Behörde stellt Verfahren wegen Kartellvorwürfen ein

  • "Wirtschaftswoche" hatte Telekom unterstellt, ein Vertriebskartell gebildet zu haben
  • Bundeskartellamt sieht keinen Anlass, das Verfahren weiter zu verfolgen

Das Bundeskartellamt hat die Prüfung wegen möglicher wettbewerbsbeschränkender Vereinbarungen beim Vertrieb der Telekom eingestellt. Die Wirtschaftswoche hatte der Behörde im vergangenen Jahr Unterlagen zur Prüfung vorgelegt und der Telekom in einem Artikel vom 30.10.2010 unterstellt, ein Vertriebskartell gebildet zu haben.

Das Magazin hatte eine "nicht legale Form der Zusammenarbeit" mit Vertriebspartnern unterstellt und Vorständen und Top-Managern persönlich vorgeworfen, für wettbewerbswidrige Absprachen verantwortlich zu sein. Die Telekom hatte den Vorwurf, ein vermeintliches Vertriebskartell gebildet zu haben, stets zurückgewiesen.

Über die Deutsche Telekom Die Deutsche Telekom ist mit rund 128 Millionen Mobilfunkkunden sowie 36 Millionen Festnetz- und fast 17 Millionen Breitbandanschlüssen eines der führenden integrierten Telekommunikationsunternehmen weltweit (Stand 31. März 2011). Der Konzern bietet Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Festnetz, Mobilfunk, Internet und IPTV für Privatkunden sowie ICT-Lösungen für Groß- und Geschäftskunden. Die Deutsche Telekom ist in rund 50 Ländern vertreten und beschäftigt weltweit rund 244.000 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2010 erzielte der Konzern einen Umsatz in Höhe von 62,4 Milliarden Euro, davon wurde mehr als die Hälfte außerhalb Deutschlands erwirtschaftet (Stand 31. Dezember 2010).