS erstellten Angaben zu sehen. Zur Auslegung dieser Pro-forma- Kennzahlen verweisen wir auf unsere Erläuterungen "Überleitung zu Pro-Forma-Kennzahlen" auf unserer Investor Relations Website unter www.telekom.de. Diese Mitteilung enthält Finanzinformationen, die gemäß den IFRS (International Financial Reporting Standards) sowie auf der Grundlage der neuen, von der Deutschen Telekom mit Wirkung zum 1. Januar 2005 beschlossenen Struktur der strategischen Geschäftsfelder für die Finanzberichterstattung erstellt worden sind. Die in diese Mitteilung enthaltenen IFRS-Finanzinformationen wurden unter der Annahme erstellt, dass mit Ausnahme von IAS 39 "Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung" sowie IFRIC 3 "Emissionsrechte" sämtliche vom International Accounting Standards Board (IASB) und vom International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) herausgegebene Standards und Interpretationen von der EU anerkannt werden. Die Bilanzierungsgrundsätze für Finanzinstrumente berücksichtigen die von der EU vorgeschlagenen Überarbeitung des Standards IAS 39 und entsprechen der geänderten Fassung von IAS 39. IFRIC 3 ist für die Deutsche Telekom nicht relevant. Vorbehaltlich der Anerkennung noch fehlender Standards durch die EU und weiteren Änderungen seitens des IASB dürften die hier dargelegten Informationen die Grundlage für die Finanzberichterstattung der Deutschen Telekom 2005 und nachfolgenden Perioden sein. Allerdings kann die Deutsche Telekom nicht garantieren, dass es keine wesentlichen Änderungen an IFRS zwischen dem Stichtag des Konzern-Zwischenberichts und der erstmaligen Veröffentlichung von Jahresabschlüssen für 2005, 2004 oder 2003 nach IFRS geben wird.