Gemeinsam #GegenHassImNetz: Neue Kampagne „Was sich liebt…“

  • Thema „Digitale Gewalt gegen Frauen“: von der Verharmlosung bis zum realen Übergriff
  • Aufruf zu mehr gesellschaftlicher Verbundenheit und Zivilcourage im Netz
  • Breit angelegte Kampagne startet am 21. September
Bild aus Kampagnenspot
Unter den jungen Frauen sind über 60 Prozent von digitaler Gewalt betroffen. „Was sich liebt…“ fordert dazu auf hinzusehen und dagegen aktiv zu werden. © Deutsche Telekom AG

Die Telekom setzt ihre Initiative Gemeinsam #GegenHassIm Netz fort. „Was sich liebt“ ist ein Aufruf zu mehr Verbundenheit, gesellschaftlichem Zusammenhalt und Zivilcourage. „Als Unternehmen, das Menschen verbindet, setzt sich die Telekom für einen respektvollen digitalen Raum ein – mit der Initiative #GegenHassImNetz, starken Partnerschaften und einem verantwortungsvollen Umgang mit neuen Technologien“, sagt Ulrich Klenke, Markenchef der Deutschen Telekom.

Die neue Kampagne richtet den Fokus auf das Thema „Digitale Gewalt gegen Frauen“. Sie ist weiterverbreitet als angenommen und bleibt für Betroffene nicht folgenlos. Die Telekom appelliert mit ihrem neuen Spot „Was sich liebt…“ an die Gesellschaft, digitale Gewalt nicht zu verharmlosen, sondern hinzusehen und dagegen aktiv zu werden. Ihre Botschaft ist klar: „Was sich liebt, das respektiert sich. Was sich liebt, das unterstützt sich. Gemeinsam gegen Hass im Netz.“

„Digitale Gewalt hat viele Formen – alle sind hässlich. Sie darf niemals verharmlost, relativiert oder entschuldigt werden. Weder im echten Leben noch im Netz“, sagt Christian Hahn, Leiter Marketingkommunikation und Media der Telekom.

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„Was sich liebt…“

Die Kreation zeigt, wie schnell Übergriffe und Verletzungen Teil des Alltags von Mädchen und Frauen werden können und wie selbstverständlich das Umfeld damit umgeht. „Was sich liebt, das neckt sich“: Wir alle kennen diesen Spruch, gerne als eine Art Reflex genutzt, leicht banal, etwas herunterspielend. Im Spot markiert er grenzüberschreitendes Verhalten, das so verharmlost oder scheinbar legitimiert wird. Es ist aber der Grundstein für eine Entwicklung von scheinbar alltäglichen Situationen unter Jugendlichen, die schließlich in dramatischen Szenen digitaler Gewalt endet und sich im real erlebten Leben fortsetzt.

Dann vollzieht der Film seinen entscheidenden Perspektivwechsel: Aus Wegsehen wird Hinsehen, aus Passivität wird Unterstützung. Der bekannte Satz „Was sich liebt …“ bekommt dadurch eine neue Bedeutung: „Was sich liebt, das respektiert sich. Was sich liebt, das unterstützt sich.“ Der Appell: Die Gesellschaft hat es in der Hand, einen Unterschied zu machen. Indem sie hinsieht, aktiv wird und Betroffenen zur Seite steht.

"Mich interessiert, wo digitale Gewalt eigentlich anfängt. Nicht erst im Kommentarbereich, sondern viel früher – in Sätzen, die wir alle kennen und die viel zu lange weggelacht wurden. 'Was sich liebt...' ist für mich ein Film über genau diesen gefährlichen Übergang: von kleinen Grenzüberschreitungen, die angeblich nicht so gemeint waren, bis zu einer Realität, in der Frauen sich online und offline nicht mehr sicher fühlen“, sagt Regisseurin Zornitsa Dimitrova.

Digitale Gewalt verändert Leben – und unsere Gesellschaft

Das Verharmlosen von Gewalt ist gesellschaftlich tiefer verankert, als wir denken. Und je selbstverständlicher wir es tun, desto akzeptierter wird (digitale) Gewalt. Sie verursacht Angst, Stress und Rückzug, schränkt die freie Meinungsäußerung ein und gefährdet ein respektvolles, vielfältiges Miteinander im digitalen Raum. Gewalt gegen Frauen wird dort stärker, wo Grenzen nicht ernst genommen, Übergriffe hingenommen und Betroffene allein gelassen werden.

„Für Betroffene ist dieses Wegschauen fatal: Sie fühlen sich hilflos, von der Gesellschaft übersehen und im Stich gelassen. Zeit, das zu ändern!“ sagt Marike Mehlmann-Tripp, Leiterin Social Engagement bei der Telekom. „Das Umfeld kann den entscheidenden Unterschied machen: Respekt, Hinschauen und Unterstützung können aus passiven Beobachtern Verbündete machen.“

Jede fünfte Frau in Deutschland hat in den letzten fünf Jahren digitale Gewalt erlebt. Private Momente werden öffentlich, Bilder und Inhalte verbreitet und kommentiert, Betroffene werden bloßgestellt und verletzt. Unter den jungen Frauen sind es über 60 Prozent. Aber: Lediglich 2,4 Prozent zeigen sie auch an. (BMBFSFJ, BMI, BKA, 2026).

Kreation und Ausspielung

Verantwortlich für die Kreation ist Jung von Matt unter der Führung von Thomas Heyen (Managing Director). Die Kampagne startet am 21. September in reichweitenstarken
TV-Sendern und im Kino. Außerdem wird die Kampagne mit diversen Formaten online, Radio und Podcast, über die sozialen Medien und Out of Home präsentiert.

Credits

Kreation
Produktion
Regie
Kamera
Musik
Media
Media digital
Jung von Matt, Hamburg
Simon und Paul
Zornitsa Dimitrova
Olan Collardy
Supreme Music
Mindshare, Frankfurt
emetriq, Hamburg

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