Die Telekom veröffentlicht erstmals technische Sicherheitsanforderungen, die für Produkte und Prozesse des Konzerns gelten.
Ob Cloud, mobiles Bezahlen oder Entertain to go – die Telekom entwickelt ständig neue Produkte und Dienste, die den Kunden Mehrwert liefern sollen. „Die Kunden werden diese Innovationen aber nur annehmen, wenn sie auf Sicherheit und Datenschutz vertrauen können“, betont Thomas Kremer, Vorstand Datenschutz, Recht und Compliance bei der Telekom.
Das Unternehmen hat Datenschutz und Sicherheit deshalb zu Designkriterien seiner Entwicklungen gemacht – kein Produkt kommt auf den Markt, wenn es nicht die entsprechenden Anforderungen erfüllt. Zudem veröffentlicht die Telekom technische Sicherheitsanforderungen und Umsetzungsbeispiele jetzt erstmals im Internet. „Wir setzen auf Transparenz: Zum einen sollen Entwickler unsere Anforderungen schon im Vorfeld kennen. Zum anderen stellen wir uns damit einer Diskussion über die Kriterien und können sie durch internes und externes Feedback weiter verbessern“, erläutert Thomas Tschersich, Leiter IT-Sicherheit bei der Telekom.
Derzeit gibt es mehr als 1300 Sicherheitsanforderungen. Sie reichen von einer allgemeinen, technologieneutralen Ebene („wie ist ein System zu sichern“) bis hin zu konkreten Anforderungen etwa für eine MySQL Datenbank, in der beispielsweise Benutzerdaten gespeichert werden. „Jedes Produkt muss natürlich individuell betrachtet werden, die Standards liefern aber eine grundsätzliche Orientierung, wie technische Sicherheit erreicht werden kann“, so Tschersich. Um Entwicklern möglichst konkrete Handlungsempfehlungen zu bieten, liefert das Dokument Umsetzungsbeispiele. Tschersich: „Wir freuen uns auf das Feedback aus der Community und hoffen, dadurch einen Beitrag für allgemeine Sicherheitsstandards in der Branche zu leisten.“