Deutsche Telekom bestätigt nach guten Ergebnissen im ersten Halbjahr die Finanzziele für 2008

Die Deutsche Telekom hat im ersten Halbjahr 2008 sehr gute Fortschritte auf dem Weg erzielt, ihre Finanzziele für das Gesamtjahr zu erreichen und bestätigt daher ihre Guidance.

Wie bereits im ersten Quartal wurde auch im Halbjahr die Ergebnisentwicklung stark von Wechselkursschwankungen und Veränderungen des Konsolidierungskreises beeinflusst. Der ausgewiesene Umsatz verringerte sich um 3,0 Prozent auf 30,1 Milliarden Euro. Auf organischer Basis, also unter Annahme konstanter Wechselkurse und ohne Veränderungen des Konsolidierungskreises, wäre ein leichter Zuwachs um 0,3 Prozent auf 30,8 Milliarden Euro erzielt worden. Das bereinigte EBITDA des Konzerns lag mit 9,5 Milliarden Euro nur leicht um 0,5 Prozent unter dem Vorjahreswert. Auf organischer Basis wäre ein Zuwachs um 0,5 Prozent auf 9,7 Milliarden Euro erreicht worden.

Der bereinigte Konzernüberschuss verbesserte sich um 21,9 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro. Der Free Cash-Flow stieg gegenüber dem ersten Halbjahr 2007 um 58,2 Prozent auf 3,6 Milliarden Euro.

Zu dieser positiven Entwicklung der Ertragskraft haben insbesondere vier Faktoren beigetragen.

  • Das inländische Festnetzgeschäft der T-Home konnte das bereinigte EBITDA gegenüber Vorjahr leicht steigern, angetrieben vor allem durch Kosteneinsparungen aus dem Programm Save for Service und eine deutliche Reduzierung der Umsatzrückgänge im zweiten Quartal. Dadurch verbesserte sich die EBITDA-Marge um 2,0 Prozentpunkte auf 34,8 Prozent.
  • T-Mobile Deutschland hat im Halbjahr das bereinigte EBITDA steigern können, die Marge legte von 36,4 Prozent im ersten Halbjahr 2007 auf 38,2 Prozent zu.
  • In den USA konnte T-Mobile USA die Ertragskraft durch eine im ersten Halbjahr gesteigerte EBITDA-Marge von 28,7 Prozent gegenüber 28,0 Prozent weiter ausbauen.
  • Die Mobilfunkgesellschaften in Polen, Tschechien und der Slowakei haben sowohl beim Umsatz als auch beim bereinigten EBITDA jeweils zweistellige Wachstumsraten erreicht.

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom, René Obermann, bestätigte daher die Guidance des Konzerns für das Gesamtjahr: „Wir haben im ersten Halbjahr bei unseren strategischen Zielsetzungen sowohl im operativen Geschäft als auch mit unseren Kosteneinsparungen gute Fortschritte erzielt. Daher gehen wir weiter davon aus, dass wir unsere Finanzziele im Geschäftsjahr 2008 erreichen.“ Für den Konzern plant der Vorstand, das bereinigte EBITDA mit rund 19,3 Milliarden Euro und den Free Cash-Flow vor Ausschüttung mit rund 6,6 Milliarden Euro jeweils auf dem Niveau des Vorjahres zu halten.

Gute Fortschritte macht die Umsetzung des Programms Save for Service. Rund zwei Jahre nach der Implementierung der ersten Maßnahmen liegen die Einsparungen aus Save for Service zur Jahresmitte 2008 bei brutto rund 3,0 Milliarden Euro, zum Jahresende 2007 hatte die entsprechende Vergleichszahl bei 2,3 Milliarden Euro gelegen. Die Kostensenkungen aus

Save for Service von rund 0,7 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2008 stammten dabei mit 0,35 Milliarden Euro zur Hälfte aus dem operativen Segment Breitband/Festnetz. Mit Save for Service will der Konzern die Kostenbasis von 2010 an dauerhaft um jährlich mindestens 4,2 bis 4,7 Milliarden Euro absenken.

Die Entwicklung der Geschäftsfelder im Überblick Mobilfunk

T-Mobile Deutschland steigerte die Profitabilität auf einem hart umkämpften Markt deutlich. Die bereinigte EBITDA-Marge erreichte im zweiten Quartal 2008 39,6 Prozent nach 36,9 Prozent im Vorjahr. Bei einem leichten Umsatzrückgang um 2,8 Prozent auf 1,95 Milliarden Euro stieg das bereinigte EBITDA gegenüber dem zweiten Quartal 2007 um 4,3 Prozent auf 773 Millionen Euro. Damit verzeichnete T-Mobile Deutschland zwischen April und Juni 2008 erstmals seit drei Jahren in einem Quartal einen EBITDA-Anstieg gegenüber der Vorjahresperiode. In der Halbjahresbetrachtung verbleibt ein Umsatzrückgang um 3,1 Prozent auf 3,84 Milliarden Euro und ein EBITDA-Plus von 1,7 Prozent auf 1,47 Milliarden Euro. Der Nettoneukundenzuwachs im lukrativen Vertragskundensegment lag mit 204 000 im zweiten Quartal um mehr als 15 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres.

Neue web’n’walk Datentarife für das mobile Internet via Laptop komplettieren seit Juli das Tarifportfolio. Einen weiteren wichtigen Beitrag zur Mobilisierung des Internets liefert das innovative Apple iPhone, das auch in der 3G-Variante exklusiv bei T-Mobile Deutschland erhältlich ist und auf sehr starke Nachfrage stößt. Auch in Österreich und den Niederlanden hat T-Mobile das iPhone 3G seit 11. Juli im Angebot.

In den USA zeigt das Mobilfunk-Geschäft der T-Mobile USA weiter eine robuste operative Entwicklung. In den Finanzzahlen macht sich allerdings die Dollar-Schwäche deutlich bemerkbar. Während der Umsatz im ersten Halbjahr 2008 gegenüber dem Vorjahr auf Euro-Basis um 0,8 Prozent auf 6,96 Milliarden Euro sank, ergibt sich auf Dollar-Basis ein Plus von 14,3 Prozent. Das bereinigte EBITDA legte um 1,6 Prozent auf 2,0 Milliarden Euro zu. In der Landeswährung betrug das Plus dagegen 17,0 Prozent. Einschließlich der im ersten Quartal übernommenen SunCom beträgt die Kundenzahl der T-Mobile USA zum 30. Juni 2008 31,5 Millionen, das sind 4,6 Millionen mehr als vor einem Jahr. In der Zeit zwischen April und Juni kamen netto 668 000 Neukunden hinzu. Der Rückgang gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres von 857 000 erklärt sich vor allem aufgrund höherer Churns bei Vertragskunden infolge des Auslaufens erster Zweijahres-Laufzeitverträge, die im April 2006 erstmals für Neukunden eingeführt wurden. Die Brutto-Neukundengewinnung insgesamt liegt mit 3,2 Millionen im zweiten Quartal 2008 weiter über dem hohen Niveau des Vorjahres. Im zweiten Quartal gewann T-Mobile USA mehr als eine Million neue MyFaves-Kunden, inzwischen nutzen mehr als 6,5 Millionen Kunden diesen Community-Tarif.

Sehr erfreulich verläuft weiterhin die Entwicklung in Mittel- und Osteuropa. Die Gesellschaften in Polen, Tschechien und der Slowakei erzielten bei Umsatz und bereinigtem EBITDA hohe zweistellige Wachstumsraten, aber auch die Gesellschaften in Mazedonien und Ungarn konnten im Jahresvergleich ihr EBITDA weiter steigern

In Großbritannien verzeichnete T-Mobile UK einen Umsatzrückgang im ersten Halbjahr gegenüber dem Vergleichszeitraum in 2007 von 11,5 Prozent auf 2,07 Milliarden Euro. In britischen Pfund gab es dagegen ein Plus von 1,7 Prozent. Neben Wechselkurseffekten machte sich auch der scharfe Wettbewerb auf dem britischen Markt bemerkbar. T-Mobile UK investierte verstärkt in den Markt und erhöhte die Vertriebs- und Kundenbindungskosten. Infolgedessen sank das EBITDA im ersten Halbjahr um 14,8 Prozent auf 426 Millionen Euro, in Pfund betrug der Rückgang lediglich 2,7 Prozent.

T-Mobile Netherlands verzeichnet spürbare Erfolge bei der Integration der im vergangenen Jahr übernommenen Orange Nederlands. Gegenüber dem ersten Quartal dieses Jahres verbesserte sich die bereinigte EBITDA-Marge um mehr als zehn Prozentpunkte.

Bei den Datenumsätzen melden die europäischen Gesellschaften ein Plus von 46,2 Prozent auf 350 Millionen Euro im Vergleich zum zweiten Quartal 2007. Die Zahl der web’n’walk Nutzer stieg in den fünf westeuropäischen Gesellschaften auf 4,1 Millionen, über 70 Prozent mehr als vor einem Jahr. In den USA boomt das Geschäft mit SMS und MMS, deren Zahl sich im Jahresvergleich mehr als verdoppelt hat.

Breitband/Festnetz Ein stabiles Ergebnis und einen Umsatzrückgang im Rahmen der Erwartungen verzeichnete T-Home auf dem heimischen Markt. Das Umsatzminus von 4,4 Prozent im zweiten Quartal 2008 gegenüber dem Vorjahresquartal lag mit 4,73 Milliarden Euro am positiven Ende der Prognose von minus vier bis minus sechs Prozent. Im ersten Quartal dieses Jahres hatte der Rückgang noch 6,1 Prozent betragen. Gleichzeitig blieb das bereinigte EBITDA bei 1,66 Milliarden Euro nahezu unverändert. Im Halbjahresvergleich ergibt sich ein Umsatzrückgang von 5,3 Prozent und ein leichtes Plus beim bereinigten EBITDA von 0,3 Prozent.

Auf dem deutschen Breitbandmarkt verbuchte T-Home im siebten Quartal in Folge einen Marktanteil von mehr als 40 Prozent der DSL-Neukunden. Im zweiten Quartal entsprach das netto 340 000 Neukunden. Die Zahl der DSL Retail-Kunden der T-Home ist damit innerhalb eines Jahres von 8,0 auf 9,9 Millionen gewachsen. Rund eine Viertelmillion Kunden haben sich inzwischen für ein Entertain-Paket mit schnellem Internetzugang und IP-TV entschieden.

Bei den Anschlussverlusten müssen neben wettbewerbsbedingten und vom Regulierer gewollten und gesteuerten Verlusten seit Jahresbeginn zusätzliche Einbußen berücksichtigt werden, die in erster Linie durch die Migration von DSL-Resale-Kunden auf All-IP hervorgerufen sind. Die Anschlussverluste im ersten Halbjahr 2008 waren entsprechend zusätzlich in erheblichem Umfang durch diesen zweiten Faktor geprägt. Daher ist die Gesamtzahl der Anschlussverluste mit der des Vorjahres nicht direkt vergleichbar. Für das Gesamtjahr 2008 erwartet die Deutsche Telekom wie im März angekündigt insgesamt eine Reduzierung der Anschlüsse im Inland zwischen 2,5 und 3,0 Millionen. Der Rückgang der Zahl der Anschlüsse bewegt sich zum Halbjahr mit 1,2 Millionen an der Unterkante der Erwartung für das Gesamtjahr 2008. Im zweiten Quartal lagen die Anschlussverluste insgesamt bei rund 650 000. Der Anstieg gegenüber dem ersten Quartal geht vor allem auf einen stärkeren Effekt der Migration von Resale-Teilnehmern zu All-IP zurück. Die Zahl der Resale-Anschlüsse sank im zweiten Quartal um rund 230 000.

Weiterhin sehr profitabel präsentiert sich das Auslandsgeschäft im Bereich Breitband/Festnetz. Nach dem Verkauf der spanischen Ya.com und der französischen Club Internet verbleiben hier die Gesellschaften in Zentral- und Osteuropa. Mit einer bereinigten EBITDA-Marge von 43,1 Prozent im zweiten Quartal lieferten diese Länder einen erheblichen Beitrag zum Ergebnis des Bereichs.

Geschäftskunden Zwei wesentliche Effekte haben die Kennzahlen des ersten Halbjahres 2008 im Geschäftskundensegment bestimmt: zum einen wurde die Rundfunk- und Mediensparte Media & Broadcast verkauft, zum anderen der Bereich ActiveBilling bei Breitband/Festnetz angesiedelt. Das entspricht der strategischen Neuausrichtung, sich auf netzzentrierte Dienstleistungen rund um die Informations- und Kommunikationstechnik (englisch kurz ICT) zu konzentrieren.

Das Auslandsgeschäft ist im ersten Halbjahr 2008 um 3,2 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro gewachsen. Dazu haben vor allem große internationale Outsourcing-Verträge wie mit Siemens und Shell beigetragen. In Deutschland sank der Umsatz dagegen um 13,6 Prozent auf 4,0 Milliarden Euro. Insgesamt verzeichnete die Geschäftskundensparte einen Rückgang um 10,2 Prozent auf rund 5,3 Milliarden Euro. Hier machte sich die Neuausrichtung mit dem Verkauf von Media & Broadcast Anfang des Jahres und der Verlagerung von ActiveBilling zu T-Home bemerkbar.

Ein weiterer Faktor waren die rückläufigen internen Umsätze, die im Halbjahr um 17,8 Prozent gesunken sind. Dieser Rückgang zeigt den deutlichen Beitrag der T-Systems zum Kostensenkungsprogramm der Deutschen Telekom. Organisch, also bereinigt um die Umsätze für 2007 von Media & Broadcast und Active Billing sowie Wechselkursveränderungen, hat sich der Gesamtumsatz im ersten Halbjahr 2008 um 3,0 Prozent reduziert.

Der Außenumsatz ist um 7,7 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro gesunken, was im Wesentlichen ebenfalls auf die Neuaufstellung zurückzuführen ist.

Das bereinigte EBITDA des ersten Halbjahres war gegenüber dem Vorjahreswert um 26,1 Prozent auf 0,4 Milliarden Euro rückläufig – bedingt durch den anhaltenden Preis- und Wettbewerbsdruck, den Verkauf von Media & Broadcast sowie den Übergang der ActiveBilling zur T-Home. Der organische EBITDA-Rückgang betrug 6,8 Prozent.

Der Auftragseingang ist im ersten Halbjahr 2008 auf vergleichbarer Basis gegenüber der Vorjahresperiode um 9,7 Prozent auf 6,43 Milliarden Euro gestiegen. Hier zahlt sich vor allem das Wachsen über große Outsourcing-Verträge aus, darunter die „Big Wins“ bei Siemens sowie der Sparkassen Informatik und FinanzIT.

Ihre internationale Wachstumsstrategie stellte die Geschäftskundensparte im ersten Halbjahr gleich mit mehreren Meilensteinen unter Beweis: die strategische Partnerschaft mit Cognizant sowie die Großaufträge mit Royal Dutch Shell, dem südafrikanischen Versicherungskonzern Old Mutual Group sowie Airbus und Bosch.

Darüber hinaus macht T-Systems beim Umbau auf dem Heimatmarkt Fortschritte. Durch den Verkauf von Media & Broadcast, die Verlagerung von ActiveBilling und weitere Restrukturierungsmaßnahmen sank die Gesamtzahl der Mitarbeiter auf rund 52 300.

Konzern Deutsche Telekom im Überblick*:

2. Quartal 2008 in Mio. €2. Quartal 2007 in Mio. €Verände­rung in %1. Halbjahr 2008 in Mio. €1. Halbjahr 2007 in Mio. €Verände­rung in %Gesamtjahr 2007 in Mio. €
Umsatz15.12515.575(2,9)30.10331.028(3,0)62.516
- Inland7.1847.624(5,8)14.43815.417(6,4)30.694
- Ausland7.9417.951(0,1)15.66515.6110,331.822
Ergebnis vor Ertragsteuern8921.254(28,9)2.5132.3049,12.453
Ergebnis vor Ertrag­steuern bereinigt1.2071.342(10,1)2.6022.5482,15.263
Konzernüberschuss394604(34,8)1.3181.06523,8571
Konzernüberschuss bereinigt63357011,11.3831.13521,93.005
EBITDA4.5664.813(5,1)9.5219.3561,816.897
EBITDA bereinigt um Sondereinflüsse4.8504.902(1,1)9.5369.584(0,5)19.326
Cash-Flow aus Geschäftstätigkeit3.6823.15016,97.0135.21534,513.714
Free Cash-Flow vor Ausschüttung 1 )1.9631.75112,13.5922.27158,26.581
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Ver­mögenswerte (ohne Goodwill)1.8371.58416,03.6293.6070,68.015
Netto-Finanzverbind­lichkeiten zum Stich­tag40.55940.3570,537.236
Beschäftigte zum Stichtag235.794242.703(2,8)241.426

Das Geschäftsfeld Mobilfunk im Überblick*:

2. Quartal 2008 in Mio. €2. Quartal 2007 in Mio. €Verände­rung in %1. Halbjahr 2008 in Mio. €1. Halbjahr 2007 in Mio. €Verände­rung in %Gesamtjahr 2007 in Mio. €
Gesamtumsatz8.6788.6500,317.12317.0500,434.736
Außenumsatz8.5118.4720,516.80316.7180,534.050
Betriebsergebnis1.4461.29711,52.7062.36314,54.453
EBITDA2.8172.7412,85.4775.2624,110.586
EBITDA bereinigt2.8442.7503,45.5075.2894,110.733
Anzahl der Mitarbeiter im Durchschnitt64.80261.4025,564.28161.0085,462.457

Inklusive Erstkonsolidierung der SunCom ab 22. Februar 2008.

Das Geschäftsfeld Breitband/Festnetz im Überblick*:

2. Quartal 2008 in Mio. €2. Quartal 2007 in Mio. €Verände­rung in %1. Halbjahr 2008 in Mio. €1. Halbjahr 2007 in Mio. €Verände­rung in %Gesamtjahr 2007 in Mio. €
Gesamtumsatz5.2915.655(6,4)10.67311.487(7,1)22.690
- Inland4.7294.948(4,4)9.55910.094(5,3)20.078
- Ausland575722(20,4)1.1391.420(19,8)2.654
Außenumsatz4.4034.762(7,5)8.9149.697(8,1)19.072
Betriebsergebnis837929(9,9)1.7461.905(8,3)3.250
EBITDA1.7201.855(7,3)3.5303.739(5,6)6.925
EBITDA bereinigt1.9031.905(0,1)3.8093.7750,97.770
Anzahl der Mitarbeiter im Durchschnitt94.83099.185(4,4)96.15499.888(3,7)97.690

Das Geschäftsfeld Geschäftskunden im Überblick*:

2. Quartal 2008 in Mio. €2. Quartal 2007 in Mio. €Verände­rung in %1. Halbjahr 2008 in Mio. €1. Halbjahr 2007 in Mio. €Verände­rung in %Gesamt-jahr 2007 in Mio. €
Gesamtumsatz2.6672.962(10,0)5.2705.868(10,2)11.987
- Computing & Desktop Services8661.036(16,4)1.7352.041(15,0)4.166
- Systems Integration4404156,08548302,91.711
- Telecommunications1.3611.511(9,9)2.6812.997(10,5)6.110
Außenumsatz2.0572.239(8,1)4.0824.422(7,7)8.971
Auftragseingang3.6092.65835,86.4286.824(5,8)12.936
Betriebsergebnis(65)34n.a.41478n.a.(323)
EBITDA136256(46,9)80951756,5584
EBITDA bereinigt194280(30,7)400541(26,1)1.062
Anzahl der Mitarbeiter im Durchschnitt52.25456.218(7,1)52.69156.497(6,7)56.566

Seit dem ersten Quartal 2008 hat sich die Berichtsstruktur von T-Systems an die operative Neuausrichtung angepasst. Dadurch entfallen in der Berichterstattung künftig Enterprise und Business Services. Der bisherige Bereich Business Services geht vollständig in Telecommunications auf. Die Bereiche Computing & Desktop Services und Systems Integration sind durch die Neuorganisation nicht betroffen.

Konzernzentrale & Shared Services im Überblick*:

2. Quartal 2008 in Mio. €2. Quartal 2007 in Mio. €Verände­rung in %1. Halbjahr 2008 in Mio. €1. Halbjahr 2007 in Mio. €Verände­rung in %Gesamtjahr 2007 in Mio. €
Gesamtumsatz915988(7,4)1.7991.940(7,3)3.868
Außenumsatz15410251,030419159,2423
Betriebsergebnis(305)(215)(41,9)(582)(465)(25,2)(1.973)
EBITDA(55)(26)n.a.(155)(94)(64,9)(1.006)
EBITDA bereinigt(40)(21)(90,5)(65)46n.a.(108)
Anzahl der Mitarbeiter im Durchschnitt24.29727.241(10,8)24.01728.275(15,1)27.023

*Die Deutsche Telekom definiert das EBITDA als Betriebsergebnis abzüglich Abschreibungen auf Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen. Eine detaillierte Erklärung der Pro-forma-Kennzahlen, der EBITDA-wirksamen Sondereinflüsse, des bereinigten EBITDA, der bereinigten EBITDA-Marge sowie der ergebniswirksamen Sondereinflüsse und des bereinigten Konzernüberschusses befindet sich im Zwischenbericht.

Entwicklung der Kundenzahlen Breitband/Festnetz

30.06.2008 Tsd.30.06.2007 Tsd.Veränderung Tsd.Veränderung in %
Breitband
Anschlüsse gesamt a,b14.61712.6811.93615,3
Inland a13.06611.5131.55313,5
Davon Retail9.8988.0131.88523,5
Ausland a,b1.5511.16938232,7
Festnetz
Anschlüsse gesamt a,b35.22237.725(2.513)(6,7)
Inland a29.82032.089(2.269)(7,1)
Davon ISDN-Anschlüsse8.4498.781(0.332)(3,8)
Ausland a,b5.4025.637(235)(4,2)
Wholesale/Resale
DSL-Resale c3.4023.686(284)(7,7)
davon Inland3.1693.500(331)(9,5)
TAL d7.5975.4952.10238,3

Anmerkungen zur Tabelle Breitband/Festnetz: Die Summe wurde auf genauen Zahlen berechnet und auf Millionen gerundet; Prozent­werte auf genaue Werte gerechnet.

a Telefonanschlüsse in Betrieb ohne Eigenverbrauch und ohne öffentliche Telekommunikationseinrichtungen, inklusive Vorleistungen.

b Ausland beinhaltet Osteuropa mit T-Hrvatski Telekom, Slovak Telekom und Magyar Telekom einschließlich der Tochtergesellschaften Makedonski Telekom AD vormals Maktel und Crnogorski Telekom. T-Online France und T-Online Spain wurden 2007 entkonsolidiert und sind hier nicht enthalten. Die Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst.

c Definition Resale: Verkauf von Breitbandanschlüssen auf Basis der DSL-Technologie an alternative Anbieter außerhalb des Deutschen Telekom Konzerns.

d Teilnehmeranschlussleitung im In- und Ausland; Vorleistungsprodukt, das alternative Teilnehmernetzbetreiber ohne vorgeschaltete Technik anmieten können, um auf dieser Basis den eigenen Kunden einen Telefon- oder DSL-Anschluss anzubieten.

Mobilfunk

30.06.2008 Tsd.30.06.2007 Tsd.Veränderung Tsd.Veränderung in %
Mobilfunkteilnehmer a Gesamt125.002115.0469.9568,7
in Europa93.53587.0326.5037,5
in den USA (T-Mobile USA)31.46628.0143.45212,3
T-Mobile Deutschland b38.39934.3294.07011,9
T-Mobile UK c16.79416.78680,0
PTC12.83012.5253052,4
T-Mobile Austria3.2983.1481504,8
T-Mobile Netherlands d5.2784.78649210,3
T-Mobile Czech Republic5.3135.1401733,4
T-Mobile Hungary5.0824.51756512,5
T-Mobile Croatia2.5432.22232114,4
T-Mobile Slovakia2.3302.2261044,7
Übrige Länder e1.6691.35331623,4

Anmerkungen zur Tabelle Mobilfunk:

a In dieser Darstellung entspricht jede Mobilfunkkarte einem Kunden. Die Summe wurde auf genauen Zahlen berechnet und auf Millionen gerundet; Prozentwerte auf dargestellte Werte gerechnet. Zur besseren Vergleichbarkeit wird die organische Kundenentwicklung ausgewiesen: Die Kunden von Orange Nederland und SunCom wurden in alle historischen Kundenzahlen mit einbezogen.

b Auf Grund von Gerichtsentscheidungen gegen Wettbewerber hat T-Mobile Deutschland ihre Ausbuchungspolitik ab dem Jahresbeginn 2007 zu Gunsten ihrer Prepaid-Kunden verbessert. Diese können nun länger als bisher ihre Prepaid-Karte nutzen. Deshalb sind 2007 sowie im ersten Halbjahr 2008 sehr viel weniger Kunden ausgebucht worden als nach der bisher gültigen Vorgehensweise.

c Einschließlich Virgin Mobile.

d Konsolidierung von Online (früher Orange Nederland Breedband B. V.) im zweiten Quartal 2008. Die Konsolidierung der Online hat keinen Einfluss auf die Kundenzahl der TMNL Gruppe, da ausschließlich Mobilfunkkunden gezeigt werden.

e Übrige fasst T-Mobile Macedonia und T-Mobile Crna Gora (Montenegro) zusammen.

Nettoneukunden im zweiten Quartal 2008

Breitband/Festnetz

2. Quartal 2008 in Tsd.2. Quartal 2007 in Tsd.Veränderung in Tsd.Veränderung in %
Breitband
Anschlüsse gesamt 1,2,3)171512-341-66,6
Inland 4)108448-340-75,9
davon Retail340373-33-8,8
Ausland 2,3,5,6)6365-2-3,1
Festnetz
Anschlüsse gesamt 1,8)(655)(567)(88)(15,5)
Inland(653)(516)(137)(26,6)
davon ISDN-Anschlüsse(97)(117)2017,1
Ausland(2)(60)5896,7
Wholesale/Resale
DSL-Resale 9)(227)85(312)n.a.
davon Inland(232)75(307)n.a.
TAL 10)56534022566,2

Anmerkungen zur Tabelle Breitband/Festnetz:

Tabelle beinhaltet Breitband- und Schmalbandanschlüsse (Inland sowie Ost- und Westeuropa).

1) Anschlüsse in Betrieb.

2) Summe aus Retail und Resale.

3) Die Entkonsolidierung von T-Online France erfolgte zum Ende des zweiten Quartals 2007 und betreffen zum Ende des zweiten Quartals 2007 356 000 Breitbandanschlüsse, 644 000 Breitbandtarife und 46 000 Schmalbandtarife. Die Kundenzahlen von T-Online France werden daher nicht mehr ausgewiesen; Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst.

4) Breitbandanschlüsse ohne Eigenverbrauch.

5) Beinhaltet Breitbandanschlusskunden auf eigenem Netzwerk.

6) Anschlusszahlen sind einschließlich der Magyar Telekom Tochtergesellschaften MakTel und Crnogorski Telekom (vormals Telekom Montenegro) ausgewiesen.

7) Angemeldete Kunden enthält Inland, Ost- und Westeuropa. Osteuropa beinhaltet: Magyar Telekom, T-Hrvatski Telekom und Slovak Telekom; Westeuropa beinhaltet: Ya.com.

8) Telefonanschlüsse ohne Eigenverbrauch und öffentliche Telekommunikationseinrichtungen, inklusive Vorleistungen.

9) Definition Resale: Verkauf von Breitbandanschlüssen auf Basis der DSL-Technologie an alternative Anbieter außerhalb des Deutsche Telekom Konzerns. Resale: enthalten in Breitbandanschlüsse gesamt.

10) Teilnehmeranschlussleitung; Vorleistungsprodukt der Deutschen Telekom, das alternative Teilnehmernetzbetreiber ohne vorgeschaltete Technik anmieten können, um auf dieser Basis den eigenen Kunden einen Telefon- oder DSL-Anschluss anzubieten.

Mobilfunk

2. Quartal 2008 in Tsd.2. Quartal 2007 in Tsd.Veränderung in Tsd.Veränderung in %
Mobilfunkteilnehmer 1) gesamt1.8822.555(673)(26,3)
in Europa1.2141.698(484)(28,5)
in den USA (T-Mobile USA)668857(189)(22,1)
T-Mobile Deutschland 2)1.2881.28080,6
T-Mobile UK 3)(330)51(381)n.a.
PTC(156)152(308)n.a.
T-Mobile Austria119222,2
T-Mobile Netherlands1124666143,5
T-Mobile Czech Republic4031929,0
T-Mobile Hungary15339114292,3
T-Mobile Croatia903060200,0
T-Mobile Slovakia(5)4(9)(225,0)
Übrige Länder 4)956(47)(83,9)

Anmerkungen zur Tabelle Mobilfunk:

1) In dieser Darstellung entspricht jede Mobilfunkkarte einem Kunden. Die Summe wurde auf genauen Zahlen berechnet und auf Millionen gerundet; Prozentwerte auf dargestellte Werte gerechnet. Zur besseren Vergleichbarkeit wird die organische Kundenentwicklung ausgewiesen: Die Kunden von tele.ring und PTC wurden in alle historischen Kundenzahlen mit einbezogen.

2) Auf Grund von Gerichtsentscheidungen gegen Wettbewerber hat T-Mobile Deutschland ihre Ausbuchungspolitik ab dem Jahresbeginn 2007 zu Gunsten ihrer Prepaid-Kunden verbessert. Diese können nun länger als bisher ihre Prepaid-Karte nutzen. Deshalb sind im ersten Halbjahr 2007 sehr viel weniger Kunden ausgebucht worden, als nach der bisher gültigen Vorgehensweise. Der größte Teil des ausgewiesenen Kundenanstiegs im ersten Halbjahr 2007 ist auf diese Änderung zurückzuführen. Ca. 400 000 Prepaid-Kunden stammen aus dem Einsatz von voraktivierten Prepaid-Karten im Rahmen von besonderen Kundengewinnungsmaßnahmen im ersten Quartal 2007. Eine Anpassung der historischen Zahlen ist nicht erfolgt.

3) Einschließlich Virgin Mobile.

4) Übrige fasst T-Mobile Macedonia und T-Mobile Crna Gora (Montenegro) zusammen.

Diese Pressemitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, welche die gegenwärtigen Ansichten des Managements der Deutschen Telekom hinsichtlich zukünftiger Ereignisse widerspiegeln. Diese enthalten u. a. Aussagen zum Marktpotenzial, Aussagen zur Guidance Finanzen sowie den Dividendenausblick. Sie sind im Allgemeinen an Begriffen wie „erwarten“, „davon ausgehen“, „annehmen“, „beabsichtigen“, „einschätzen“, „abzielen auf“, „Ziel“, „planen“, „werden“, „anstreben“, „Ausblick“ und vergleichbaren Ausdrücken zu erkennen und enthalten häufig Informationen, die sich auf Umsatzerwartungen oder -zielgrößen für das bereinigte EBITDA, das Ergebnis, die operative Ertragskraft und andere Kennzahlen sowie personalbezogene Maßnahmen und Personalanpassungen beziehen. Zukunftsbezogene Aussagen basieren auf derzeit gültigen Plänen, Einschätzungen und Erwartungen. Daher sollte ihnen nicht zu viel Gewicht beigemessen werden. Solche Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheitsfaktoren, von denen die meisten schwierig einzuschätzen sind und die im Allgemeinen außerhalb der Kontrolle der Deutschen Telekom liegen. Dazu gehören unter anderem auch die Faktoren, die in den Abschnitten „Forward-Looking Statements“ und „Risk Factors“ des bei der U.S. Securities and Exchange Commission auf Form 20-F eingereichten Geschäftsberichts des Unternehmens beschrieben sind. Zu den relevanten Faktoren zählen auch der Fortschritt, den die Deutsche Telekom mit den personalbezogenen Restrukturierungsmaßnahmen erzielt und die Auswirkungen anderer bedeutender strategischer und operativer Initiativen, einschließlich des Erwerbs oder der Veräußerung von Gesellschaften sowie von Unternehmenszusammenschlüssen und Maßnahmen zur Kostenreduzierung. Weitere mögliche Faktoren, welche die Kosten- und Erlösentwicklung wesentlich beeinträchtigen, sind regulatorische Entscheidungen, ein Wettbewerb, der schärfer ist als erwartet, Veränderungen bei den Technologien, Rechtsstreitigkeiten und aufsichtsrechtliche Entwicklungen. Des Weiteren können ein konjunktureller Abschwung in Europa oder Nordamerika, Veränderungen in den Wechselkursen und Zinssätzen ebenfalls einen Einfluss auf unsere Geschäftsentwicklung und die Verfügbarkeit von Kapital unter vorteilhaften Bedingungen haben. Sollten diese oder andere Risiken und Unsicherheitsfaktoren eintreten, oder sollten sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig herausstellen, so können die tatsächlichen Ergebnisse der Deutschen Telekom wesentlich von denjenigen abweichen, die in diesen Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. Die Deutsche Telekom kann nicht garantieren, dass ihre Erwartungen oder Ziele erreicht werden. Die Deutsche Telekom lehnt jede Verantwortung für eine Aktualisierung der zukunftsbezogenen Aussagen durch Berücksichtigung neuer Informationen oder zukünftiger Ereignisse oder anderer Dinge ab. Die Deutsche Telekom führt keine Überleitung der bereinigten EBITDA-Guidance zu GAAP-Kennzahlen durch, da dies einen unangemessenen Aufwand bedeuten würde. Die Deutsche Telekom macht grundsätzlich keine Vorhersagen zu den tatsächlichen Auswirkungen zukünftiger Sondereinflüsse aufgrund deren Unsicherheit. Sondereinflüsse und Zinsen, Steuern und Abschreibungen (einschließlich Verlusten aus Wertminderungen) können sich erheblich auf das Ergebnis der Deutschen Telekom auswirken.

Zusätzlich zu den nach IFRS erstellten Kennzahlen legt die Deutsche Telekom Pro-forma-Kennzahlen vor, einschließlich EBITDA, EBITDA-Marge, bereinigtes EBITDA, bereinigte EBITDA-Marge, bereinigtes EBT, bereinigter Konzernüberschuss, Free Cash-Flow sowie Brutto- und Netto-Finanzverbindlichkeiten, die nicht Bestandteil der Rechnungslegungsvorschriften sind. Diese Kennzahlen sind als Ergänzung, jedoch nicht als Ersatz für die nach IFRS erstellten Angaben zu sehen. Pro-forma-Kennzahlen, die nicht Bestandteil der Rechnungslegungsvorschriften sind, unterliegen weder den IFRS noch anderen allgemein geltenden Rechnungslegungsvorschriften. Andere Unternehmen legen diesen Begriffen unter Umständen andere Definitionen zugrunde. Weitere Informationen zur Erläuterung dieser Begriffe finden sich im Kapitel „Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen“, das auf der Website der Deutschen Telekom (www.telekom.com) unter „Investor Relations“ eingestellt ist.

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