Paket von rund 4,5 Prozent des Grundkapitals abgegeben - Bund/ KfW wollen größter Telekom-Aktionär bleiben Die Deutsche Telekom AG begrüßt ausdrücklich den heute bekannt gegebenen Verkauf von rund 192 Millionen T-Aktien, also rund 4,5 Prozent des Grundkapitals, aus dem Bestand der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) an die private Investment-Gesellschaft Blackstone. "Wir freuen uns, mit Blackstone einen Anteilseigner gewonnen zu haben, der eine ausgewiesene Expertise im Bereich Telekommunikation hat," sagte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom, Kai-Uwe Ricke. "Damit verbunden ist eine weitere Verbreiterung der Streubesitzes der Deutschen Telekom." Mit der Transaktion sinkt der gemeinsame Anteil von Bund und KfW an der Deutschen Telekom auf rund 33 Prozent.
Blackstone verpflichtet sich gegenüber der KfW im Rahmen einer Lock-Up-Vereinbarung, das erworbene Aktienpaket mindestens zwei Jahre zu halten. "Dies zusammen mit der Aussage, dass die KfW für mindestens ein Jahr keine weiteren Verkäufe von Telekom-Aktien tätigen wird und dass Bund und KfW größter Telekom-Aktionär bleiben wollen, ist ein deutliches Zeichen des Vertrauens in die Deutsche Telekom und adressiert klar den sogenannten Stock-Overhang, also die Erwartung des Kapitalmarktes hinsichtlich weiterer Platzierung von T-Aktien durch den Bund oder die KfW", so Finanzvorstand Dr. Karl-Gerhard Eick.