Deutsche Telekom mit Stabilisierung im Inland und Wachstum im Ausland

  • Starke Nachfrage nach neuen Tarifen der Deutschen Telekom im Inland
  • Deutsche Telekom erwirtschaftet 4 Milliarden Euro Konzernüberschuss in den ersten neun Monaten, bereinigt um Sondereinflüsse bei 3 Milliarden Euro
  • Konzernumsatz wächst im Neun-Monats-Vergleich um 3,1 Prozent von 44,1 Milliarden Euro auf 45,5 Milliarden Euro
  • Free Cash-Flow vor Ausschüttung kumuliert bei 3,3 Milliarden Euro
  • Konzern-EBITDA bereinigt um Sondereinflüsse kumuliert bei 14,9 Milliarden Euro, bereinigtes EBITDA im 3. Quartal bei 5,1 Milliarden Euro
  • Prognose für 2006 bestätigt
  • Netto-Finanzverbindlichkeiten von 40,8 Milliarden Euro im 3. Quartal 2005 auf 38,3 Milliarden Euro verringert
  • T-Com mit rund 1,8 Millionen neuen Verträgen seit Vermarktungsbeginn des 3x3-Tarifportfolios Mitte September 2006
  • Im Oktober Anteil eigenvermarkteter DSL-Anschlüsse über 50 Prozent
  • T-Mobile verzeichnet mehr als 500 000 Kunden in neuen Tarifen seit Start Anfang September

Die Deutsche Telekom ist nach Ablauf des dritten Quartals 2006 auf gutem Weg, die für das Gesamtjahr gesteckten Ziele zu erreichen. Der Umsatz konnte im Inland stabilisiert werden, im Ausland legten die Erlöse weiter zu. Das bereinigte Konzern-EBITDA liegt klar im Plan, das Jahresziel von 19,2 bis 19,7 Milliarden Euro zu erreichen. Kumuliert über die drei Quartale 2006 stieg der Konzernumsatz auf 45,5 Milliarden Euro von 44,1 Milliarden Euro im vergangenen Jahr – ein Plus von 3,1 Prozent. Das bereinigte EBITDA des Konzerns erhöhte sich im dritten Quartal um 5,1 Milliarden Euro auf kumuliert 14,9 Milliarden Euro. „Wir liegen nach den ersten neun Monaten 2006 klar auf Kurs, unsere Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen“, sagte Kai-Uwe Ricke, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom. Der Umsatz des Konzerns im Ausland stieg im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 6,5 Prozent auf 7,1 Milliarden Euro. Damit liegt der Umsatzanteil des Auslandsgeschäfts bei 45,8 Prozent im Vergleich zu 44,2 Prozent im dritten Quartal 2005. Ausschlaggebend für das Umsatzwachstum im Konzern um 2,8 Prozent von 15,1 Milliarden Euro auf 15,5 Milliarden Euro war erneut die positive Entwicklung im strategischen Geschäftsfeld Mobilfunk, das einen Anstieg des Umsatzes im dritten Quartal von 6,8 Prozent im Vorjahresvergleich verzeichnete. Der Mobilfunk leistete mit rund 52 Prozent den deutlich größten Umsatzbeitrag am Gesamtumsatz des Konzerns. Im Inland stabilisierte sich die Umsatzentwicklung: Während der Umsatz 2005 vom zweiten auf das dritte Quartal noch um 1,4 Prozent zurückgegangen war, stieg er 2006 vom zweiten auf das dritte Quartal auch bei Bereinigung eines positiven Umsatzabgrenzungseffekts im Bereich Breitband/Festnetz leicht an. Auch im Jahresvergleich der Quartale 2006 zeigt sich eine Stabilisierung: Im ersten Quartal 2006 hatte der Umsatzrückgang noch bei 3,6 Prozent zum Vorjahr gelegen, im zweiten Quartal bei 4,4 Prozent und im dritten verlangsamte er sich bei Bereinigung um den genannten Einmaleffekt um 2,3 Prozent. Der Konzernüberschuss lag nach neun Monaten bei 4,0 Milliarden Euro gegenüber 4,6 Milliarden Euro in der Vergleichszeit. Bereinigt um Sondereinflüsse belief sich der Konzernüberschuss zum Ende des dritten Quartals auf rund 3,0 Milliarden Euro gegenüber 3,6 Milliarden Euro in der Vorjahresperiode. Der Free Cash-Flow vor Ausschüttung lag zum dritten Quartal kumuliert bei 3,3 Milliarden Euro. Die Netto-Finanzverbindlichkeiten konnten im Vergleich zum zweiten Quartal 2006 um 1,4 Prozent auf rund 38,3 Milliarden Euro reduziert werden. Der Konzern bestätigte die zum Halbjahr 2006 ausgegebene Prognose: Für 2006 wird ein bereinigtes EBITDA zwischen 19,2 und 19,7 Milliarden Euro erwartet. Im kommenden Geschäftsjahr erwartet die Deutsche Telekom weiterhin ein moderates Umsatzwachstum und ein bereinigtes EBITDA von 19,7 bis 20,2 Milliarden Euro einschließlich der erstmals für ein ganzes Jahr voll konsolidierten polnischen Mobilfunkgesellschaft PTC. Der Free Cash-Flow vor Ausschüttung wird 2006 bei mindestens 5 Milliarden Euro liegen – ohne Investitionen in das US-Mobilfunkspektrum. Für 2007 wird ein Free Cash-Flow vor Ausschüttung von 6 Milliarden Euro erwartet. Die Deutsche Telekom plant 2006 mit einem Investitionsvolumen von 9 Milliarden Euro und für 2007 mit netto 7,5 bis 8 Milliarden Euro. Stabilisierung Deutschlandgeschäft: Maßnahmen greifen „Wir haben Mitte September die beste Tarifreform aller Zeiten gestartet. Seit dem Start vor sieben Wochen gab es rund 1,8 Millionen Bestellungen für die neuen 3x3-Festnetztarife. Im Mobilfunk haben wir über 500 000 neue Verträge abschließen können“, sagte Ricke. Im Bereich Breitband/Festnetz haben Bündelprodukte, die erst nach der Verschmelzung mit T-Online eingeführt werden konnten, und erste Vermarktungserfolge der 3x3-Tarife positive Auswirkungen gehabt: Der Anteil der DSL-Neukunden am gesamten DSL-Geschäft stieg im dritten Quartal auf knapp 19 Prozent nach rund 4 Prozent im zweiten Quartal 2006. Bis Anfang November verbuchte die T-Com rund 1,8 Millionen Aufträge für einen der neuen 3x3-Tarife. Dabei beschleunigte sich in den Oktober-Zahlen der positive Trend im DSL-Geschäft aus dem dritten Quartal 2006: Der Anteil der eigenvermarkteten DSL-Neuanschlüsse der T-Com an den auf ihrem Netz geschalteten DSL-Anschlüssen lag im ersten Monat des vierten Quartals bei über 50 Prozent. „Dies ist ein starkes Indiz für eine klare Trendwende. Wir haben im Wettbewerb eindeutig eine neue Stärke gewonnen“, sagte Kai-Uwe Ricke. Im Mobilfunk haben sich bis Ende Oktober mehr als 500 000 Kunden für einen der im Herbst 2006 neu eingeführten Tarife Relax 50 bis Relax 1000 sowie Max und Basix entschieden. Auslandsgeschäft weiter auf Wachstumskurs Mit einer Umsatzsteigerung von 18,2 Prozent in den ersten drei Quartalen war das US-Mobilfunkgeschäft der Umsatztreiber im Bereich Ausland. Auch in Großbritannien verzeichnete T-Mobile eine positive Umsatzentwicklung. Kumuliert über die ersten drei Quartale legte der Umsatz in Großbritannien um 8,5 Prozent zu. T-Mobile hatte Ende des dritten Quartals in Europa (ohne Deutschland) und USA rund 61 Millionen Mobilfunkkunden. Mit 802 000 Netto-Neukunden, darunter 773 000 Vertragskunden, leistete T-Mobile USA den größten Beitrag zum Kundenwachstum des Geschäftsfeldes. „Damit haben wir nach der Umstellung der Vertragslaufzeiten auf zwei Jahre im Frühjahr den früheren Wachstumspfad in den USA wieder erreicht“, betonte Ricke. Mit einem Anteil von rund 39 Prozent trug T-Mobile USA erneut den größten Teil zum Mobilfunk-EBITDA bei, gefolgt von Deutschland mit rund 34 Prozent. Das Geschäftsfeld Breitband/Festnetz profitiert im Ausland vom starken Wachstum der Breitbandmärkte. Insgesamt waren im Ausland Ende September 2006 knapp 1,2 Millionen Breitbandanschlüsse in Betrieb – ein Zuwachs von knapp 140 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das strategische Geschäftsfeld Geschäftskunden verzeichnete im internationalen Geschäft einen Umsatzanstieg von 26 Prozent im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr und war damit erneut deutlich positiv. Telekom 2010: Umsetzungsprogramme aufgelegt Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom hat das bereits im September angekündigte Programm Telekom 2010 weiter konkretisiert. Durch ein Kostensenkungsprogramm, das bereits im kommenden Jahr Einsparungen von 2 Milliarden Euro bringen soll, wird das Unternehmen stärker auf Effizienz ausgerichtet, um für den zukünftigen Wettbewerb gerüstet zu sein. Diese Einsparungen sollen sich bis 2010 auf dann rund 5 Milliarden Euro erhöhen. Ausgehend von dieser Zielgröße sind in den Planungen des Konzerns bereits 4,2 bis 4,7 Milliarden Euro durch konkrete Maßnahmen hinterlegt. Das trägt dazu bei, die Prognose für das bereinigte EBITDA im kommenden Jahr abzusichern. Zudem erwartet das Unternehmen in den kommenden drei Jahren Einnahmen in der Größenordnung von rund 3 Milliarden Euro durch Verkäufe. Diese Einnahmen sollen in Zukunftsprojekte der Geschäftsfelder reinvestiert werden. Strategische Geschäftsfelder – Inland Mobilfunk Positiv verlief das Neukunden-Geschäft bei T-Mobile Deutschland im dritten Quartal 2006 trotz anhaltend starkem Wettbewerbs. Von netto 236 000 Neukunden entschieden sich 150 000 für einen Laufzeitvertrag. Der Bestand an Kunden mit Relax-Tarifen in Deutschland nahm im dritten Quartal um 234 000 auf 3,3 Millionen zu. Per Stichtag hatte T-Mobile in Deutschland rund 30,7 Millionen Kunden, ein Anstieg von rund 7 Prozent zum Vorjahresquartal. Großes Interesse fanden die im September neu eingeführten Tarifangebote: Mehr als 500 000 Kunden haben sich für einen der im Herbst 2006 neu in den Markt gebrachten Tarife entschieden. Der im Frühjahr eingeführte Tarif T-Mobile@Home verzeichnete Ende September rund 808 000 Kunden. Die Web’n’Walk-Option nutzten Ende September europaweit 834 000 Kunden, davon 538 000 in Deutschland. Zwar lag der Umsatz mit 2,1 Milliarden Euro im dritten Quartal um 4,1 Prozent unter dem Vorjahreswert, doch zeigt sich im Jahresverlauf ein klarer Umsatzanstieg von Quartal zu Quartal um jeweils rund 3 Prozent. Die EBITDA-Marge lag bei T-Mobile Deutschland mit 42,1 Prozent im dritten Quartal deutlich über den 39,4 Prozent im ersten Halbjahr und auf dem Niveau des dritten Quartals im Vorjahr. Breitband/Festnetz Das Geschäftsfeld Breitband/Festnetz verzeichnet weiterhin ein starkes Wachstum im Breitbandbereich. Im Inland waren Ende September 2006 rund 9,4 Millionen von T-Com bereitgestellte DSL-Anschlüsse in Betrieb. Das entspricht einem Plus von 439 000 DSL-Anschlüssen im dritten Quartal und einem Anstieg um rund 30 Prozent gegenüber dem Bestand im Vorjahresquartal. Dabei verzeichnete das Geschäftsfeld eine deutlich steigende DSL-Retail-Quote, also den Anteil der eigenvermarkteten T-Com Anschlüsse an der gesamten Zahl der im dritten Quartal neu angeschlossenen Breitbandanschlüsse. Die Quote verbesserte sich von knapp 4 Prozent zum Vorquartal auf knapp 19 Prozent (81 000 Nettoneuzugänge). Darin spiegeln sich der Erfolg der Double Flatrate für Telefonie und Internet-Nutzung, die nach der zum 6. Juni erfolgten Verschmelzung der T-Online auf die Deutsche Telekom umgesetzt wurde, und erste Vermarktungserfolge der 3x3-Tarife. Insgesamt stieg die Zahl der DSL-Resale-Anschlüsse um 358 000 auf 2,9 Millionen im dritten Quartal. Im Inland reduzierte sich der Umsatz in den ersten neun Monaten 2006 im Vergleich zum Vorjahr um 5,9 Prozent auf 16,4 Milliarden Euro. In der Umsatzentwicklung spiegeln sich die verringerten Verbindungsumsätze sowie die Verluste von Anschlüssen, aber auch Rückgänge bei den Interconnection-Leistungen und den Preisen für Internetzugang. Im dritten Quartal 2006 führte eine Anpassung der Kundenbindungsdauer zu einem positiven Umsatzeffekt von rund 0,2 Milliarden Euro. Im Bereich DSL-Tarife verzeichnete T-Com im dritten Quartal weiterhin starkes Wachstum: Die DSL-Tarife verzeichneten einen Zuwachs von 346 000 im dritten Quartal. Zum Stichtag Ende September hatte die T-Com in Deutschland 5,4 Millionen DSL-Tarifkunden, 35 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Das Geschäftsfeld Breitband/Festnetz weist für die ersten drei Quartale im Inland ein bereinigtes EBITDA von 6,1 Milliarden Euro aus. Die bereinigte EBITDA-Marge blieb nahezu stabil: Sie lag für den Neun-Monats-Zeitraum 2006 bei 37,3 Prozent nach 37,8 Prozent im Vorjahr. Geschäftskunden Im Geschäftsfeld Geschäftskunden waren die ersten neun Monate 2006 geprägt durch eine weitere Verschärfung des Wettbewerbs sowie einen anhaltenden Preisverfall im klassischen TK-Geschäft. Der Umsatz in Deutschland war gegenüber der Vergleichsperiode um 5 Prozent auf 7,8 Milliarden Euro rückläufig. Im dritten Quartal lag der Umsatz mit 2,6 Milliarden Euro 4,6 Prozent unter dem Vorjahresquartal. Positiv entwickelte sich im Bereich der Unternehmenseinheit Business Services, die Groß- und Mittelstandskunden bedient, das IT-Geschäft. Dieses legte gegenüber dem Vorjahr um 58 Prozent zu. Ebenfalls gut entwickelte sich das Geschäft mit IP-Telekommunikationsdiensten in diesem Bereich. Dies konnte den Preisdruck bei der traditionellen Datenkommunikation allerdings nicht ausgleichen. Im Geschäftsbereich Enterprise Services, der Konzernen und großen Institutionen der öffentlichen Hand IT und TK bereitstellt, sank der Inlandsumsatz in den ersten drei Quartalen 2006 gegenüber dem Vorjahr um knapp 6,9 Prozent auf rund 4,5 Milliarden Euro, hauptsächlich durch geringere Umsätze im Bereich TK-Dienste sowie niedrigere Erlöse im Bereich Desktop Services. Im Vergleich des dritten Quartals mit dem Vorquartal hat sich der Umsatz allerdings um 1 Prozent verbessern können. Der Rückgang beim bereinigten inländischen EBITDA gegenüber dem Vorjahr betrug in den ersten neun Monaten 27 Prozent, im dritten Quartal 35 Prozent. Auch hier kommen der anhaltend hohe Preis- und Wettbewerbsdruck sowie geringere Margen und ein starker Kostendruck der Unternehmen zum Tragen. Strategische Geschäftsfelder – Ausland Mobilfunk Das Geschäftsfeld Mobilfunk profitiert auch im dritten Quartal von seinen Landesgesellschaften in Europa und den USA. Der Auslandsumsatz stieg im Jahresvergleich um 14,6 Prozent auf 17,6 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITDA erhöhte sich um rund 5 Prozent. Mit einer Umsatzsteigerung von 18,2 Prozent in den ersten drei Quartalen war das US-Geschäft der Umsatztreiber im Bereich Mobilfunk. Im dritten Quartal verzeichnete T-Mobile USA einen Umsatz-Anstieg von 10,2 Prozent, auf Dollar-Basis betrug der Zuwachs 15,1 Prozent. Mit einem Anteil von rund 39 Prozent trug T-Mobile USA erneut den größten Teil zum Mobilfunk-EBITDA bei. Mit 802 000 Netto-Neukunden, darunter 773 000 Vertragskunden, leistet T-Mobile USA außerdem den größten Beitrag zum Kundenwachstum des Geschäftsfeldes. Auch in Großbritannien verzeichnete T-Mobile eine positive Umsatzentwicklung. Kumuliert über die ersten drei Quartale legte der Umsatz um 8,5 Prozent zu. Im dritten Quartal verbesserte sich der Umsatz um 10,1 Prozent – ein Erfolg der verstärkten Vermarktung der Flex-Tarife. Mehr als 1 Millionen Kunden haben sich inzwischen für den Tarif mit 18 Monaten Laufzeit entschieden. Mit 28 Prozent im dritten Quartal hat sich die EBITDA-Marge bei T-Mobile UK deutlich gegenüber den 15,6 Prozent im ersten Halbjahr erhöht. Auch in Tschechien, Kroatien und der Slowakei verzeichneten die T-Mobile Gesellschaften über die ersten neun Monate weiterhin zweistellige Wachstumsraten im Umsatz und deutliche Anstiege in der Kundenentwicklung. Breitband/Festnetz Das Geschäftsfeld Breitband/Festnetz profitiert auch im Ausland vom Wachstum der Breitbandmärkte. Die Breitbandanschlüsse stiegen im dritten Quartal 2006 um 172 000. In Osteuropa stieg die Zahl der Breitbandanschlüsse gegenüber dem Vorquartal um 92 000 auf 843 000. Insgesamt waren im Ausland Ende September 2006 knapp 1,2 Millionen Breitbandanschlüsse in Betrieb – ein Zuwachs von rund 140 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Um den Zukunftsmarkt IPTV auch in Europa zu erschließen, wurden im dritten Quartal 2006 erste IPTV-Angebote in Frankreich, Ungarn und Kroatien eingeführt. In der Slowakei und in Spanien befindet sich IPTV in der Vorbereitung. Im Ausland stieg der Umsatz auf Grund der Expansion im Breitbandbereich sowie durch die Neukonsolidierung von Gesellschaften um 1,6 Prozent auf rund 2,1 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITDA des Geschäftsfeldes Breitband/Festnetz im Ausland sank um 0,1 Milliarden Euro auf 0,6 Milliarden Euro. Dies ist vor allem bedingt durch erhöhte Aufwendungen für Werbe- und Vertriebsmaßnahmen im Breitbandbereich, den geänderten Ausweis der Kundenakquisitionskosten und den fortschreitenden Netzausbau in Westeuropa. Geschäftskunden Das internationale Geschäft des Geschäftsfeldes Geschäftskunden verlief mit einem Umsatzanstieg von 26 Prozent im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr erneut deutlich positiv. Dazu hat insbesondere die im zweiten Quartal 2006 voll konsolidierte gedas beigetragen. Zudem zeigt sich darin auch der Erfolg einer konsequent internationalen Ausrichtung der T-Systems. So konnte zum Beispiel mit dem Aufbau des IT-Systems für die Steuerverwaltung der Stadt Madrid sowie der Bereitstellung sämtlicher PC-Arbeitsplätze und Services für die spanische Airbus das Geschäftsfeld im dritten Quartal zwei internationale Großaufträge in Spanien gewinnen. Konzern Deutsche Telekom im Überblick:

3. Quartal 2006 in Mio. €3. Quartal 2005 in Mio. €Verän- derung in %Jan. – Sept. 2006 in Mio. €Jan. – Sept. 2005 in Mio. €Verän- derung in %Gesamt- jahr 2005 in Mio. €
Umsatz15.48015.0562,845.45244.0873,159.604
- Inland8.3868.397(0,1)24.73325.425(2,7)34.183
- Ausland7.0946.6596,520.71918.66211,025.421
Ergebnis vor Ertragsteuern1.2713.174(60,0)4.3346.866(36,9)6.212
Ergebnis vor Ertragsteuern bereinigt7.699
Konzernüberschuss1.9452.442(20,4)4.0294.595(12,3)5.584
Konzernüberschuss bereinigt9801.490(34,2)2.9923.641(17,8)4.663
EBITDA4.7415.380(11,9)14.37815.383(6,5)20.119
EBITDA bereinigt um Sondereinflüsse5.0995.501(7,3)14.88615.530(4,1)20.729
Cash-Flow aus Geschäftstätigkeit3.5534.267(16,7)9.24110.082(8,3)14.998
Free Cash-Flow vor Ausschüttung1.6032.581(37,9)3.3223.481(4,6)5.729
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte (ohne Goodwill)1.9501.68615,75.9196.601(10,3)9.269
Netto- Finanzverbindlichkeiten zum Stichtag38.26940.795(6,2)38.639
Beschäftigte zum Stichtag250.483243.4182,9243.695

Das Geschäftsfeld Mobilfunk im Überblick:

3. Quartal 2006 in Mio. €3. Quartal 2005 in Mio. €Verän- derung in %Jan. – Sept. 2006 in Mio. €Jan. – Sept. 2005 in Mio. €Verän- derung in %Gesamt- jahr 2005 in Mio. €
Gesamtumsatz8.1697.6486,823.60021.5919,329.452
Außenumsatz7.9797.4097,723.06120.90210,328.531
Betriebsergebnis1.3901.540(9,7)3.5283.731(5,4)3.005
EBITDA2.6772.725(1,8)7.3207.2321,29.701
EBITDA bereinigt2.6822.730(1,8)7.3257.2840,69.772
Anzahl der Mitarbeiter im Durchschnitt54.05549.10110,152.72349.0957,449.479

DasGeschäftsfeld Breitband/Festnetz im Überblick:

3. Quartal 2006 in Mio. €3. Quartal 2005 in Mio. €Verän- derung in %Jan. – Sept. 2006 in Mio. €Jan. – Sept. 2005 in Mio. €Verän- derung in %Gesamt- jahr 2005 in Mio. €
Gesamtumsatz6.1966.469(4,2)18.49819.493(5,1)26.035
Inland5.4935.762(4,7)16.40217.429(5,9)23.249
Ausland703707(0,6)2.0962.0641,62.786
Außenumsatz5.1965400(3,8)15.48816.278(4,9)21.731
Betriebsergebnis1.1321.401(19,2)3.6484.244(14,0)5.142
EBITDA2.0622.389(13,7)6.5197.254(10,1)9.176
EBITDA bereinigt2.2372.437(8,2)6.7537.310(7,6)9.859
Anzahl der Mitarbeiter im Durchschnitt109.114112.893(3,3)109.781113.092(2,9)112.872

Mit Verschmelzung der T-Online International AG auf die Deutsche Telekom AG wird T-Online nicht mehr als eigene Einheit berichtet, sondern als Produktmarke geführt. Für die Berichterstattung wird das Geschäftsfeld Breitband/Festnetz nach Inland und Ausland differenziert. Der Ausweis der Scout24-Gruppe erfolgt entsprechend dem Sitz der Muttergesellschaft im Inland.

Das Geschäftsfeld Geschäftskunden im Überblick:

3. Quartal 2006 in Mio. €3. Quartal 2005 in Mio. €Verän- derung in %Jan. – Sept. 2006 in Mio. €Jan. – Sept. 2005 in Mio. €Verän- derung in %Gesamt- jahr 2005 in Mio. €
Gesamtumsatz3.1253.143(0,6)9.2829.468(2,0)12.850
Enterprise Services2.0542.0390,76.0556.166(1,8)8.370
Business Services1.0711.104(3,0)3.2273.302(2,3)4.480
Außenumsatz2.2192.1781,96.6586.707(0,7)9.058
Auftragseingang2.6902.779(3,2)9.4569.756(3,1)13.618
Betriebsergebnis27198(86,4)163567(71,3)409
EBITDA250412(39,3)8351.221(31,6)1.305
EBITDA bereinigt311446(30,3)9781.261(22,4)1.586
Anzahl der Mitarbeiter im Durchschnitt57.20751.89710,255.31851.6467,151.744

Konzernzentrale& Shared Services im Überblick:

3. Quartal 2006 in Mio. €3. Quartal 2005 in Mio. €Verän- derung in %Jan. – Sept. 2006 in Mio. €Jan. – Sept. 2005 in Mio. €Verän- derung in %Gesamt- jahr 2005 in Mio. €
Gesamtumsatz9428678,72.7072.6034,03.505
Außenumsatz866924,624520022,5284
Betriebsergebnis(565)(342)(65,2)(930)(841)(10,6)(840)
EBITDA(242)(129)(87,6)(240)(232)(3,4)88
EBITDA bereinigt(126)(95)(32,6)(121)(233)48,1(335)
Anzahl der Mitarbeiter im Durchschnitt29.85829.6330,829.86130.166(1,0)29.931

Die Deutsche Telekom definiert das EBITDA als Betriebsergebnis abzüglich Abschreibungen auf Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen. Eine detaillierte Erklärung der Pro-forma-Kennzahlen, der EBITDA-wirksamen Sondereinflüsse, des bereinigtes EBITDA, der bereinigten EBITDA-Marge sowie der ergebniswirksamen Sondereinflüsse und des bereinigten Konzernüberschusses befindet sich im Konzernzwischenbericht unter dem Kapitel „Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen“.

Entwicklung der Kundenzahlen 1. – 3. Quartal 2006:

30.09.2006 in Tsd.30.09.2005 in Tsd.Veränderung in Tsd.Veränderung in %Gesamtjahr 2005
Deutsche Telekom Konzern Telefonanschlüsse inkl. Kanäle 152.34555.482(3.136)(5,7)54.836
Breitband/Festnetz
Breitbandanschlüsse gesamt (in Betrieb)10.5877.7542.83236,58.559
NationalDSL 29.4027.2572.14529,67.918
davon Resale 32.8971.1141.783160,11.592
Ausland 41.185497688138,4641
Breitbandtarifegesamt 56.9794.9392.04041,35.531
Schmalbandanschlüsse gesamt in Betrieb39.49841.675(2.176)(5,2)41.243
National 633.69535.614(1.919)(5,4)35.241
Standardanschlüsse analog24.51425.680(1.166)(4,5)25.470
ISDN-Anschlüsse9.1819.935(753)(7,6)9.771
CentralEastern Europe5.8036.060(257)(4,2)6.002
Magyar Telekom 73.0113.205(194)(6,1)3.150
Slovak Telecom1.1551.181(26)(2,2)1.177
T-Hrvatski Telekom1.6371.674(37)(2,2)1.675
Angemeldete Kunden Internet gesamt 815.92114.9599626,415.243
Mobilfunkteilnehmer 991.57184.0807.4918,987.645
T-Mobile Deutschland 1030.65128.7131.9387,029.523
T-Mobile UK 1116.66016.3133472,117.158
T-Mobile USA24.13920.3023.82019,021.690
T-Mobile Austria 93.1573.0431143,72.090
T-Mobile Netherlands2.4662.2951717,02.317
T-MobileCzech Republic4.8234.5532706,04.634
T-Mobile Hungary4.3074.0952125,04.194
T-Mobile Hrvatska2.0761.73634020,01.903
T-Mobile Slovensko2.0961.9161809,02.022
Übrige 121.1971.114837,51.085

1) Telefonanschlüsse mit ISDN-Kanälen im Konzern einschließlich Eigenverbrauch. 2) Breitbandanschlüsse ohne Eigenverbrauch. 3) Definition Resale: Verkauf von Breitbandanschlüssen auf Basis der DSL-Technik an alternative Anbieter außerhalb des Deutsche Telekom Konzerns. 4) Beinhaltet Breitbandanschlusskunden auf eigenem Netzwerk. 5) Angemeldete Kunden enthält Inland, Ost- und Westeuropa. Osteuropa beinhaltet: Magyar Telekom, T-Hrvatski Telekom und Slovak Telekom; Westeuropa beinhaltet: T-Online Spain (Ya.com) und T-Online France (Club Internet). 6) Telefonanschlüsse ohne Eigenverbrauch und öffentliche Telekommunikationseinrichtungen, inklusive Vorleistungen. 7) Anschlusszahlen sind einschließlich der Magyar Telekom Tochtergesellschaft Mak Tel und Telekom Montenegro (ab 26. September 2006 Crnogorski Telekom) ausgewiesen. Vorjahreswerte wurden nicht angepasst. 8) Summe errechnet sich aus angemeldeten Kunden im Inland, in West- und Osteuropa, aus Breitband- und Schmalbandtarifen und aus PAYG (Pay as you go). Osteuropa beinhaltet Magyar Telekom, T-Hrvatski Telekom und Slovak Telekom; Westeuropa beinhaltet: T-Online Spain (Ya.com) und T-Online France (Club Internet). Rückwirkend ab 1. Juni 2006 wird Iskon Internet d.d. über T-Hrvatsik Telekom voll konsolidiert. Vorjahreswerte wurden nicht angepasst. 9) In dieser Darstellung entspricht jede Mobilfunkkarte einem Kunden. Die Summe wurde auf genauen Zahlen berechnet und auf Millionen gerundet; Prozentwerte auf dargestellte Werte gerechnet. Zur besseren Vergleichbarkeit wird die organische Kundenentwicklung ausgewiesen: die Kunden von tele.ring wurden in alle historischen Kundenzahlen mit einbezogen, obwohl die Anteile erst Ende April 2006 übernommen wurden. 10) Die Veränderung der Kundenzahl in Deutschland im ersten Quartal 2006 gegenüber dem Jahresende 2005 setzt sich aus 284 000 Netto-Neukunden und 440 000 Machine-to-Machine-(M2M)-SIM-Karten zusammen. M2M-SIM-Karten werden für die automatisierte Kommunikation von Maschinen untereinander eingesetzt. Um das Reporting der T-Mobile Deutschland mit denen der anderen T-Mobile Gesellschaften zu vereinheitlichen, werden die M2M SIM-Karten ab dem ersten Quartal 2006 in den Kundenbestand einbezogen. Die historischen Werte wurden hierfür nicht angepasst. 11) Einschließlich Virgin Mobile. Trotz eines positiven Netto-Neukundenzuwachses im ersten Quartal 2006 ging die Anzahl der Kunden im ersten Quartal 2006 gegenüber dem Jahresende 2005 auf Grund eines veränderten Reportingstandards zurück. Für Einzelheiten siehe den Konzern-Zwischenbericht zum ersten Quartal 2006. 12) Übrige fasst T-Mobile Macedonia (vormals MobiMak) und T-Mobile Montenegro (vormals MONET).

Entwicklung der Kundenzahlen 3. Quartal2006:

Q32006 in Tsd.Q3 2005 in Tsd.Veränderung in Tsd.Veränderung in %
Breitband/Festnetz
Breitbandanschlüsse gesamt (in Betrieb)611638(27)4,2
NationalDSL 1439525(86)(16,4)
davon Resale 2358379(21)(5,5)
Ausland 31721135952,2
Breitbandtarifegesamt 4486471(15)3,2
Schmalbandanschlüsse gesamt in Betrieb(584)(445)(139)(31,2)
National 5(538)(355)(183)(51,5)
Standardanschlüsse analog(345)(177)(168)(94,9)
ISDN-Anschlüsse(194)(178)(17)(9,0)
Central Eastern Europe(46)(90)4448,9
Magyar Telekom 6(34)(75)4154,7
Slovak Telecom(7)(17)1058,8
T-Hrvatski Telekom(5)2(7)4,9
Mobilfunkteilnehmer 71.2721.880(608)(32,3)
T-MobileDeutschland 8236530(294)(55,5)
T-Mobile UK 9(70)259(329)(101,0)
T-Mobile USA8021.058(256)(24,2)
T-Mobile Austria 744341n,a,
T-Mobile Netherlands85444193,2
T-Mobile Czech Republic8890(2)(2,2)
T-Mobile Hungary281414200,0
T-Mobile Hrvatska5485(31)(36,5)
T-Mobile Slovensko621250n,a,
Übrige 1077453271,1

1) Breitbandanschlüsse ohne Eigenverbrauch. 2) Definition Resale: Verkauf von Breitbandanschlüssen auf Basis der DSL-Technik an alternative Anbieter außerhalb des Deutsche Telekom Konzerns. 3) Beinhaltet Breitbandanschlusskunden auf eigenem Netzwerk. 4) Angemeldete Kunden enthält Inland, Ost- und Westeuropa. Osteuropa beinhaltet: Magyar Telekom, T-Hrvatski Telekom und Slovak Telekom; Westeuropa beinhaltet: T-Online Spain (Ya.com) und T-Online France (Club Internet). 5) Telefonanschlüsse ohne Eigenverbrauch und öffentliche Telekommunikationseinrichtungen, inklusive Vorleistungen. 6) Anschlusszahlen sind einschließlich der Magyar Telekom Tochtergesellschaft Mak Tel und Telekom Montenegro (ab 26. September 2006 Crnogorski Telekom) ausgewiesen. Vorjahreswerte wurden nicht angepasst. 7) In dieser Darstellung entspricht jede Mobilfunkkarte einem Kunden. Die Summe wurde auf genauen Zahlen berechnet und auf Millionen gerundet; Prozentwerte auf dargestellte Werte gerechnet. Zur besseren Vergleichbarkeit wird die organische Kundenentwicklung ausgewiesen: die Kunden von tele.ring wurden in alle historischen Kundenzahlen mit einbezogen, obwohl die Anteile erst Ende April 2006 übernommen wurden. 8) Die Veränderung der Kundenzahl in Deutschland im ersten Quartal 2006 gegenüber dem Jahresende 2005 setzt sich aus 284 000 Netto-Neukunden und 440 000 Machine-to-Machine-(M2M)-SIM-Karten zusammen. M2M-SIM-Karten werden für die automatisierte Kommunikation von Maschinen untereinander eingesetzt. Um das Reporting der T-Mobile Deutschland mit denen der anderen T-Mobile Gesellschaften zu vereinheitlichen, werden die M2M SIM-Karten ab dem ersten Quartal 2006 in den Kundenbestand einbezogen. Die historischen Werte wurden hierfür nicht angepasst. 9) Einschließlich Virgin Mobile. Trotz eines positiven Netto-Neukundenzuwachses im ersten Quartal 2006 ging die Anzahl der Kunden im ersten Quartal 2006 gegenüber dem Jahresende 2005 auf Grund eines veränderten Reportingstandards zurück. Für Einzelheiten siehe den Konzern-Zwischenbericht zum ersten Quartal 2006. 10) Übrige fasst T-Mobile Macedonia (vormals MobiMak) und T-Mobile Montenegro (vormals MONET) zusammen.

Diese Mitteilung (vor allem das Kapitel „Ausblick“) enthält zukunftsbezogene Aussagen, welche die gegenwärtigen Ansichten des Managements der Deutschen Telekom hinsichtlich zukünftiger Ereignisse widerspiegeln. Sie sind im Allgemeinen durch die Wörter „erwarten“, „davon ausgehen“, „annehmen“, „beabsichtigen“, „einschätzen“, „anstreben“, „zum Ziel setzen“, „planen“, „werden“, „erstreben“, „Ausblick“ und vergleichbare Ausdrücke gekennzeichnet und beinhalten im Allgemeinen Informationen, die sich auf Erwartungen oder Ziele für Umsatzerlöse, bereinigtes EBITDA oder andere Maßstäbe für die Performance beziehen. Zukunftsbezogene Aussagen basieren auf derzeit gültigen Plänen, Einschätzungen und Erwartungen. Daher sollten Sie sie mit Vorsicht betrachten. Solche Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheitsfaktoren, von denen die meisten schwierig einzuschätzen sind und die im Allgemeinen außerhalb der Kontrolle der Deutschen Telekom liegen. Dazu gehören u. a. auch die Faktoren, die in den Abschnitten „Forward-Looking Statements“ und „Risk Factors“ des bei der U.S. Securities and Exchange Commission auf Form 20-F eingereichten Berichts des Unternehmens beschrieben sind. Zu den relevanten Faktoren zählen auch der Fortschritt, den die Deutsche Telekom mit den personalbezogenen Restrukturierungsmaßnahmen erzielt, und die Auswirkungen anderer bedeutender strategischer und operativer Initiativen, einschließlich des Erwerbs oder der Veräußerung von Gesellschaften von Unternehmenszusammenschlüssen sowie Initiativen zur Kosteneinsparung. Weitere mögliche Faktoren, die die Kosten- und Erlösentwicklung wesentlich beeinträchtigen, sind regulatorische Vorgaben, ein Wettbewerb, der schärfer ist als erwartet, Veränderungen bei den Technologien, Rechtsstreitigkeiten und aufsichtsrechtliche Entwicklungen. Sollten diese oder andere Risiken und Unsicherheitsfaktoren eintreten oder sollten sich die den Aussagen zu Grunde liegenden Annahmen als unrichtig herausstellen, so können die tatsächlichen Ergebnisse der Deutschen Telekom wesentlich von denjenigen abweichen, die in diesen Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. Die Deutsche Telekom kann keine Garantie dafür geben, dass die Erwartungen oder Ziele erreicht werden. Die Deutsche Telekom lehnt jede Verantwortung für eine Aktualisierung der zukunftsbezogenen Aussagen durch Berücksichtigung neuer Informationen oder zukünftiger Ereignisse oder anderer Dinge ab. Die Deutsche Telekom führt keine Überleitung der bereinigten EBITDA-Guidance zu GAAP-Kennzahlen durch, da dies einen unangemessenen Aufwand bedeuten würde. Die Deutsche Telekom macht grundsätzlich keine Vorhersagen zu den tatsächlichen Auswirkungen zukünftiger Sondereinflüsse auf Grund deren Unsicherheit. Sondereinflüsse und Zinsen, Steuern und Abschreibungen (einschließlich Verlusten aus Wertminderungen) können sich erheblich auf das Unternehmensergebnis auswirken. Zu den Anpassungen, die zur Feststellung der bereinigten EBITDA für 2006 und 2007 vorgenommen werden müssen, zählen u. a. die Kosten der personalbezogenen Restrukturierungsmaßnahmen des Konzerns, die nach Schätzungen der Deutschen Telekom insgesamt Aufwendungen in Höhe von ca. 3,3 Milliarden Euro führen werden. Zusätzlich zu den nach IFRS erstellten Kennzahlen legt die Deutsche Telekom Non-GAAP-Kennzahlen vor, z. B. EBITDA, EBITDA-Marge, bereinigtes EBITDA, bereinigte EBITDA-Marge, bereinigtes EBIT, bereinigter Konzernüberschuss, Free Cash-Flow sowie Brutto- und Netto-Finanzverbindlichkeiten, die nicht Bestandteil der Rechnungslegungsvorschriften sind. Diese Kennzahlen sind als Ergänzung, jedoch nicht als Ersatz für die nach IFRS erstellten Angaben zu sehen. Non-GAAP-Kennzahlen unterliegen weder den IFRS noch anderen allgemein geltenden Rechnungslegungsvorschriften. Andere Unternehmen legen diesen Begriffen unter Umständen andere Definitionen zu Grunde. Weitere Informationen zur Erläuterung dieser Begriffe finden sich im Kapitel „Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen“ in diesem Bericht, das auch auf der Website der Deutschen Telekom (www.telekom.de) unter „Investor Relations“ eingestellt ist.