Aichtal: Telekom hat mit Glasfaserausbau begonnen

Der Startschuss ist gefallen: Die Telekom hat mit dem Glasfaserausbau in Aichtal begonnen. Zum Baubeginn vor Ort waren Vertreter der Stadtverwaltung, der Telekom, dem Zweckverband Breitbandversorgung Landkreis Esslingen, der Gigabit Region Stuttgart, der ausführenden NetzeBW sowie weitere Vertreter des EnBW Konzerns.

Gruppenbild der drei genannten Personen.
Christopher Bertsch, Leiter Digitale Infrastruktur bei der Netze BW GmbH (mitte) feiert den Spatenstich in Aichtal mit Sabine Wittlinger, Partnermanagerin der Telekom (links), und Annette Ardelt, Leiterin Produktion Technische Infrastruktur der Telekom. © Deutsche Telekom AG

In wenigen Monaten können die ersten Haushalte und Unternehmen das Glasfasernetz der Telekom nutzen. „Wir halten Wort: In Aichtal bauen wir eigenwirtschaftlich Glasfaser für 4.400 Haushalte und Gewerbe,“ sagt Annette Ardelt, Leiterin Produktion Technische Infrastruktur (PTI) der Telekom. „Wer jetzt bei der Telekom einen Tarif bucht, ist von Anfang an dabei. Wer zögert, muss später mit neuen Baustellen und Anschlussgebühren von rund 1.000 Euro rechnen und länger warten.“ Zuvor hatte die Telekom bereits Neubaugebiete in Aichtal mit Glasfaser erschlossen.

Das neue Glasfasernetz ermöglicht deutlich höhere Geschwindigkeiten bis 1.000 Megabit pro Sekunde. Um die Gebäude zu erschließen, wird die Telekom mehr als 42 Kilometer Glasfaserkabel bis in die Häuser verlegen und 49 neue Netzverteiler aufstellen. Der Ausbau wird voraussichtlich eineinhalb Jahre dauern. Mit der Ausführung der Tiefbauarbeiten hat die Telekom die Firma NetzeBW beauftragt. „Das ist gelebte Praxis. Mit der NetzeBW haben wir in der Region bereits mehrfach erfolgreich gemeinsam Infrastrukturprojekte durchgeführt“, ergänzt Ardelt. „Zum Beispiel in Blaubeuren, Köngen, Magstadt und Rutesheim.“

Ein Glasfasernetz – viele Nutzer

Die Telekom betreibt ihr Glasfasernetz im Open Access und hat dazu mit zahlreichen Kommunikationsanbietern Vereinbarungen geschlossen, dass diese das Netz der Telekom für ihre Kunden nutzen können. Dazu zählen unter anderem Vodafone, Telefonica und 1&1, sowie rund vierzig regionale Carrier. „Damit wir Kooperationen mit anderen Anbietern schließen können, müssen eine Vielzahl an Faktoren zusammenkommen, wie eine wirtschaftliche Übereinkunft, viele technische Parameter sowie eine Menge an Fragen zum Service Level und allgemeinen Geschäftsbedingungen“, erläutert Annette Ardelt und betont: „Die Telekom hat keinen Vertrag mit der NetCom BW zur wechselseitigen Nutzung von Glasfaseranschlüssen geschlossen. Weder nutzt die Telekom das Glasfasernetz der NetCom BW für ihre Kunden - noch nutzt die NetCom BW das Netz der Telekom für ihre Kunden.“

Glasfaser bietet viele Vorteile

Mit dem Glasfaseranschluss ist das heimische WLAN so stabil, dass mehrere Personen gleichzeitig digital lernen und arbeiten, surfen, streamen und spielen können. Schon heute hat jeder Haushalt durchschnittlich mehr als zehn internetfähige Geräte – Tendenz steigend. Auch Unternehmen und Selbstständige können damit auf die stetig wachsenden digitalen Anforderungen flexibel reagieren.

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