Unsere Position ist klar und eindeutig: Wir sind für Wettbewerb und gegen staatlich festgelegte Preise. Das sind unsere wichtigsten Argumente:
- Im Mobilfunkmarkt in Deutschland herrscht bereits heute intensiver Wettbewerb auf Netze- und auf Diensteebene – auch ohne Diensteanbieterverpflichtung.
- Verbraucher profitieren von großer Auswahl sowie günstigen und leistungsstarken Angeboten.
- Die Deutschen Telekom hält weiterhin am etablierten Diensteanbietermodell fest und ermöglicht ihren Partnern innovative Geschäftsmodelle inklusive 5G.
- Die Mobilfunkinfrastruktur in Deutschland schließt zur internationalen Spitze auf, Investitionsfähigkeit muss erhalten werden.
- Neue Zugangsregulierung gefährdet Investitionen, Versorgungsqualität und Netzinnovationen.
Freiwillige, kommerzielle Vereinbarungen sichern den Wettbewerb
Bereits im Vorfeld der Frequenzvergaben 2010 und 2015 wurde festgestellt, dass für die Fortführung einer Diensteanbieterverpflichtung keine Grundlage besteht, da es mit rund 40 alternativen Anbietern einen gut funktionierenden Wettbewerb im deutschen Markt gibt. Das gilt auch für 5G-Tarife. Denn auch diese sind für Kunden von alternativen Anbietern längst verfügbar. Eine rechtliche Voraussetzung für eine Verpflichtung ist damit nicht gegeben, siehe TKG § 105 Abs. 2 S. 3.