Die Fiber Plattform-Kooperationen der Telekom (Stand: 30. September 2024):
- Münster
- Kassel
- Bochum
- Regensburg
- Ludwigsburg-Kornwestheim
- Garbsen
- Coburg
- Filderstadt
- Sindelfingen
- Bietigheim-Bissingen
- Schweinfurt
- Westerwald
- Bayerisch Schwaben
- Hückeswagen & Wipperfürth
- Weilheim in Oberbayern
- Weinstadt
- Nürtingen
- Rügen
- Feuchtwangen
Diskriminierungsfreier Zugang zum Netz durch Open Access
Sowohl beim Eigenausbau als auch bei allen Kooperationen können neben der Telekom und ihrem jeweiligen Partnerunternehmen auch alle anderen Marktteilnehmer auf das Netz zugreifen und ihren Kundinnen und Kunden ihre Produkte anbieten; zu fairen und marktüblichen Konditionen. Das Prinzip nennt sich „Open Access“ und meint einen diskriminierungsfreien Zugang auch für Betreiber, die selbst nicht an der Errichtung des Netzes beteiligt sind. Dabei hilft das sogenannte Wholesale-Prinzip. Wettbewerber schließen mit der Telekom Verträge ab, in denen die Mitnutzung des Telekom-Netzes in einem bestimmten Gebiet ebenso geregelt ist wie der Einkauf von Netzdienstleistungen. So vergrößern Wettbewerber ihre Vermarktungsoberfläche und erreichen mehr Kundinnen und Kunden mit ihren Produkten. Auch die Telekom profitiert durch eine höhere Auslastung des Netzes.
Wholesale-Partner können nationale Unternehmen wie Vodafone, Telefónica und 1&1, aber auch regionale Netzbetreiber wie NetCologne und etwa 30 weitere Carrier sein. Dieses Prinzip funktioniert auch in die andere Richtung, indem die Telekom Netzkapazitäten bei ihren Wettbewerbern einkauft, wenn diese ebenfalls ihr Netz nach dem Open Access Prinzip diskriminierungsfrei anbieten. Dies nennt sich Wholebuy. Für eine erfolgreiche Wholebuy-Kooperation müssen neben einer kommerziellen Einigung auch technische und prozessuale Faktoren passen.
Glasfaser-Kooperationen als Ausbau-Zukunftsmodell
Wir sind überzeugt: Digitalisierung ist Teamsport. Niemand schafft das allein. Jede Kooperation beim Glasfaserausbau ist ein richtiger Schritt für mehr Teilhabe und ein Signal für die Digitalisierung Deutschlands. Für die Telekom gilt: Kooperationen müssen so gestaltet sein, dass Kundinnen und Kunden dauerhaft Netzzugang bekommen und alle Beteiligten zu fairen, diskriminierungsfreien Bedingungen einkaufen können. So sorgen die Partner gemeinsam dafür, dass noch mehr Menschen dabei sein können.
Glasfasernetz der Telekom in Deutschland
Das Glasfasernetz der Telekom in Deutschland ist weit verzweigt. Das Kernnetz hat heute eine Länge von über 750.000 Kilometern und basiert komplett auf Glasfaser. Rund 8,4 Millionen Haushalte sind bereits mit FTTH, also Glasfaser bis in die Wohnung, versorgt. Mehr als 36 Millionen Haushalte können im Telekom-Netz heute Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s oder mehr buchen. Reine Glasfaserleitungen (FTTH) mit Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gbit/s bleiben die Zielstruktur für jeden Haushalt. Das nächste Etappenziel der Telekom ist es, bis Ende 2024 mehr als zehn Millionen FTTH-Anschlüsse zu ermöglichen.