Deutsche Telekom übertrifft mit 19,3 Milliarden Euro EBITDA und 6,6 Milliarden Euro Free Cash-Flow deutlich Planungsziele

Die Deutsche Telekom hat im Geschäftsjahr 2007 ihre Finanzziele erreicht und zum Teil sogar übertroffen. Das bereinigte EBITDA des Konzerns stabilisierte sich mit 19,3 Milliarden Euro auf dem Vorjahresniveau von 19,4 Milliarden Euro. Die Zielsetzung von rund 19 Milliarden Euro konnte sogar übertroffen werden. Ein wesentlicher Grund dafür waren die Kosteneinsparungen von 2,3 Milliarden Euro im Programm "Save for Service", die über den geplanten 2 Milliarden Euro lagen. Der Free Cash-Flow vor Ausschüttung des Konzerns übertraf mit 6,6 Milliarden Euro sowohl den Vorjahreswert von 6,3 Milliarden Euro (vor Investition für den Erwerb zusätzlichen Mobilfunk-Spektrums in den USA von rund 3,3 Milliarden Euro) als auch die im November bereits angehobene Erwartung von rund 6,5 Milliarden Euro. Der Auslandsumsatz stieg um 10,2 Prozent auf 31,8 Milliarden Euro und machte damit 50,9 Prozent des Konzernumsatzes aus, der um 1,9 Prozent auf 62,5 Milliarden Euro stieg. Getragen wurde dieses Wachstum durch das Mobilfunkgeschäft, wo der Umsatz um 8,4 Prozent auf 34,7 Milliarden Euro zulegte.

Ein Teil des Sparprogramms "Save for Service" wurde dazu genutzt, die Marktposition des Konzerns insbesondere im Inland zu verbessern: So konnte der Neukunden-Marktanteil (Retail) im deutschen Breitband-Geschäft auf 44 Prozent gegenüber 18 Prozent im Vorjahr deutlich verbessert und im inländischen Mobilfunkgeschäft das Vertragskundengeschäft mit 962 000 Neukunden gegenüber 797 000 im Jahr zuvor weiter ausgebaut werden.

Auf der Basis dieser positiven operativen Performance, der stabilen Bilanzrelationen des Konzerns sowie der starken Free-Cash-Flow-Generierung schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung die Ausschüttung einer um 8 Prozent auf 0,78 Euro je Aktie erhöhten Dividende für das Geschäftsjahr 2007 vor.

Vor allem durch die Bildung von Rückstellungen für Restrukturierungen und den weiteren Personalumbau des Konzerns liegt das ausgewiesene EBITDA mit 16,9 Milliarden Euro deutlich unter dem bereinigten EBITDA. Gegenüber dem Vorjahr stieg das ausgewiesene EBITDA um 3,5 Prozent an. Während das Betriebsergebnis des Konzerns mit 5,3 Milliarden Euro auf dem Stand des Vorjahres konstant blieb, ging der bereinigte Konzernüberschuss um 22 Prozent auf 3 Milliarden Euro zurück, was wesentlich durch einen Anstieg der Ertragssteuern von rund 0,4 Milliarden Euro bedingt ist. Noch deutlicher machten sich Steuereffekte beim ausgewiesenen Konzernüberschuss bemerkbar: Einer positiven Steuerposition von 1,0 Milliarden Euro 2006 steht 2007 ein Steueraufwand von 1,4 Milliarden Euro gegenüber. Während im Vorjahr mit 1,3 Milliarden Euro ein Sonderertrag durch die Aktivierung von Verlustvorträgen in den USA erzielt wurde, stand dem in 2007 eine Sonderbelastung von 0,7 Milliarden Euro in Zusammenhang mit der Einführung der Unternehmenssteuerreform 2008 gegenüber. Ausblick Der Konzern plant für 2008 das bereinigte EBITDA mit rund 19,3 Milliarden Euro und den Free Cash-Flow mit rund 6,6 Milliarden Euro auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2007 zu halten. Auf Basis der soliden Bilanz, eines positiven Netto-Ergebnisses und der starken Free-Cash-Flow-Generierung will die Deutsche Telekom die Politik der Zahlung attraktiver Dividenden beibehalten.

Darüber hinaus soll der Marktanteil von T-Home bei den Neukunden im deutschen Breitband-Markt bei mindestens 45 Prozent liegen. T-Mobile USA soll im laufenden Jahr die Zahl der Kunden organisch – also zusätzlich zum Effekt der Erstkonsolidierung von SunCom – um netto 3 Millionen erhöhen. Das hohe Wachstum im mobilen Daten-Geschäft – ohne SMS und MMS – soll mit einer Steigerung um rund 40 Prozent aufrechterhalten werden.

Die Entwicklung der Geschäftsfelder im Überblick Mobilfunk Das Vertragskundengeschäft der T-Mobile Deutschland verläuft ungebrochen positiv. Im Jahr 2007 hat T-Mobile 962 000 Laufzeitvertragskunden gewinnen können, ein Plus von 20,7 Prozent gegenüber 2006. Ingesamt hat T-Mobile im Inland die Teilnehmerzahl zum Jahresende auf nahezu 36 Millionen erhöht. Diese gute Entwicklung stützten maßgeblich innovative Produkte und Tarife wie der Community-Service MyFaves oder das iPhone.

Die positive Kundenentwicklung im deutschen Mobilfunkgeschäft, insbesondere die gegenüber 2006 höhere Zahl neuer Vertragskunden, hat erste Ergebnisse beim Umsatz gezeigt. Der durch den intensiven Preisdruck auf dem Heimatmarkt verursachte Umsatzrückgang konnte gegenüber dem Vorjahr verringert werden. Mit 8 Milliarden Euro lag der Umsatz bei T-Mobile Deutschland 2,7 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum nach einem Minus von 4,7 Prozent im Jahr zuvor. Das bereinigte EBITDA lag mit 2,9 Milliarden Euro um 11,1 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Das Umsatzwachstum im Ausland hat T-Mobile weiter auf sehr hohem Niveau gehalten. Exklusive Deutschland konnte der Umsatz im Geschäftsjahr 2007 auf 27,1 Milliarden Euro gesteigert werden, ein Anstieg von 12,2 Prozent verglichen zum Vorjahr. Die sehr positive Entwicklung des Umsatzes im Ausland zeigt sich auch im bereinigten EBITDA, das sich im vergangenen Jahr um 17,8 Prozent auf 7,9 Milliarden erhöhte. Wesentlicher Wachstumstreiber im Ausland ist mit einem Umsatz von 14,1 Milliarden Euro weiterhin T-Mobile USA – ein Plus von 3,3 Prozent. Mit 3,9 Milliarden Euro lag das bereinigte EBITDA 4,3 Prozent über dem Vorjahreswert. Auf Basis des US-Dollar lagen die Steigerungsraten mit plus 12,6 Prozent beim Umsatz und plus 13,7 Prozent beim bereinigten EBITDA deutlich höher. Auch T-Mobile UK hat erheblich zur positiven Geschäftsentwicklung im Ausland beigetragen. Der Umsatz stieg in Großbritannien um 7,1 Prozent auf 4,8 Milliarden Euro und auch das bereinigte EBITDA erhöhte sich um 21 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro.

Die Landesgesellschaften in Osteuropa – in Polen, Tschechien, Ungarn, Slowakei, Kroatien, Mazedonien und Montenegro – leisteten mit einem Umsatz von 5,6 Milliarden Euro und einem bereinigten EBITDA von rund 2,2 Milliarden Euro einen erheblichen Beitrag zum Auslandsgeschäft im Mobilfunk. Der Umsatz lag dabei um knapp 56 Prozent über dem Vorjahr, das bereinigte EBITDA stieg um 49,1 Prozent. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die polnische PTC im Geschäftsjahr 2006 ab Anfang November und die österreichische tele.ring Anfang Mai 2006 konsolidiert wurden. Wäre die PTC seit Jahresanfang 2006 in den Konzern einbezogen worden, hätte die Wachstumsrate in Osteuropa beim Umsatz 9,3 Prozent betragen und beim bereinigten EBITDA 12,5 Prozent. Einfluss auf die Umsatzentwicklung im Mobilfunk insgesamt hatten darüber hinaus auch die Erstkonsolidierung von Orange Niederlande im vierten Quartal 2007.

Auch mit Blick auf die Kundenentwicklung ist das Auslandsgeschäft von T-Mobile weiter gewachsen, um mehr als 6,5 Millionen auf 83,7 Millionen Kunden. Besonders stark dabei die Zahl der Neukunden mit Laufzeitvertrag: 5,1 Millionen. Insgesamt hat T-Mobile USA den Kundenbestand im vergangenen Jahr um 3,6 Millionen Neukunden auf 28,7 Millionen erhöht – 74 Prozent davon Vertragskunden. Das Ziel, die Kundenbasis in 2007 und 2008 um mindestens 5 Millionen Neukunden zu erweitern, wurde damit anteilig bereits im ersten Jahr deutlich übertroffen. Der Erwerb von SunCom Wireless ist zudem ein weiterer wichtiger Schritt, um die Position von T-Mobile in den USA zu stärken.

In Europa ist die Kundenentwicklung insbesondere in Osteuropa und in Großbritannien sehr gut verlaufen. Bei T-Mobile UK stieg die Kundenzahl im Geschäftsjahr 2007 um 406 000 Nettoneukunden auf insgesamt 17,3 Millionen Kunden, in Osteuropa um 7,9 Prozent auf 29,5 Millionen. Zum Kundenzuwachs in Europa trug auch der Zukauf der Orange Nederland bei, mit dem T-Mobile die Kundenbasis um 2,2 Millionen ausgebaut hat.

Breitband/Festnetz Bei der Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland zeigte die Konzernstrategie weiter Erfolge. Trotz harten Wettbewerbs und strikter regulatorischer Rahmenbedingungen konnte die Position im operativen Segment Breitband/Festnetz gestärkt werden, insbesondere durch das sehr erfolgreiche Neukundengeschäft im Breitbandmarkt. Die anhaltenden Anschlussverluste im Festnetz, der zunehmende Trend zu Flatrate-Tarifen und die sinkenden Preise bei den Internet-Zugangstarifen haben allerdings den Umsatz weiter belastet. Der Umsatz von T-Home ging im Geschäftsjahr 2007 in Deutschland um 8 Prozent auf 20,1 Milliarden Euro zurück. Dadurch bedingt sank das bereinigte EBITDA um rund 14,1 Prozent auf 6,8 Milliarden Euro. Durch die positive Entwicklung der Komplettangebote in Deutschland nimmt T-Home mit einer Neukundenquote von rund 44 Prozent am Breitbandwachstum im Gesamtjahr 2007 wieder die führende Marktposition im Breitbandmarkt ein. Mit attraktiver Preisgestaltung und den Komplettangeboten konnte T-Home im Jahr 2007 knapp 2 Millionen DSL-Breitband-Kunden gewinnen. Damit verfügen mehr als 9 Millionen Kunden in Deutschland über einen Breitbandanschluss direkt von T-Home. Dazu kommen 3,5 Millionen DSL-Resale-Anschlüsse. Insgesamt stieg die Zahl der DSL-Anschlüsse von T-Home im Inland auf über 12,5 Millionen, ein Plus von 22 Prozent im Vergleich zum Ende des Jahres 2006. Die Anschlussverluste in Deutschland lagen im vergangenen Geschäftsjahr mit rund 2,1 Millionen Anschlüssen auf Vorjahresniveau.

Erfolgreich verlief auch das Auslandsgeschäft von T-Home in Osteuropa: Der Umsatz hat sich im Geschäftsjahr 2007 um 3,7 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro verbessert. Auch das bereinigte EBITDA ist gestiegen – um 4,1 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro.

Wesentlich dazu beigetragen hat der Erfolg im osteuropäischen Breitbandmarkt. Die Zahl der Breitbandanschlüsse konnte inklusive Resale um rund 400 000 auf 1,4 Millionen gesteigert werden – ein Plus von 39,5 Prozent.

T-Systems Das Auslandsgeschäft von T-Systems ist 2007 um 7,1 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro gewachsen. In Deutschland sank der Umsatz dagegen um 10 Prozent auf 9,5 Milliarden Euro. Die Geschäftskundensparte der Deutschen Telekom verzeichnete damit zum Jahresende 2007 insgesamt einen Umsatzrückgang von 6,9 Prozent auf 12 Milliarden Euro. Dieser resultiert insbesondere aus rückläufigen internen Umsätzen im Konzern, die um 15,5 Prozent auf 3 Milliarden Euro gesunken sind. Dieser Rückgang zeigt, dass auch T-Systems einen deutlichen Beitrag zum Kostensenkungsprogramm der Deutschen Telekom leistet. Der Außenumsatz ist demgegenüber lediglich um 3,5 Prozent auf 9 Milliarden Euro gesunken. Das bereinigte EBITDA von T-Systems reduzierte sich um 17,7 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Die Verlangsamung des Rückganges im Jahresverlauf macht deutlich, dass T-Systems die verschiedenen Kosteneinspar- und Effizienzprogramme erfolgreich umgesetzt hat. T-Systems hat im Geschäftjahr 2007 zuletzt im In- und Ausland wieder umsatzstarke Aufträge wie zum Beispiel Royal & SunAlliance, Centrica, Bosch sowie das Land Sachsen gewinnen können und kürzlich auch Airbus, Old Mutual Group in Südafrika oder Lidl.

Konzern Deutsche Telekom im Überblick*:

4. Quartal 2007 in Mio. Euro4. Quartal 2006 in Mio. EuroVerän- derung in %Gesamtjahr 2007 in Mio. EuroGesamtjahr 2006 in Mio. EuroVerän- derung in %
Umsatz - Inland - Ausland15.795 7.668 8.12715.895 7.727 8.168(0,6) (0,8) (0,5)62.516 30.694 31.82261.347 32.460 28.8871,9 (5,4) 10,2
Ergebnis vor Ertragsteuern(1.067)(1.785)40,22.4522.604(5,8)
Ergebnis vor Ertragsteuern bereinigt1.07385325,85.2625.564(5,4)
Konzernüberschuss(757)(898)15,75693.165(82,0)
Konzernüberschuss bereinigt808824(1,9)3.0033.850(22,0)
EBITDA2.6211.94334,916.89716.3213,5
EBITDA bereinigt um Sondereinflüsse4.6104.5481,419.32619.434(0,6)
Cash-Flow aus Geschäftstätigkeit3.3624.964(32,3)13.71414.222(3,6)
Free Cash-Flow vor Ausschüttung 1)744(846)n.a.6.5812.983n.a.
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte (ohne Goodwill)2.7225.887(53,8)8.01511.806(32,1)
Netto-Finanzverbindlichkeiten zum Stichtag37.23639.555(5,9)
Beschäftigte zum Stichtag241.426248.800(3,0)

1) Mit Beginn des Geschäftsjahres 2007 definiert die Deutsche Telekom den Free Cash-Flow als den operativen Cash-Flow abzüglich gezahlter Zinsen und Nettozahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte (ohne Goodwill) und Sachanlagen. Die dargestellten Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst. Zur Herleitung des Free Cash-Flows sowie zur näheren Erläuterung der Definition siehe Kapitel „Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen“, das auf der Website der Deutschen Telekom (www.telekom.com) unter „Investor Relations“ eingestellt ist. Vor Auszahlungen für Investitionen für im Rahmen eines Asset-Deals übernommene Unternehmensteile der Centrica PLC durch T-Systems UK in Höhe von 0,1 Milliarden Euro in 2007. In 2006 sind Auszahlungen für den Erwerb von Lizenzen in Höhe von 3,3 Milliarden Euro und in 2005 Auszahlungen für den Erwerb von Netzinfrastruktur und Lizenzen in den USA in Höhe von 2,1 Milliarden Euro enthalten.

Das Geschäftsfeld Mobilfunk im Überblick*:

4. Quartal 2007 in Mio. Euro4. Quartal 2006 in Mio. EuroVerän- derung in %Gesamtjahr 2007 in Mio. EuroGesamtjahr 2006 in Mio. EuroVerän- derung in %
Gesamtumsatz - Europa - USA8.811 5.325 3.5008.440 4.942 3.5094,4 7,7 (0,3)34.736 20.713 14.07532.040 18.455 13.6288,4 12,2 3,3
Außenumsatz8.6388.2474,734.05031.3088,8
Betriebsergebnis734976(24,8)4.4534.504(1,1)
EBITDA2.3892.542(6,0)10.5869.8627,3
EBITDA bereinigt2.5062.577(2,8)10.7339.9028,4
Anzahl der Mitarbeiter im Durchschnitt65.18158.32611,862.45754.12415,4

Das Geschäftsfeld Breitband/Festnetz im Überblick*:

4. Quartal 2007 in Mio. Euro4. Quartal 2006 in Mio. EuroVerän- derung in %Gesamtjahr 2007 in Mio. EuroGesamtjahr 2006 in Mio. EuroVerän- derung in %
Gesamtumsatz - Inland - Ausland5.577 4.982 6026.117 5.433 684(8,8) (8,3) (12,0)22.690 20.078 2.65424.515 21.835 2.680(7,4) (8,0) (1,0)
Außenumsatz4.6635.049(7,6)19.07220.366(6,4)
Betriebsergebnis398(325)n.a.3.2503.356(3,2)
EBITDA1.32566399,86.9257.195(3,8)
EBITDA bereinigt2.0271.9971,57.7708.748(11,2)
Anzahl der Mitarbeiter im Durchschnitt94.307104.278(9,6)97.690107.006(8,7)

Abweichend zur bisherigen Berichterstattung wird die Gesellschaft Magyar Telekom seit dem 1. Januar 2007 auch in die Geschäftsfelder Geschäftskunden und Konzernzentrale & Shared Services unterteilt. Bisher waren diese Bereiche im Geschäftsfeld Breitband/Festnetz abgebildet. Die Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst.

Das Geschäftsfeld Geschäftskunden im Überblick*:

4. Quartal 2007 in Mio. Euro4. Quartal 2006 in Mio. EuroVerän- derung in %Gesamtjahr 2007 in Mio. EuroGesamtjahr 2006 in Mio. EuroVerän- derung in %
Gesamtumsatz - Inland - Ausland3.202 2.505 6973.424 2.755 669(6,5) (9,1) 4,211.987 9.481 2.50612.869 10.530 2.339(6,9) (10,0) 7,1
- Enterprise Services - Business Services2.143 1.0592.315 1.109(7,4) (4,5)8.026 3.9618.533 4.336(5,9) (8,6)
Außenumsatz2.3652.483(4,8)8.9719.301(3,5)
Auftragseingang3.7634.760(20,9)12.93614.379(10,0)
Betriebsergebnis(427)(1.029)58,5(323)(835)61,3
EBITDA(176)(764)77,0584111n.a.
EBITDA bereinigt230273(15,8)1.0621.291(17,7)
Anzahl der Mitarbeiter im Durchschnitt56.77257.935(2,0)56.56656.595(0,1)

Konzernzentrale & Shared Services im Überblick*:

4. Quartal 2007 in Mio. Euro4. Quartal 2006 in Mio. EuroVerän- derung in %Gesamtjahr 2007 in Mio. EuroGesamtjahr 2006 in Mio. EuroVerän- derung in %
Gesamtumsatz962992(3,0)3.8683.7582,9
Außenumsatz12911611,242337213,7
Betriebsergebnis(1.107)(1.142)3,1(1.973)(2.138)7,7
EBITDA(822)(897)8,4(1.006)(1.191)15,5
EBITDA bereinigt(117)(300)61,0(108)(461)76,6
Anzahl der Mitarbeiter im Durchschnitt25.58130.332(15,7)27.02330.755(12,1)

* Die Deutsche Telekom definiert das EBITDA als Betriebsergebnis abzüglich Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen. Eine detaillierte Erklärung der Pro-forma-Kennzahlen, der EBITDA-wirksamen Sondereinflüsse, des bereinigten EBITDA, der bereinigten EBITDA-Marge sowie der ergebniswirksamen Sondereinflüsse und des bereinigten Konzernüberschusses befindet sich im Zwischenbericht.

Entwicklung der Kundenzahlen für 2007 Breitband/Festnetz

31.12.2007 in Tsd.31.12.2006 in Tsd.Veränderung in Tsd.Veränderung in %
Breitband
Anschlüsse gesamt 1,2)13.92711.2722.65523,6
- Inland 1)12.54310.2802.26322,0
davon Retail9.0197.0681.95127,6
- Ausland 1,2)1.38499239239,5
ISP-Breitband-Tarife 2,3)9.8697.1272.74238,5
davon Inland8.6926.2882.40438,2
Festnetz
Anschlüsse gesamt 1,2)36.55438.961(2.407)(6,2)
- Inland 1)31.05533.192(2.137)(6,4)
davon ISDN-Anschlüsse8.6249.035(411)(4,5)
- Ausland 1,2)5.5005.769(269)(4,7)
ISP-Schmalband-Tarife 2,3)2.3383.121(783)(25,1)
Wholesale/Resale
DSL-Resale 4)3.7413.37536610,8
davon Inland3.5243.2123129,7
TAL 5)6.3764.6621.71436,8

Anmerkungen zur Tabelle Breitband/Festnetz: Die Summe wurde auf genauen Zahlen berechnet und auf Millionen gerundet; Prozentwerte auf dargestellte Werte gerechnet. 1) Telefonanschlüsse in Betrieb ohne Eigenverbrauch und ohne öffentliche Telekommunikationseinrichtungen, inklusive Vorleistungen. 2) Ausland beinhaltet Osteuropa mit T-Hrvatski Telekom, Slovak Telekom und Magyar Telekom einschließlich der Tochtergesellschaften MakTel und Crnogorski Telekom. Die T-Online France und die T-Online Spain wurden 2007 entkonsolidiert und sind hier nicht enthalten. Die Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst. 3) ISP: Internet Service Provider 4) Definition Resale: Verkauf von Breitbandanschlüssen auf Basis der DSL-Technologie an alternative Anbieter außerhalb des Deutschen Telekom Konzerns. 5) Teilnehmeranschlussleitung im Inland; Vorleistungsprodukt der Deutschen Telekom, das alternative Teilnehmernetzbetreiber ohne vorgeschaltete Technik anmieten können, um auf dieser Basis den eigenen Kunden einen Telefon- oder DSL-Anschluss anzubieten.

Mobilfunk

31.12.2007 in Tsd.31.12.2006 in Tsd.Veränderung in Tsd.Veränderung in %
Mobilfunkkunden 1) Gesamt119.606108.46511.14110,3
in den USA (T-Mobile USA)28.68525.0413.64414,6
in Europa90.92183.4257.4969,0
T-Mobile Deutschland 2)35.95231.3984.55414,5
T-Mobile UK 3)17.31116.9054062,4
PTC (Polen)12.99812.2287706,3
T-Mobile Austria (A)3.2733.180932,9
T-Mobile Netherlands (NL) 1)4.8894.5992906,3
T-Mobile CZ (Tschechien)5.2715.0492224,4
T-Mobile Hungary (Ungarn)4.8534.4314229,5
T-Mobile Croatia (Kroatien)2.3852.15822710,5
T-Mobile Slovensko (Slowakei)2.3672.2011667,5
Übrige Länder 4)1.6221.27734527,0

Anmerkungen zur Tabelle Mobilfunk: 1) In dieser Darstellung entspricht jede Mobilfunkkarte einem Kunden. Die Summe wurde auf genauen Zahlen berechnet und auf Millionen gerundet; Prozentwerte auf dargestellte Werte gerechnet. Zur besseren Vergleichbarkeit wird die organische Kundenentwicklung ausgewiesen: Die Kunden von Orange Nederland, die zum Stichtag 2006 2 Millionen betrugen und zum Stichtag 2007 2,2 Millionen, wurden in alle historischen Kundenzahlen mit einbezogen, obwohl die Anteile erst im Oktober 2007 übernommen wurden. 2) Aufgrund von Gerichtsentscheidungen gegen Wettbewerber hat T-Mobile Deutschland ihre Ausbuchungspolitik ab dem Jahresbeginn 2007 zugunsten ihrer Prepaid-Kunden verbessert. Diese können nun länger als bisher ihre Prepaid-Karte nutzen. Deshalb wurden in 2007 sehr viel weniger Kunden ausgebucht als nach der bisher gültigen Vorgehensweise. Eine Anpassung der historischen Zahlen ist nicht erfolgt. 3) Einschließlich Virgin Mobile. 4) Übrige fasst T-Mobile Macedonia und T-Mobile Crna Gora (Montenegro) zusammen.

Nettoneukunden im vierten Quartal 2007

Breitband/Festnetz

4. Quartal 2007 in Tsd.4. Quartal 2006 in Tsd.Veränderung in Tsd.Veränderung in %
Breitband
Anschlüsse gesamt 1,2)6631.027(364)(35,4)
- Inland 1)526878(352)(40,1)
davon Retail526563(37)(6,6)
- Ausland 1,2)137149(12)(8,1)
ISP-Breitband-Tarife 2,3)546983(437)(44,5)
davon Inland610840(230)(27,4)
Festnetz
Anschlüsse gesamt 1,2)(612)(537)(75)(14,0)
- Inland 1)(537)(503)(34)(6,8)
davon ISDN-Anschlüsse(80)(147)6745,6
- Ausland 1,2)(75)(34)(41)(120,6)
ISP-Schmalband-Tarife 2,3)(168)(354)18652,5
Wholesale/Resale
DSL-Resale 4)22335(313)(93,4)
davon Inland0315(315)(100,0)
TAL 5)49434315144,0

Anmerkungen zur Tabelle Breitband/Festnetz: Die Summe wurde auf genauen Zahlen berechnet und auf Millionen gerundet; Prozentwerte auf dargestellte Werte gerechnet. 1) Telefonanschlüsse in Betrieb ohne Eigenverbrauch und ohne öffentliche Telekommunikationseinrichtungen, inklusive Vorleistungen. 2) Ausland beinhaltet Osteuropa mit T-Hrvatski Telekom, Slovak Telekom und Magyar Telekom einschließlich der Tochtergesellschaften MakTel und Crnogorski Telekom. Die T-Online France und die T-Online Spain wurden 2007 entkonsolidiert und sind hier nicht enthalten. Die Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst. 3) ISP: Internet Service Provider 4) Definition Resale: Verkauf von Breitbandanschlüssen auf Basis der DSL-Technologie an alternative Anbieter außerhalb des Deutschen Telekom Konzerns. 5) Teilnehmeranschlussleitung im Inland; Vorleistungsprodukt der Deutschen Telekom, das alternative Teilnehmernetzbetreiber ohne vorgeschaltete Technik anmieten können, um auf dieser Basis den eigenen Kunden einen Telefon- oder DSL-Anschluss anzubieten.

Mobilfunk

4. Quartal 2007 in Tsd.4. Quartal 2006 in Tsd.Veränderung in Tsd.Veränderung in %
Mobilfunkkunden 1) Gesamt3.7452.97177426,1
in den USA (T-Mobile USA)951901505,5
in Europa2.7942.06972535,0
T-Mobile Deutschland 2)1.48174673598,4
T-Mobile UK 3)3062466024,4
PTC (Polen)277316(39)(12,3)
T-Mobile Austria (A)47242395,8
T-Mobile Netherlands (NL) 1)63121(58)(47,9)
T-Mobile CZ (Tschechien)64226(162)(71,7)
T-Mobile Hungary (Ungarn)22512410181,5
T-Mobile Croatia (Kroatien)107822530,5
T-Mobile Slovensko (Slowakei)61105(44)(41,9)
Übrige Länder 4)1648084n.a.

Anmerkungen zur Tabelle Mobilfunk: 1) In dieser Darstellung entspricht jede Mobilfunkkarte einem Kunden. Die Summe wurde auf genauen Zahlen berechnet und auf Millionen gerundet; Prozentwerte auf dargestellte Werte gerechnet. Zur besseren Vergleichbarkeit wird die organische Kundenentwicklung ausgewiesen: Die Kunden von Orange Nederland, die zum Stichtag 2006 2 Millionen betrugen und zum Stichtag 2007 2,2 Millionen, wurden in alle historischen Kundenzahlen mit einbezogen, obwohl die Anteile erst im Oktober 2007 übernommen wurden. 2) Auf Grund von Gerichtsentscheidungen gegen Wettbewerber hat T-Mobile Deutschland ihre Ausbuchungspolitik ab dem Jahresbeginn 2007 zugunsten ihrer Prepaid-Kunden verbessert. Diese können nun länger als bisher ihre Prepaid-Karte nutzen. Deshalb wurden in 2007 sehr viel weniger Kunden ausgebucht als nach der bisher gültigen Vorgehensweise. Eine Anpassung der historischen Zahlen ist nicht erfolgt. 3) Einschließlich Virgin Mobile. 4) Übrige fasst T-Mobile Macedonia und T-Mobile Crna Gora (Montenegro) zusammen.

Diese Pressemitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, welche die gegenwärtigen Ansichten des Managements der Deutschen Telekom hinsichtlich zukünftiger Ereignisse widerspiegeln. Diese enthalten u. a. Aussagen zum Marktpotenzial, Aussagen zur Guidance Finanzen sowie den Dividendenausblick. Sie sind im Allgemeinen an Begriffen wie „erwarten“, „davon ausgehen“, „annehmen“, „beabsichtigen“, „einschätzen“, „abzielen auf“, „Ziel“, „planen“, „werden“, „anstreben“, „Ausblick“ und vergleichbaren Ausdrücken zu erkennen und enthalten häufig Informationen, die sich auf Umsatzerwartungen oder -zielgrößen für das bereinigte EBITDA, das Ergebnis, die operative Ertragskraft und andere Kennzahlen sowie personalbezogene Maßnahmen und Personalanpassungen beziehen. Zukunftsbezogene Aussagen basieren auf derzeit gültigen Plänen, Einschätzungen und Erwartungen. Daher sollte ihnen nicht zu viel Gewicht beigemessen werden. Solche Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheitsfaktoren, von denen die meisten schwierig einzuschätzen sind und die im Allgemeinen außerhalb der Kontrolle der Deutschen Telekom liegen. Dazu gehören unter anderem auch die Faktoren, die in den Abschnitten „Forward-Looking Statements“ und „Risk Factors“ des bei der U.S. Securities and Exchange Commission auf Form 20-F eingereichten Geschäftsberichts des Unternehmens beschrieben sind. Zu den relevanten Faktoren zählen auch der Fortschritt, den die Deutsche Telekom mit den personalbezogenen Restrukturierungsmaßnahmen erzielt und die Auswirkungen anderer bedeutender strategischer und operativer Initiativen, einschließlich des Erwerbs oder der Veräußerung von Gesellschaften sowie von Unternehmenszusammenschlüssen und Maßnahmen zur Kostenreduzierung. Weitere mögliche Faktoren, welche die Kosten- und Erlösentwicklung wesentlich beeinträchtigen, sind regulatorische Entscheidungen, ein Wettbewerb, der schärfer ist als erwartet, Veränderungen bei den Technologien, Rechtsstreitigkeiten und aufsichtsrechtliche Entwicklungen. Des Weiteren können ein konjunktureller Abschwung in Europa oder Nordamerika, Veränderungen in den Wechselkursen und Zinssätzen ebenfalls einen Einfluss auf unsere Geschäftsentwicklung und die Verfügbarkeit von Kapital unter vorteilhaften Bedingungen haben. Sollten diese oder andere Risiken und Unsicherheitsfaktoren eintreten, oder sollten sich die den Aussagen zu Grunde liegenden Annahmen als unrichtig herausstellen, so können die tatsächlichen Ergebnisse der Deutschen Telekom wesentlich von denjenigen abweichen, die in diesen Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. Die Deutsche Telekom kann nicht garantieren, dass ihre Erwartungen oder Ziele erreicht werden. Die Deutsche Telekom lehnt jede Verantwortung für eine Aktualisierung der zukunftsbezogenen Aussagen durch Berücksichtigung neuer Informationen oder zukünftiger Ereignisse oder anderer Dinge ab. Die Deutsche Telekom führt keine Überleitung der bereinigten EBITDA-Guidance zu GAAP-Kennzahlen durch, da dies einen unangemessenen Aufwand bedeuten würde. Die Deutsche Telekom macht grundsätzlich keine Vorhersagen zu den tatsächlichen Auswirkungen zukünftiger Sondereinflüsse auf Grund deren Unsicherheit. Sondereinflüsse und Zinsen, Steuern und Abschreibungen (einschließlich Verlusten aus Wertminderungen) können sich erheblich auf das Ergebnis der Deutschen Telekom auswirken. Zusätzlich zu den nach IFRS erstellten Kennzahlen legt die Deutsche Telekom Pro-forma-Kennzahlen vor, einschließlich EBITDA, EBITDA-Marge, bereinigtes EBITDA, bereinigte EBITDA-Marge, bereinigtes EBT, bereinigter Konzernüberschuss, Free Cash-Flow sowie Brutto- und Netto-Finanzverbindlichkeiten, die nicht Bestandteil der Rechnungslegungsvorschriften sind. Diese Kennzahlen sind als Ergänzung, jedoch nicht als Ersatz für die nach IFRS erstellten Angaben zu sehen. Pro-forma-Kennzahlen, die nicht Bestandteil der Rechnungslegungsvorschriften sind, unterliegen weder den IFRS noch anderen allgemein geltenden Rechnungslegungsvorschriften. Andere Unternehmen legen diesen Begriffen unter Umständen andere Definitionen zu Grunde. Weitere Informationen zur Erläuterung dieser Begriffe finden sich im Kapitel „Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen“, das auf der Website der Deutschen Telekom (www.telekom.com) unter „Investor Relations“ eingestellt ist.

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