T-Systems und Sparxity stärken Europas souveräne KI-Infrastruktur mit sparsamer Rechentechnik

  • Letter of Intent (LoI) auf Digitalgipfel unterzeichnet
  • Sparxity entwickelt energieeffiziente KI-Chips und Rechensysteme
  • Integration und Validierung für den Einsatz in Telekom Rechenzentren
T-Systems und Sparxity stärken Europas souveräne KI-Infrastruktur mit sparsamer Rechentechnik
(v.l.n.r.) Hector A. Gonzalez, CEO Sparxity, Ferri Abolhassan, CEO T-Systems, Elke Anderl, Geschäftsführerin Commercial T-Systems, und Karsten Wildberger, Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung. © Deutsche Telekom AG/Rainer Knirsch

Die Deutsche Telekom baut ihr KI-Partnerökosystem weiter aus. Die T-Systems und das Dresdner KI-Infrastrukturunternehmen Sparxity (früher SpiNNcloud Systems GmbH) vereinbarten eine Zusammenarbeit. Auf dem Digitalgipfel der Bundesregierung unterzeichneten beide Unternehmen eine entsprechende Absichtserklärung. Ziel ist es, die energiesparende Computertechnologie von Sparxity mit der Rechenzentrumsinfrastruktur und Betriebskompetenz von T-Systems zu verbinden.

Anwesend bei der Unterzeichnung des Letter of Intent (LoI) waren Karsten Wildberger, Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, Hector A. Gonzalez, Mitgründer und Sparxity, und Ferri Abolhassan, CEO T-Systems und Vorstandsmitglied Deutsche Telekom.

Sparxity-Technologie für Telekom Rechenzentren

Die beiden Unternehmen beabsichtigen, zusammen die nächste Generation energieeffizienter KI-Computing-Infrastruktur in Europa zu entwickeln und einzusetzen. Die Technologien von Sparxity dienen der sogenannten energiesparenden und bedarfsgesteuerten „Sparse-Computation“. Dabei wird Rechenleistung nur dort eingesetzt, wo sie gebraucht wird. Im ersten Schritt soll Sparxitys aktuelle Hardware genutzt werden, um gemeinsam Ansätze für die technische Integration der nächsten Generation von Sparxity-Chips in Rechenzentren zu entwickeln. Eine Einführung soll dann im Jahr 2028 erfolgen - in einer Kombination mit der Rechenzentrumsinfrastruktur und dem Partnerökosystem von T-Systems. Aufbauend darauf haben die beiden Unternehmen vor, leistungsstarke, energieeffiziente KI-Computing-Systeme für zukünftige Anwendungen zu entwickeln und sie für spezifische Anwendungsfälle zu optimieren. Die Details der Zusammenarbeit werden in den kommenden Monaten vereinbart.

Zitat Karsten Wildberger, Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung:
„Das Vorhaben zeigt: Digitale Souveränität ist in Deutschland machbar – wenn wir eigene technologische Kompetenz mit leistungsfähiger Infrastruktur und starken Partnern verbinden. Der Digitalgipfel gibt solchen Kooperationen einen wichtigen Impuls und bringt die Akteure zusammen, die Deutschlands digitale Zukunft gestalten.“

Hector A. Gonzalez, Mitgründer and CEO von Sparxity: „Unsere Rechentechnologie ist darauf ausgelegt, die Rechenleistung nur dort zu konzentrieren, wo sie benötigt wird. Das macht KI energieeffizienter und skalierbarer. Die aktuelle Generation unserer Systeme wird bereits in Europa und den Vereinigten Staaten eingesetzt. Wir sehen großes Potenzial in einer Partnerschaft mit T-Systems, um unseren Chip der nächsten Generation in Rechenzentren einzuführen.“

Ferri Abolhassan, CEO T-Systems und Vorstandsmitglied Deutsche Telekom AG: „Deutschland und Europa brauchen eine leistungsfähige KI-Infrastruktur, die sich wirtschaftlich betreiben und skalieren lässt. Mit unserem T Cloud Portfolio und unserer KI-Fabrik in München haben wir dafür die Grundlage geschaffen. Wir sind offen für weitere Partner und freuen uns, demnächst auch Sparxity in unserer KI-Fabrik an Bord zu haben. Das deutsche Unternehmen punktet insbesondere damit, KI-Rechenleistungen energieeffizient einzusetzen.“

Über Sparxity

Sparxity entwickelt „sparse-native compute for AI“, womit sparsame und energieeffiziente Rechenleistungen für KI gemeint sind. Unser Prinzip ist einfach: Berechnen nur das, was zählt. Jahrelang wurden Modelle von der Hardware geprägt, auf der sie laufen. Sparxity baut die Hardware, die es ihnen ermöglicht, weiterzukommen: Full-Stack-Systeme, von maßgeschneiderten Chips bis zu Software, die für dynamischen Betrieb optimiert wurden, bei der Rechenleistung skaliert, ohne Geschwindigkeit oder Effizienz zu verlieren. In Rack- und Supercomputer-Systemen in ganz Europa und den USA eröffnet Sparxity eine neue Welt der Rechenleistung für die Entwickler, die das Kommende gestalten. Mehr erfahren Sie unter sparxity.ai.

Media Contact Sparxity
Mackenzie Whitfield
Wireside Communications for Sparxity
Tel: +1 804-215-0843
Email: Sparxity@wireside.com

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