Dringend benötigte Ersatzteile, Laborproben oder Medikamente müssen möglichst schnell ans Ziel. Morpheus Logistik betreibt solche Transporte mit vernetzten Drohnen. Sie können hoch automatisiert im unteren Luftraum auch Staus überfliegen. Für dieses anspruchsvolle Geschäft ist eine zuverlässige Mobilfunkabdeckung unverzichtbar. Dafür stellt die Telekom IoT- Konnektivität bereit.
Netzabdeckung für alle (Not-) Fälle
Die Anforderungen für den Drohnenbetrieb sind hoch: Der Leitstand in Dortmund benötigt jederzeit eine stabile Mobilfunkverbindung für Positionsdaten, Videobild und optionale Eingriffe in die Steuerung. Diese Vernetzung muss auch über größere Distanzen, in Städten oder in Regionen mit wechselnder Netzabdeckung zuverlässig funktionieren.
Zudem verlangen die behördlichen Sicherheitsvorgaben eine abgesicherte Ausweichlösung, falls die primäre Datenverbindung ausfällt. Die ersten Tests offenbarten eine instabile Verbindung: Die Drohnen wechselten auf ihrer regulären Flughöhe zwischen 50 und 80 Metern sehr häufig zwischen Mobilfunkzellen. Das führte zu Interferenzen, die keinen belastbaren Regelbetrieb zuließen.
IoT als Betriebsgrundlage für den Regelflug
Die Lösung ist eine IoT-Konnektivitätslösung mit optimaler Netzabdeckung, redundanten Kommunikationswegen und flexiblem Datentarif. Ein spezielles Netzprofil sorgt dafür, dass die Drohnen während des Fluges stabil mit der Mobilfunkzelle verbunden bleiben. Für die Absicherung nutzt Morpheus zwei IoT-SIM-Karten der Telekom: eine für Daten sowie eine zweite Verbindung, um die Drohne im Notfall zu steuern. Dank National Roaming der Telekom sind die Drohnen jederzeit mit dem besten verfügbaren Netz verbunden. Der Datentarif ist 5G-fähig; im laufenden Betrieb nutzt Morpheus je nach Einsatzprofil meist LTE. Über ein Webportal kann der Betreiber Status, Nutzung und Kosten seiner IoT-SIM-Karten verwalten.
Vom Verkehrsengpass zur Drohnen-Airline
Die jahrelange Sperrung der Rahmedetalbrücke auf der BAB 45 brachte die regionalen Transportwege unter Druck und wurde zum Ausgangspunkt für Morpheus Logistik. „Der Familienbetrieb Koerschulte stand nach der Brückensperrung vor massiven logistischen Problemen, wie alle Unternehmen in der Region“, blickt Antonia Bolle, Marketingmanagerin bei Morpheus, auf die Anfänge zurück. Transportwege verlängerten sich enorm, Lieferzeiten wurden unberechenbar. Es entstand die Idee mit den Drohnentransporten. Morpheus positioniert sich aber nicht nur als klassischer Drohnenhersteller. Bolle: „Wir sehen uns als Drohnen-Airline und unser Angebot als Drone-as-a-Service.“
Die ersten Einsätze für Morpheus lagen im Industriebereich. Inzwischen liegt der Schwerpunkt auf medizinischen Transporten. Morpheus transportiert neben Laborproben auch Blutkonserven auch Gewebeproben für eilige Untersuchungen während einer Operation.
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Medienhinweis:
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