Die Telekom vereinbart den Erwerb der Glasfaser-Netzinfrastruktur von ruhrfibre Essen und Metrofibre im Wege eines Asset Deals. Das erworbene Netz umfasst in Essen rund 87.000 Haushalte und ist eine strategisch passende Ergänzung zum bestehenden und geplanten Telekom-Netz in der Stadt. Teile der Infrastruktur sind bereits fertiggestellt, andere befinden sich noch in unterschiedlichen Ausbauphasen. Nach Abschluss der Transaktion wird die Telekom die Netze technisch auf ihre eigene Netzarchitektur umstellen und den erforderlichen weiteren Ausbau vorantreiben. Nach Abschluss dieser Arbeiten steht das Netz sowohl Telekom-Kunden wie auch den Wholesale Partnern der Telekom zur Vermarktung offen.
Thilo Höllen, bei der Telekom Deutschland für Kooperationen verantwortlich: „Essen ist für uns ein zentraler Glasfaserstandort im Ruhrgebiet. Unser Schwerpunkt bleibt der eigenwirtschaftliche Ausbau. Gleichzeitig prüfen wir gezielt Möglichkeiten, bestehende Glasfaser-Infrastruktur zu attraktiven Konditionen zu übernehmen, wenn sie strategisch und technisch zu unserem Netz passen. Das ist hier der Fall: Die Infrastruktur von ruhrfibre Essen und Metrofibre ist eine ideale Ergänzung zu unserem eigenen Ausbau. Wir integrieren sie in unser Netz und setzen unseren eigenen Glasfaserausbau in Essen konsequent fort.“
Essen festigt Position als eine der großen Glasfaser-Städte der Telekom
Die Transaktion ergänzt den bereits umfangreichen eigenwirtschaftlichen Glasfaserausbau der Telekom in Essen. Das Unternehmen investiert dort seit mehreren Jahren in den Aufbau eines modernen FTTH-Netzes. Mit rund 288.000 Haushalten, die bereits heute über das FTTH-Netz der Telekom erreicht werden können, verfügt das Unternehmen über einen großen Glasfaser-Footprint im Herzen des Ruhrgebiets. Ende 2025 hatte die Telekom außerdem das Essener Glasfasernetz von DOKOM21 übernommen. Über dieses Netz können perspektivisch rund 25.000 Haushalte zusätzlich mit Glasfaser versorgt werden.
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