Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat das Lauschabwehr-Team der Telekom zertifiziert. Die Behörde bescheinigt ihm damit, dass sein Service technisch wie organisatorisch auf höchstem Niveau liegt. Erstmals überhaupt ist damit ein Lauschabwehr-Team behördlich überprüft worden.
Die Telekom hilft Unternehmen, sich gegen Lauschangriffe zu wappnen und so sensible Informationen zu schützen. Spezialisierte Techniker überprüfen Büros und Konferenzräume auf Abhörtechnik und Schwachstellen. Das Team ist jetzt das erste, das auf dem Gebiet der "Lauschabwehr im Bereich der Wirtschaft" zertifiziert ist. Dabei hat die Behörde auch festgestellt, dass es die entsprechenden Anforderungen des Qualitätsstandards ISO 17025 erfüllt. Das BSI hatte dazu Verfahrens- und Arbeitsanweisungen und deren Umsetzung auf Herz und Nieren geprüft. Genau hingeschaut hat das BSI auch bei einem kompletten Ablauf einer Lauschabwehrprüfung. Dazu gehörten alle Messverfahren, die gewährleisten, dass sich kein Abhörequipment in den untersuchten Räumen befindet.
Schutz für Innovationsstandort Deutschland
"Die Telekom legt besonders viel Wert auf Sicherheit, Vertrauen und Diskretion", sagt Thomas Tschersich, Leiter Sicherheit bei der Telekom. "Es freut mich sehr, dass wir als erstes behördlich zertifiziertes Lauschabwehrteam unser Wissen und unsere Erfahrungen dem externen Markt anbieten können." Die Wirtschaft kann so auf einen Service zurückgreifen, der technisch wie organisatorisch auf höchstem Niveau liegt und Unternehmen beim Schutz ihrer Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse hilft. "Dies schützt und stärkt den Innovationsstandort Deutschland", sagt Bernd Kowalski, Abteilungspräsident Sichere elektronische Identitäten, Zertifizierung und Standardisierung beim BSI.