Medien berichten aktuell über eine breit verschickte Mail, in der angeblich 33 Millionen Mailadressen von Kunden der großen Deutschen eMail-Provider zum Verkauf angeboten werden.
Wir gehen davon aus, dass es sich dabei um eine SPAM-Mail handelt, die dazu dienen soll, angeschriebene Mailadressen zu validieren. Deshalb rät die Telekom dazu, nicht auf die entsprechende Mail zu antworten. Ob tatsächlich eine Liste mit 33 Millionen Mailadressen zum Verkauf existiert ist fraglich.
Immer wieder werden Spam-Mails in großem Stil versandt. Doch wie gelangen Online-Kriminelle überhaupt an die Adressen derer, die die Spams in ihrem Posteingang finden? Online-Kriminelle erhalten Mailadressen auf unterschiedlichem Wege: So testen sie zum Teil verschiedene Buchstaben- und Zahlenkombinationen, um an Adressen zu gelangen. Oft gelangen Adressen auch über ein Website-Impressum oder Einträge in Newslettern, Foren oder für Gewinnspiele bei Online-Kriminellen. Nicht zuletzt spähen Schadprogramme, die auf Rechner gelangen, E-Mail Adressen und Passwörter aus.