„Wir bringen Digitalisierung dorthin, wo sie gebraucht wird. Vom Klein-Unternehmer bis zum international tätigen Konzern. So schaffen wir Zukunftsperspektiven für Stadt und Land“, sagt Alexander Jenbar, seit Oktober neuer Technik-Chef bei der Telekom Deutschland. „Wir bauen mehr Glasfaseranschlüsse als alle Wettbewerber zusammen. Für fast 133.000 Haushalte und Unternehmen in der Stadt Stuttgart können wir nun schon Glasfaseranschlüsse bereitstellen, das sind nahezu 100 Prozent aller schon möglichen Anschlüsse in der Landeshauptstadt. Und mit unserem Portfolio für Geschäftskunden bieten wir über die Glasfaseranbindung hinaus alle Dienste und Anwendungen von IT-Sicherheit, Cloud-Lösungen bis hin zu Campus-Netzen, die es braucht, um Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen.“ In 16 Ausbaugebieten mit gewerblicher Nutzung in der Landeshauptstadt können Unternehmen ihr Geschäft im Glasfasernetz der Telekom entwickeln.
Erfolgreiche Kombination aus Eigenausbau und gefördertem Ausbau
Die Kombination aus Eigenausbau und gefördertem Ausbau bewährt sich auch in Stuttgart.
Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper sagt: „Der Ausbau des Glasfasernetzes hat für die Landeshauptstadt Stuttgart hohe Priorität. Wir sind gemeinsam mit der Telekom auf einem guten Weg, aber wir müssen noch schneller werden. Es ist gut, dass es mit Hilfe von Fördermitteln gelungen ist, auch Stadtteile mit geringeren Anschlussquoten – wie etwa Stuttgart-Rotenberg – ans Glasfasernetz anzuschließen.“
Die Telekom hat in Stuttgart im Eigenausbau und im geförderten Ausbau Glasfaser für fast 133.000 Haushalte und Gewerbe ausgebaut. Vierzig Prozent aller Haushalte und Unternehmen in der Landeshauptstadt können einen Glasfaseranschluss der Telekom nutzen.
Zusätzlich zu ihrem Eigenausbau hat die Telekom den Zuschlag für die Ausschreibungen zum geförderten Ausbau erhalten. Im September fand der Spatenstich für den geförderten Ausbau in Rotenberg statt.
Neue Ausbaugebiete für 2026 beschlossen
In Abstimmung mit der Gigabit Region Stuttgart und der Landeshauptstadt wird die Telekom im kommenden Jahr allein im Eigenausbau in 17 Ausbaugebieten aktiv sein: in Stuttgart-Mitte, -West, -Süd und -Ost (Gaisburg und Uhlandshöhe) sowie in Feuerbach, Gaisburg, Schlossstraße, Ober-/Untertürkheim, Feuersee-Süd, Neckarvorstadt-Mitte, Degerloch mit Hoffeld, Mühlhausen, Hedelfingen, Birkach, Bad-Cannstatt, Weilimdorf und Vaihingen-Mitte.
Alexander Jenbar betont: „Wir haben bereits sehr viel erreicht und machen weiter. Neben der Verlegung in weiteren Ausbaugebieten, legen wir jetzt den Fokus verstärkt auf die Auslastung unseres Glasfasernetzes. Eine wichtige Rolle spielt hier die vollständige Erschließung von Mehrfamilienhausäuern.“
Hans-Jürgen Bahde, Breitbandbeauftragter der Region und Geschäftsführer der Gigabit Region Stuttgart GmbH (GRS) sagt: „Konsolidierungen und aktualisierte Wirtschaftlichkeitsrechnungen durch die ausbauenden Unternehmen haben im Glasfasermarkt einiges durcheinandergewirbelt. Die Telekom hat sich über Jahre hinweg als verlässlicher Partner erwiesen. Klare Absprachen zur Verlegung in Mindertiefe sowie der Erteilung von Baugenehmigungen machen die für den Ausbau notwendigen Abstimmungsprozesse effizienter und schneller. “
Mobilfunkausbau mit spürbaren Fortschritten
Die Bevölkerung der Landeshauptstadt ist mittlerweile nahezu vollständig mit dem modernen Standard 5G versorgt. Dafür nutzt die Telekom jetzt 285 Mobilfunkstandorte.
Für die kommenden Jahre sieht das Unternehmen Bedarf, an 51 Standorten im Stadtgebiet neue Antennen zu installieren, um die Qualität des Mobilfunknetzes zu sichern und das Netz bedarfsgerecht auszubauen. Immer wieder entfallen Standorte, weil Mietverträge nicht verlängert werden oder Gebäude abgerissen oder anderweitig genutzt werden. Für diese Standorte müssen Ersatzstandorte gefunden werden. Zusätzliche Standorte werden dort benötigt, wo die bestehenden Anlagen so stark ausgelastet sind, dass weitere Standorte benötigt werden, um alle Daten reibungslos zu übermitteln. Bei der Umsetzung ist die Telekom auf die Unterstützung durch Kommunen und Bürgerinnen und Bürger angewiesen.