Glasfaser im Landkreis Esslingen: Dritter Zuwendungsvertrag für geförderten Glasfaserausbau unterzeichnet

Im Landkreis Esslingen haben drei Kommunen, der Zweckverband Breitbandversorgung Landkreis Esslingen und Vertreter der Telekom die Zuwendungsverträge für den geförderten Glasfaserausbau mit drei Förderprojekten unterzeichnet. Die Telekom hatte sich bei der Ausschreibung um den geförderten Ausbau mit ihrem Ausbaukonzept durchgesetzt.

Die genannten Bürgermeister mit Unterschriftenmappen im Sitzungssaal im Landratsamt Esslingen am Neckar, die anderen Personen stehen hinter ihnen.
Die Vertreter der Projektpartner bei der Vertragsunterzeichnung für die Breitbandprojekte in Aichwald, Baltmannsweiler und Köngen. Von links nach rechts: vorne Bürgermeister Ronald Scholz, Bürgermeister Simon Schmid und Bürgermeister Andreas Jarolim. © Deutsche Telekom AG

Damit ist das Unternehmen offiziell beauftragt, weitere bisher mit schnellem Internet unterversorgte Adressen im Landkreis im Rahmen des Förderprogramms „Lückenschluss“ mit Glasfaser zu erschließen. Die Verträge umfassen 331 Adressen mit insgesamt über 600 unterversorgten Haushalten in Baltmannsweiler und Köngen sowie Unternehmen im Gewerbegebiet von Aichwald.

Landrat Marcel Musolf, zugleich Vorsitzender des Zweckverbands Breitbandversorgung Landkreis Esslingen, betont: „Durch den geförderten Glasfaserausbau kommen wir bei der Digitalisierung in unserem Landkreis einen weiteren Schritt voran. Mit der Telekom haben unsere Kommunen dabei einen kompetenten und zuverlässigen Partner an ihrer Seite.“

Andreas Jarolim, Bürgermeister der Gemeinde Aichwald, ergänzt:
„Mit dem heutigen Vertragsabschluss schließen wir die noch bestehenden Versorgungslücken im Ortsteil Aichschieß und kommen unserem Ziel einer flächendeckenden Glasfaserversorgung einen wichtigen Schritt näher. Gerade für Unternehmen und Haushalte in den bislang unterversorgten Bereichen schafft der Ausbau langfristig leistungsfähige digitale Perspektiven.“

„Der geförderte Lückenschluss in Hohengehren ist ein wichtiger Baustein für die digitale Zukunft unserer Gemeinde. Gleichzeitig schafft er die Grundlage für den weiteren eigenwirtschaftlichen Ausbau der Telekom im Ortsteil. Damit profitieren künftig noch mehr Bürgerinnen und Bürger von einer leistungsfähigen und zukunftssicheren Glasfaserinfrastruktur,“ erklärt Simon Schmid, Bürgermeister der Gemeinde Baltmannsweiler.

Diese Kommunen profitieren von der Landkreisförderung

Aichwald: 147 Haushalte und Unternehmensstandorte
Baltmannsweiler: 470 Haushalte
Köngen: 25 Haushalte

Im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Gigabit Region Stuttgart hatte die Telekom zugesagt, sich zusätzlich zu ihrem Eigenausbau auch an Ausschreibungen für den geförderten Ausbau zu beteiligen. „Wir freuen uns über das entgegengebrachte Vertrauen, im Landkreis Esslingen weitere Gebiete mit Glasfaser zu versorgen. Wir haben bereits sehr viel erreicht: Über 92.000 Haushalte und Unternehmen im Landkreis können schon einen Glasfaseranschluss der Telekom nutzen“, sagt Sabine Wittlinger, Projektleiterin der Telekom in der Region Stuttgart. „Mit dem geförderten Ausbau erschließen wir weitere Adressen in besonderen Lagen, für die eine eigenfinanzierte Lösung nicht möglich ist.“

Wichtiger Schritt für den gesamten Landkreis

Die Gesamtförderung der Projekte beläuft sich auf rund 880.000 Euro. Das Bundesministerium für Digitalisierung ebenso wie das Land Baden-Württemberg fördern diese Ausbauvorhaben im Rahmen ihrer Bundes- und Landesförderprogramme.

Um die Adressen in den geförderten Kommunen mit Glasfaser zu versorgen, wird die Telekom in den kommenden Jahren Glasfaser auf über 54 Kilometer verlegen und zwölf neue Verteiler errichten.

„Förderprojekte sind eine unverzichtbare Ergänzung zum eigenwirtschaftlichen Ausbau, um die regionale Flächendeckung zu erhalten. Es werden immer Gebiete übrigbleiben, die nicht wirtschaftlich ausbaubar sind. Der Kooperationsvertrag der Region mit der Telekom ermöglicht auf optimale Weise die Verknüpfung der beiden Ausbauarten“, betont Chrysiida Angelopoulou, Partnermanagerin bei der Gigabit Region Stuttgart GmbH (GRS).

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