Datenrekord am ersten Wiesn-Wochenende im Telekomnetz
- 57,7 TByte Daten im Mobilfunknetz der Telekom übertragen
- Datenvolumen steigt um 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr
- Mehr als die Hälfte des Datenverkehrs über 5G übertragen
Das erste Wiesn-Wochenende hat im Mobilfunknetz der Telekom einen neuen Datenrekord gebracht. Auf der Theresienwiese wurden 57,7 TByte (Terabyte) Daten übertragen. Das sind 18 Prozent mehr als im Vorjahr. 2025 waren es 49,01 TByte. Wenn 1 Megabyte genau einer Maß Bier (1 Liter) entspräche, wären 57,7 Terabyte stolze 57,7 Millionen Maß. Zum Vergleich: Auf dem gesamten Oktoberfest werden in über zwei Wochen „nur“ rund 7 Millionen Maß getrunken.
50,9 Prozent des gesamten Datenvolumens wurden über den Mobilfunkstandard 5G übertragen. Im Vorjahr lag der Anteil bei rund 40 Prozent. Damit wird deutlich, wie wichtig 5G für die Versorgung großer Veranstaltungen mit vielen gleichzeitig aktiven Nutzerinnen und Nutzern ist.
Am ersten Wiesn-Wochenende wurden im Telekomnetz rund 360.000 Gespräche geführt. Das waren nach interner Auswertung rund 10 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Trend „Chatten statt Tratschen“ hält also an.
Für das Oktoberfest 2026 hat die Telekom ihre Mobilfunkversorgung auf dem Festgelände um vierzehn zusätzliche temporäre Mobilfunkstandorte erweitert. Vier davon befinden sich in Festzelten, zehn weitere auf dem Festgelände.
In den Festzelten kommt LTE auf den Frequenzen 1800, 2100 und 2600 MHz sowie 5G auf 2100 und 3600 MHz zum Einsatz. Auf den zehn Masten auf dem Festgelände kommen außerdem LTE 900 und erstmals in diesem Jahr LTE 1500 zum Einsatz. Diese zusätzliche Frequenz wird vor allem für Downloads genutzt. So können an den stark ausgelasteten Standorten höhere Datenraten und mehr Kapazität für viele gleichzeitig aktive Nutzerinnen und Nutzer bereitgestellt werden. Gerade bei einer Großveranstaltung wie dem Oktoberfest ist das wichtig, wenn viele Menschen gleichzeitig telefonieren, Nachrichten verschicken oder Daten abrufen.
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