Bei der diesjährigen Auszeichnung zur Gigabitkommune@BW werden 17 Kommunen für ihren Fortschritt beim Glasfaserausbau geehrt. In 15 dieser Kommunen hat die Telekom durch eigene Ausbauprojekte oder Kooperationen zum Ausbau beigetragen. Insgesamt können in Baden-Württemberg bereits rund 1,8 Million Haushalte und Unternehmen einen Glasfasertarif der Telekom nutzen. In 833 der 1.101 Städte und Kommunen im Bundesland hat die Telekom bereits Glasfaser ausgebaut oder setzt aktuell Bauvorhaben um. Zu den Kommunen mit den meisten bereits buchbaren Telekom-Glasfaseranschlüssen zählen Stuttgart mit rund 186.000, Mannheim mit rund 164.500, Karlsruhe mit rund 116.000 und Freiburg mit rund 91.000 Haushalten und Unternehmen.
„Digitale Infrastruktur entscheidet heute mit darüber, ob ein Standort Zukunft hat. Leistungsfähige Netze stärken Unternehmen, Verwaltungen und Menschen. Das ist Zukunftsvorsorge für Stadt und Land. Diese Auszeichnung zeigt, was man erreichen kann, wenn alle – Kommunen, Telekommunikationsunternehmen, Land und Bund – an einem Strang ziehen,“ so Innen- und Digitalisierungsminister Manuel Hagel MdL.
Spürbare Fortschritte beim Glasfaserausbau auch in Baden-Württemberg
In 60 Kommunen in Baden-Württemberg können mindestens 75 Prozent aller Haushalte und Unternehmen einen Glasfasertarif der Telekom buchen; in 41 Kommunen liegt der Anteil sogar bei mehr als 90 Prozent. Dazu zählen auch die beiden in diesem Jahr als Gigabitkommune@BW ausgezeichneten Kommunen Denzlingen und Hemmingen.
„Als einer der führenden Netzbetreiber in der Region sind wir stolz darauf, den Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen eine leistungsstarke digitale Infrastruktur bereitstellen zu können. Die Auszeichnung unterstreicht die Bedeutung unserer Arbeit und motiviert uns, weiterhin in den Ausbau unseres Netzes zu investieren“, betont Thomas Müller, FiberHead Region Südwest der Deutschen Telekom.
Die Rahmenvereinbarung mit der Gigabit Region Stuttgart GmbH hat die Grundlage dafür geschaffen, das Ausbautempo in der Metropolregion hochzuhalten. Im Rahmen der heute als Gigabitkommune@BW ausgezeichneten Kommunen hat die Telekom sieben Kommunen im Zuge der Kooperation mit der Gigabit Region Stuttgart erschlossen: Albershausen, Dettingen unter Teck, Hemmingen, Hildrizhausen Hochdorf, Holzgerlingen und Kirchberg an der Murr.
Kooperationen leisten wichtigen Beitrag zum Glasfaserausbau
Beim Ausbau setzt die Telekom auch auf Kooperationen mit Kommunen und regionalen Partnern. In Baden-Württemberg spielen Kooperationen zwischen Stadtwerken und der Telekom eine wichtige Rolle. Derzeit sind es sieben Partnerschaften. Zuletzt kam in 2025 die Kooperation mit den Stadtwerken Karlsruhe hinzu. Sechs weitere Kooperationen sind mit Stadtwerken in der Gigabit Region Stuttgart: in Bietigheim-Bissingen, Filderstadt, Ludwigsburg mit Asperg, Nürtingen, Sindelfingen und Weinstadt.
Auch Betreibermodelle tragen zum Ausbau bei. 2026 hat die Telekom die Ausschreibungen für den Betrieb der Glasfasernetze in Römerstein, im Landkreis Biberach, in Bad Schussenried, in Sigmaringen sowie in der Kommune Bodman-Ludwigshafen gewonnen. Dabei verbleibt das Eigentum an den Glasfasernetzen bei den lokalen Versorgern und Unternehmen, die Telekom betreibt die Glasfasernetze. Vorteil für die Kundinnen und Kunden: sie können zwischen mehreren Anbietern wählen.
Ein regionaler Schwerpunkt der kürzlich mit der Rehnig Group geschlossenen Kooperation liegt im Ballungsraum Stuttgart. Beide Unternehmen haben eine langfristige Zusammenarbeit bei der Glasfasererschließung von Mehrfamilienhäusern vereinbart. Die Telekom errichtet das Glasfasernetz bis zum Gebäude einschließlich des Gebäudeanschlusses. Rehnig übernimmt den Ausbau des Glasfasernetzes innerhalb der Gebäude.
Die Glasfaseranbindung unterstützt auch den Mobilfunk: In der Regel werden die Mobilfunkstandorte mit Glasfaser angebunden, um hohe Datenmengen übertragen zu können. Dank ihrer hervorragenden Infrastruktur hat die Telekom einen deutlichen Vorsprung vor den Wettbewerbern. Dies belegen die zahlreichen Auszeichnungen für das Mobilfunknetz.
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