Die Deutsche Telekom hat in den ersten drei Quartalen 2005 ihren Weg zu den Konzernzielen weiter fortgesetzt. Der Umsatz konnte im Neun-Monats-Vergleich um 3,6 Prozent auf 44,2 Milliarden Euro gesteigert werden, das bereinigte EBITDA verbesserte sich überproportional dazu um fünf Prozent auf 15,6 Milliarden Euro. Die Zielsetzung, im Gesamtjahr ein bereinigtes EBITDA von 20,7 bis 21,0 Milliarden Euro zu erreichen, wurde anlässlich der Vorlage der Neun-Monats-Zahlen in Bonn bestätigt. Um die Strategie des profitablen Wachstums langfristig abzusichern, wird der Konzern im kommenden Jahr erhöhte Aufwendungen für die Kundengewinnung und den Launch neuer Produkte tätigen. Damit soll die Kunden- und Umsatzbasis deutlich gestärkt werden. So soll der Konzern-Umsatz in den beiden kommenden Jahren um jeweils rund fünf Prozent auf 65,2 bis 66,2 Milliarden Euro im Jahr 2007 wachsen. Die geplanten erhöhten Aufwendungen des Konzerns für diesen forcierten Marktangang sind mit einem EBITDA-Volumen von rund 1,2 Milliarden Euro eingeplant. Dies führt, zusammen mit den positiven Ergebniseffekten aus der Umsatzsteigerung im Jahr 2006, zu einem erwarteten Rückgang des bereinigten Konzern-EBITDA auf 20,2 bis 20,7 Milliarden Euro. In 2007 soll das bereinigte EBITDA um bis zu 1,5 Milliarden Euro gegenüber 2005 auf 21,7 bis 22,2 Milliarden Euro steigen. Die Deutsche Telekom reagiert damit auf die starken Umbrüche auf dem Telekommunikationsmarkt, der im Wesentlichen durch drei Trends gekennzeichnet ist: - Das hohe Innovationstempo und das Wegbrechen traditioneller Märkte - Den rasanten technologischen Fortschritt - Den insbesondere in Deutschland hohen Grad der Regulierung, der die Deutsche Telekom in ihren Wettbewerbsmöglichkeiten beschränkt Der Konzern wird daher insbesondere die Aktivitäten in der Vermarktung neuer Produkte und Services forcieren und die Wettbewerbsposition auch durch den angekündigten Personalumbau verbessern. Beispiele für den forcierten Marktangang sind die Planung von einer Million Triple-Play-Kunden bis 2007, eines Absatzes von 0,5 Millionen Dual Phones innerhalb der kommenden zwei Jahre und die Überschreitung der Schwelle von einer Million web'n'walk-Kunden in 2007. Gleichzeitig soll das Breitbandgeschäft weiter ausgebaut werden. Für das Jahr 2007 ist ein Wachstum auf 11,5 Millionen DSL-Anschlüsse geplant – von derzeit 7,3 Millionen. Auch im Mobilfunkgeschäft werden bis zum Jahr 2007 zusätzlich netto rund 8,2 Millionen neue Vertragskunden erwartet. Der weltweite Kundenbestand soll dann deutlich mehr als 90 Millionen betragen. Im Geschäftskundenbereich soll der IT-Umsatz im Segment der kleinen und mittelgroßen Geschäftskunden auf mehr als eine Milliarde Euro ausgeweitet werden. Um diese Zielsetzung und damit die breitere Basis für das künftige profitable Wachstum zu erreichen, gibt die Deutsche Telekom im kommenden Jahr dem Absatz- und Umsatzwachstum Vorrang vor dem Anstieg der operativen Ertragskraft. "Es geht darum, die Deutsche Telekom zukunftssicher zu machen. Und dazu muss man die Zukunft vorwegnehmen. Deshalb werden wir in den beiden kommenden Jahren den Schwerpunkt darauf legen, unsere Geschäfte auszuweiten und uns wieder weit stärker auf Umsatzsteigerungen zu fokussieren. Wir werden im Jahr 2006 verstärkt in den Markt investieren, also vor allem in neue Produkte und unsere Kundenbasis – auch wenn das zu Lasten des EBITDA geht", sagte Kai-Uwe Ricke, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom AG. In den ersten drei Quartalen 2005 hat der Konzern Umsatz und Ergebnis weiter gesteigert. Während der Umsatz des Konzerns im Vergleich zur Vorjahresperiode um 3,6 Prozent auf 44,2 Milliarden Euro stieg, verbesserte sich das bereinigte EBITDA um 5,0 Prozent auf 15,6 Milliarden Euro. Dabei hat das Geschäftsfeld Mobilfunk mit einem Anstieg des bereinigten EBITDA um 16 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum wesentlich zur Steigerung der Profitabilität des Konzerns beigetragen. Das Ergebnis vor Ertragssteuern der ersten neun Monate 2005 beläuft sich auf rund 6,6 Milliarden Euro. Dies entspricht einer Steigerung gegenüber der Vorjahresperiode um rund 5,5 Milliarden Euro. Ursache für den Anstieg ist insbesondere das verbesserte Betriebsergebnis. Der ausgewiesene Konzernüberschuss stieg auf rund 4,4 Milliarden Euro. In der Vergleichsperiode des Vorjahres war noch ein Konzernfehlbetrag von rund 0,2 Milliarden Euro auszuweisen. Ursächlich für die Steigerung war die positive Entwicklung des Ergebnisses vor Ertragsteuern, das neben einer deutlichen Verbesserung des Betriebsergebnisses in erheblichem Umfang von Sondereinflüssen geprägt war. Vor allem der Wegfall von ergebnisbelastenden Vorjahreseffekten wirkte sich positiv aus: Neben Wertminderungen von FCC-Mobilfunklizenzen von T-Mobile USA von rund 1,4 Milliarden Euro waren im Vorjahr Goodwill-Wertminderungen bei T-Mobile UK und Slovak Telecom von insgesamt rund 2,4 Milliarden Euro vorzunehmen. In 2005 kam es dagegen zu erheblichen positiven Sondereffekten, insbesondere durch den Restanteilsverkauf von MTS. Der bereinigte Konzernüberschuss beläuft sich auf rund 3,4 Milliarden Euro. Gegenüber der Vorjahresperiode entspricht dies einer Verbesserung von 0,3 Milliarden Euro beziehungsweise rund 11 Prozent, im Quartalsvergleich von 27 Prozent auf knapp 1,5 Milliarden Euro. Das Umsatzwachstum des Konzerns wurde vor allem durch die positive Entwicklung des Geschäftsfelds Mobilfunk getragen. Die Umsatzsteigerung von 8,9 Prozent im Neun-Monatsvergleich auf 21,6 Milliarden Euro und von 10,6 Prozent auf 7,6 Milliarden Euro im Quartalsvergleich beruht – neben der Erstkonsolidierung der slowakischen Mobilfunkbeteiligung – insbesondere auf dem Kundenwachstum bei T-Mobile USA. Der Umsatz des Geschäftsfeldes Geschäftskunden bewegt sich sowohl im Neun-Monats- als auch im Quartalsvergleich mit knapp 9,5 Milliarden Euro bzw. 3,1 Milliarden Euro auf dem Niveau des Vorjahres. Umsatzzuwächsen der Geschäftseinheit Enterprise Services, zu denen vor allem die positive Entwicklung des Bereichs Computing & Desktop Services beigetragen hat, steht ein Umsatzrückgang der Geschäftseinheit Business Services gegenüber. Der Gesamtumsatz des Geschäftsfeldes Breitband/Festnetz hat sich im Neun-Monats-Vergleich um 3,8 Prozent auf 19,6 Milliarden Euro verringert; im Quartalsvergleich fiel der Umsatzrückgang mit 2,3 Prozent auf knapp 6,5 Milliarden Euro geringer aus. Dabei stehen Umsatzzuwächsen bei T-Online höhere Umsatzverluste bei T-Com gegenüber. T-Online erzielte insbesondere mit der weiteren Erschließung des Breitbandmarktes einen deutlichen Umsatzerfolg. Während das Umsatzminus bei T-Com im ersten Halbjahr 2005 bei 4,9 Prozent lag, verringerte sich das Umsatzminus im abgelaufenen Quartal im Jahresvergleich auf zwei Prozent. Ausschlaggebend für den reduzierten Rückgang war die positive Entwicklung bei den Breitbandanschlüssen sowie im Bereich Datenkommunikation und Wholesale. Dies konnte die Umsatzrückgänge durch zurückgehende Schmalbandanschlüsse und durch reduzierte Preise bei den Verbindungsminuten nicht kompensieren. Der Anstieg des bereinigten EBITDA der ersten neun Monate 2005 im Konzern um 0,7 Milliarden Euro bzw. 5 Prozent auf 15,6 Milliarden Euro resultiert hauptsächlich aus der erfreulichen Entwicklung des Geschäftsfeldes Mobilfunk und hier vor allem aus den gestiegenen Umsätzen infolge des Kundenwachstums. Dabei zeigten sich weiterhin Erfolge des "Save for Growth"-Programms als Bestandteil des konzernweiten Excellence-Programs. Das bereinigte EBITDA des dritten Quartals verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um 0,2 Milliarden Euro auf 5,5 Milliarden Euro. Die EBITDA-Rückgänge der Geschäftsfelder Breitband/Festnetz mit minus 2,8 Prozent und Geschäftskunden mit minus 1,5 Prozent sowie des Bereiches Konzernzentrale & Shared Services wurden durch die EBITDA-Steigerung des Geschäftsfeldes Mobilfunk um 15 Prozent deutlich überkompensiert. Der Free Cash-Flow hat sich im Neun-Monatsvergleich um 3,2 Milliarden Euro auf 3,5 Milliarden Euro verringert. Ursächlich hierfür waren – neben der Veränderung des Working Capitals – insbesondere deutlich höhere Steuerzahlungen sowie ein erhöhtes Investitionsvolumen, im Wesentlichen bedingt durch den Zugang von Netzwerken bei T-Mobile USA im Zusammenhang mit der Auflösung des US-Mobilfunk-Joint-Ventures. Im dritten Quartal 2005 hat sich der Free Cash-Flow gegenüber dem Vorjahr um 5,8 Prozent auf rund 2,6 Milliarden Euro verbessert. Neben verminderten Zinszahlungen beruht die Verbesserung insbesondere auf dem gestiegenen operativen Cash-Flow. Erhöhte Investitionsauszahlungen wirkten gegenläufig. Die Netto-Finanzverbindlichkeiten erhöhten sich gegenüber dem 31. Dezember 2004 um rund 1,3 Milliarden Euro auf 40,8 Milliarden Euro. Nachdem sie im ersten Halbjahr 2005 noch um rund fünf Milliarden Euro gegenüber dem Jahresende gestiegen waren, verzeichnete der Konzern im dritten Quartal 2005 einen deutlichen Rückgang um rund 3,7 Milliarden Euro, der insbesondere auf die positive Entwicklung des Free Cash-Flows zurückzuführen ist. Hinzu kamen Zuflüsse aus dem Anteilsverkauf MTS und dem Verkauf der Anteile an der comdirect bank von insgesamt rund 1,4 Milliarden Euro. Im Zwölf-Monats-Vergleich senkte der Konzern die Netto-Finanzverbindlichkeiten um rund 3,8 Milliarden Euro. Konzern Deutsche Telekom
| 3. Qu. 2005 in Mio. € | 3. Qu. 2004 in Mio. € | Verän-derung in % | 1.–3.Q. 2005 in Mio. € | 1.–3.Q. 2004 in Mio. € | Verän-derung in % | Gesamtjahr 2004 in Mio. € |
| Umsatz | 15 043 | 14 353 | 4,8 | 44 167 | 42 620 | 3,6 | 57 360 |
| - Inland | 8 385 | 8 564 | (2,1) | 25 506 | 25 750 | (0,9) | 34 748 |
| - Ausland | 6 658 | 5 789 | 15,0 | 18 661 | 16 870 | 10,6 | 22 612 |
| Ergebnis vor Ertragssteuern | 3 137 | (681) | n.a. | 6 583 | 1 099 | n.a. | 3 518 |
| Ergebnis vor Ertragssteuern bereinigt um Sondereinflüsse | 2 220 | 1 847 | 20,2 | 5 671 | 4 882 | 16,2 | 6 225 |
| Konzernüberschuss | 2 415 | (1 359) | n.a. | 4 368 | (150) | n.a. | 1 564 |
| EBITDA bereinigt um Sondereinflüsse | 5 487 | 5 293 | 3,7 | 15 630 | 14 891 | 5,0 | 19 617 |
| EBITDA | 5 366 | 5 193 | 3,3 | 15 483 | 14 797 | 4,6 | 19 389 |
| Cash-Flow aus Geschäftstätigkeit | 4 267 | 3 919 | 8,9 | 10 082 | 11 123 | (9,4) | 16 720 |
| Free Cash-Flow vor Ausschüttung | 2 581 | 2 439 | 5,8 | 3 481 | 6 715 | (48,2) | 10 310 |
| Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände (ohne Goodwill) | (1 686) | (1 480) | (13,9) | (6 601) | (4 408) | (49,8) | (6 410) |
| Netto-Finanz-verbindlichkeiten zum Stichtag | | | | 40 798 | 44 596 | (8,5) | 39 543 |
| Beschäftigte zum Stichtag | | | | 243 418 | 247 891 | (1,8) | 244 645 |
Breitband/Festnetz
| 3. Qu. 2005 in Mio. € | 3. Qu. 2004 in Mio. € | Verän-derung in % | 1.–3.Q. 2005 in Mio. € | 1.–3.Q. 2004 in Mio. € | Verän-derung in % | Gesamtjahr 2004 in Mio. € |
| Gesamtumsatz | 6 455 | 6 609 | (2,3) | 19 582 | 20 359 | (3,8) | 27 010 |
| T-Com | 6 130 | 6 254 | (2,0) | 18 553 | 19 323 | (4,0) | 25 601 |
| T-Online | 506 | 486 | 4,1 | 1537 | 1474 | 4,3 | 2 012 |
| Außenumsatz | 5 387 | 5 433 | (0,8) | 16 353 | 16 695 | (2,0) | 22 409 |
| Betriebsergebnis | 1 386 | 1 296 | 6,9 | 4 309 | 4 228 | 1,9 | 5 545 |
| EBITDA 1 | 2 376 | 2 477 | (4,1) | 7 325 | 7 613 | (3,8) | 9 953 |
| EBITDA bereinigt | 2 424 | 2 495 | (2,8) | 7 381 | 7 664 | (3,7) | 10 173 |
| T-Com | 2 380 | 2 358 | 0,9 | 7 191 | 7 287 | (1,3) | 9 722 |
| T-Online | 73 | 136 | (46,3) | 245 | 383 | (36,0) | 464 |
| Anzahl der Mitarbeiter 2 | 112 893 | 116 549 | (3,1) | 113 092 | 115 386 | (2,0) | 115 292 |
1) Die Deutsche Telekom definiert das EBITDA als Betriebsergebnis abzüglich Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen. Eine detaillierte Erklärung der EBITDA-wirksamen Sondereinflüsse, des bereinigten EBITDA und der bereinigten EBITDA-Marge sowie eine detailliertere Erläuterung und Herleitung der Werte für 2004 siehe "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" bzw. Überleitungsbericht "Historische Zahlen nach IFRS. Neue Konzernorganisation." auf "www.telekom.de/investor-relations". 2) Personal im Durchschnitt
Der Gesamtumsatz des Geschäftsfeldes Breitband/Festnetz mit den beiden Geschäftseinheiten T-Com und T-Online reduzierte sich in den ersten neun Monaten 2005 um 3,8 Prozent auf 19,6 Milliarden Euro. Diese Entwicklung ist vor allem auf den Umsatzrückgang bei T-Com zurückzuführen. In den ersten neun Monaten fiel der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent auf 18,6 Milliarden Euro nach 19,3 Milliarden Euro in 2004. Auf Quartalsbasis schwächte sich dieser Rückgang im dritten Quartal jedoch leicht ab: So ging der Umsatz von T-Com im abgelaufenen Quartal nur noch um zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal zurück. Positiv entwickelte sich der Umsatz bei T-Online: In den ersten neun Monaten 2005 legte er um 4,3 Prozent auf über 1,5 Milliarden Euro zu. Mit 0,5 Milliarden Euro lag der Umsatz im dritten Quartal 2005 um 4,1 Prozent über dem Umsatz des Vergleichszeitraums. Der Rückgang des Umsatzes bei T-Com ist im Wesentlichen auf rückläufige Verbindungsumsätze und den Verlust bei den Schmalbandanschlüssen zurückzuführen. Bei den Verbindungsumsätzen wirkt sich neben der Mobilfunksubstitution und den Preisreduktionen auch der rückläufige Trend bei den Verbindungsminuten negativ aus. Der Rückgang bei Schmalbandanschlüssen ist vor allem auf die Verluste eigener Anschlüsse zurückzuführen, bedingt durch gemietete Teilnehmeranschlussleitungen. Jedoch hat sich der Rückgang bei den Analoganschlüssen im dritten Quartal 2005 abgeschwächt. Dazu beigetragen haben vor allem die eingeführten "Wünsch-Dir-Was"-Tarife, deren Kundenstamm bereits auf 10,4 Millionen Kunden angewachsen ist. Die neuen Tarife stabilisieren damit das Mengengeschäft im Festnetz und stärken somit die Kundenbasis und Kundenbindung. Diese Umsatzrückgänge im Verbindungsbereich ließen sich nur zum Teil durch wachsende Umsätze im Breitbandbereich und durch Vorleistungen für Wettbewerber insbesondere im Bereich Teilnehmeranschlussleitungen und DSL kompensieren. Im Bereich Breitband stieg die Anzahl der Anschlüsse im In- und Ausland im dritten Quartal 2005 um 0,6 Millionen auf 7,7 Millionen. In Deutschland waren Ende September 2005 rund 7,3 Millionen von T-Com bereitgestellte DSL-Anschlüsse in Betrieb, ein Zuwachs von 0,5 Millionen DSL-Anschlüssen im dritten Quartal 2005. Ein sinkendes Preisniveau auf dem Internetzugangsmarkt und Kombiangebote der Wettbewerber haben das Breitbandwachstum weiter beschleunigt. An diesem Marktwachstum partizipiert T-Com insbesondere über das DSL-Resale-Geschäft an Dritte. Insgesamt konnte das Geschäftsfeld Breitband/Festnetz im abgelaufenen Quartal netto rund 147 000 eigene und 379 000 Resale-Neuanschlüsse an Dritte in Betrieb nehmen. In den ersten drei Quartalen verzeichnete das Geschäftsfeld Breitband/Festnetz ein EBITDA von rund 7,3 Milliarden Euro, was einem Rückgang von 3,8 Prozent zum Vorjahresvergleich entspricht. Auf bereinigter Basis reduzierte sich das EBITDA in einer ähnlichen Größenordnung und lag bei knapp 7,4 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITDA von T-Com lag in den ersten neun Monaten 2005 bei 7,2 Milliarden Euro. Angesichts der Umsatzentwicklung ist dieser Rückgang des bereinigten EBITDA um 0,1 Milliarden Euro bzw. 1,3 Prozent deutlich unterproportional. Darin spiegeln sich unter anderem positive Effekte aus Einsparungen bei den umsatzabhängigen Kosten sowie reduzierte Kosten bei Miete, Einkauf und aus Preissenkungen bei Billing Services sowie Optimierungen im IT-Bereich wider. Bei T-Online stand dem Umsatzwachstum ein Rückgang des bereinigten EBITDA von 0,4 Milliarden Euro in den ersten drei Quartalen 2004 auf 0,2 Milliarden Euro im Vergleichszeitraum gegenüber, der zum einen aus den erhöhten Marketing- und Vertriebsaufwendungen für die kombinierten DSL- und Unterhaltungspakete resultiert. Zum anderen wirkten sich auch die Kosten im Zusammenhang mit der offensiv betriebenen Marktexpansion in Frankreich - und in geringerem Umfang auch in Spanien - reduzierend auf das bereinigte EBITDA aus. Das bereinigte EBITDA der Beteiligungsgesellschaften in Central Eastern Europe lag mit 0,8 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau. Positiv wirkten sich dabei der Personalabbau, die Optimierung von Kostenstrukturen und das Outsourcing von nicht zum Kerngeschäft gehörenden Unternehmensaktivitäten aus. Gegenläufig dazu ist der erhöhte Aufwand der Breitband-Vermarktungskampagnen. Mobilfunk
| 3. Qu. 2005 in Mio. € | 3. Qu. 2004 in Mio. € | Verän-derung in % | 1.–3.Q. 2005 in Mio. € | 1.–3.Q. 2004 in Mio. € | Verän-derung in % | Gesamtjahr 2004 in Mio. € |
| Gesamtumsatz | 7 648 | 6 914 | 10,6 | 21 591 | 19 835 | 8,9 | 26 527 |
| Außenumsatz | 7 408 | 6 663 | 11,2 | 20 901 | 19 001 | 10,0 | 25 450 |
| Betriebsergebnis | 1 540 | (846) | n.a. | 3 769 | 331 | n.a. | 1 510 |
| EBITDA 1 | 2 725 | 2 369 | 15,0 | 7 270 | 6 397 | 13,6 | 8 463 |
| EBITDA bereinigt | 2 730 | 2 374 | 15,0 | 7 322 | 6 327 | 15,7 | 8 395 |
| Anzahl der Mitarbeiter 2 | 49 101 | 48 111 | 2,1 | 49 095 | 47 285 | 3,8 | 47 418 |
1) Die Deutsche Telekom definiert das EBITDA als Betriebsergebnis abzüglich Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen. Eine detaillierte Erklärung der EBITDA-wirksamen Sondereinflüsse, des bereinigten EBITDA und der bereinigten EBITDA-Marge sowie detailliertere Erläuterung und Herleitung der Werte für 2004 siehe "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" bzw. Überleitungsbericht "Historische Zahlen nach IFRS. Neue Konzernorganisation." auf "www.telekom.de/investor-relations". 2) Personal im Durchschnitt
Das Geschäftsfeld Mobilfunk konnte auch im dritten Quartal 2005 den Umsatz deutlich um 10,6 Prozent auf über 7,6 Milliarden Euro steigern. Das Umsatzwachstum der ersten drei Quartale 2005 betrug über 8,9 Prozent bzw. 1,8 Milliarden Euro auf 21,6 Milliarden Euro im Vergleich zur Vorjahresperiode. Neben der Erstkonsolidierung der slowakischen Mobilfunkgesellschaft trug T-Mobile USA mit einem Umsatzwachstum von über 25 Prozent wesentlich dazu bei. Eine deutliche Umsatzsteigerung mit zweistelligen Wachstumsraten verzeichneten auch die Gesellschaften in Kroatien, Tschechien und der Slowakei. Mit Ausnahme von T-Mobile UK profitierten alle Gesellschaften von einem Anstieg der ARPU-relevanten Umsätze. Der Umsatzrückgang in Großbritannien mit minus 8,6 Prozent war insbesondere durch die Absenkung der Terminierungsentgelte bedingt. Der Umsatzrückgang in Deutschland mit minus 2,2 Prozent auf 6,4 Mrd. Euro resultierte vor allem aus dem Rückgang der margenschwachen Umsätze mit Endgeräten. Die Serviceumsätze hingegen stiegen in den ersten neun Monaten um 1,1 Prozent und im dritten Quartal um 3,5 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Die Zahl der Mobilfunkkunden in den vollkonsolidierten Gesellschaften stieg in den vergangenen zwölf Monaten um rund 7,7 Millionen Kunden, ein Zuwachs von mehr als zehn Prozent. Auch im dritten Quartal 2005 konnten alle T-Mobile Gesellschaften ihre Kundenbasis weiter deutlich ausbauen und mit einem Anstieg von insgesamt 2,2 Millionen sowohl das Wachstum im zweiten Quartal 2005 als auch im Vorjahresquartal übertreffen. Die Zahl der Kunden mit einem Laufzeit-Vertrag wuchs im Berichtszeitraum um 1,1 Millionen. Das entspricht einem Anteil am Kundenwachstum von über 50 Prozent. Größter Wachstumstreiber waren im dritten Quartal erneut T-Mobile USA und T-Mobile Deutschland. Besonders stark verlief weiterhin die Entwicklung von T-Mobile USA, die im dritten Quartal 2005 netto rund 1,1 Millionen Kunden gewinnen konnte und Ende September 20,3 Millionen Kunden betreute. Innerhalb eines Jahres erhöhte sich die Kundenzahl der US-Tochter damit um rund 4 Millionen Kunden. Parallel dazu konnte der ARPU weiter gesteigert werden. Er lag zum Ende des Berichtszeitraums bei 42 Euro gegenüber 41 Euro im Vorquartal. T-Mobile Deutschland gelang es, in einem an Wettbewerbsintensität zunehmenden Markt 530 000 neue Kunden zu gewinnen. Die starke Entwicklung des Vorquartals mit 623 000 Netto-Neukunden konnte damit fortgesetzt werden. In diesen Zahlen spiegelt sich vor allem die erfolgreiche Platzierung neuer Tarifangebote im Rahmen des Programms "Save for Growth" wider. Der ARPU blieb gegenüber dem Vorquartal stabil bei 23 Euro. In Großbritannien erzielte T-Mobile im Berichtszeitraum ein Kundenwachstum von 259 000 Teilnehmern (inkl. Virgin). Mit einem Anstieg um einen Euro auf 29 Euro konnte T-Mobile UK den ARPU gegenüber dem Vorquartal weiter ausbauen. Die in Relation zum Umsatz überproportionale Entwicklung des EBITDA wie auch des bereinigten EBITDA sind ein deutlicher Beleg für die positive Entwicklung der T-Mobile USA und die erfolgreiche Umsetzung des Programms "Save for Growth". Das EBITDA des dritten Quartals 2005 stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 15 Prozent auf über 2,7 Milliarden Euro. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2005 realisierte T-Mobile ein EBITDA-Wachstum von 13,6 Prozent auf 7,3 Milliarden Euro. Parallel dazu konnte das bereinigte EBITDA um 15,7 Prozent auf 7,3 Milliarden Euro gesteigert werden. Mit mehr als 0,9 Milliarden Euro lagen dabei im dritten Quartal 2005 die EBITDA- Beiträge von T-Mobile USA und T-Mobile Deutschland erstmals auf gleichem Niveau. Wesentlicher Träger des bereinigten EBITDA in den ersten neun Monaten des Jahres 2005 war erneut T-Mobile Deutschland mit 2,7 Milliarden Euro, gefolgt von T-Mobile USA mit 2,4 Milliarden Euro und T-Mobile UK mit rund einer Milliarde Euro. Die bereinigte EBITDA-Marge des Geschäftsfelds Mobilfunk verbesserte sich in den ersten neun Monaten auf 33,9 Prozent gegenüber 31,9 Prozent in der Vergleichszeit des Vorjahres. Die EBITDA-Marge des dritten Quartals 2005 betrug in Deutschland 43 Prozent, in den USA 30 und in Großbritannien 37 Prozent. Positiv beeinflusst war das EBITDA von T-Mobile UK durch eine Rückstellungsauflösung für sonstige Steuern in Höhe von rund 27 Millionen GBP. Die Gesellschaften in den osteuropäischen Beteiligungen verzeichneten in den ersten drei Quartalen 2005 ein organisches Umsatz- und EBITDA-Wachstum von 11 Prozent bzw. 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Unter Einbeziehung der im Laufe des Jahres neu konsolidierten Gesellschaften in der Slowakei und in Montenegro lag das Umsatz- und EBITDA-Wachstum sogar bei 34 Prozent bzw. 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die EBITDA-Marge lag in allen Gesellschaften bei mindestens 40 Prozent. Geschäftskunden
| 3. Qu. 2005 in Mio. € | 3. Qu. 2004 in Mio. € | Verän-derung in % | 1.–3.Q. 2005 in Mio. € | 1.–3.Q. 2004 in Mio. € | Verän-derung in % | Gesamtjahr 2004 in Mio. € |
| Gesamtumsatz | 3 143 | 3 169 | (0,8) | 9 473 | 9 516 | (0,5) | 12 957 |
| Außenumsatz | 2 179 | 2 200 | (1,0) | 6 713 | 6 736 | (0,3) | 9 241 |
| Betriebsergebnis | 199 | 214 | (7,0) | 563 | 513 | 9,7 | 570 |
| EBITDA 1 | 412 | 448 | (8,0) | 1 212 | 1 222 | (0,8) | 1 517 |
| EBITDA bereinigt | 446 | 453 | (1,5) | 1 252 | 1 273 | (1,6) | 1 638 |
| Anzahl der Mitarbeiter 2 | 51 897 | 51 593 | 0,6 | 51 646 | 52 227 | (1,1) | 51 978 |
Seit dem 1. April 2004 wird das Joint Venture Toll Collect im Segment T-Systems geführt und auch dort berichtet. Für Zwecke der Segmentberichterstattung erfolgen die Auswirkungen in der GuV nicht mehr bei T-Com, sondern bei T-Systems. Zur besseren Vergleichbarkeit wurden die Vorjahreszahlen entsprechend angepasst. 1) Die Deutsche Telekom definiert das EBITDA als Betriebsergebnis abzüglich Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen. Eine detaillierte Erklärung der EBITDA-wirksamen Sondereinflüsse, des bereinigten EBITDA und der bereinigten EBITDA-Marge sowie eine detailliertere Erläuterung und Herleitung der Werte für 2004 siehe "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" bzw. Überleitungsbericht "Historische Zahlen nach IFRS. Neue Konzernorganisation." auf "www.telekom.de/investor-relations". 2) Personal im Durchschnitt
Der Gesamtumsatz im Geschäftsfeld Geschäftskunden liegt mit rund 9,5 Milliarden Euro in den ersten drei Quartalen 2005 stabil auf Vorjahresniveau. Die Geschäftseinheit Enterprise Services konnte durch die konsequente Umsetzung der "Focus on Growth"-Maßnahmen gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum ein Umsatzplus von 1,9 Prozent erzielen. Dadurch konnte T-Systems den Umsatzrückgang im Geschäftsfeld Business Services weitgehend kompensieren, der um 4,6 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode sank. Auch der Außenumsatz konnte mit 6,7 Milliarden Euro auf dem Vorjahresniveau gehalten werden. Davon entfallen auf die Geschäftseinheit Enterprise Services rund 3,6 Milliarden Euro und die Geschäftseinheit Business Services rund 3,1 Milliarden Euro. Das EBITDA des Geschäftsfeldes Geschäftskunden liegt mit rund 1,2 Milliarden Euro auf dem Niveau des Vorjahres. Das bereinigte EBITDA der ersten drei Quartale 2005 beträgt rund 1,3 Milliarden Euro und war mit 1,6 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode leicht rückläufig. Die Geschäftseinheit Enterprise Services erreichte einen Anstieg von 3,1 Prozent. Ein signifikantes EBITDA-Wachstum um 9,6 Prozent erzielte der Bereich Computing & Desktop Services. Den EBITDA-Rückgang in der Geschäftseinheit Business Services konnte T-Systems damit jedoch nicht vollständig ausgleichen. Dieser Rückgang ist maßgeblich durch strategische Preismaßnahmen zur Rückgewinnung von Telekommunikationskunden bedingt. Konzernzentrale und Shared Service
| 3. Qu. 2005 in Mio. € | 3. Qu. 2004 in Mio. € | Verän- derung in % | 1.–3.Q. 2005 in Mio. € | 1.–3.Q. 2004 in Mio. € | Verän- derung in % | Gesamtjahr 2004 in Mio. € |
| Gesamtumsatz | 867 | 887 | (2,3) | 2603 | 2635 | (1,2) | 3 526 |
| Außenumsatz | 69 | 57 | 21,1 | 200 | 188 | 6,4 | 260 |
| Betriebsergebnis | (342) | (238) | (43,7) | (865) | (880) | 1,7 | (1 432) |
| EBITDA 1 | (129) | (1) | n.a. | (232) | (243) | 4,5 | (556) |
| EBITDA bereinigt | (95) | (22) | n.a. | (233) | (274) | 15,0 | (548) |
| Anzahl der Mitarbeiter 2 | 29 633 | 32 108 | (7,7) | 30 166 | 33 272 | (9,3) | 32 872 |
1) Die Deutsche Telekom definiert das EBITDA als Betriebsergebnis abzüglich Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen. Eine detaillierte Erklärung der EBITDA-wirksamen Sondereinflüsse, des bereinigten EBITDA und der bereinigten EBITDA-Marge sowie eine detailliertere Erläuterung und Herleitung der Werte für 2004 siehe "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" bzw. Überleitungsbericht "Historische Zahlen nach IFRS. Neue Konzernorganisation." auf "www.telekom.de/investor-relations". 2) Personal im Durchschnitt
Der Gesamtumsatz der Konzernzentrale & Shared Services liegt mit 2,6 Milliarden Euro in den ersten drei Quartalen 2005 rund 1,2 Prozent unter Vorjahresniveau. Ursache hierfür sind die gesunkenen Umsätze im Shared Service Grundstücke und Gebäude. Darin spiegeln sich vor allem die kundenseitigen Mengenreduktionen im Rahmen der Umstellung auf neue marktkonforme Mietvertragsmodelle mit den Geschäftsfeldern wider. Positiv stehen diesem Rückgang ein leichter Umsatzanstieg der DeTeFleetServices GmbH sowie höhere Umsätze der beiden Vivento Business Lines Call Center Unit und VTS gegenüber. Diese resultieren aus dem weiteren Ausbau der Geschäftstätigkeit im Vergleich zum Vorjahr. Das EBITDA hat sich in den ersten neun Monaten um 4,5 Prozent gegenüber der Vergleichszeit auf minus 232 Millionen Euro verbessert. Ein wesentlicher Grund dafür ist der gegenüber dem Vorjahr gesunkene Personalbestand von Vivento. Hinzu kommt die Entlastung der Konzernzentrale durch eine verursachungsgerechte Weiterverrechnung der bis Ende letzten Jahres zentral ausgewiesenen Kosten für die Auszubildenden und der Sozialkosten für Beamte. Diese positiven Effekte konnten den EBITDA-Rückgang im Shared Service Grundstücke und Gebäude überkompensieren, der vor allem aus den geringeren Umsätzen resultiert. Zudem profitierte das EBITDA im Vorjahreszeitraum von positiven Ergebnisbeiträgen aus dem Abschluss von Projektentwicklungen, denen in der Berichtsperiode keine vergleichbaren Beträge gegenüberstehen. Bereinigt um die Sondereinflüsse verbesserte sich das EBITDA im gleichen Zeitraum um 41 Millionen Euro auf minus 233 Millionen Euro. Vivento war durch eine Förderung des externen Personalabbaus, die Besetzung interner Stellen nur über die Vivento, Personalisierung der Vivento Business Lines und Vorantreiben eigener Beschäftigungsprojekte auch im dritten Quartal 2005 weiter erfolgreich. In den ersten drei Quartalen 2005 haben rund 4 900 Mitarbeiter Vivento verlassen, seit Gründung insgesamt rund 17 700 Mitarbeiter. Rund 1 900 Mitarbeiter hat Vivento in den ersten drei Quartalen 2005 aus dem Konzern Deutsche Telekom übernommen. Damit erhöhte sich die Anzahl der Zugänge seit Gründung auf rund 33 700 Beschäftigte. Der aktuelle Personalbestand in Vivento beträgt rund 16 000: rund 750 Stammkräfte/Management, mehr als 7 000 Beschäftigte der beiden Business Lines von Vivento sowie rund 8 250 Transfermitarbeiter, von denen sich rund 5 300 in Leih- und Zeitarbeitsverhältnissen befinden. Insgesamt waren 83 Prozent aller Mitarbeiter von Vivento zum 30. September 2005 in Beschäftigung oder Qualifizierung. Die Beschäftigung bei Vivento Customer Services GmbH (VCS) und Vivento Technical Services GmbH (VTS) hat sich bis zum dritten Quartal 2005 weiterhin positiv entwickelt. Die an 18 Standorten vertretene VCS hat die Zahl ihrer Beschäftigten bis zum 30. September 2005 auf rund 2 900 Mitarbeiter gesteigert. Darüber hinaus waren zum Stichtag rund 450 Mitarbeiter in Leih- und Zeitarbeit bei VCS beschäftigt. Bei VTS ist die Zahl der fest angestellten Mitarbeiter im Berichtszeitraum auf rund 1 700 Mitarbeiter gestiegen. Darüber hinaus waren rund 500 Mitarbeiter in Leih- und Zeitarbeit bei dem Unternehmen beschäftigt. Ausblick Die Deutsche Telekom bestätigt für das laufende Jahr ihre EBITDA-Erwartung von 20,7 bis 21,0 Milliarden Euro nach IFRS. Beim Capex plant der Konzern 7,5 bis 8 Milliarden Euro und einen Free Cash-Flow in gleicher Größenordnung. Der Umsatz für 2005 wird sich in einer Spanne von 59,5 bis 60 Milliarden Euro bewegen. Auch die Aktionäre sollen weiterhin am Erfolg des Konzerns partizipieren. Dabei bleiben die grundsätzlichen Aussagen unverändert: Die Dividende ist abhängig von der tatsächlichen Ertragsentwicklung im vierten Quartal und damit vom Konzernüberschuss im Gesamtjahr 2005. Die 62 Eurocent für das Jahr 2004 sollen nicht unterschritten werden. Für das Geschäftsjahr 2006 ist geplant, in forciertes Wachstum mit einem EBITDA-Betrag von 1,2 Milliarden Euro zu investieren. Die größten Beiträge stehen Breitband/Festnetz mit 0,4 Milliarden Euro und Mobilkommunikation mit 0,7 Milliarden Euro zur Verfügung. Darüber hinaus soll ein jährliches Umsatzwachstum von jeweils rund fünf Prozent in den kommenden zwei Jahren erreicht und ein bereinigtes EBITDA im Jahr 2007 von 21,7 bis 22,2 Milliarden Euro erzielt werden. Durch die vorgesehenen Investitionen in dieses forcierte Wachstum wird das EBITDA der Deutschen Telekom in 2006 planmäßig bei 20,2 bis 20,7 Milliarden Euro liegen. Entwicklung der Kundenzahlen
| 30.09.2005 in Mio. | 30.09.2004 in Mio. | Verände-rung in Mio. 11 | Verände-rung in % 11 | Gesamtjahr 2004 in Mio. |
| Deutsche Telekom Konzern Telefonanschlüsse (mit ISDN-Kanälen) 1 | 55,5 | 57,4 | (1,9) | (3,3) | 57,2 |
| Breitband/ Festnetz | | | | | |
| Breitbandanschlüsse (in Betrieb) | 7,7 | 5,4 | 2,3 | 42,6 | 6,1 |
| National DSL 2 | 7,3 | 5,2 | 2,1 | 40,4 | 5,8 |
| odavon Resale 3 | 1,1 | 0,1 | 1,0 | n.a. | 0,2 |
| Central Eastern Europe 4 | 0,4 | 0,2 | 0,2 | 100,0 | 0,3 |
| | | | | |
| Schmalbandanschlüsse 5 | 41,7 | 43,0 | (1,3) | (3,0) | 42,8 |
| | | | | |
| National 6 | 35,6 | 37,0 | (1,4) | (3,8) | 36,8 |
| Standardanschlüsse analog | 25,7 | 26,5 | (0,8) | (3,0) | 26,4 |
| ISDN-Anschlüsse | 9,9 | 10,5 | (0,6) | (5,7) | 10,4 |
| | | | | |
| Central and Eastern Europe 4 | 6,1 | 6,1 | 0 | 0,0 | 6,1 |
| | | | | |
| Magyar Telekom 7 | 3,2 | 3,2 | 0 | 0,0 | 3,2 |
| Slovak Telecom | 1,2 | 1,2 | 0 | 0,0 | 1,2 |
| T-Hrvatski Telekom | 1,7 | 1,7 | 0 | 0,0 | 1,7 |
| | | | | |
| Angemeldete Kunden Internet gesamt (Deutschland und Westeuropa) 8 | 13,8 | 13,4 | 0,4 | 3,0 | 13,5 |
| | | | | |
| Mobilfunkteilnehmer | 83,1 | 75,4 | 7,7 | 10,2 | 77,6 |
| | | | | |
| T-Mobile Deutschland | 28,7 | 27,4 | 1,3 | 4,7 | 27,5 |
| T-Mobile UK 9 | 16,3 | 15,2 | 1,1 | 7,2 | 15,7 |
| T-Mobile USA | 20,3 | 16,3 | 4,0 | 24,5 | 17,3 |
| T-Mobile Austria | 2,1 | 2,0 | 0,1 | 5,0 | 2,0 |
| T-Mobile Czech Republic | 4,6 | 4,1 | 0,5 | 12,2 | 4,4 |
| T-Mobile Netherlands | 2,3 | 2,3 | 0 | 0 | 2,3 |
| T-Mobile Hungary | 4,1 | 4,0 | 0,1 | 2,5 | 4,0 |
| T-Mobile Hrvatska | 1,7 | 1,4 | 0,3 | 21,4 | 1,5 |
| T-Mobile Slovensko 10 | 1,9 | 1,8 | 0,1 | 5,6 | 1,9 |
| Übrige (Mazedonien und Montenegro) 12 | 1,1 | 0,9 | 0,2 | 22,2 | 0,9 |
1) Telefonanschlüsse mit ISDN-Kanälen im Konzern einschließlich Eigenverbrauch. 2) Breitbandanschlüsse ohne Eigenverbrauch. Vorjahreszahlen wurden angepasst. Ab 31. Januar 2005 werden Breitbandanschlüsse auf Basis der DSL-Technologie im Privatkundenbereich auch von T-Online vermarktet. 3) Definition Resale: Verkauf von Breitbandanschlüssen auf Basis der DSL–Technik an alternative Anbieter außerhalb der Deutschen Telekom 4) Central Eastern Europe beinhaltet das Festnetzgeschäft von: MATÁV (inkl. Maktel und ab dem zweiten Quartal 2005 Telekom Montenegro), Slovak Telecom (ST) und T-Hrvatski Telecom (T-HT). 5) Im Schmalbandbereich werden Anschlüsse statt Kanäle berichtet. Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst. 6) Telefonanschlüsse ohne Eigenverbrauch und öffentliche Telekommunikationseinrichtungen (öTel), inklusive Vorleistungen. Vorjahreszahlen wurden angepasst. 7) Anschlusszahlen sind einschließlich der MATAV Tochtergesellschaft Maktel und Telekom Montenegro ausgewiesen. Das Rebranding der MATAV in Magyar Telekom erfolgt Anfang Mai 2005. Vorjahreswerte wurden nicht angepasst. 8) Summe errechnet sich aus angemeldeten Kunden auf Breitband- und Schmalbandtarifen und aus Pay as you go < 30 Tage und Pay as you go > 30 Tage. Westeuropa beinhaltet: Ya.com und T-Online France. 9) Einschließlich Virgin Mobile. 10) Umfirmierung in T-Mobile Slovensko Anfang Mai 2005; Teilnehmer erstmals im vierten Quartal 2004 einbezogen. Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst. 11) Veränderungen auf dargestellte Werte gerechnet. 12) Teilnehmer erstmals im zweiten Quartal 2005 einbezogen, Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst.
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, welche die gegenwärtigen Ansichten des Managements der Deutschen Telekom hinsichtlich zukünftiger Ereignisse widerspiegeln. Zukunftsbezogene Aussagen basieren auf derzeit gültigen Plänen, Einschätzungen und Erwartungen und daher sollte ihnen nicht zu viel Gewicht beigemessen werden. Zukunftsbezogene Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheitsfaktoren, von denen die meisten schwierig einzuschätzen sind und die generell außerhalb unserer Kontrolle liegen, einschließlich solcher, die in den Abschnitten "Forward-Looking Statements" und "Risk Factors" des auf Form 20-F bei der SEC eingereichten Jahresberichts beschrieben werden. Sollten diese oder andere Risiken und Unsicherheitsfaktoren eintreten oder sich die den Aussagen zu Grunde liegenden Annahmen als unrichtig herausstellen, könnten unsere tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von denjenigen abweichen, die in diesen Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. Die Deutsche Telekom übernimmt keine Verpflichtung zur Aktualisierung irgendeiner zukunftsbezogenen Aussage angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse. Neben den in dieser Mitteilung angegebenen, nach IFRS darstellten Ergebnissen weist die Deutsche Telekom auch so genannte Pro-forma-Kennzahlen aus, z. B. EBITDA, bereinigtes EBITDA, Netto-Finanzverbindlichkeiten und Free Cash-Flow. Diese Pro-forma-Kennzahlen sind zusätzlich zu den – und nicht als Ersatz für die – nach IFRS erstellten Angaben zu sehen. Zur Auslegung dieser Pro-forma-Kennzahlen verweisen wir auf unsere Erläuterungen "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" auf unserer Investor Relations Website unter www.telekom.de. Bezüglich unserer Aussagen zu den Jahren 2006 bis 2007 verweisen wir auf Seite 40 unseres Neun-Monats-Zwischenberichts 2005. Diese Mitteilung enthält Finanzinformationen, die gemäß den IFRS (International Financial Reporting Standards) sowie auf der Grundlage der neuen, von der Deutschen Telekom mit Wirkung zum 1. Januar 2005 beschlossenen Struktur der strategischen Geschäftsfelder für die Finanzberichterstattung erstellt worden sind. Die in dieser Mitteilung enthaltenen IFRS-Finanzinformationen wurden unter der Annahme erstellt, dass mit Ausnahme von IAS 39 "Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung" sowie IFRIC 3 "Emissionsrechte" sämtliche vom International Accounting Standards Board (IASB) und vom International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) herausgegebene Standards und Interpretationen von der EU anerkannt werden. Die Bilanzierungsgrundsätze für Finanzinstrumente berücksichtigen die von der EU vorgeschlagene Überarbeitung des Standards IAS 39 und entsprechen der geänderten Fassung von IAS 39. IFRIC 3 ist für die Deutsche Telekom nicht relevant. Vorbehaltlich der Anerkennung noch fehlender Standards durch die EU und weiteren Änderungen seitens des IASB dürften die hier dargelegten Informationen die Grundlage für die Finanzberichterstattung der Deutschen Telekom 2005 und nachfolgender Perioden sein. Allerdings kann die Deutsche Telekom nicht garantieren, dass es keine wesentlichen Änderungen an IFRS zwischen dem Stichtag des Konzern-Zwischenberichts und der erstmaligen Veröffentlichung von Jahresabschlüssen für 2005, 2004 oder 2003 nach IFRS geben wird.