Digital X 2026: Fünf Befunde, die für Deutschlands KI-Wettbewerbsfähigkeit jetzt entscheidend sind

  • Höttges kündigt Investition in KI-Infrastruktur an, Telekom baut Industrial AI Cloud weiter aus
  • Harari warnt vor Kontrollverlust, Merkel fordert internationale Regeln für KI
  • Fünf kompakte Themendossiers für die weitere Berichterstattung
Tim Höttges auf der Bühne bei der Digital X in Köln
Tim Höttges formuliert auf der Digital X einen weitreichenden Anspruch für die Telekom. „Wir werden jetzt alles dafür tun, dass es KI für alle gibt“. © Deutsche Telekom AG

Mehr als 6.000 Besucherinnen und Besucher haben den Kölner Rheinauhafen gestern in ein Zukunftslabor für Digitalisierung und Künstliche Intelligenz verwandelt. Gäste aus Politik, Gesellschaft, Tech- und Digitalwirtschaft erlebten einen Tag voller Debatten, Innovationen und Begegnungen. Telekom-Chef Tim Höttges warnte vor einer „Skepsisblase“ bei Künstlicher Intelligenz, NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst rief „Kopf hoch Deutschland, bange machen gilt nicht.“ Bundeskanzlerin a. D. Angela Merkel machte Mut, die Chancen von KI für Medizin, Bildung und den Alltag zu nutzen.

Für die weitere Berichterstattung stellen wir Material in fünf kompakten Themendossiers zur Verfügung: Sie enthalten Daten, Zitate, Praxisbeispiele, weiterführende Quellen und Ansprechpartner zu fünf wesentlichen Fragen: Wie wird aus KI wirtschaftlicher Wert? Wie autonom dürfen KI-Agenten handeln? Welche Infrastruktur braucht Europa? Wie lassen sich Cyberrisiken beherrschen? Und wie viel Kontrolle muss der Mensch behalten? Gern vermitteln wir Gesprächspartner oder liefern bei Interesse Beispiele aus der Praxis.

Harari warnt vor Kontrollverlust durch Künstliche Intelligenz

Der Historiker und Bestsellerautor Yuval Noah Harari hat vor den weitreichenden Folgen der rasanten Entwicklung Künstlicher Intelligenz gewarnt. KI sei nicht länger nur ein Werkzeug, sondern entwickle sich zu einem eigenständigen Akteur, sagte Harari am Dienstagabend auf der Digital X in Köln. „Millionen von KIs, Millionen von KI-Bürokraten werden zunehmend Entscheidungen über unser Leben treffen“ sagte er.

In unserem neuen Medienbriefing zur Digital X bündeln wir erstmals die wichtigsten Stimmen, Zahlen und Hintergrundinformationen zur Frage, wie KI-Agenten Wirtschaft, Gesellschaft und Unternehmen verändern. Lesen Sie, was Richard David Precht, Angela Merkel und Yuval Noah Harari dazu sagen und wie die Telekom Verantwortung, Kontrolle und Sicherheit praktisch umsetzt: Hier geht es zum Download des vollständigen Dokuments.

330-Milliarden-Chance braucht digitale Souveränität

Bis zu 330 Milliarden Euro zusätzliche Bruttowertschöpfung könnte generative KI laut Institut der deutschen Wirtschaft für Deutschlands Industrie erschließen. Auf der Digital X wurde deutlich: Damit Europa dieses Potenzial nutzt, braucht es Kontrolle über Daten, Prozesse und Technologien. „Digitale Souveränität heißt nicht Deutschtum, sondern: Kontrolle über Daten, Prozesse und die Nutzung von Technologien. Das müssen wir wieder in die Hand bekommen“, so Telekom-CEO Tim Höttges.

In unserem Medienbriefing zur digitalen Souveränität bündeln wir erstmals die wichtigsten Stimmen, Zahlen und Hintergrundinformationen zur Frage, wie Europa technologische Abhängigkeiten beherrschen und seine digitale Handlungsfähigkeit sichern kann. Erfahren Sie, was Tim Höttges, Hendrik Wüst und Roland Busch fordern und warum Souveränität nicht Autarkie, sondern Kontrolle, Wahlfreiheit und sichere Alternativen bedeutet: Hier geht es zum Download des vollständigen Dokuments.

Cyberangriffe 24/7: Die Zeit zum Reagieren schrumpft

Cyberangriffe werden automatisierter, geopolitische Konflikte längst auch digital ausgetragen. Künstliche Intelligenz erleichtert nach Einschätzung von Sicherheitsexperten Cyberangriffe auf Unternehmen erheblich. Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann, MdEP, brachte es auf der Digital X auf den Punkt: „Bei aller Begeisterung über KI hilft es, die eigene Intelligenz zu bemühen. Deswegen ist es wichtig, Cybersicherheit ernst zu nehmen. Denn auch auf dieser Ebene wird versucht, unsere Gesellschaft auseinanderzutreiben.“

In unserem neuen Medienbriefing zur Cybersecurity bündeln wir erstmals die wichtigsten Stimmen, Zahlen und Praxisbeispiele zur wachsenden Bedrohung durch Cyberangriffe. Thomas Tschersich, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Thomas Köhler und Elke Anderl ordnen ein, warum besonders der Mittelstand unter Druck steht und Cyberabwehr zur Chefsache wird: Hier geht es zum Download des vollständigen Dokuments.

KI-Agenten: iPhone-Moment binnen drei Jahren

KI verlässt den Bildschirm, handelt selbstständig und wandert in die Netze. Telekom-Vorstand Rodrigo Diehl prognostiziert: „Wir werden in den nächsten drei Jahren einen iPhone-Moment erleben, der die nächsten 20 Jahre definieren wird.“ Deutschlands Chance liege in eigenen Daten, Prozesswissen und Kundenverständnis. Der große KI-Hebel entstehe erst, wenn aus einzelnen Tools automatisierte Abläufe und völlig neue Geschäftsmodelle werden.

In unserem Medienbriefing zu KI-Agenten stellen wir eine Meta-Studie der Telekom MMS vor, die zeigt, woran sich der wirtschaftliche Erfolg von KI entscheidet: an passenden Prozessen, guten Daten und klarer Governance. Tim Höttges, Rodrigo Diehl und Roman Howe von Anthropic ordnen ein, wie Unternehmen vom einzelnen KI-Tool zu produktiven und kontrollierten Agentenprozessen gelangen: Hier geht es zum Download des vollständigen Dokuments.

Telekom baut KI-Cloud in München weiter aus und will sie noch stärker für den Mittelstand öffnen

Die Deutsche Telekom baut ihre Industrial AI Cloud in München weiter aus. „Es gibt richtig Nachfrage. Deswegen bauen wir natürlich jetzt weiter“, sagte T-Digital-Chef Maximilian Ahrens auf der Digital X in Köln. Darüber hinaus sollen die verschiedenen Cloud-Angebote der Telekom künftig noch stärker auf den Mittelstand zugeschnitten werden.

In unserem Medienbriefing zur Cloud bündeln wir erstmals die wichtigsten Stimmen, Zahlen und Praxisbeispiele und zeigen, warum Unternehmen für KI und andere Anwendungen künftig genauer entscheiden müssen, wo ihre Workloads am besten aufgehoben sind. Ferri Abolhassan, Verena Pausder und Lars Neumann ordnen ein, wie sich Kosten, Leistung, Sicherheit und Souveränität ausbalancieren lassen: Hier geht es zum Download des vollständigen Dokuments.

„Dieser Tag hat alle Erwartungen übertroffen. Mehr als 6.000 Menschen, volle Bühnen, intensive Gespräche und eine großartige Energie im gesamten Rheinauhafen – das ist ein beeindruckender Erfolg“, sagt Klaus Werner, Schirmherr der Digital X und Geschäftsführer Telekom Deutschland. „Besonders freut mich, wenn die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Inspiration und konkreten Ideen nach Hause gehen und schon heute beginnen, KI und Digitalisierung für sich zu nutzen. Genau daran messen wir den Erfolg der Digital X.“

Über die Deutsche Telekom: Deutsche Telekom Konzernprofil

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